DE418328C - Beim Strecken des Kupplungskabels selbsttaetig sich loesende Mittelkupplung mit achsial ineinanderschiebbaren Kupplungshaelften, insbesondere fuer Verbindungsleitungen von Wagen elektrischer Bahnen - Google Patents

Beim Strecken des Kupplungskabels selbsttaetig sich loesende Mittelkupplung mit achsial ineinanderschiebbaren Kupplungshaelften, insbesondere fuer Verbindungsleitungen von Wagen elektrischer Bahnen

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DE418328C
DE418328C DESCH65495D DESC065495D DE418328C DE 418328 C DE418328 C DE 418328C DE SCH65495 D DESCH65495 D DE SCH65495D DE SC065495 D DESC065495 D DE SC065495D DE 418328 C DE418328 C DE 418328C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/10Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for electric cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kupplung für bewegliche elektrische Leitungen, insbesondere für die Verbindungsleitungen von Wagen elektrischer Bahnen. Um zu verhüten, daß derartige Leitungen reißen, wenn sie beim ' Trennen der Wagen gespannt werden, hat man die Kupplungen aus achsial ineinanderschiebbaren Teilen gebildet, die durch Schnappfedern zusammengehalten werden und sich beim Spannen der Leitungen voneinander trennen. Derartige Kupplungen haben den Nachteil, daß ihre Wirkung von. dem Zustand der Federn abhängig ist, und es besteht daher keine sichere Kupplung.
Nach der Erfindung- werden die beiden Kupplungsteile in der Längsrichtung ineinandergeschoben und durch eine Sperrvorrichtung gegenseitig gesichert, die eingeschaltet ist, solange die Leitungen mit der Kupplung durChhängen, dagegen beim Spannen der Lei- zo tungen sich löst. Jede Kupplungshälfte besteht beispielsweise aus zwei Teilen, die an der Unterseite durch ein Scharnier miteinander verbunden sind und um einen gewissen Winkel gegeneinander ausgeschwenkt werden können. Durch die Bewegung der beiden Teile gegeneinander beim Strecken der Leitung wird die Sperrvorrichtung ausgeschaltet. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Abb. i einen Längsschnitt durch die zusammengeschobene Kupplung.,
Abb. 2 und 3 Querschnitte nach Linie A-B bzw. C-D, ;'
Abb. 4 eine Seitenansicht der Kupplung bei gestreckter Leitung,
Abb. 5 eine Oberansicht der Kupplung bei durchhängender Leitung,
Abb. 6 eine dazugehörige Seitenansicht, Abb. 7 einen. Längsschnitt durch eine Kupplungshälfte in größerem Maßstabe,
Abb. 8 und 9 Ansichten des Kontaktstückes y,
Abb. 10 und 11 'den federnden Schalters, ; r, α in Seitenansicht und Vorderansicht.
Die Kupplung besteht aus den beiden ineinanderschiebbaren Teilen .4 und B. In jeder Kupplungshälfte endigen vier Leitungen a, C1 j d,e bzw. b, /, g, Ji1 von denen die Leitungen d ; und g als Lichtleitungen und die übrigen als Bremsleitungen dienen sollen. Die Leitungen e i undi / endigen in den mit dem Gelenke der ; Schnappschalter y, ζ leitend verbundenen Kon- i taktstücken/ bzw. k, die Leitungen«? und g in i den Kontaktstücken m bzw. η der Schaltermesser r bzw. x, die Leitungen c und h an den Kontaktplatten 0 bzw. ρ und die Leitungen a \ und b in als Schnappschalter ausgebildeten j Doppelhebeln y bzw. 2. \
In das Kontaktstück m greift das ausschwenkbar angeordnete, unter Federung stehende Sclialtermesserr ein, auf welches der , Winkelhebel s einwirkt, gegen den selbst ■ wieder die Kante ί der eingeschobenen Kupp- ; lungshälfte drückt. Hinter der Vorderleiste t ist in dem Kupplungskörper eine Aussparung vorhanden, so daß bei weiterem Einschieben der Kupplungshälfte auch der zweite Ami u j des Winkelhebels zur Wirkung kommt und : das Messer/" noch tiefer in das Kontaktstück m eingeschoben wird. In gleicher Weise j wird mittels des Winkelhebels w ein Schaltermesser χ in das Kontaktstück// der Leitungg \ eingedrückt. Die Lichtleitung d, g wird somit an zwei hintereinander angeordneten Stellen mittels eines Schalters geschlossen bzw. ge- , öffnet.
Das Schließen und Öffnen der übrigen zur Betätigung der Bremsen dienenden Leitungen erfolgt mittels der zweiarmigen Hebel y und 2, welche durch die Platten ο bzw. ρ des anderen Kuppelteiles entgegen der Wirkung von Blattfedern von den Kontaktstücken 2 bzw. 3 abgehoben werden. Solange die Kupplungshälften A, B auseinandergenommen sind, werden die rechten und linken Arme der Doppelhebel y und ζ gegen die mit den Kontaktslücken /' und k leitend verbundenen Kontakte 2, 3 gedrückt, und es fließt sodann Strom durch die Leitungen C1 f, die bei geschlossener Kupplung keinen Strom führen. Daß die Leitungen c, f bei gelöster Kupplung Strom führen, ist deshalb notwendig, weil die Bremsleitungen im Stromkreis der Antriebsmotoren liegen und dieser Stromkreis beim Reißen der Kupplung oder Fahren ohne Anhängerwagen sonst unterbrochen wäre. Bei gelöster Kupplung liegen also die Leitungen a, c und b, f im Motorenstromkreis, während bei geschlossener Kupplung die Leitungen«, & überhaupt keinen Strom führen. Durch einfaches Ineinanderschieben der beiden Kupplungshälften werden somit die Bremsleitungen und die Lichtleitungen derart verbunden, daß sie beim Auseinanderziehen der Rupplungsteile plötzlich, und zwar die Lichtleitung an zwei Stellen, unterbrochen werden.
Um nun zu bewirken, daß die Kupplung sich im Betriebe nur beim Trennen der Wagen von selbst löst, ist an jedem der beiden Kupplungsgehäuse A bzw. B eine Sperrklinke 4 bzw. 5 angeordnet, welche in das andere Kupplungsgehäuse eingreift. Auf diese Klinken wirkt eine Stange 6 bzw. 7, die mit einem an den Kupplungsgehäusen ausschwenkbar angebrachten Rohrstutzen 8 bzw. 9 verbunden ist. Durch die Stutzen 8 und 9 führen die Leitungen C1 d, e bzw. /, g, h hindurch.
Solange die Leitungen im Bogen herabhängen, verhindern die Klinken 4 und 5 das Auseinanderziehen der Kupplungshälften. Sobald jedoch die Leitungen beim Trennen der Wagen gestreckt und durch, sie auch die Stutzen 8 und 9 in die Längsrichtung der Kupplungsgehäuse A bzw. B gedreht werden, schieben die Stangen. 6, 7 die Klinken zurück, und die Kupplung wird auseinandergezogen, wobei die Leitungen plötzlich geöffnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beim Strecken des Kupplungskabels selbsttätig sich lösende Mittelkupplung mit achsial ineinanderschiebbaren Kupplungshälften, insbesondere für Verbindungs- leitungen von Wägen elektrischer Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der gleichartigen Kupplungshälften (.4 bzw. B) ein die Leitungen umschließender Rohrstutzen (8 bzw. 9) beweglich angebracht ist, der durch eine angelenkte Stange (6 bzw. 7) mit einer in die andere Kupplungshälfte eingreifenden Sperrvorrichtung (4 bzw. 5) in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH65495D 1922-07-18 1922-07-18 Beim Strecken des Kupplungskabels selbsttaetig sich loesende Mittelkupplung mit achsial ineinanderschiebbaren Kupplungshaelften, insbesondere fuer Verbindungsleitungen von Wagen elektrischer Bahnen Expired DE418328C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4093332A (en) * 1973-12-19 1978-06-06 Bunker Ramo Corporation Power connector

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