DE415793C - Sonderanordnung von Wagenzuegen fuer Verkauf und Ausstellung von Waren - Google Patents

Sonderanordnung von Wagenzuegen fuer Verkauf und Ausstellung von Waren

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DE415793C
DE415793C DEZ14797D DEZ0014797D DE415793C DE 415793 C DE415793 C DE 415793C DE Z14797 D DEZ14797 D DE Z14797D DE Z0014797 D DEZ0014797 D DE Z0014797D DE 415793 C DE415793 C DE 415793C
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DEZ14797D
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MICHEL JOSEPH SILA VON ZOLTYNS
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MICHEL JOSEPH SILA VON ZOLTYNS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D15/00Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
    • B61D15/04Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways convertible into other non-vehicular apparatus, e.g. exhibition stands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Wagenzug, besonders aus Eisenbahnwagen bestehend, der mit Mitteln versehen ist, um an einer beliebigen Haltestelle sofort in einen Gang oder eine Galerie mit Verkaufs- und Ausstellungsständen für landwirtschaftliche und ähnliche Maschinen und Geräte umgewandelt zu_ werden.
Damit man in einem ununterbrochenen Gang auf der ganzen Länge des Zuges vor den Ständen oder Vorratsräumen vorbeigehen kann, die in den verschiedenen Wagen untergebracht sind, ist es nötig, die Wagen so weit zusammenschieben zu können, daß sie mit ihren Stirnseiten zusammenstoßen. Bei den üblichen Eisenbahnwagen scheitert dieses Zusammenschieben an dem Vorhandensein der vorstehenden Puffer.
Nach der Erfindung wird dieser Mißstand dadurch beseitigt, daß man die Puffergehäuse an dem Fahrgestell des Wagens so anordnet, daß sie leicht verschoben oder in anderer Weise ausgerückt werden können. Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung, die einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellt; es zeigen:
Abb. ι eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht eines zusammengeschobenen Eisenbahnzuges, Abb. 2 die gleiche Anordnung im Schnitt von oben, Abb. 3 dieselbe Anordnung in Fahrstellung, Abb. 4 und S die Stirnseite eines Wagens mit umklappbarem Puffergehäuse in Fahrstellung und Verkaufsstellung, Abb. 6 und 7 eine Anordnung mit verschiebbarem Puffergehäuse in Fahrstellung und Verkaufsstellung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 bis 3 besteht der Zug aus mehreren Wagen, z. B. mehrere Dutzende, von denen einige je zu verschiedenen Zwecken eingerichtet sind, z.B.
1. als Verkaufsstände zum Verkauf oder zur Ausstellung von technologischen und landwirtschaftlichen Geräten, Werkzeugen und Maschinen,
2. als Lesesäle, in denen auch Konzerte und Vorträge stattfinden können,
3. Speisewagen,
4. Badeeinrichtungen,
5. Wagen mit photographischen Einrichtungen,
6. Wagen, in denen die Kulturtechniker Beratungen für die Allgemeinheit abhalten und Aufträge annehmen können bezüglich aller Fragen, die den Ackerbau oder andere Industrien einschließlich des Bergbaues betreffen,
7. einen oder mehrere Wagen, die dem Vorführen von Laufbildern dienen sollen und die gemäß der Erfindung zu zwei oder drei mit den Stirnwänden zusammengeschoben werden können, so daß ein einheitlicher Vorführungsraum entsteht.
Die Einrichtung des Zuges ist derart, daß
er von einer Stelle zur anderen in verhältnismäßig kurzer Zeit verschoben werden kann, da die Umstellung aus der Fahrstellung in die Ruhestellung und umgekehrt in einem Zeitraum von einer bis zwei Stunden erfolgen kann, wobei gleichzeitig alle Waren für den Einzelverkauf und alles Nötige für den Unterhalt und die Unterbringung der Bedienung mitgenommen werden kann, ίο Das Personal braucht also nicht in Privatquartieren oder in Gasthäusern untergebracht zu werden; besonders kann man in jedem Verkaufsstand eine entsprechend verhüllte Lagerstelle für jeden Verkäufer anordnen. Jeder der für den Verkauf und die Ausstellung von verschiedenen Waren, Maschinen oder landwirtschaftlichen Geräten, Bekleidungsstücken o. dgl. bestimmter Wagen umfaßt mehrere Verkaufsstände i, längs deren ao ein fortlaufender Gang 2 von einem Ende des Zuges nach dem anderen verläuft.
Der Zugang zu dem Wagen erfolgt in gewöhnlicher Art durch Türen 3, die an dem einen oder an beiden Enden des WTagens angeordnet sind, und durch die Schiebefenster 4, die längs des Ganges angeordnet und groß genug sind, damit die Bedienung die Waren aus dem Inneren des Wagens heraus den umstehenden Leuten anbieten oder verkaufen kann.
Man könnte auch für die Masse der Landbevölkerung eine zugängliche Plattform in Höhe des Wagenbodens anordnen.
Die andere Seite des Wagens kann ebenfalls mit Fenstern versehen sein; sie kann aber auch als Vollwand ausgebildet sein und als Träger für Inschriften, Anzeigen und Anpreisungen dienen.
Wenn der aus diesen verschiedenen Wagen ! zusammengesetzte Zug in Fahrstellung ist, ! werden in üblicher Weise die Wagen voneinander durch die Puffer 5 auseinanderge- : halten (Abb. 1). Ist der Zug an Ort und j Stelle, so kann er leicht in einen Verkaufsraum umgeformt werden, indem man die Wagen in der in Abb. 2 gezeigten Weise mit den Stirnseiten zusammenschiebt. In dieser Stellung sind die Türen 3 des Laufganges geöffnet, indem man sie zurückschlägt oder längs der Stirnwände der Wagen verschiebt, und die Puffer S sind aus ihrer wirksamen Stellung ausgerückt, so daß ein ununterbrochener Gang durch die ganze Länge des Zuges sich erstreckt.
Das Ausrücken der Puffer wird bei der Ausführungsform gemäß Abb. 5 dadurch bewirkt, daß man das Puffergehäuse um Drehzapfen 6 beispielsweise herumklappt. In der Fahrstellung werden sie gemäß Abb. 4 durch Schrauben oder Bolzen 7 festgehalten, die durch die Lappen 8 gesteckt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 und 7 sind die Puffergehäuse 5 an einem Querbalken 9 befestigt, der an seinen Enden Bügel 10 trägt, die längs der seitlichen Längsträger 11 des Wagengestells verschiebbar sind und in einer der beiden Endstellungen (Abb. 6 und 7) mittels abnehmbarer Bolzen o. dgl. 12 verriegelt werden.
Man kann gemäß Abb. 6 und 7 auch die Gehäuse der Puffer unmittelbar an den Bügeln 10 befestigen, die sich gegen den hölzernen oder metallischen Querbalken 9 stützen. Wenn die Puffer ausgerückt werden sollen (Abb. 7), entfernt man diese Querbalken und verschiebt die Puffer unter den Wagenoberbau.
Um eine Abdichtung der Fugen zwischen zwei benachbarten Wagen zu erzielen, kann man beispielsweise an dem Umriß der einen der aneinandergestoßenen Stirnseiten ein Winkeleisen 13 anbringen, das über den Umriß der benachbarten Wagenstirnseite greift. Es kann dann eine Verbindung durch abnehmbare Bolzen o. dgl. erfolgen. Zur Abdichtung können aber auch andere bekannte Mittel dienen.
Es versteht sich von selbst, daß die beiden gezeigten Ausführungsbeispiele nur Ausführungsformen sind, die entsprechend dem Aufbau der verwendeten Wagen geändert werden können. Ferner kann sich die Anordnung und Zusammenstellung des Wagenzuges ändern mit Rücksicht auf die Art der Waren, der Maschinen oder der Viehbestände, die man ausstellen und anbieten will, sowie mit Rücksicht auf die ethnographischen Bedingungen des Landes, in welchem der Zug benutzt werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sonderanordnung von Wagenzügen für Verkauf und Ausstellung von Waren, dadurch gekennzeichnet, daß zu diesem Zweck benachbarte Wagen des Zuges bis zur Berührung der Stirnwände zusammengeschoben werden, derart, daß ein zusammenhängender Gang längs der Verkaufsstände von einem Zugende bis zum andern gebildet wird, wobei die Wagenpuffer in an sich bekannter Weise aus ihrer wirksamen Stellung derart umgelegt werden, daß sie das Zusammenschieben der Wagen nicht hindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DEZ14797D 1923-12-20 1924-10-30 Sonderanordnung von Wagenzuegen fuer Verkauf und Ausstellung von Waren Expired DE415793C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR415793X 1923-12-20

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DE415793C true DE415793C (de) 1925-06-30

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DEZ14797D Expired DE415793C (de) 1923-12-20 1924-10-30 Sonderanordnung von Wagenzuegen fuer Verkauf und Ausstellung von Waren

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FR574773A (fr) 1924-07-18

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