DE415973C - Registrierender Kursanzeiger fuer Wasser-, Luft- oder Erdfahrzeuge - Google Patents

Registrierender Kursanzeiger fuer Wasser-, Luft- oder Erdfahrzeuge

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DE415973C
DE415973C DER57268D DER0057268D DE415973C DE 415973 C DE415973 C DE 415973C DE R57268 D DER57268 D DE R57268D DE R0057268 D DER0057268 D DE R0057268D DE 415973 C DE415973 C DE 415973C
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shaft
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Registrierender Kursanzeiger für Wasser-, Luft- oder Erdfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, durch das der Weg, den ein Wasser-, Luft-oder Erdfahrzeug zurücklegt, gemessen, auf eine bestimmte Skala übertragen und nach Größe und Richtung auf der Land- oder Seekarte verzeichnet wird. Derartige registrierende Kursanzeiger sind in Ausführungsformen bekannt, bei denen die Anzeige und Re-. gistrierorgane durch eine vom durchfahrenen Medium in Umdrehung versetzte Schraube angetrieben werden und die Teilung oder das Registrierblatt magnetisch orientiert wird; auf einen derartigen Kursanzeiger bezieht sich die Erfindung. Sie besteht darin, daß die Ableseteilung oder das Registrierblatt auf einer Scheibe angebracht sind, die frei auf einer Flüssigkeit schwimmt und mit Richtmagneten versehen ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Abb. i stellt das Schema der Einrichtung dar, Abb.2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B-C der Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie D-E der Abb. 2 und Abb. ¢ ein Schnitt nach der Linie F-G der Abb. 2. Abb. 5 ist ein Längsmittelschnitt durch eine später zu beschreibende Einzelheit in vergrößertem Maßstab, Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie H-I der Abb. 5, und Abb. 7 stellt eine weitere Einzelheit in Vorderansicht dar.
  • Mit einem Ende einer biegsamen Welle oder eines Drahtes :2 ist die Achse oder Welle einer unter Wasser befindlichen oder lose an einem Luftschiff oder einem Wagen angebrachten Schraube i derart gekuppelt, daß sie durch den Widerstand, den ihre Flügel während der Bewegung des Fahrzeuges in Wasser oder Luft erfahren, in Drehung versetzt werden kann. Das zweite Ende der biegsamen Welle 2 ist mit dem Drehzapfen eines zu einem Reduktions- oder Multiplikationsgetriebe 3 gehörigen Zahngetriebes gekuppelt. Die der Schraube i durch den Widerstand des Mittels, in dem sie sich bewegt, erteilte Drehung wird auf das genannte Getriebe übertragen, das eine Reduktion oder Multiplikation der Schraubendrehungen bewirkt. Diese Reduktion oder Multiplikation wird mittels geeigneter starrer oder biegsamer Übertragungsorgane von einem in einem Gehäuse d. untergebrachten Kompensationsapparat für die Stampf- und Schlingerbewegung aufgenommen.
  • Bei einer Ausführungsform des Apparates, bei der die in Abb. 2 gezeichnete Linie F-G mit der Längsachse des Schiffes oder Fahrzeuges zusammenfällt, wird in dem Gehäuse ¢ ein Apparat 5 zum Ausgleich des Rollens und ein zweiter 6 zum Ausgleich des Stampfens angeordnet. ° Der Kompensationsapparat 5 (Abb. 2) ist mit seinem hohlen Zapfen 7 auf das GehäUse 4 aufgesetzt, während der Hohlzapfen 8 des Apparates 6 auf einem Reifen 9 drehbar gelagert ist, der seinerseits in dem Zapfen 7 und :dem diesem diametral gegenüberliegenden Zapfen 7' drehbar gelagert ist. Im Zapfen 8 des Apparates 6 und in einem zweiten Zapfen 8', der dem ersten diametral gegenüberliegt, ist ein im wesentlichen halbkugelföriniger Kessel i o drehbar gelagert, in dem eine geeignete Flüssigkeit sich befindet, die ihn aber nicht vollständig ausfüllt.
  • Die Kompensationsapparate 5 und 6 sind einander vollkommen gleich, weshalb es genügt, einen derselben unter Bezugnahme auf die Abb. 5 und 6 zu beschreiben.
  • Jeder der beiden genannten Kompensationsapparate besteht aus einem zylindrischen Gehäuse i i, das an einem Ende mit einer Nabe 12 versehen ist, die auf einen der Zapfen 7 oder 8 aufgesetzt ist. Entsprechend den .achsialen Bohrungen der genannten Zapfen sind in den Böden des zylindrischen Gehäuses Bohrungen 13 und 14 vorgesehen. Die Bohrungen der genannten Zapfen (7 oder 8) sowie die Bohrungen 13 des Gehäuses i i werden von einer starren Welle-15 oder 16 durchquert, deren äußeres Ende mit zweckentsprechenden Übertragungsorganen durch Wellen, Getriebe oder Schnecken in Verbindung ist. Welle 15 ist durch Übertr agung 72 mit dem Reduktions-oder Multiplikationsmechanismus für die Schraubendrehungen verbunden, während die Welle 16 mit einer Übertragung 73, 730 in Verbindung steht, die mit dem Kompensationsapparat 5 gekuppelt ist.
  • Das innere Ende der Welle 15 trägt einen Zahntrieb 17, der mit einem Ritzel 18 in Eingriff steht, das lose auf eine im Boden i i' des Gehäuses i i sitzende Welle 19 montiert ist. Das Ritzel 18 ist mit einem-Zahnrad 2o starr verbunden, das in die Innenverzahnung eines lose auf der Verlängerung 15' der Welle 15 montierten Zahnrades 22 eingreift. Eine weitere Innenverzahnung 2i' des losen Zghnrades 22 steht mit einem Zahnrad 23, das mit einem damit starr verbundenen Ritzel 24. zusammen lose auf einer Welle 25 montiert ist, in Eingriff; Welle 25 wird von einer Platte 26 (Abb. 6) getragen, die mit einem Schlitz 27 versehen ist. Das Ritzel 24 greift in ein mit einer Welle 29 starr verbundenes Zahnrad 28 ein, wobei-- die genannte Welle 29 mittels einer Hohlwelle 3o, die durch die Bohrung 1:1. des Bodens i i" hervorragt, sich an ein geeignetes Übertragungsorgan anschließt. In dem Falle des Kompensationsapparates 5 wird sie mit Übertragungsorganen 73 zum Antrieb der Drehungswelle 16 des Kompensationsapparates 6 verbunden, wogegen sie in dem Falle des Apparates 6 durch Kardankupplung 36 an eine Übersetzung anschließt, die einen nachstehend näher beschriebenen Registrierapparat betätigt.
  • Auf den zwei Armen der Platte 26 ist drehbar ein Zahnrad 31 gelagert, das in eine in der Innenwandung des Gehäuses i i vorgesehene Verzahnung 32 eingreift, ferner ein mit dem genannten Zahnrad starr verbundenes Ritzel33. Dieses Ritzel steht seinerseits mit einem Zahnrad 34 in Eingriff, das in dem Schlitz der Platte 26 angeordnet und mit der Hohlwelle 30 fest verbunden ist. Die letzgenannte Welle ragt durch eine Bohrung 1q. der Wandung i i" hindurch und steht mit einem Arm 35 in Verbindung, der bei dem Apparat 5 an dem Balancering 9 befestigt wird, wogegen er bei dem Kompensator 6 an dem Kessel ro befestigt ist. Das Gehäuse i i kann aus zwei Hälften bestehen, wie in Abb. 5 dargestellt, oder auf eine beliebige andere Art ausgestaltet sein.
  • In dem Kessel io (Abb. 2, 3 und d.) wird durch die Schwimmer 37, 37 ein Rahmen schwebend erhalten, der aus zwei Reihen untereinander verbundener Stäbchen 38, 38' besteht, wobei jede Reihe den Zweck hat, einen der kleinen Stützrahmen 39 und 40 zu tragen. Auf dem kleinen Stützrahmen 39 ist ein zweiter U-förmiger kleiner Rahmen .Il derart montiert, daß er einer vertikalen Gleitbewegung fähig ist. An seinem unteren Teile ist ein Rädchen 42, mit scharfem Rande montiert, auf dem eine kleine, mit öliger Farbe befeuchtete Rolle 43 aufsitzt. Auf dem unteren Rahmen q.o ist eine andere Stütze 54 montiert, versehen mit einem kleinen Rad 55, ähnlich wie 42, jedoch ohne Farbröllchen. Schwache Federn dienen dazu, die kleinen Räder q.-- und 55 aneinanderzupressen.
  • Das Kardangelenk 36 des Kompensationsapparates 6 (Abb. 2 und 3) ist mit dem einen Ende einer Transmissionswelle ,.q. verbunden, die aus zwei Teilen bestehen kann, die miteinander derart verbunden sind, daß die Welle verlängert oder verkürzt werden kann. Das zweite Ende der Welle 44 ist durch ein Kardangelenk d.5 mit dem Zapfen eines Zahntriebes 4.6 verbunden, das einem Getriebesystem 4.6, 47, .I8, .I9 und 5o angehört. In diesem sind die genannten Räder übereinander auf zwei Plättchen 51 und 52 angeordnet, von denen das eine eine zugleich als Verbindungsplatte zwischen den beiden Stäbchenreihen 38, 38' dient. Die Welle durchquert den Kessel io auf einem Durchrnesser. Der Zapfen des Getriebes d.7 ist durch die Transmission 53 mit dem Zapfen der Schreibrolle 42 gekuppelt. Die Welle des Zahnrades 5o ist durch die Transmission 54' mit dem Zapfen des kleinen Rades 55 verbunden. Die Stützrahmen 39 und q0 sind derart montiert, daß die Berührungspunkte der Räderehen q.2 und 55 stets auf derselben Vertikallinie und auf einer mit der Längsachse des Schiffes zusammenfallenden Ebene liegen.
  • Zwischen den beiden Räderehen .4.2 und 55 befindet sich eine schwimmende Scheibe 56, in deren Innern zwei oder mehrere Magnete angeordnet sind. Diese dienen dazu, die Scheibe beständig in der Richtung des magnetischen Meridians zu erhalten. Der Scheibendur chmbsser von 56 muß der Länge des Halbmessers des Kessels io gleich sein, und zwar deshalb, damit jeder Punkt der Scheibe 56 mit der Schreibrolle ,42 in Kontakt kommen kann. Auf den Rand des Kessels io ist auf Rollen 57 ein Ring 58 gelagert, auf dessen oberen Rande andere Röllchen 59 ruhen, auf denen ein weiterer konzentrischer Ring 6o aufliegt.
  • An der Außenseite des Kessels i o ist in Höhe des Randes desselben ein Sektor 61 (Abb.2) montiert, der eine Teilung in 6o Grade trägt. Auf dieser ist ein Zeiger 62 des Ringes 58 verschiebbar angebracht, der dazu bestimmt ist, auf der genannten Teilung die Korrekturen der Kursabweichung eines Schiffes oder sonstigen Fahrzeuges, entsprechend den Meeres- oder Luftströmungen, anzuzeigen.
  • Der Ring 58 trägt noch einen anderen Sektor 63, der ebenfalls in 6o Grade geteilt ist und auf dem der von dein Ring 6o getragene Zeiger 6.4 verschiebbar ist. Dieser dient dazu, die Korrekturen der magnetischen Abweichungen an Bord anzuzeigen: Der Ring 6o trägt abwärts gerichtete Führungen, die auf den aus den beiden Stäbchenreihen 38, 38' gebildeten Rahmen so einwirren, daß dieser verschoben wird, sobald die Notwendigkeit der Vornahme der erwähnten Korrekturen eintritt.
  • In Abb. 7 ist eine Vorrichtung dargestellt, die zum Ablesen der Kompaßabweichungen dient und am Gehäuse q. angebracht wird. Auf dem Gehäuse q. ist eine Strebe 65 montiert, auf der rechtwinklig ein zylindrischer Arm 66 angebracht ist. Dieser wird in eine Hülse 67 eingeschoben, die in einen Kreisring 68 ausläuft, der Sechzigstelteilung besitzt. In dem genannten Kreisring ist ein zweiter 69 konzentrisch angeordnet, der in 68 verschoben werden kann und einen Zeigerfaden 7o besitzt. Eine Schraube 71 dient zum Feststellen der Hülse 67 und damit auch des Kreisringes 68 in einer, für das Ablesen bequemen Stellung.
  • Die Anwendung der Vorrichtung geht folgendermaßen vor sich: Eine der Schraube i durch das umgebende Mittel erteilte Drehung wird mittels des Kabels 2 auf den Reduktions- und Multiplikationsapparat 3 übertragen. Von dem genannten Apparat wird die Drehung durch 'die Transmission 72 vergrößert oder vermindert auf die Welle 15 übertragen. Hierauf tritt der im Gehäuse i i eingeschlossene Getriebemechanismus 5 in Tätigkeit. Es wird dadurch eine Drehung der Welle 29 erzielt, die vermittels der Transmissionsorgane 73 (durch Schnecken und geeignete Getriebe) und 73o auf die Welle 16 des zweiten Kompensationsapparates 6, der in dem anderen Gehäuse i i gelagert ist, übertragen wird. Von der Welle 29 diese Mechanismus wird die Drehung weiter auf die Welle 4q., die Wellen der Getriebe ¢6 und 5o (einschließlich) und schließlich auf clie Transmissionen 53 und 54 der betreffenden Röllchen (Schreibröllchen) 42 und 55 (Gegendruck) übertragen. Die Röllchen q.2 und 55 verschieben die Scheibe 56, die infolge der Wirkung der .darin befindlichen Magnete stets die Richtung Nord-Süd einhält. Das Schreibröllchen 42 zeichnet auf das auf der Scheibe 56 aufgelegte Papier den zurückgelegten Weg im Verhältnis zu dessen Größe und in dem erhaltenen Kurs ein. In der Abb. 2 erscheint die auf die Scheibe 56 übertragene -magnetische Linie 7.4 derart gegen Osten geneigt, daß der Richtungsfaden (Abb. 7) anzeigt, daß das Schiff nach Westen segelt, und zwar mit einer Abweichung, deren Betrag in Graden auf der Teilung des Ringes 68 abgelesen werden kann.
  • Mit Hilfe einer Tabelle der magnetischen Abweichungen kann man die betreffenden Korrekturen durch Verschiebung des Zeigers 64 des Ringes 58 über der entsprechenden Teilung des Sektors 63 vornehmen, während hinsichtlich der den Meeres- oder Luftströmungen entsprechenden Korrekturen es genügt, die Verschiebung zu berechnen und sodann den Zeiger 62 des Ringes 58 auf die entsprechende Teilung des Sektors 61 zu bringen.
  • Wie bereits gesagt, dienen die Kompensationsapparate 5 und 6 zur Unwirksammachung,der Schlinger- und Stampfbewegungen. Um deren Handhabung zu verstehen,-ist die Stampfbewegung zu untersuchen. Wenn der Apparat nicht mit Kompensationversehen wäre, würde der Übelstand eintreten, daß sich während des Stampfens zugleich mit dem Schiff auch das Gehäuse, der Balance- sowie der Transmissionsring bewegen würde, während der Kessel io und mit demselben die schwimmende Scheibe @6 mit dem darauf ruhenden Papier in Ruhe bleiben, so daß die Außenbewegung der' Transmission sich auf die Schreibrolle 4.2 erstrecken, diese in Drehung versetzen und so eine irrige Eintragung hervorrufen würde. Dagegen vernichtet der Kompensationsapparat die genannten Bewegungen infolge der Reaktion der beiden im Gehäusezi-"ein-# geschlossenen Getriebegruppen. Diese Reaktion ermöglicht, die Bewegung- hinsichtlich des zurückgelegten Weges ungestört vorübergehen zu lassen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Registrierender Kursanzeiger für Wasser-, Luft- - und Erdfahrzeuge, bei dem die Anzeige- und Registrierorgane durch eine vorn durchfahrenen Medium in Umdrehung versetzte Schraube angetrieben werden und die Teilung oder das Registrierblatt magnetisch orientiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß Ableseteilung oder Registrierblätt auf einer Scheibe (56) angebracht ist, -die frei auf einer Flüssigkeit schwimmt- und Richtmagnete trägt.
  2. 2. Kursanzeiger nach Anspruth i; dadurch gekennzeichnet, daß sich über der Scheibe (56) ein Schreibröll'chen (q.2) und senkrecht unter dieser ein Gegendruckröllchen (55) bewegen.
DER57268D Registrierender Kursanzeiger fuer Wasser-, Luft- oder Erdfahrzeuge Expired DE415973C (de)

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