DE4220534A1 - Taumeltrockner - Google Patents
TaumeltrocknerInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F58/00—Domestic laundry dryers
- D06F58/20—General details of domestic laundry dryers
- D06F58/22—Lint collecting arrangements
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf Taumel- bzw. Umwälztrock
ner, insbesondere auf solche mit einer in einem drehbaren Ge
häuse angeordneten drehbaren Trommel, wobei die Trommel zur
Aufnahme einer Ladung an einem Ende eine Öffnung aufweist.
Üblicherweise wird die Luft, die durch die Trommel geleitet
wird, um die Ladung zu trocknen, durch einen Schlitz in der
Peripherie der Tür, die die Öffnung abdeckt, in die Atmosphä
re geblasen. Dabei öffnet sich der Schlitz entweder in die
Atmosphäre außerhalb des Gehäuses oder in einen Kanal inner
halb des Gehäuses zum Entlüften in die Atmosphäre oder zur
Rezirkulation durch die Trommel.
In jedem Fall enthält die Tür einen Filter, der sich über
die Fläche der Trommelöffnung erstreckt, durch welche die
austretende Luft passiert, um zu verhindern, daß Fusseln in
den Raum geblasen werden, in dem der Trockner steht. Um zu
verhindern, daß Kleidungsstücke aus der Trommel austreten
und um somit zu verhindern, daß sie am Filter reiben und da
durch Fusseln vom Filter zurück in die Trommel fallen, ist
der Filter mit einer perforierten Abdeckung hinterlegt. Da
mit ist zwar das Problem des Rückfalls von Fusselbildungen
in die Trommel überwunden, aber um den Filter herauszuneh
men, zu ersetzen oder zu lösen, muß nun die perforierte Ab
deckung entfernt werden.
In einem anderen Vorschlag (GB A-14 45 905) leitet man die
feuchte Luft, die durch die sich über die Trommelöffnung er
streckende perforierte Abdeckung an der Tür austritt, zu ei
nem Filter an der Tür, der die perforierte Abdeckung umgibt.
Dabei handelt es sich jedoch um eine sich nach unten öffnen
de Tür, wobei die Kleider beim Be- oder Entladen auf den of
fen liegenden Filter fallen und dabei Fusseln aufnehmen kön
nen.
In anderen Vorschlägen (GB-A-12 95 344; GB-A-21 16 068;
US-A-37 89 514) ist ein Fusselfilter an der trommelseitigen
Mündung der Gehäuseöffnung im untersten Teil dieses Berei
ches angebracht. Die Filter müssen dabei jedoch mit der Mün
dung der Trommel angehoben werden, bevor sie durch die Tür
öffnung zurückgezogen und zur Reinigung entfernt werden kön
nen, was unpraktisch ist.
Die Erfindung betrifft einen Taumel- bzw. Umwälztrockner mit
einer drehbaren Trommel in einem Gehäuse, wobei die Trommel
an einem Ende eine Öffnung zur Aufnahme einer Ladung sowie
eine Tür aufweist, die die Öffnung abdeckt, und wobei wäh
rend des Gebrauchs aus der Öffnung austretende Luft in einen
Schacht im Gehäuse geleitet wird, sowie einem Filter, der im
Schacht angeordnet und von der Frontseite des Gehäuses zu
gänglich ist.
Eine solche Anordnung schützt die Kleider vor dem Filter so
wohl beim Be- wie Entladen und während des Trocknens und ist
noch dazu leicht zugänglich beim Reinigen und Auswechseln.
Von Vorteil ist, daß die Tür Luft zum Schacht leitet und den
Schacht auch abdeckt, wenn die Tür geschlossen ist. So kann
beispielsweise die Tür eine Dichtung aufweisen, die an der
Frontseite des Gehäuses anliegt und die Fläche umschließt,
innerhalb der sich Trommelöffnung und Schacht befinden.
Die Erfindung ist anwendbar bei Kondensationstrocknern, in
welchem Falle der Schacht einen Kondensator einschließt, so
wie bei Wärmerückgewinnungstrocknern, in welchem Falle es
einen Wärmeaustausch gibt zwischen der heißen feuchten Luft,
die aus der Trommel kommend durch den Schacht strömt, und
solcher Luft, die gerade in die Trommel eintritt. Ebenso
ist die Erfindung bei Anordnungen verwendbar, bei denen die
feucht-heiße Luft aus der Trommel einfach weggeleitet wird.
Taumeltrockner, die nach der Erfindung gebaut sind, werden
nun anhand von Beispielen mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben, wobei
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten
Form eines Taumeltrockners mit sich in geöff
neter Stellung befindender Tür, und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten
Form eines Taumeltrockners mit sich in geöff
neter Stellung befindender Tür ist.
Nach Fig. 1 besteht ein Kondensationsumwälztrockner aus ei
ner drehbaren Trommel 1 mit einer Öffnung 2 an der Frontsei
te, durch die die Ladung eingeführt wird, wobei die Trommel
in einem Gehäuse 3 untergebracht ist, das eine in einer ge
öffneten Stellung gezeigte Tür 4 hat. Die Trommel 1 wird
durch einen Motor 5 mittels eines Treibriemens gedreht, der
nicht abgebildet ist.
Luft wird durch die Trommel rückzirkuliert, und bei jedem
Durchgang wird der Luft Feuchtigkeit im Kondensator 6 entzo
gen, und die Luft wird auch erhitzt, bevor sie wieder in die
Trommel eintritt. Somit wird die Luft in einem Schacht 7,
der in Axialsicht fächerförmig ist, erhitzt und tritt trom
melrückseitig in Richtung der Pfeile A ein. Feuchtigkeit
aus den Kleidern wird vom Strom der Luft durch die Trommel
aufgenommen, verläßt die Vorderseite der Trommel und tritt
in Richtung der Pfeile B in einen Schacht 8 ein, der sich im
Gehäuse unterhalb der Trommel befindet. Diese Luft passiert
dann durch eine große Anzahl von Röhren 9, die in horizonta
ler Richtung abgeplattet sind und auf deren Außenseite ein
Ventilator 10 - angetrieben durch einen Motor 5 - von außen
angesaugte Luft in Richtung der Pfeile X bläst. Diese Kühl
luft strömt von einer Seite des Wärmetauschers zur anderen
und entweicht am anderen Ende in Richtung der Pfeile Y. Die
Luft, der die Feuchtigkeit im Kondensator entzogen worden
ist, entweicht auf der Rückseite des Kondensators in Rich
tung der Pfeile C und strömt entlang des Schachtes 11 an der
Rückseite des Gehäuses, wo sie in das Zentrum eines zentrifu
galen Ventilators 12 (Pfeil D) eingespeist wird.
Die nunmehr trockene Luft wird nach oben geblasen und im fä
cherförmigen Schacht 7 aufgeheizt, von wo sie wieder in die
Trommel tritt. Die vorderseitigen Enden der Röhren 9 sind
höher gelagert als ihre Rückseiten, so daß die Feuchtigkeit,
die aus dem Luftstrom auskondensiert ist, unterstützt durch
den Luftstrom durch die Röhren, zu deren rückseitigen Enden
abfließt und dort in den Schacht 11 läuft. Vom Schacht 11
rinnt sie in eine herausnehmbare Wasserflasche 20.
Gemäß der Erfindung ist ein Filter 13 im Schacht 8 im Gehäu
se angebracht (gezeigt in zerlegter Darstellung in Fig. 1).
Der Schacht befindet sich hinter der Tür des Trockners. Die
Tür selbst definiert den Kanal zur Rückführung der feuchten
Luft aus der Trommel in den durch den Schacht festgelegten
Rezirkulationsweg.
Folglich ist die Tür viel größer als bisher bei Taumel- bzw.
Umwälztrocknern, und sie hat eine Dichtung 14, die sich
nicht nur um Öffnung 2 auf der Vorderseite der Trommel er
streckt, sondern auch über die Peripherie des Schachtes 8.
Die Dichtung 14 gelangt an der Frontseite des Gehäuses 3 zur
Anlage. Die Tür 4 hat einen Vorsprung 15, der teilweise in
das offene Ende der Trommel ragt, um zu verhindern, daß ro
tierende Kleidungsstücke sich aus der drehenden Trommel ar
beiten, aber er dichtet nicht gegen Öffnung 2 ab, so daß
Luft über seinen Umfang passieren kann.
Bei dem Kondensationstrockner nach der Erfindung ist der Fil
ter 13 bei geöffneter Tür leicht zugänglich und kann ent
fernt und gereinigt werden. Sehr feine Fusselpartikel kön
nen tatsächlich durch den Filter gelangen und sich eventuell
im Kondensator ansammeln. Der Kondensator ist jedoch eben
falls leicht zugänglich, da er an der Frontseite des Trock
ners angebracht ist, und er kann ebenso zur Reinigung ent
fernt werden (das wird aber nur in unregelmäßigen Abständen
notwendig sein). Der Filter 13 kann aus einem Sieb, bei
spielsweise aus Kunststoffmaterial, bestehen. Da die Tür
selbst die rückzirkulierende Luft zum Schacht leitet, kann
der Schacht direkt an der Frontseite des Gehäuses angebracht
werden, so daß sowohl der Filter als auch der Kondensator
leicht zugänglich sind.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf Kondensationstrock
ner. Ein Nicht-Kondensationstrockner, der aber eine Form
von Wärmewiedergewinnung hat, wird nun mit Bezug auf Fig. 2
der Zeichnungen beschrieben. Ähnliche Teile in beiden Zeich
nungen sind mit gleichen Referenznummern versehen.
Im Taumeltrockner nach Fig. 2 wird die Luft, die die Vorder
seite der Trommel verläßt und in den Schacht 8 gelangt, von
einer sich verjüngenden Führung 16 in ein Rohr mit quadrati
schem Querschnitt 17 gelenkt, von wo sie durch geeignete Aus
lässe (nicht abgebildet) in Richtung der Pfeile F in die
Atmosphäre gelangt.
Um etwas Wärme aus der die Trommel verlassenden Luft zu ge
winnen, wird die Luft in einen Schacht 11 gesaugt und strömt
in das Zentrum des Ventilators 12, um in das flügelförmige
Gehäuse 7 geblasen zu werden, von wo sie entlang eines Ka
stenbauteils 18, der mit dem Schacht 11 in Verbindung steht
und das rechteckige Rohr 17 umgibt, in Richtung der Pfeile E
strömt. Auf diese Weise wird etwas von der Wärme, die der
Luft im Gehäuse 7 mitgegeben wird, aus der Luft zurückgewon
nen, die über das Rohr 17 abgeführt wird. Um die Wärmeüber
tragung zu verbessern, könnte das Rohr 17 mit Rippen verse
hen oder gewellt werden.
Bei einem derartigen Nicht-Kondensationstrockner wäre es bis
her üblich gewesen, einen runden Filter über der Türöffnung
zum Auffangen der Fusseln vorzusehen. Ein solcher Filter
wäre mit einer perforierten Abdeckung hinterlegt worden, um
Kleidungsstücke vom Filter fernzuhalten. Die Anbringung des
Filters 13 am Gehäuse statt an der Tür vermeidet die Notwen
digkeit einer perforierten Abdeckung und ergibt einen leich
ten Zugang zum Filter.
Die Erfindung ist ebenso auf Taumel- bzw. Umwälztrockner an
wendbar, in denen keine Wärmerückgewinnung vorgesehen ist,
das heißt bei denen die Abluft durch die Rechteckrohre 17 in
die Atmosphäre geblasen und die durch die Mitte des Ventila
tors 12 eingelassene Luft direkt der Atmosphäre entnommen
wird.
Verschiedene Modifikationen können vorgenommen werden, ohne
daß der Rahmen dieser Erfindung verlassen würde. So könnte
in jeder Ausführung der Filter 13 am Gehäuse befestigt sein,
oder schwenkbar an das Gehäuse anmontiert sein, als eine Si
cherungsmaßnahme, um Kinder an der Herausnahme zu hindern.
Zweitens könnte in der ersten Ausführung der Kondensator 6
über der Trommel 1 statt unter ihr angebracht werden. Eini
ge Benutzer mögen eine höhere Lage des Filters vorziehen.
Der Schacht 11 könnte mit der Wasserflasche 20 durch eine
Röhre verbunden werden oder - falls erwünscht - könnte die
Wasserflasche 20 für einen leichteren Zugang ebenfalls über
der Trommel angebracht werden. Endlich könnte in jeder Aus
führung die die Vorderseite der Trommel verlassende Luft
durch einen doppelwandigen Bereich der Gehäusefront selbst,
statt durch die Tür, zum Schacht 8 geleitet werden. So wür
de die Tür 4 nur die Öffnung der Trommelvorderseite ab
decken, und es gäbe eine separate Öffnung - vielleicht eine
Schwenkklappe - vor dem Schacht 8 und dem Filter 13. Der Be
reich hinter der Schwenkklappe und vor dem Filter 13 wäre
mit dem doppelwandigen Bereich verbunden, in den die Luft
aus der Trommel eingespeist wird.
Claims (7)
1. Taumeltrockner, bestehend aus einer drehbaren, in einem
Gehäuse angebrachten Trommel, die an einem Ende eine Öff
nung zur Aufnahme einer Ladung aufweist, einer Tür zum
Abdecken der Öffnung, wobei aus der Öffnung austretende
Luft während des Gebrauchs in einen Schacht im Gehäuse
geleitet wird und im Schacht ein Filter angeordnet ist,
der von der Frontseite des Gehäuses zugänglich ist.
2. Taumeltrockner nach Patentanspruch 1, bei dem der Filter
ein Sieb ist, das im wesentlichen parallel zur Frontsei
te des Gehäuses angeordnet ist.
3. Taumeltrockner nach Patentanspruch 1 oder 2, bei dem der
Filter aus dem Schacht entfernt werden kann, um die Rei
nigung des Filters zu erleichtern.
4. Taumeltrockner nach einem oder mehreren der Patentansprü
che 1 bis 3, bei dem die Tür so ausgebildet ist, um Luft
aus der Öffnung des Schachtes zu leiten, und wo die Tür
auch den Schacht bedeckt, wenn die Tür geschlossen ist,
womit der Filter zugänglich ist, wenn die Tür offen ist.
5. Taumeltrockner nach Patentanspruch 4, in dem die Tür ei
nen Verschluß hat, der an der Frontseite des Gehäuses
liegt.
6. Taumeltrockner nach Patentanspruch 5, bei dem der Ver
schluß sowohl die Fläche der Trommelöffnung wie auch die
Fläche des Schachtes umgibt.
7. Taumeltrockner nach einem oder mehreren der Patentansprü
che 1 bis 6, in dem der Schacht einen Kondensator ein
schließt, um die Feuchtigkeit von der Luft aus der Trom
mel zu entziehen und bei dem Mittel gegeben sind, um die
getrocknete Luft in die Trommel rückzuführen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE4220534A1 true DE4220534A1 (de) | 1993-02-18 |
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ID=10700025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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| GB (1) | GB2258720A (de) |
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