DE41756C - Schallkasten für Pianino's - Google Patents

Schallkasten für Pianino's

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DE41756C
DE41756C DENDAT41756D DE41756DA DE41756C DE 41756 C DE41756 C DE 41756C DE NDAT41756 D DENDAT41756 D DE NDAT41756D DE 41756D A DE41756D A DE 41756DA DE 41756 C DE41756 C DE 41756C
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DENDAT41756D
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W. MARSHALL in Southerland-House, Abbey Road, Malvern, Worcester
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schaukasten für Pianino's.
Die vorliegende Erfindung hat einen Schallkasten zum Gegenstande, bei welchem für die Discant-, Bafs- und die Zwischenstimmen durch Scheidewände besondere Abtheilungen gebildet sind, so dafs die eingeschlossene Luft der einen Abtheilung diejenige der anderen nicht beeinflussen kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen solchen Schallkasten nach Fortnahme der vorderen Kastenwand und der Klaviatur des Pianino's;
Fig. 2 einen Verticalschnitt nach Linie A B, Fig. ι , durch die dem Bafs entsprechende Kastenabtheilung;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie CD, Fig. i, durch sämmtliche vier Kastenabtheilungen mit einem Theil des auf dem Boden sich stützenden Steges;
Fig. 4 die theils ober-, theils unterhalb des Steges angeordneten Spreizen im Schnitt.
Der Schallkasten entspricht in der Form derjenigen eines Instrumentes, das äufserlich Aehnlichkeit mit einem auf den Kopf gestellten Concertflügel hat. Der Anschlag der Hammer α auf die Saiten e1, Fig. 2, erfolgt in bekannter Weise, und die Klaviatur b erstreckt sich, wie bei gewöhnlichen Pianino's, in passender Höhe quer über die vordere Kastenwand.
Die Spreizen g zur Verbindung des oberen Stimmstockes r mit dem unteren Metallstock p, Fig. i, berühren, um eine Ausgleichung der Schwingungen des Resonanzbodens fl zu ermöglichen, den Resonanzboden/1 selbst nicht, sondern sind mittelst Winkelstücke 0, Fig. 2, an der unteren und oberen Wand des Resonanzkastens durch Anschrauben befestigt. Ueber oder unter den Spreizen g, Fig. 4, liegt der Steg h, ohne indessen die Spreizen zu berühren. Letztere können auch in den Resonanzkasten / hinein verlegt werden.
Die vier Abtheilungen j, welche im Schallkasten / durch die Wände i, Fig. 1 und 3, gebildet werden, entsprechen hinsichtlich der Menge der in ihnen eingeschlossenen Luft, vom Discant nach dem Bafs abwärts, bezw. etwa dem Kasteninhalt einer Violine, einer Viola, eines Cellos und eines Contrabasses. Die Wände P, Fig. 1, und Zwischenstücke/3 trennen die Abtheilungen j von den Seitenwänden d und d1 des Aufsenkastens, ebenso wie von dessen Boden und Decke. In jeder Abtheilung j des Schallkastens sind im Resonanzboden/' Schalllöcher m und η angebracht, Fig. ι und 3.
An dem unter dem Bafs gelegenen Theile ist der Schallkasten tiefer als an dem unter dem Discant liegenden Theile, Fig. 3. Den Steg h stellt man passend aus drei oder vier auf einander geleimten Schienen her, dann sägt man hiervon Stücke in etwa 6 bis 7 cm Breite und 2 cm Dicke ab. In der Mitte können die Stücke etwas dünner gehalten werden. Hierauf schneidet man diese Stücke nach Fig. 3 so aus, dafs die Stützen /z2, welche sich auf dem Resonanzboden/1 stützen, stehen bleiben. Hinter einer Stegstütze h2 kann sich im Innern einer Kastenabtheilung eine Stütze k, Fig. ι und 3, befinden, hinter einer anderen eine Rippe /, welch letztere ohne jede Unterstützung ist und frei mit dem Resonanzboden

Claims (1)

  1. schwingt, zu dessen Holzfaserrichtung sie parallel liegt. Sollten auf einer Abtheilung j mehr als zwei Stützen /?2 zu liegen kommen, so kann man eine weitere Stütze; über einer solchen Rippe Z anbringen.
    Zweckmäfsig kann man auch die Stegstützen h 2 gerade über den Theilwänden i anordnen.
    Die Spreizen g aus Holz, Eisen oder Stahl können vertical stehen oder, wie Fig. ι zeigt, auch geneigt sein, und dann am besten in Richtung der Seiten e1. Unten sind die Spreizen g durch die Metallplatte ρ und oben durch die Platte q, welche den Stimmstock r aufnimmt, mit einander verbunden.
    Paten t- AnsρRüche:
    ι . Ein Schaukasten, ff), welcher für die einzelnen Stimmengruppen, vom Discant bis abwärts zum Bafs, durch Scheidewände (i) in Abtheilungen Q) getheilt ist, die von ■dem gemeinsamen, die Schalllöcher fm η) enthaltenden Resonanzboden ff 1J überdeckt werden, zum Zwecke, eine Beeinflussung der Resonanzluft ' für die eine Stimmengruppe durch diejenige für die andere Gruppe zu verhindern.
    Bei dem unter i. bezeichneten Schallkasten mit besonderen Abiheilungen Q) für die einzelnen Stimmengruppen:
    a) die durch Winkelstücke (o) an der unteren und oberen Wand des Kastens getragenen Spreizen fg) zur Verbindung des Stimmstockes fr) mit dem M'etallstock (p) unter Freilassung des Resonanzbodens;
    b) der durch Stützen fh2) getragene
    Steg/λ;. Λ.1 I;./
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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