DE415160C - Landungsvorrichtung fuer Flugzeuge - Google Patents
Landungsvorrichtung fuer FlugzeugeInfo
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- DE415160C DE415160C DEJ23604D DEJ0023604D DE415160C DE 415160 C DE415160 C DE 415160C DE J23604 D DEJ23604 D DE J23604D DE J0023604 D DEJ0023604 D DE J0023604D DE 415160 C DE415160 C DE 415160C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
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- B64C25/34—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface wheeled type, e.g. multi-wheeled bogies
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- B64C25/32—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface
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Landscapes
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Description
- Landungsvorrichtung für Flugzeuge. Der Umstand, daß die mit Laufrädern ausgerüsteten Flugzeuge für den Aufstieg, aber insbesondere für die Landung verhältnismäßig festen und ebenen Untergrund voraussetzen, stellt ihre Verwendung da in Frage, wo sie im Hinblick auf die unwegsamen Verhältnisse in Kolonien, Schneelandschaften o. dgl. als Verkehrsmittel unbedingt am Platz wären.
- Aus dieser Erwägung hat die Erfindung eine Vorrichtung für Flugzeuge zum Gegenstande, welche auf die Achse des Fahrgestells all Stelle der üblichen Laufräder aufgesetzt wird und insbesondere auch bei ungünstigen Bodenverhältnissen eine glatte Landung unter allen Umständen gewährleistet. In der PLauptsache besteht die Vorrichtung aus pendelnd auf der Achse des Fahrgestelles mittels Schwenkarmen aufgehängten skiartlgell Kufen, die für den Anlauf und insbesondere den Auslauf auf schneebedecktem Gelände an sich genügen, indessen gleichzeitig mit Rädern ausgerüstet sind, die die untere Fläche der Kufe mit ihrer Lauffläche ein wenig überragen. Diese Verbindung von Kufen und Rädern ist in dem Falle vorteilhaft, wo die Landung auf Sandboden, frisch geackertem Feld, steinigem oder gräbendurchzogenem Gelände vor sich gellen soll. indem einerseits das Einsinken der Maschine verhindert, andererseits ihre Rollfähigkeit in gewissem Grade beirehalten wird. Entgegen der üblichen Verwendung von Rädern finit Luftreifen, welche dein Verschleiß unterliegen und in unwirtsamen Gegenden schwer zu ersetzen sind, können nach der Erfindung starre Räder angewandt werden, deren Achsen in bezug auf die Kufe elastisch gelagert und zu dieseln Zwecke an Gummizügen o. dgl. aufgehängt sind. Mit Rücksicht auf die Längsausdehnung der Kufe ist es zweckmäßig, in dieseln Falle je zweiRäder zu verwenden, welche auf einem doppelarmigen Hebel symmetrisch zu den Schwenkarmen gelagert siad. Die Räderzahl kann gegebenenfalls vermehrt und die einzelnen Räder können durch ein Raupenband miteinander verbunden sein. Ferner wird die ganze Laufvorrichtung zweckmäßig in einen Kasten oder eine Abdeckhaube eingebaut, «-elche die Kufe in ihrer ganzen Längsausdehnung überdeckt und nach Art des Flugzeugrumpfes »windschnittig« gebaut ist. Zur `"erringerung des Luftwiderstandes wird dann auch die zur elastischen Verbindung des Fahrgestells mit den Landungskörpern dienende Vorrichtung in den rumpfförmigen Kufenkasten bzw.die daran sich anschließende Abdeckhaube eingebaut. Die Landungsvorrichtung erhält ferner in Gestalt eines auf der Achse des Fahrgestelles festsitzenden, abwärts gerichteten Hebels, gegen dessen freies Ende beiderseitig der Kufenkasten gepuffert abgestützt ist, eine elastische Begrenzung der freien Beweglichkeit der Schwenkarme um diese Achse, so daß der -Kufenkasten in der Luft unabhängig von den Geschwindigkeitsänderungen des Flugzeuges die Fahrrichtung einnimmt, bei Berührung mit Land jedoch durch Ausschlag in der senkrechten Ebene den Unebenheiten sich so weit anpassen kana, als dies die Pufferung aus Rücksichten auf die Sicherheit der Landtulb zuläL-.)t.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung.
- Abb. i ist ein L ängssch :itt durch die Landungsvorrichtung senkrecht zur Kufenfläche, Abb. 2 ein Längsschnitt parallel zur Kufenüäche, Abb. 3 ein Querschnitt durch die Schwenkar nie nach Mb. i, Abb. .4. ein Längsschnitt durch eine von Abb. i verschiedene Atisführtulgsforrn, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Bremsvorrichtung, welche einer zu großen Beweglichkeit der Kufe entgegenwirken soll, ALb. 6 ein Querschnitt durch die Achse des Fahrgestelles und die Schwenkarme nach Abb. .l.
- In der "Zeichnung bedeuten i die skiartige Kufe, 2 den die Kufe überdeckenden Kasten bzw. die Abdeckhaube für die Schweilkvorrichtung und 3 die Schwenkarme, vermittels welcher dieLandungsvorrichtun- an der Achse des Fahrgestelles aufgehängt ist. An den Schwenkarmen 3 ist sowohl die Kufe i als auch die Welle .4 (Stahlrohr) unbeweglich befestigt. Oberhalb der Welle .I ist eine zweite Welle bzw. ein `'Wellenstumpf 5 in Schlitzen der Schwenkarint- 3 beweglich gelagert und federnd aufgehängt. Auf dein Wellenstumpf 5 ist in seineirr Mittelpunkt drehbar der doppelarmige Hebe16 gelagert, welcher die beiden Laufräder 7 , 7' trägt.
- Gemäß Abb. 4 und ö sind die Schwenkarme 3 anstatt der rundlochartigen Augen für die Aufhängung an der Achse nach Abb. i mit Schlitzen 12 versehen und mittels eines etwa [J-förinigenAbstandstückes8federnd an einem hall)zvlinderförmigen, über der Achse sitzenden, die beiden Schwenkarme 3 festverbindenden Ouerbalken 8' aufgehängt. Die am Fahrgestell festsitzende Achse bewegt sich alsdann beim Landungsstoß unter der Wirkung der Gummizüge in den Schlitzen der Schwenkarme 3 nach unten, soweit die nachgiebigere, elastische Aufhängung der Laufräder 7, 7' nicht imstande ist, den Landungsstoß aufzuheben. Aus den Abb. 5 und 6 ist ferner die Anordnung der Bremsvorrichtung zu ersehen, welche aus dem auf der Achse befestigten Hebel 9 besteht. Dieser Hebel trägt an seinem unteren Ende einen Schlitz 9' und umgreift finit diesem eine am Kufenkörper befestigte Stange to. Zwischen dein Schlitz 9' des Hebels g und den Befestigungspunkten dieser Stange sind Pufferfedern i i, i i' auf die Stange i o aufgeschoben.
- Gegebenenfalls können bei entsprechender Vergrößerung der Landungsvorrichtung in c1.@ren Mitte Luftkisseil vorgesehen sein, so dali der Landungskörper als Ponton auch Was-erlandungen ermöglicht.
Claims (7)
- PATENT-AN SI'I,ÜCI-Il:: i. Landu--gsvorrichtung für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (los Fahrgestelles an Schwenkarmen (3) aufgehängte, skiartige Kufen (1) vorgesehen sind, «-elche aus ihrer unteren Fläche ein wenig hervortretendeLaufräder tragen.
- 2. Landungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Kufe (i) ein mit Bezug auf die Ktifenunterfläche unabhängig bewegliches, svnlinetrisch zum Schwenkarm von einem elastisch aufgehängten doppelarmigen Hebel (6) getragenes Räderpaar (7,7') angeordnet ist.
- 3. Landungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der auf die Achse des Fahrgestelles aufgeschobenenAugen derSchwenkarme (3) eine mit den Schwenkarmen unbeweglich verbundene Achse (.
- 4) angeordnet ist, über welcher in Schlitzen der Schwenkarme verschiebbar eine den doppelarmigen, die Laufräder tragenden t Hebel (6) haltende Achse (5) geptiffer, sitzt. Landungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung nur einer mit dem Rumpf verbundenen Achse die mit Schlitzen versehenen Schwenkarme elastisch verschiebbar unterhalb des Landungskörpers an der festen Achse aufgehängt sind.
- 5. Landungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder d., gekennzeichnet durch eine oberhalb der Kufe (i) sich aufbauende, die Schwenkarme nebst Laufräderwerk einschließende windschnittige Verkleidung (Abdeckhaube 2).
- 6. Landungsvorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch einen mit der Achse fest verbundenen, abwärts gerichteten Hebel (9), dessen unteres Ende beiderseitig gepuffert am Kufenkasten gehalten wird und die freie Beweglichkeit desselben begrenzt.
- 7. Landungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Hebels (9) geschlitzt ist und eine senkrecht dazu verlaufende Stange (to) umfaßt, wobei zwischen die Befestigungspunkte dieser Stange am i Kufenkasten und die beiden Seiten des geschlitzten Hebels (9) Pulferfedern (i i) eingefügt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ23604D DE415160C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Landungsvorrichtung fuer Flugzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ23604D DE415160C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Landungsvorrichtung fuer Flugzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE415160C true DE415160C (de) | 1925-06-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ23604D Expired DE415160C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Landungsvorrichtung fuer Flugzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415160C (de) |
-
1923
- 1923-04-01 DE DEJ23604D patent/DE415160C/de not_active Expired
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