DE418046C - Schnelldrehkurbel, besonders fuer Aufnahme-Kinematographen - Google Patents
Schnelldrehkurbel, besonders fuer Aufnahme-KinematographenInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25.AUGUST1925.
REIC HS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE 37
(O 14193
Firma Optische Anstalt C. P. Goerz, A. G. in Berlin-Friedenau*).
Schnelldrehkurbel, besonders für Aufnahme-Kinematographen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1924 ab.
Die an optischen Instrumenten, insbeson- Achse des Handgriffs parallel zur Achse der
dere Kinematographen, befindlichen Kurbeln Antriebswelle ist. Diese parallelachsige Aus-
zum Antrieb schnell bewegter Instrumenten- führung von Kurbeln ist unbedenklich, so-
teile werden entsprechend den Kurbeln an lange der Apparat oder die Maschine, welche
Werkzeugmaschinen so ausgeführt, daß die mit Hilfe der Kurbel in Betrieb gesetzt wird,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Jacob in Berlin-Friedenau.
durch ihr Eigengewicht oder durch Befestigung am Boden oder auf der Werkbank unverrückbar
feststeht. Bedenklich ist diese parallelachsige Einrichtung bei optischen Instrumenten,
welche auf verhältnismäßig leichten Stativen stehen und doch ihre Lage im Raum nicht ungewollt ändern sollen. Beobachtungen
haben ergeben, daß die schnelle Bewegung einer Kurbel mit parallelen Griff- und Antriebsachsen
kaum ohne Erschütterungen des angetriebenen Apparates möglich ist, und daß diese ungewollten Bewegungen von einem
Zwang herrühren, den der Handgriff bei der Bewegung durch die Hand auf die Antriebswelle
ausübt. Wird die Antriebswelle nicht ihrer ganzen Länge nach geführt, sondern in ;
einem schmalen Ring gelagert, der entweder kardanisch aufgehängt ist oder der Welle sonst \
genügend Spiel bietet, und nunmehr die Kurbei von Hand bewegt, so zeigt es sich, daß die
Antriebswelle nicht nur eine Rotation um ihre eigene Achse, sondern auch Kegelbewegungen
ausführt. Diese Kegelbewegungen erzeugen unnütze Leerlaufarbeit und setzen sich in
Schwingungen des angetriebenen Apparates um. Obgleich die kinematographische Aufnahmen
bewirkenden Personen bemüht sind, diese ungewollten Bewegungen des Apparates dadurch zu vermeiden, daß sie nicht nur
die Hand im Handgelenk kegelförmig schwingen lassen, sondern den ganzen Arm mitbewegen,
so lassen sich die schädlichen Schwingungen des Apparates nicht ganz vermeiden, weil der Arm zuviel Masse besitzt und von der
Muskulatur nicht so genau im Kreise geführt werden kann, wie dies nötig wäre.
Nach der Erfindung wird der gerügte übelstand dadurch vermieden, daß die Achse des
Handgriffes in einem Winkel zur Antriebswelle geneigt angebracht ist, derart, daß die
Achse des Handgriffes die Achse der Antriebswelle auf der von dem Apparat abgewandten
Seite schneidet. Bei Apparaten, deren Antriebskurbel schnell gedreht werden muß und wenig Widerstand bietet, erfolgt die
Drehung nur aus dem Handgelenk, der Schnittpunkt liegt dann 15 bis 18 cm hinter der
Krümmung des Zeigefingers. Bei größeren Kurbeln, deren Drehung mehr Kraftaufwand
erfordert, wird zweckmäßig der Unterarm mitbewegt, so daß die Kegelschwingung des
Vorderarmes um das Ellenbogengelenk stattfindet; in diesem Falle ist der Schnittpunkt
der Achsen etwa 40 cm von dem gekrümmten Zeigefinger entfernt. Zwecks Anpassung der ,
Kurbel an die Hand- oder Vorderannlänge rk-r den Apparat bedienenden Person empfiehlt
es sich unter Umständen, den Handgriff an der Kurbel um ein Scharnier oder Kugelgelenk
pendelnd anzubringen. Auch kann der Handgriff mit in einem mittleren Winkel zur Antriebswelle geneigter Achse um ein Scharnier
pendelnd angebracht sein und in der Nähe dieser Mittellage durch den Druck einer Feder
gehalten werden, die geringe, durch die anatomischen Verhältnisse der Hand und den
wechselnden Kraftbedarf bedingte Abweichungen zuläßt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Kurbeln für Kinematographen
dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Kurbel mit feststehender Handgriffachse in zwei entgegengesetzten
Lagen der drehenden Hand. Die Abbildung zeigt deutlich, daß die Hand nur um das Handgelenk
zu pendeln braucht, und daß der Vor-' derarm nicht nötig hat, an der Drehung teilzunehmen,
obgleich der Handgriff immer dieselbe Lage in der Hand beibehält.
Abb. 2 zeigt dieselbe Kurbel. 1 ist die Antriebswelle,
2 ist der Handgriff, 3 ist die Achse der Antriebswelle, 4 die Achse des Handgriffs und 5 der Schnittpunkt der Achsen
3 und 4.
. Abb. 3 zeigt eine Kurbel mit pendelndem Handgriff. Der Handgriff 2 ist in einem
Scharnier 6 mit dem Kurbelarm 7 drehbar verbunden. Die Handgriffwelle hat einen Vorsprung 8, welcher abgeflacht ist und das
Scharnier 6 nach der vom Handgriff abgewandten Seite überragt. Gegen die Fläche des Ansatzes 8 drückt die Feder 9 und hält
die Kurbel leicht beweglich in ihrer Mittellage.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:ι. Schnelldrehkurbel für optische und feinmechanische Instrumente, insbesondere Kinematographen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Handgriffs der Kurbel die Achse der Antriebswelle auf der vom Apparat abgewandten Seite schneidet.
- 2. Kurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff zwecks Änderung des Achsenwinkels pendelnd an der Kurbel angebracht ist.
- 3. Kurbel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Feder, die den pendelnden Handgriff in seiner Mittellage beschränkt beweglich hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO14193D DE418046C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Schnelldrehkurbel, besonders fuer Aufnahme-Kinematographen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO14193D DE418046C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Schnelldrehkurbel, besonders fuer Aufnahme-Kinematographen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418046C true DE418046C (de) | 1925-08-25 |
Family
ID=7353606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO14193D Expired DE418046C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Schnelldrehkurbel, besonders fuer Aufnahme-Kinematographen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418046C (de) |
-
1924
- 1924-04-15 DE DEO14193D patent/DE418046C/de not_active Expired
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