DE421C - Laterne mit Anzündvorrichtung - Google Patents

Laterne mit Anzündvorrichtung

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DE421C
DE421C DE1877421D DE421DA DE421C DE 421 C DE421 C DE 421C DE 1877421 D DE1877421 D DE 1877421D DE 421D A DE421D A DE 421DA DE 421 C DE421 C DE 421C
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Germany
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Expired
Application number
DE1877421D
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English (en)
Inventor
C Theine
Original Assignee
C. THEINE in Minden
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1877.
Klasse 4.
C. THEINE in MINDEN. Laterne mit Anzündvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1877 ab.
Um Schiffs-, Strafsen-, Wagen-, Stall- und Handlaternen (der Polizei und Aerzte) jederzeit ohne Gefahr und mit Sicherheit anzünden zu können, ohne zu öffnen, dient folgender Apparat:
Es wird an geeigneter Stelle der betreffenden Laterne ein Einschnitt gemacht, der weit genug ist, um ein mit Zündmasse versehenes Streichholz mit Leichtigkeit durchzustecken.
Vor dem an der Rückwand der Laterne gemachten Einschnitt ist eine verschiebbare kleine Rosette oder ein Blech angebracht, welches den Einschnitt schliefst. Soll eine Laterne speciell für den Fall zum Anzünden im Freien eingerichtet werden, so müssen die Reibungsflächen etwas lang sein, damit dieselben länger vorhalten und mit dem Durchschieben gewechselt werden kann. Im Innern der Laterne, hier also an der Rückwand, ist der kleine Zünd-Apparat angebracht; derselbe besteht aus zwei kleinen gegeneinander zugebogenen Flächen, die mit Zündstreichmasse, wie die sog. Schwedischen Zündschachteln, im Innern beklebt sind, und welche durch eine gehärtete Feder so stark zusammengehalten werden, dafs ein durchgeschobenes Streichholz der sog. Schwedischen Zündhölzer entzündet wird.
Man hält das brennende Holz alsdann in der durchaus geschlossenen Laterne an das zu entzündende Licht oder den Docht. Sobald man das Licht in der Laterne entzündet hat, zieht man das Zündholz langsam zurück und dasselbe kommt vollständig gelöscht hervor, so dafs das Anzünden auch in Scheunen, Ställen, Kellern etc. ohne Gefahr jederzeit geschehen kann.
Nachdem nun das Zündholz entfernt, wird die vor dem Einschnitt aufsen angebrachte verschiebbare Blende oder Rosette zum Verschlufs des Einschnittes vorgeschoben und so ist die Laterne vollständig geschlossen und zum leuchten gebracht.
Sobald die Streichfläche abgenützt ist, läfst sich der kleine Apparat, welcher auf einer Nadel sitzt, leicht abschieben und neu mit Streichmasse versehet), oder bei der Billigkeit des ganzen durch einen neuen Apparat ersetzen. Der Apparat ist auf eine Nadel aufgeschoben, so dafs derselbe leicht abgenommen werden kann, aber auch zugleich nach der Seite hin beweglich ist, damit man mit dem brennenden Hölzchen den Docht erreichen kann.
Bei gröfseren Laternen mufs der Apparat etwas gröfser, namentlich aber müssen die Schwefelhölzchen oder Reibzündhölzchen entsprechend lang sein.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat als aus einem Stück Blech hergestellt angenommen, an demselben sind b b die mit Zündmasse zu versehenden Reibflächen, α der Einschnitt zum Durchschieben des Zündhölzchens und C C die Verbindungsstücke, in denen die beiden Reibflächen nach innen zu, gegen einander gebogen werden. D ist die gehärtete Feder, welche beide Flächen zusammenhält. An der äufseren Seite von C C, dem Rücken des Apparates ist eine lange Oese, womit derselbe auf den in der Laterne befindlichen Stift oder Nadel e aufgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1877421D 1877-07-02 1877-07-02 Laterne mit Anzündvorrichtung Expired DE421C (de)

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