DE416635C - Schmierpresse - Google Patents

Schmierpresse

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DE416635C
DE416635C DES67801D DES0067801D DE416635C DE 416635 C DE416635 C DE 416635C DE S67801 D DES67801 D DE S67801D DE S0067801 D DES0067801 D DE S0067801D DE 416635 C DE416635 C DE 416635C
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DE
Germany
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press
piston
cylinder
press cylinder
plug
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Expired
Application number
DES67801D
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English (en)
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AME des Ets TECALEM
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AME des Ets TECALEM
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Schmierpresse. Die Erfindung betrifft einen Schmierkompressor, der gestattet, wahlweise entweder Fett oder öl an die Schmierstellen zu drücken. Es kommt häufig vor, daß bestimmte Triebwerksteile, besonders bei Automobilen, die Verwendung von öl erfordern, während andere Schmierstellen wiederum nur Fett gebrauchen können. Bisher mußte man hierfür zwei verschiedene Schmiervorrichtungen verwenden, von denen jede nur ein Schmiermaterial unter Druck lieferte.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schmiervorrichtung gestattet nun mit Hilfe nur einer einzigen Vorrichtung, beide Schmiermaterialien unter Druck zu liefern. Zu diesem Zweck ist der Preßzylinder durch einen beweglichen Kolben in zwei Hohlräume geteilt, die getrennt voneinander Fett und Öl enthalten und je nach Wunsch nacheinander mit dem Schmiermitte'_ausgangsrohr der Vorrichtung in Verbindung gebracht werden können. Das Zusammendrücken und Wegschaffen des Schmiermittels wird in beiden Fällen durch den niederzuschraubenden Hauptkolben bewirkt, der entweder unmittelbar auf das im Innern enthaltene Fett drückt oder durch Vermittlung des Druckes auf die Fettmasse den beweglichen Kolben verschiebt, der dann seinerseits das Wegdrücken des öles besorgt. Die Erfindung umfaßt gleichzeitig auch verschiedene bauliche Einzelheiten, die im nachfolgenden beschrieben werden Die Abb. i der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindung gebauten Schmierkompressor. Abb.2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Abb. i. Die Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Abb, i.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus einem Preßzylinder 5, der an einem Ende eine Kappe oder Deckel 6 mit einem Rohrstutzen 7 besitzt. Der Rohrstutzen 7 ist mit einem Innengewinde 8 versehen, in dem die Spindel 9 sich führt, die außen mit einem Handgriff i o versehen ist. An dem anderen Ende der Gewindespindel 9 befindet sich der Preßkolben, der aus zwei Platten i i und 12 und einer dazwischen festgehaltenen Lederdichtung 13 besteht. Die einzelnen Kolbenteile sind auf den Ansatz 1.1 der Spindel 9 geschoben und ist der Ansatz i.1 vernietet (s. den Nietkopf 15).
  • An seinem anderen Ende ist der Preßzylinder 5 ebenfalls mit einem Rohrstutzen i 6 versehen, der innen ein Gewinde zur Aufnahme eines Stopfens 18 hat. Dieser Stopfen 18 setzt sich im Zylinderinnern in eine Verlängerung i 9 fort, an deren Ende ein Anschlag 2o angebracht ist. Der Zweck dieses Anschlages wird später erläutert werden. In dem Stopfen 18 ist ein Kanal 21 vorgesehen, der die Verbindung mit dem unteren Zylinderraum herstellt.
  • Durch den Stopfen 18 geht ein Hahnküken 22, das zwei Kükenbohrungen 23 und 24. besitzt, die senkrecht zueinander liegen. Der erste dieser Kanäle, die Kükenbohrung 23, soll die Bohrung i g' des Rohres i 9 anschließen, die zweite Kükenbohrung 2.i dagegen den Kanal 21. Man wird das Küken 22 mit einem gerändelten Knopf 25 versehen, um es leichter drehen zu können. Das Küken wird in seiner richtigen Stellung durch einen Haltering 26 gehalten, dessen innere und äußere Oberfläche in zwei ringförmigen Nuten 27 und 28 hineinfaßt, die im Küken 22 selbst und im.Stopfen 18 angebracht sind.
  • Das Außenende des Stopfens 18 hat einen Gewindeanschlußstutzen 29, auf welchem der Anschlußring 3o aufgeschraubt wird; dieser wird seinerseits mit dem biegsamen Schmiermittelverteilerrohr 31 in Verbindung gebracht.
  • Auf der rohrförmigen Verlängerung i9 ist leicht gleitend ein ringförmiger Kolben angeordnet, der aus einer Platte 36, aus Lederdichtungen 37 und 38 und außenliegenden Platten 39 und 4.o besteht; das Ganze wird durch Nieten q.1 oder durch andere geeignete Befestigungsmittel zusammengehalten. Eine Spiralfeder ¢2 liegt zwischen dem Kolben und dem Stopfen 18 und ist bestrebt, den Kolben gleitend auf dem Rohrstück i 9 in die Höhe zu pressen. Der Hub des Kolbens wird hierbei durch den Anschlag 2o begrenzt. Am Preßzylinderboden ist eine Füllöffnung 43 angebracht, die beispielsweise durch einen Stopfen 44 verschließbar ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Um den Apparat zu füllen, dreht man zunächst am Kükengriff 25, um das Küken 22 in diejenige Stellung zu bringen, daß der Kanal 24 in Schlußstellung steht. Dann entfernt man den Stopfen 44 und fü'_lt C)1 in den Hohlraum zwischen dem beweglichen Kolben auf der rohrförmigen Verlängerung, dem Kolbenführungsrohr i9 und dem Zylinderboden. Wenn die Füllung beendet ist, schließt man den Stopfen 44 wieder. Dann nimmt man den Deckel 6 ab und mit ihm die Spindel 9 und den daran befestigten Kolben aus dem Preßzylinder heraus, worauf man Fett, Starrschmiere usw. in den oberen Teil des Zylinders einfüllt. Darauf schraubt man den Deckel 6 wieder auf den PrelAzylinder, wodurch die Spindelg mit dem Kolben sich wieder in ihrer Gebrauchsstellung befinden, worauf die Presse betriebsbereit ist. Wenn man nun z. B. Öl durch das Rohr 31 abführen will, dreht man das Küken 22 so, wie in Abb. i gezeigt; dann drückt man den Koben i i, 12 durch Herabschrauben der Spindel 9 mittels des Handgriffes io herunter und übt so auf die zwischen beiden Kolben. dem von der Spindel befestigten und dem frei beweglichen, befindliche Fettmasse einen Druck aus. Dieser Druck wird auf den auf dem Koibenführungsrohr i 9 frei beweglichen Kolben übertragen, der seinerseits unter Zusammendrückung der Feder ,f2 Öl durch den Kanal 21 in das Rohr 31 preßt.
  • Wenn die Lieferung von Fett an Stelle von Ö1 gewünscht wird, dreht man das Küken 22 um 9o`, so daß der Kanal ei abgeschlossen ist, während nunmehr eine Verbindung zwischen dem das Fett enthaltenden oberen l're13zylinderraum und dem Rohr 31 hergestellt wird. Dreht man jetzt wieder den Handgriff i o, so drückt man mit dem Kolben die Fettmasse durch die Bohrung i 9',- durch die Kükenbohrung 23, in das Verteilerrohr 31 hinein. Bei dieser Kükenstellung ist der Austritt von Öl aus dem Zylinder gesperrt.
  • Auf diese Weise kann je nach Wunsch Fett oder Öl an die zu schmierenden Stellen gebracht werden.
  • Um mit der -beschriebenen Vorrichtung zu schmieren, ist es zweckmäßig, zuerst alle diejenigen Steilen zu schmieren, welche das eine Schmiermaterial verlangen, und dann erst die Stellen, welche das zweite Schmiermaterial verlangen, um auf diese Weise soweit wie möglich die Mischung der beiden Schmiermittel in dem rohrförmigen Hohlraum hinter dem Küken zu verhindern, durch das beide Schmiermittel hindurch müssen.
  • Es können auch noch äußere Markierungen angeordnet werden, um zu zeigen, wann der gerändelte Kopf des Hahnes in die richtige Stellung gedreht ist, um das eine oder das andere der beiden Schmiermittel zu liefern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmierpresse, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßzylinder (5) durch einen frei beweglichen Kolben (36) in zwei Räume geteilt ist, von denen der eine Fett und der andere Öl enthält, und die wahlweise und nacheinander in Verbindung mit dem Austrittsrohr (31) gebracht werden können.
  2. 2. Schmierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der frei bewegliche Kolben (36) auf einem Führungsrohr (i 9) sitzt, das frei in dem oberen Teil des Preßzylinders (5) mündet und dessen außerhalb des Preßzylinders (5) liegendes Ende den Anschlußstutzen (29) bildet, während neben dem Rohr (i 9) ein Kanal (2 i) den unteren Preßzylinderraum mit dem Anschlußstutzen in Verbindung bringt.
  3. 3. Schmierpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Kükenbohrungen (23, 24.) eines Zweiwegehahnes (22) die beiden Preßzylinderräume mit der Austrittsstelle so verbunden werden, daß immer ein Kanal geöffnet ist, wenn der andere geschlossen ist. q.. Schmierpresse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (¢2) zwischen dem beweglichen Trennkolben (36) und dem unteren Zylinderboden angeordnet ist, um den Kolben selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückzubringen.
DES67801D Schmierpresse Expired DE416635C (de)

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DE (1) DE416635C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148487B (de) * 1958-06-20 1963-05-09 Guenther Wagner Verwaltungs G Ausguss fuer ein Fass

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1148487B (de) * 1958-06-20 1963-05-09 Guenther Wagner Verwaltungs G Ausguss fuer ein Fass

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