DE415479C - Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfaeden in ununterbrochenem Arbeitsgang - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfaeden in ununterbrochenem Arbeitsgang

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DE415479C
DE415479C DEL58857D DEL0058857D DE415479C DE 415479 C DE415479 C DE 415479C DE L58857 D DEL58857 D DE L58857D DE L0058857 D DEL0058857 D DE L0058857D DE 415479 C DE415479 C DE 415479C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0436Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
    • D01D10/0454Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement using reels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfäden in ununterbrochenem Arbeitsgang. Es sind schon sehr zahlreiche Versuche gemacht «-orden, tim Kunstfäden im untinterhrochenen Arbeitsgange herzustellen. Alle Bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen hallen keinen Eingang in die Praxis finden können. Entweder wurden die Fäden in dem Aibeitsgange zti sehr beansprucht 1)z«-. heschädigt, oder aper die chemischen Wirkungen kamen nicht zti Ende, wurden nur unvollkommen durchgeführt, weil nicht genügend Zeit für die einzelnen Fabrikationsabschnitte zur Verfügung stand, so daß in allen Fällen minderwertige Erzeugnisse entstanden- Dem vorliegenden Verfahren haften diese :Mängel nicht an. Bekanntlich folgen dem Spritzen rles Kunstfadens verschiedene Behandlungen chemischer und auch termischer Art, «-elche eine gewisse Zeit beanspruchen, um zu Ende zu kommen. Um nun den gesamten Arbeitsgang in ununterbrochenem Lauf ,durchführen zu können, muß ein Fadenende in einer Länge von mehreren tausend Metern zur Verfügung stehen dazu in einer Form, welche die Bearbeitung gestattet, ohne das Arbeitsgut zu beschädigen. Diese Bedingungen «-erden in der vorliegenden Erfindung durch eine entsprechend lange Fadenschraube erfüllt. Man hat es in der Hard, dieser Fadenschraube eine beliebige Länge zu geben. Ist nun z. B. wie beim Kupferstreckspinnverfahren ein Zeitraum von 2 Stunden für die Nachbehandlung erforderlich und entsteht der Faden mit einer Geschwindigkeit von 30 Meter in der Minute, so läßt man die Fadenschraube in einer Länge von 36oo Meter entstehen. Oder hat man beim Viskoseverfahren cgo Minuten nötig ttnd wird mit 5o Meter Abzugsgeschwindigkeit g<arlicitet, so läßt man die Fadenschraube mit 45oo Meter Länge entstehen. Hierzu wird ein eigenartiger Haspel angewandt.
  • In Abb. r wird diese Vorrichtung itn Längsschnitt veranschaulicht.
  • Auf einer Achse I ist rechts und links ein Kopfstück (Abb. 2) vorgesehen. Das rechts befindliche Kopfstück ist fest aufgekeilt, das linke io ist durch Schraubenspindel i I in der 1_:ingsrichtuilg verstellbar. Jedes dieser KopfstiicKe trägt in sternförmiger Anor(hiung 12 Seilrollen. Die Seilrollen der rechten Seite sind außerdem als Zahnräder ausgebildet. Die Seilrollen des linken und rechten Stückes stehen sich genau gegenüber. Um diese 24 Seilrollen wird nun ein einziges endloses Seil in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise gelegt und dann das Ganze vermittels der Schraube i i angespannt. Die straff gespannten äußeren Seiltrumms bilden auf diese Weise einen Haspel, bei welchem die Seile die sonst üblichen Längsschienen des Haspels ersetzen. Dreht man nun an der @chraul@e 3, was auch, wällretl,l der Haspel sich dreht, geschehen kann, so bewegen sich alle äußeren Seiltrumms nach der einen und alle inneren Trulnm@ nach der entgegengesetzten Richtung.
  • Die ArbeitsweiFFe ist wie folgt: her aus dem. Fällbad gehobene, soeben gespritztc Faden läuft an der linken Seite des Haspels auf. Bei jeder Umdrehung des Haspels «-erden die Seile um die Dicke eines Fadens nach rechts bewegt. Lage an Lage << icl:eln sich die Fäden dadurch auf den Hasliel und füllen ihn schließlich ganz aus. Auf der rechten Seite «-erden die Fäden durch die Spulen 2o abgezogen. Ist die 'Maschine einmal in Gang gesetzt, so läuft sie ununterbrochen ohne Störung weiter. Eine beliebige Art der Nachbehandlung kann ange-Wandt werden. Entweder durch Beträufeln oder auf eine andere Weise, wie dies durch die Becken 16, 17, 18 angedeutet wird. Durch Becken 15 wird die Flüssigkeit wierler aufgefangen. Am rechten Ende der Vorrichtung ist- eine Trockeneinrichtung vorgesehen. Diese kann beliebiger Art sein, und auch beliebig erwärmt sein, z. B. durch Dampf oder durch heißes Wasser oder Elelctrizitiit. Ein Haspel kann für einen oder auch für mehrere gespritzte Fäden gleichzeitig dienen. Die neue Vorrichtung ist nicht auf die Anwendung eines Systems beschränkt, sie kann ebensowohl für das Thielesche Streckspinnverfahren, als auch für Viskose, oder für glas Acetatverfahren angewandt werden. Besonders llolletiWert hat das nette Verfahren für die Erzeugung feinster Garnmtmmern, da diese sehr empfindlich sind. Die Fäden werden bei der neuen Arbeitsweise völlig geschont, denn sie bleiben während der Dauer aller Einwirkungen immer auf dem anfangs eingenommenen Platze liegen, «-erden weder berührt noch verschoben. Ebensowenig IJ-tinen sie durch die auftropfenden Flüsigkeiten beschädigt «erden. Die neue Vorrichtung sichert eine qualitativ bessere Atia;eute, eine gleichmäßigere Arbeitsweise und eire Ersparnis an Arbeitskräften und Löhnen.

Claims (1)

  1. P_1TE:@T-A\Sl'RLCII: Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfäden in ununterbrochenem Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer unilaufenden Welle Kopfstücke angeordnet sind, die in sternförmiger Anordnung paarweise zusammenarbeitende Seilrollen tragen, über welche ein einziges endloses Seil als Träger für die Kunstfäden geführt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2431695A (en) * 1944-07-03 1947-12-02 American Bemberg Corp Thread guide
US2499405A (en) * 1944-12-30 1950-03-07 North American Rayon Corp Thread treating apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2431695A (en) * 1944-07-03 1947-12-02 American Bemberg Corp Thread guide
US2499405A (en) * 1944-12-30 1950-03-07 North American Rayon Corp Thread treating apparatus

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