DE423647C - Unterwasserschallempfaenger - Google Patents
UnterwasserschallempfaengerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/72—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
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Description
- Unterwasserschallempfänger. Man pflegt im allgemeinen die Empfänger für Unterwasserschallsignale so abzustimmen, daß ihre Eigenschwingungszahl mit .der Frequenz der aufzunehmenden Schallwellen übereinstimmt. Man erzielt dadurch eine große Empfindlichkeit, ist aber auf den Empfang von Wellen der abgestimmten Frequenz beschränkt. Wellen mit wesentlich abweichender Schwingungszahl werden gär nicht oder nur sehr schwach aufgenommen. Verzichtet man auf die Abstimmung, um einen unbeschränkten Schwingungsbereich aufnehmen zu können, so leidet nicht allein die Empfindlichkeit, sondern es treten auch Störungen dadurch auf, daß alle Nebengeräusche, wie beispielsweise das Plä,tschern der. Wellen u. dgl., vernommen werden.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Empfangseinrichtung zu schaffen, in der nur die aufzunehmenden Signalwellen hörbar werden, ohne indessen auf eine eng begrenzte Frequenz dieser Signalwellen beschränkt zu sein. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer Membran, mit der mehrere Schwinger von verschiedener Eigenfrequenz gekuppelt sind und bei der jeder dieser Schwinger auf einen Stromerreger (elektromagnetischen Stromerreger oder Mikrophon) wirkt, jeder Stromerreger vermittels einer Umschalteinrichtung nach Belieben auf die Abhörvorrichtung umgeschaltet werden kann, mit der die Signale abgehört werden sollen. Die Dämpfung der Membran und der Kopplungsgrad zwischen ihr und den einzelnen Schwingern läßt sich leicht so bemessen, daß bei jedem einzelnen der Schwinger Resonanzschwingungen auftreten, sobald Schallwellen mit einer bestimmten, für den Schwinger charakteristischen Frequenz auf (he Membran auftreffen. Man kann den Bereich der Frequenzen, die abgehört werdfn sollen, noch vergrößern, indem man mehrere derartige, mit Schwingern ausgerüstete Membranen nebeneinander verwendet, von denen jede anders abgestimmt ist. Um einen bestimmten Frequenzbereich lückenlos zu beherrschen, hat man nur dafür zu sorgen, daß die Resonanzbreiten der einzelnen Schwinger ineinander übergreifen und ebenso die Resonanzbreiten der verschiedenen Membranen.
- Ein Ausführungsbeispiel für einen Empfänger gemäß der Erfindung ist in Abb. r dargestellt. Abb.2 zeigt eine einzelne Membran in vergrößertem Maßstabe im Querschnitt, Abb.3 in Draufsicht. Bei dem gezeichneten Beispiel besitzt der Aufnahmekörper i sieben Membranen, von denen jede auf eine andere Schwingungszahl abgestimmt ist. Wie Abb.2 und 3 zeigen, besteht jede Membran aus einer schwingenden Masse 2, die von ringförmig sie umgebenden federnden Scheiben 3 getragen wird. Die schwingende Masse 2 trägt vier Federn 5, an deren Enden die Mikrophone 6 befestigt sind. Jede der Federn 5 ist auf eine andere Eigenschwingungszahl abgestimmt. jedes Mikrophon kann durch den Umschalter x mit dem Abhörapparat 8 verbunden werden.
- Die Einrichtung bietet auch die Möglichkeit, die Frequenz der Schallsignale zu bestimmen. Man braucht nur festzustellen, welches der Mikrophone, deren es bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel 4. X ; = 28 gibt, am lautesten anspricht, und erkennt aus der bekannten Frequenz des betreffenden Schwingers 5 auch die Frequenz der ankommenden Schallwellen. Ist die Frequenz, mit der die Signale gegeben werden, vereinbart, so läßt sich durch diese Einrichtung feststellen, ob das signalisierende Schiff sich entfernt oder sich nähert. Benutzt man die Einrichtung zum Abhören von Schraubengeräuschen, so läßt sich ein Schluß auf die Umdrehungszahl der Schraube und damit auf den Typ des betreffenden Schiffes ziehen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwasserschallempfänger, bei dem die den Schall aus dem Wasser aufnehmende Membran mit mehreren Schwingern verschiedener Eigenschwingungszahl gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwinger für sich auf die Abhörvorrichtung einstellbar ist.
- 2. Unterwasserschallempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß er mit mehreren Membranen nach Anspruch i ausgestattet ist, die selbst verschiedene Eigenschwingungszahlen haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57698D DE423647C (de) | 1921-09-30 | 1921-09-30 | Unterwasserschallempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57698D DE423647C (de) | 1921-09-30 | 1921-09-30 | Unterwasserschallempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423647C true DE423647C (de) | 1926-01-09 |
Family
ID=7492032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57698D Expired DE423647C (de) | 1921-09-30 | 1921-09-30 | Unterwasserschallempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423647C (de) |
-
1921
- 1921-09-30 DE DES57698D patent/DE423647C/de not_active Expired
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