DE416047C - Blaetterstock - Google Patents

Blaetterstock

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Publication number
DE416047C
DE416047C DEW61398D DEW0061398D DE416047C DE 416047 C DE416047 C DE 416047C DE W61398 D DEW61398 D DE W61398D DE W0061398 D DEW0061398 D DE W0061398D DE 416047 C DE416047 C DE 416047C
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DE
Germany
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honeycomb
frame
frames
board
strips
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Expired
Application number
DEW61398D
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English (en)
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OTTO WOEDE
Original Assignee
OTTO WOEDE
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Publication date
Application filed by OTTO WOEDE filed Critical OTTO WOEDE
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Application granted granted Critical
Publication of DE416047C publication Critical patent/DE416047C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/02Construction or arrangement of frames for honeycombs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Blätterstock mit an der Vorderwand des Wabenraumes fest angebrachter gezahnter Abstandsleiste für die Wabenrahmen. Das Neue besteht darin, daß hinten oben eine vorziehbare oder klappbare, gezahnte Abstandsleiste angeordnet ist. Ferner ist das Neue auch noch darin zu sehen, daß im hinteren Beutevorraum unten ein auswechselbares oder verschiebbares, mit ίο Nuten und Leisten versehenes Brett, dessen Höhe etwa der der Rahmenfüßchen entspricht, zum Tragen und Führen der Wabenrahmen angeordnet und der Verschlußdeckel mit entsprechenden Führungsleisten versehen ist. Weiter ist der Deckel mit einem umklappbaren Wabenhalte j och, das die auf den Dekkel gezogenen Waben von oben her festhält, ausgerüstet.
Die Anordnung der Leisten im Wabenraume hat gegenüber den bekannten Rosten den Vorteil, daß für den Verkehr der Bienen unter den Rähmchen ein ganz freier Raum
ohne jede Hindernisse geschaffen wird; die Leisten im hinteren Räume und auf der Dekkelklappe dienen dazu, das Einschieben sowie das Ausziehen und Feststellen der Rahmen zu erleichtern.
• Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι das offene obere Stockwerk einer mehrstöckigen Beute in verschiedenen schaubildlichen Darstellungen,
Abb. 2 das offene untere Stockwerk einer mehrstöckigen Beute in verschiedenen schaubildlichen Darstellungen,
Abb. 3 das untere Stockwerk im Ouerschnitt.
An der inneren vorderen Beutewand sind zum Halten der Wabenrahmen r Querleisten / mit vorstehenden Zähnen befestigt; vorteilhaft befindet sich eine der Leisten, dem Flugloch ausweichend, am unteren Teile der Wand, eine weitere in halber Rahmenhöhe. Die Rahmen r passen zwischen je zwei der Zacken hinein und finden zwischen ihnen den Halt von vorn. Die oft ungleichen und verzogenen Rahmen sind damit aber noch nicht genügend vor Verschiebung ungewollter Art geschützt. ; Sie erhalten deshalb nach der Erfindung noch einen ähnlichen Halt von hinten. Zu diesem Zwecke werden noch bewegliche Abstandsleisten α vorgesehen, die hinten über dem Rahmenraume an Schiebern oder Führungsdrähten sch befestigt sind, die ihrerseits in Schlitzen geführt werden. Diese beweglichen Ab- 1 Standsregler tragen nach innen zeigende Vor- : Sprünge oder Zacken, wie die festen vorderen Abstandsregler I. Diese Vorsprünge schieben ; sich zwischen die Rahmen und halten sie in richtigem Abstand voneinander. Die beweglichen Abstandsleisten sind so beschaffen, daß die vorteilhaft geteilten Fenster t (eine Tür- ■ hälfte ungezeichnet) an ihnen dicht anliegen, wenn die Abstandsregler α ganz eingeschoben sind. Die Wabenrahmen r tragen vorn Füßchen bekannter Art; hinten stehen sie nach der Erfindung mit ihren äußersten Kanten auf der äußersten vorderen Kante eines : Nutenbrettes η auf, das gleichzeitig, wie später erläutert werden soll, als Rahmengleit bahn dient; die Rahmen r liegen somit nicht mehr mit ganzer Fläche auf dem Beuteboden auf, sondern sie stehen völlig frei und haben unter sich genug Raum für den Verkehr der Bienen, ohne diesen Hindernisse, wie Roststäbe usw. entgegenzustellen. Die Trennung der Rahmen durch ein Schied q — eine Schei- dewand mit Schieber zur Zerlegung des Beuterauines in zwei Teile —, nach der sich praktisch auch die Teilung des beweglichen Abstandsreglers α und der Fenster t richten wird, ist in bekannter Art angängig. Will nun der Imker nachsehen, wie es um die Waben steht, so hat er nur nötig, den betreffenden Fensterteil t durch Entriegelung und Hervorziehen zu entfernen und den beweglichen Abstandsregler α etwas vorzuziehen; die Rahmen r stehen dann, nur noch von vorn durch die festen Abstandsregler I gehalten, völlig frei vor ihm und er kann in den Rahmen wie in einem Heft blättern, wobei die Rahmen auf der äußersten Kante des Nutenbrettes n, die von Rippen frei bleibt, seitlich beliebig verschiebbar sind (Abb. 2, oberer Teil). Bei dieser Handhabung kann keine Biene gequetscht werden, und das Volk wird nicht beunruhigt.
Noch vorteilhafter ist es, die beweglichen Abstandsregler α an den Schiebern nicht, wie oben beschrieben, fest, sondern mit Scharnieren s zu befestigen, wie in Abb. 1 und 3 gekennzeichnet. Für eine übliche Besichtigung genügt ein Hochklappen der Abstandsregler a. Nur bei besonderen Anlassen, z.B.Reinigung, Auswechselung usw., wird man sie zugleich mehr oder weniger an den Schiebern hervorziehen. Die beweglichen Abstandsregler können, aus einem Stück bestehend, quer über alle Rahmen gehen oder auch, wie gezeichnet, geteilt sein, z. B. mit einem Teil über die Hauptrahmenserie gehend, mit dem anderen über die Rahmen auf der anderen Seite des Schiedes q.
Auch können die hinteren Abstandsleisten unter Fortfall der Schieber so angebracht sein, daß sie türenartig zu öffnen sind. Auch unmittelbar mit den Beutewandungen können sie verbunden werden. Mit dem Schließen der Leiste α kann ein Anheben der Rahmen r verbunden werden (Abb. 3). In diesem Falle müssen die Zacken der Leiste α langer ausgebildet und entsprechend geformt sein; ferner müssen die Rähmchen mit Vorsprüngen ν loo 0. dgl. versehen sein. Beim Schließen greifen dann die Zacken unter die Vorsprünge ν und heben so die Rahmen etwas an.
Das Nutenbrett η kann entweder ständig in dem Beuteraum liegen, oder aber es kann ein Nutenbrett zu einer Anzahl gleicher Beuten gehören. Das Nutenbrett η ist herausziehbar gelagert; es kann aus der Beute hervorgezogen, ganz entfernt und durch ein einfaches glattes Brett gleicher Größe und gleichen Grundprofils ersetzt werden. Dieses genügt für alle Nachschauanlässe, die nicht mit Entfernen von Rähmchen verbunden sind. Werden die Rähmchen r nach vorangegangener Ausführung durch die Haken der hinteren Abstandsleiste α nicht nur in Abstand gehalten, sondern an Vorsprüngen ν auch etwas angehoben, so daß sie im Ruhezustande der Beute hängen, so ist das Nutenbrett η oder das glatte Brett für gewöhnlich außerhalb der Beute aufzubewahren. Das Nutenbrett η wird umgekehrt an Stelle des glatten Brettes,
oder überhaupt für sich, in den Beuteraum eingeschoben, wenn es sich um größere Arbeiten im Beuteraum handelt, die mit Hervorziehen oder Entfernen von Wabenrahmen verbunden sind.
Die Beute besitzt einen geräumigen hinteren Vorraum h, in welchem das schon erwähnte Brett η mit Nuten k oder Rippen x, oder auch ohne solche, eingelegt ist. In die ίο Nuten k passen die Füßchen der Rahmen, welch letztere zwischen je zwei der Rippen χ Platz und Halt finden. Der hintere Beuteabschlußdeckel wird bei mehrstöckigen Beuten vorteilhaft geteilt, d. h. jedes Stockwerk erhält einen gleichen Deckel für sich. Ein solcher Deckel ist d. Er hängt mit der Innenkante an Ösen 0 und ist sonst noch durch Kettchen o. dgl. gesichert. Mindestens ein solcher Deckel einer Beute bekommt ebenfalls Rippen y, welche mit denen des Rippen- und Nutenbrettes η bzw. den Zacken der Abstandsleiste in einer Linie liegen. Dieser Dekkel d bekommt ferner auf der Innenfläche einer, jochartigen Aufbau, bestehend aus zwei Seitenstützen b und oben quer mit ihnen verbundener Zahnstange s. Das Joch kann abnehmbar oder so am Deckel befestigt sein, daß es umgeklappt und daran festgemacht werden kann, um dessen ständiges Zubehör zu bilden. Die Zahnstange s kann fest oder abnehmbar mit den Stützen verbunden sein, oder sie ist nur an einer der Stützen scharnierartig befestigt. Um den Ausgleich zwischen unter sich etwas ungleichen Rahmen zu schaffen, kann die Zahnstange an den Enden geschlitzt sein; in diesen Schlitzen bewegen sich Befestigungsbolzen, die in den Stützennuten lagern. Will nun der Imker z. B. eines der in der Beute überwinterten Völker entfernen bzw. versetzen, so hängt er den gerippten Deckel ein, befestigt darauf das Joch und zieht dann die Rahmen der Reihe nach auf den Deckel. Die Rahmen gleiten mit ihren Füßchen durch die Nuten k des Nutenbrettes η hindurch, werden dabei seitlich von den Kippen χ geführt und setzen sich der Reihe nach zwischen die Rippen y auf den Deckel d. Zugleich aber gleiten sie durch den Deckelaufbau bzw. das Haltej och hindurch und werden von oben her von den Zähnen der Zahn stange s getrennt und festgehalten. Die innere Kante des Nutenbrettes η ist vorteilhaft, wie aus Abb. 3 ersichtlich, nach unten abgeschrägt oder auch noch mit einem Stufenabsatz versehen; die Rahmen stehen bzw. bewegen sich dann beim Blättern auf dieser Stufe des Nutenbrettes n. Diese Gestaltung des Nutenbrettes ermöglicht es, unter dem Rahmen im Wege stehende Bienen unbeschädigt abzustreifen, wenn es sich darum handelt, die Wabenrah- 6υ men über das Nutenbrett η hinweg unter das Haltejoch auf den Deckel d hinüberzuziehen. Nach beendetem Herüberziehen der zu versetzenden Rahmen hängt man den Deckel aus, trägt ihn mit dem Bienenvolk fort, hängt ihn an der neuen Beute an und schiebt die Rahmen dort ein.
Genau der gleiche Vorgang vollzieht sich bei der Reinigung des Stockes. In diesem Falle zieht man den ganzen Inhalt eines jeden Beuteraumes, auch wenn zwei Völker darin untergebracht sind, d.h. also beide Völker bzw. ihre Rahmen und das Absperrschied q, auf einen Deckel d unter das Haltejoch, hängt den Deckel aus und stellt alles auf einen Bock. Nachdem auch noch das Nutenbrett η entfernt ist, ist das ganze Innere völlig frei für eine bequeme Reinigung. Durch das Absperrschied q auf dem Bock voneinander getrennt, tritt keine Biene von einem Rahmenteil zum andern, also von einem Volk zum andern über. Das Wiedereinsetzen der Teile erfolgt genau so, nur in umgekehrter Reihenfolge. Um nun auch jede Undichtigkeit zu vermeiden, sind an den unteren Kanten der Fenster und des Futtertrogklotzes i Rippen angeordnet, die in die Nuten k passen, ü ist der Lüftungslochverschluß, an der Unterkante ebenso gestaltet.
In einer solcher Beute ist es möglich, bis vier Völker (je zwei in einem Stockwerk, ge- go trennt durch das Absperrschied q) zu überwintern, sie bequem zu überwachen, zu vereinigen oder durch Versetzungen zu trennen. Der große Vorraum im hinteren Teile bringt den weiteren Vorteil, daß man alle Völker auf einmal mit Futter versorgen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Blätterstock mit an der Vorderwand fest angebrachter gezahnter Abstandsleiste für die Wabenrahmen, gekennzeichnet durch eine hinten an der Decke angebrachte vorziehbare und gewünschtenfalls klappbare, gezahnte Absperrleiste.
2. Blätterstock nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im hinteren Beutevorraum angeordnetes, auswechselbares oder verschiebbares und etwa der Höhe der Rahmenfüßchen entsprechendes Brett mit Nuten und Leisten zum Tragen und Führen der Wabenrahmen und entsprechende Leisten auf der bekannten Deckelklappe, sowie ein dort vorgesehenes umklappbares Wabenhaltejoch, das die vom Wabenraume her auf den Deckel gezogenen Wabenrahmen von oben her festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW61398D 1922-06-13 1922-06-13 Blaetterstock Expired DE416047C (de)

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DEW61398D DE416047C (de) 1922-06-13 1922-06-13 Blaetterstock

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DE416047C true DE416047C (de) 1925-07-06

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