DE416645C - Einrichtung zum Stillsetzen von Wiedergabekinematographen - Google Patents
Einrichtung zum Stillsetzen von WiedergabekinematographenInfo
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- DE416645C DE416645C DEL61008D DEL0061008D DE416645C DE 416645 C DE416645 C DE 416645C DE L61008 D DEL61008 D DE L61008D DE L0061008 D DEL0061008 D DE L0061008D DE 416645 C DE416645 C DE 416645C
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/50—Control devices operated by the film strip during the run
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
(L 61008
Das selbsttätige Anhalten des Bildbandes zum Zwecke der Projektion ruhender Bilder
erfolgte bisher in der Weise, daß ein am Rande oder auf der Fläche des Bildbandes beständig
gleitendes Glied durch Zusammenwirken mit an bestimmten Stellen des Bildbandes vorgesehenen Ausschnitten, Löchern
oder Marken eine Einrichtung betätigt, die das kinematographische Werk zum Stillstand
bringt. Derartige Einrichtungen haben den Nachteil, daß das Bildband durch das ständig
auf seinem Rande oder auf seiner Fläche laufende Steuerglied abgenutzt wird.
Im nachfolgenden ist als Gegenstand der
*5 Erfindung eine Vorrichtung beschrieben und
in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, bei der die Abnutzung des
Bildbandes aufgehoben wird. Dazu wird das Steuerglied derart betätigt, daß es das BiIdband
nicht mehr ständig, sondern nur noch periodisch berührt, und zwar durch ein im Werk umlaufendes Teil, welches auf das
Steuerglied nach jeder Umdrehung oder nach jedem Bildwechsel einwirkt.
Das den Stillstand des Bildbandes bewerkstelligende Steuerglied« ist federnd angebracht
und mit einer Rast b versehen. Ein im Werk umlaufendes Teil c betätigt es nach
jeder Umdrehung. An den stillzusetzenden Teil des Bildbandes sind Ausschnitte d angebracht.
Der Riegel e dient zur Sperrung des Steuergliedes. Durch den Hebel / kann
die Sperrung gelöst und der Weiterlauf des kinematographischen Werkes ermöglicht werden.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 die Einrichtung in der Lage dargestellt, in der
die Vorführung kinematographischer Bilder erfolgt. Sie wirkt in folgender Weise: Durch
das umlaufende Teil c wird das federnde Glied α bei jeder Umdrehung nach jedem
Bildwechsel gegen das Bildband g· gedrückt, das ihm den Weg sperrt, so daß demzufolge
eine Durchbiegung des das Glied α tragenden federnden Teiles erfolgt. Die Vorführung
eines ruhenden Bildes wird bewirkt, wenn das Glied α mit einer der im Bildband vorgesehenen
Aussparungen d zusammentrifft. In Abb. 2 ist die Einrichtung in der Stellung
gezeigt, in der die Projektion eines ruhenden Bildes stattfindet. Durch das vom Werk in Umlauf gesetzte Glied c ist das
Glied α in eine Aussparung des Bildbandes gedrückt. Der durch eine Feder betätigte Riegel
e, der bisher von dem Steuerglied α zurückgehalten wurde, kann nunmehr in dessen
Rast b eindringen. Durch die Bewegung des Riegels wird gleichzeitig der Hebel/ in eine
andere Stellung gebracht, fällt dabei mit einer Nase in die am Riegel Vorgesehene Aussparung
i und sperrt damit den Riegel. Ein Anschlag h an dem Hebel/ sperrt bei dessen
Umstellung einen mit der Schwungmasse des kinematographischen Werkes verbundenen
Anschlag k und bringt dadurch das kinematographische Werk zum Stillstand. Um ein
elastisches Anhalten des Werkes zu ermöglichen, kann der Anschlag k oder sein Träger
federnd gelagert sein. Das kinematographische Werk kann in seiner das Bildband sperrenden
Stellung beliebig lange verharren. Das Wiederingangssetzen erfolgt durch Druck auf
den Auslösehebel./·, „Dadurch wird dessen
Nase aus der den Riegel' sperrenden Rastt entfernt, der^RiegelA .mittels WinkelhebeH
aus der Rast δ gebracht und der das kinematographische
Werk sperrende Anschlag h aus der Bahn des Anschlages k bewegt.
Beim Stillsetzen des kinematographischen Werkes kann dessen Kraftquelle — z. B. ein
Elektromotor — beim Bewegen des Hebels/
ίο durch Lösen eines Kontaktes ausgeschaltet
und beim Wiederingangsetzen eingeschaltet werden. Bei den durch Federmotor betriebenen
Kinematographen sind besondere Vorrichtungen zum Ausschalten der Kraftquelle nicht notwendig.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Stillsetzen von ao Wiedergabekinematographen, bei der der
Stillstand des kinematographischen Werkes durch im Bildband angebrachte Marken bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das das Bildband beeinflussende Glied periodisch betätigt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-
Abb.
durch gekennzeichnet, daß die Betätigung des auf das Bildband einwirkenden Gliedes
nach jedem Bildwechsel erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein vom Werk getriebenes
umlaufendes Teil, das das auf das Bildband einwirkende Glied betätigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das das Bildband
beeinflussende Glied federnd angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das das Bildband
beeinflussende Glied während des Stillstandes des Kinematographen gesperrt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel bei
Sperrung des Bildbandes während des Bildstillstandes ebenfalls gesperrt wird.
1J. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch einen Anschlag am Sperrorgan des Riegels, der beim Stillsetzen des Kinematographen in die Bahn
eines von dessen Werk betriebenen Anschlages gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL61008D DE416645C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Einrichtung zum Stillsetzen von Wiedergabekinematographen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL61008D DE416645C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Einrichtung zum Stillsetzen von Wiedergabekinematographen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416645C true DE416645C (de) | 1925-07-21 |
Family
ID=7280239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL61008D Expired DE416645C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Einrichtung zum Stillsetzen von Wiedergabekinematographen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416645C (de) |
-
1924
- 1924-08-22 DE DEL61008D patent/DE416645C/de not_active Expired
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