DE422658C - Schaufelbefestigung fuer Gleichdruckdampf- oder Gleichdruckgasturbinen - Google Patents

Schaufelbefestigung fuer Gleichdruckdampf- oder Gleichdruckgasturbinen

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DE422658C
DE422658C DER56551D DER0056551D DE422658C DE 422658 C DE422658 C DE 422658C DE R56551 D DER56551 D DE R56551D DE R0056551 D DER0056551 D DE R0056551D DE 422658 C DE422658 C DE 422658C
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DE
Germany
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constant pressure
blade
gas turbines
spacers
groove
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DER56551D
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KARL ROEDER DR ING
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KARL ROEDER DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/3023Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses
    • F01D5/303Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot
    • F01D5/3038Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot the slot having inwardly directed abutment faces on both sides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Befestigung von Dampf- und Gasturbincnschaufeln, bei dar der Schaufelfuß gegenüber dem den Dampfkanal bildenden Teil der Schaufel nur so weit ver-.1 stärkt wird, wie erforderlich ist, damit die Beanspruchungen sich innerhalb der zulässigen Grenze halten. Bei den üblichen Schaufelhöhen und Umfangsgeschwindigkeiten wird dann noch je ein -Abstandsstück zwischen benachbarien Schaufeln bestehen bleiben. Die Form der Trennungsfläche zwischen der Schaufel mit verstärktem Fuß und dem verbleibenden Abstandsstück kann bei C berd: uckschaufeln derart ausgebildet und die vorsteheriden Rillen der Nut können so bemessen werden, daß die radiale Einführung der um etwa 900 gegenüber der endgültigen Lage gedrehten Schaufel an jeder Stelle der Nut und damit auch das Einsetzen j ader Schaufel an derjanigen Stelle, an der sie endgültig sitzen soll, rnöglich ist. Dasselbe gilt für die verbleibenden Abstandsstücke. Die Tätigkeit des Beschaufelns besteht dann außer in der obengenannten radialen Einführung von Schaufel und Zwischenstück darin, daß beide Teile nacheinander in die endgültige Lage gedreht werden bei gleichzeitiger Ausübung der erforderlichen Umfangspressung. Die letzten Zwischenstücke sollen eingebracht werden, ohne daß einerseits die benachbarten Schau-
fein am Fuß eine Schwächung erfahren und ohne daß anderseits der Schaufelträger an der Einführungsstelle der Schaufeln durch Ausfräsungen oder Bohrungen geschwächt wird. Sie werden zu diesem Zweck in drei Teilen eingebracht, von denen die beiden äußeren die Verzahnung der Nut tragen, während der dritte, innere, kegelförmig gestaltet ist. Die achsiale Breite des dritten Teiles ist größer ίο als die Höhe der Nutenvorsprünge, so daß die beiden äußeren Teile nacheinander radial eingesetzt und achsial in die Nuten eingeschoben werden können. Die Sicherung des dritten Teiles erfolgt durch Umnieten der beiden zuerst eingebrachten Teile. Diese Ausbildung des Schaufelfußes, der Zwischen- und der Schlußstücke begegnet bei Überdruckschaufeln, die flügeiförmiges Profil aufweisen, keinen Schwiengkeiten und wurde auch schon vorgeschlagen. Anders liegen die Verhältnisse bei Gleichdruckschaufeln, die sichelförmig gestaltet sind.
Gemäß der Erfindung sollen die der Verwendung der geschilderten Schaufelbefestis5 gungsart bei Gleichdruckschaufeln entgegenstehenden Schwiengkeiten dadurch beseitigt werden, daß die Abgrenzungsfläche zwischen Schaufelfuß und Abstandsstück derart gewählt wird, daß die Stärke der verbleibenden Ab-Standsstücke, in Umfangsrichtung gemessen, sich gegen die Nutwände hin verjüngt, damit die Einführung dreiteiliger Schlußstücke möglich gemacht wird, die Ausfüllung der Nut restlos, ohne örtliche Vergrößerung des Schaufelabstandes und ohne örtliche Erweiterung der Nut vorgenommen und die für eine sichere Befestigung der Schaufeln erforderliche Umfangspressung auch beim Einführen der Schlußstücke ausgeübt werden kann. Die Abstandsstücke sind also, in Umfangsrichtung gemessen, am stärksten in der Nähe der Nutmitte und nehmen nach beiden Seiten hin ab. Da die beiden zuerst einzubringenden Teile des Schlußstückes in der Nähe derNutmitte radial eingebracht und dann in die Hinterdrehung der Nut eingeschoben werden, wird bei der neuen Formgebung der Schaufelfüße und der Zwischenstücke zugleich die zur Erzielung des festen Sitzes erforderliche Pressung in Umfangsrichtung ausgeübt. Durch Anwendung derartiger Schaufelfüße, Zwischenstücke und Schlußstücke entsteht eine Beschaufelung, die über den ganzen Umfang gleichmäßige Schaufelabstände aufweist und in Nuten zuverlässig befestigt werden kann, ohne daß an diesen Nuten örtliche Verbreiterungen vorgenommen zu werden brauchen.
Als Schlußstück erscheint demnach ein in mehrere Teile unterteiltes Zwischenstück.
In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist in Abb. 1 mit α die Schaufel und mit b das Zwischenstück bezeichnet. Der Rücken der Schaufel sei am Übergang des eigentlichen Schaufelprofils zum Fußprofil nach Kurve 1 geformt, die aktive Oberfläche nach Kurve 2. Das Kurvenpaar 1,2 gibt das Schaufelprofil an der tiefsten aus dem Schaufelträger herausragenden Stelle an. Nach der Schaufelspitze zu kann das Profil verjüngt ausgeführt werden. Die Trennung zwischen Schaufel und Zwischenstück erfolgt nach Kurve 3, die gemäß der Erfindung so gelegt ist, daß das Zwischenstück b in der Nutmitte am stärksten ist und nach den beiden Nuträndern hin schmaler wird. Das von Kurve 1 durchsetzte Profil mit den Begrenzungen durch das Kurvenpaar 2, 3 kann durch Walzen oder Ziehen hergestellt werden, worauf der Rücken zur Verwirklichung der Kurve 1 nachgefräst wird. Das Zwischenstück δ mit den Profilbegrenzungen 2, 3 wird gewalzt oder gezogen. Seine Stärke, in Umfangsrichtung gemessen, ist in der Nähe der Nutmitte am größten und nimmt nach den beiden Nuträndern hin ab. Die Fräsarbeit an der Schaufel ist gering, eine gute Durchschmiedarbeit des Baustoffes daher gewährleistet. Die örtliche Verstärkung am Übergang zum Fuß ist nicht von schädlicher Größe. Die Dreiteiligkeit derjenigen Zwischenstücke, die als letzte, als sogenannte Schlußstücke, eingebracht werden, ist aus Abb. 2 ersichtlich. Zuerst werden die beiden verzahnten Teile d und e radial eingebracht und unter Ausübung der erforderlichen Umfangspressung in die endgültige Lage geschoben; dies wird unterstützt durch Eintreiben des Keiles/, der seinerseits durch Umnieten der oberen Ränder der Teile e und d gesichert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaufelbefestigung für Gleichdruckdampf- oder Gleichdruckgasturbinen, bei denen der Schaufelfuß gegenüber dem den Dampf kanal bildenden Teil der Schaufei verstärkt ist und die Schaufeln mit Abstandsstücken in ungeteilte Nuten ohne örtliche Erweiterung eingedreht werden, gekennzeichnet durch einen derartigen Verlauf der Abgrenzungsflächen zwischen Schaufelfüßen und Abstandsstücken, daß die Stärke der Abstandsstücke, in Umfangsrichtung gemessen, sich gegen die Nut wände hin verjüngt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER56551D 1922-08-09 1922-08-09 Schaufelbefestigung fuer Gleichdruckdampf- oder Gleichdruckgasturbinen Expired DE422658C (de)

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DE (1) DE422658C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128864B (de) * 1957-03-05 1962-05-03 Oerlikon Maschf Befestigung von Laufschaufeln einer Axialstroemungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128864B (de) * 1957-03-05 1962-05-03 Oerlikon Maschf Befestigung von Laufschaufeln einer Axialstroemungsmaschine

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