DE422977C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Isolatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Isolatoren

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DE422977C DED46931D DED0046931D DE422977C DE 422977 C DE422977 C DE 422977C DE D46931 D DED46931 D DE D46931D DE D0046931 D DED0046931 D DE D0046931D DE 422977 C DE422977 C DE 422977C
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/32Burning methods

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Description

Die Herstellung elektrischer Isolatoren leidet unter der Schwierigkeit, daß beim Brennen der Porzellankörper innere mechanische Spannungen auftreten, die zu Rissen und anderen die Isolierfähigkeit beeinträchtigenden Deformierungen führen. Man ist daher bestrebt, dem Scherben möglichst gleichmäßige Wandstärke zu geben, doch läßt sich dies nicht ohne weiteres in allen Teilen des Porzellankörpers durchführen. Als an sich geeignetes Mittel zu diesem Zweck hat sich die Anordnung von Hohlräumen in den stärkeren Körperteilen und die Anordnung von Zwischenstegen erwiesen, jedoch bietet sich hier wieder die Schwierigkeit, daß die in den Hohlräumen eingeschlossene Luft sich infolge der Erhitzung beim Brennen sehr stark ausdehnt und einen hohen Druck auf die umschließenden Wandungsteile ausübt, durch den die eingesetzten Zwischenstege herausgedrängt werden, schädliche Kanäle im Isolierkörper und sonstige Deformierungen und Schwächungen des Porzellanmantels entstehen, was eine Herabsetzung der Isolierfähigkeit zur Folge hat.
Nach der Erfindung werden diese Unvollkommenheiten dadurch beseitigt, daß der im Isolierkörper vorgesehene Hohlraum durch einen isolierenden Stoff ausgefüllt wird, der möglichst wenig schwindet oder eine vom Stoff des Isolierkörpers möglichst wenig abweichende oder gleiche Ausdehnungszahl auf-
weist. So wild beispielsweise der geformte und getrocknete Isolierkörper an seinem Kopf oder in seinem Zwischensteg mit einer öffnung versehen und durch diese feines Porzellanmehl eingefüllt. Diese Füllung verdrängt die im Hohlraum befindliche Luft, so daß nach Verschließen der öffnung beim Brennen ein innerer, die Wandungen des Por-· zellankörpers deformierender Druck nicht
ίο auftreten kann. Statt des Porzellanmehls kann auch ein gebrannter Porzellankörper eingeführt werden,· der dem Hohlraum in seiner Form angepaßt ist und ihn möglichst vollständig ausfüllt. In beiden Fallen tritt
beim Brennen weder ein Sintern noch ein Ausdehnen des Füllkörpers auf. Außerdem ist aus dem Hohlraum die Luft verdrängt, so daß beim Brennen schädliche Gasdrucke im Innern des Isolierkörpers nicht auftreten können.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Abb. ι bis 3 zeigen die Porzellankörper für Freileitungsisolatoren, Abb. 4 für
Stabisolatoren und Abb. 5 für Stü+zisolatoren mit Kopf- und Fußarmatur.
Nach Abb. 1 ist der Isolierkörper a mit einem inneren Hohlraum versehen, der durch einen Steg b in zwei Einzelräume c und d
unterteilt ist. Der untere Raum c dient zur Aufnahme der. Verankerungsteile für die Isolatorstütze, der obere Raum d zur Aufnahme eines Füllkörpers e und steht durch eine öffnung / im Steg b mit dem unteren Raum c in
Verbindung. Nach dem -Trocknen des geformten Isolierkörpers wird, wie in der Zeichnung angedeutet ist, der' obere Hohlraum d mit Porzellanmehl völlig ausgefüllt, das den Füllkörper e bildet, worauf die Öffnung f
durch einen Stopfen aus Porzellanmasse verschlossen wird. Beim Brennen verhält sich die Füllung e völlig indifferent, während sie beim gebrannten Isolator den Porzellanweg zwischen dem stromleitenden Teil und der Stütze verlängert, also die Durchschlagssicherheit erhöht.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 befindet sich die Öffnung / im Kopf des Isolierkörpers a, so daß der Steg b undurchbrochen bleiben kann. Wird der Hohlraum d vor dem Brennen mit Porzellanmehl e gefüllt, so wird der die öffnung/ verschließende Stopf en nach dem Einsetzen zusammen mit dem Isolierkörper α glasiert und gebrannt. Wie Abb. 3 zeigt, kann der Isolierkörper a auch ohne Steg im Innern sein, wenn der Füllkörper e aus einer in sich zusammenhaftenden oder beim Brennen zusammensinternden Masse besteht. Im ersten Falle wird der Füllkörper zweckmäßig aus einem den Hohlraum völlig ausfüllenden gebrannten Porzellankörper gebildet, 'der in geeigneter Weise mit der Innenwandung des Hohlraumes d verbunden oder durch eine in den unteren Hohlraum c eingeführte Stütze an seinem Platze gehalten wird, im zweiten Falle kann der Füllstoff, wie Porzellanmehl o. dgl., durch Vermischung mit Glasur oder einem Porzellanschlicker zu einer plastischen Masse umgewandelt und in den Hohlraum eingedrückt werden. Beim Brennen entsteht dann ein mit dem Mantel des Isolierkörpers sich innig verbindender Füllkörper von der gleichen Ausdehnungszahl des Isolierkörpers.
Bei einem Stabisolator nach Abb. 4 wird 7i eier Innenraum durch einen Steg b 111 zwei Einzelräume getrennt, von denen der untere c nach unten, der obere d nach oben offen ist. Letzterer wird dann in der beschriebenen Weise mit dem Füllkörper e versehen, der 8c dann auf dem Steg b ruht.
Bei einem Stützisolator nach Abb. 5 wird der Innenraum des Isolierkörpers α durch einen Steg b in zwei Einzelräume c und d getrennt, von denen der untere c zur Aufnähme der Verankerungsteile für die Fußarmatur, der obere d zur Aufnahme der Verankerungsteile für die Kopfarmatur dient. Hier ist der obere Teil des unteren Hohlraumes c mit dem Füllkörper e ausgefüllt, und zwar entweder nach Art der Abb. 3 oder auch unter Verwendung eines zweiten Steges b'.

Claims (4)

P ATENT-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Isolatoren mit innerem Hohlraum, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum beim Brennen mit einem Füllkörper ioc aus isolierender, sich in der Hitze nicht ausdehnender Masse ausgefüllt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ausfüllung des Hohlraums durch Porzellanmehl.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Porzellanmehl durch Vermischen mit Glasur oder einem Schlicker zu einer plastischen Masse umgebildet ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ausfüllung des Hohlraums durch einen gebrannten Porzellankörper.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED46931D 1924-12-31 1924-12-31 Verfahren zur Herstellung elektrischer Isolatoren Expired DE422977C (de)

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