DE42345C - Magnetnadel - Google Patents

Magnetnadel

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DE42345C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42345D
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English (en)
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R. RÖTTGER in Mainz
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
RUDOLF RÖTTGER in MAINZ. Magnetnadel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1886 ab.
Die Zwillingsmagnetnadel besteht:
ι. aus einem Streifen Federstahl A von 6 bis 12 mm Breite und etwa 0,0005 m Dicke, der an beiden Enden spitz ausläuft. . Die Länge steht zu der Breite in dem Verhältnisse von 42 bis 60:1. Der Stahlstreifen wird magnetisch gemacht;
2. aus einem dem Stahl etwa gleichwerthigen gleichgeformten, nur etwas kürzeren Streifen Eisen C;
3. aus einer Kupferverbindung BDE, die, in der Mitte symmetrisch angebracht, die beiden Theile aus Eisen und Stahl so zusammenhält, dafs ihre Spitzen sich berühren, während der Stahlstreifen in die Form eines Bogens gebracht wird, dessen Sehne das Eisen bildet und die Bogenhöhe >/ bis '/20 der Lange der Nadel beträgt.
Diese Kupferverbindung vermittelt, ohne ein grofses Volumen anzunehmen und ohne die Nadel besonders zu beschweren, möglichst viele Berührungspunkte der drei Elemente und giebt der Nadel eine gewisse Führung. Sie kann deshalb die Form einer Trommel, eines Bügels u. s. w. haben. Ueber die Stärken derselben läfst sich nur sagen, dafs die nöthige Steifigkeit des Materials (Blech oder Drahtverbindung) mafsgebend ist.
Auch das untere Eisenband C kann durch gewickelten Draht ersetzt werden.
Die Kupferverbindung wird auf den Eisentheil aufgelöthet oder aufgenietet und dann die Stahlnadel mittelst Kupferdrahtes an die beiden anderen Stücke Bügel, Trommel und Eisen festgewickelt, wozu fünf bis acht Windungen genügen.
Der Typus, welchen die Zeichnung darstellt, empfiehlt sich durch seine Einfachheit. Die Kupferverbindung ist durch einen grofsen Bügel B, einen kleineren oberen Bügel E und Drahtwickelungen D D hergestellt. Der grofse Bügel hat die erwähnte proportionelle Höhe. Die beiden Füfse, mit denen er auf dem Eisen ruht, sind etwa quadratförmig oder, wenn Eisendraht an Stelle des Streifens angewendet wird, zu kleineren Ansätzen reducirt. Der obere, kleinere Bügel hat etwa Y12 der Lange der ganzen Nadel und giebt durch die Krümmung, die er beim Festwickeln erhält, der Stahlnadel ihre Biegung. Selbstverständlich sind die Kupferbügel von der gleichen Breite wie die Stahl- und ,Eisenstücke.
Wenn Eisendraht verwendet wird, so erhält der grofse Bügel am Ende der Schenkel entsprechende Einschnitte, in welche der Draht gelegt wird. Die einzelnen Drähte werden in verschiedener Länge so zusammengedreht, dafs sie einen nadelartigen, an beiden Enden spitz zulaufenden Körper bilden, dessen äufserste Spitzen um die Stahlnadel gelegt werden, um dieselbe zu krümmen. Der Kupferdraht, welcher die Stahlnadel festwicMt, wird an einem Ende in diese hineingedreht.
Um die Nadel an einem entsprechend starken Faden aus Roh- (Cocon-) Seide aufhängen zu können, werden die betreffenden Stücke, Stahl, Bügel und Eisen entweder im Schwerpunkte des Ganzen durchbohrt oder Haken auf den oberen Bügel aufgelöthet. Je nach Zweck der Nadel fügt man an der unteren Seite ein kleines, mit scharfer Spitze versehenes Loth, im Schwerpunkt aufgehängt, hinzu.

Claims (1)

  1. Die Nadel, welche durch die geschilderte .Verbindung der drei Elemente einen hohen Grad der Empfänglichkeit für elektrische Ströme erreicht, dient sowohl zum Nachweis und Verfolg natürlicher Boden- und Luftströme, wie auch künstlich hervorgebrachter. Die Zwillingsmagnetnadel ist daher sowohl für meteorologisch tellurische Beobachtungen, wie für Zwecke des Laboratoriums geeignet.
    Pa te ν t- Anspruch:
    Eine Magnetnadel, bestehend -aus einem schlanken, an den Enden zugespitzten Streifen Federstahl A, derart mit einem ähnlich geformten Gegenstück aus Eisen oder Draht C durch einen kupfernen Bügel BDE verbunden, dafs die Spitzen beider Streifen sich berühren und der Stahlstreifen die Form eines Bogens erhalt, dessen Sehne der Eisenstreifen bildet
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42345D Magnetnadel Expired - Lifetime DE42345C (de)

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