DE4138734C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung beider Längsseiten von in Längsrichtung geförderten Schnitthölzern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung beider Längsseiten von in Längsrichtung geförderten Schnitthölzern

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bearbei­ tung beider Längsseiten von in Längsrichtung geförderten Schnitthölzern und auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Schnitthölzer sind Holzerzeugnisse, z. B. Bretter, Bohlen, Kanthölzer oder Balken, die mit Sägemaschinen durch Auftren­ nen von Rundholz parallel zur Stammachse hergestellt wer­ den.
Bei der Weiterverarbeitung der verschiedenen Schnitthölzer treten Probleme auf, z. B. beim Verleimen besäumter Bretter zu Platten. Bei dieser Plattenverleimung bilden sich häufig Spitzfugen.
Spitzfugen sind fehlerhafte Fügekanten, die dadurch gebil­ det werden, daß die Fugen an den beiden Enden nicht dicht sind. Dies führt zu einer fehlerhaften oder ungenügenden Verleimung an den Plattenoberflächen, da einzelne Bretter im Bereich ihrer Längsseiten nicht exakt gerade sind. Derartige Spitzfugen entstehen dadurch, daß die Schnitthöl­ zer im Bereich der Bearbeitungswerkzeuge für ihre Längskan­ ten nicht ausreichend geführt werden. Ein Entspannen der Schnitthölzer nach einem ersten Bearbeitungswerkzeug und ein erneutes Einspannen in einem zweiten Bearbeitungswerk­ zeug führt zu Ungenauigkeiten der Führung, insbesondere bei verzogenen Schnitthölzern.
In Hobel- oder Kehlmaschinen werden die Werkstücke mittels seitlicher Andruckrollen an einem Lineal ausgerichtet und durch von oben wirkende Vorschubrollen am Bearbeitungswerk­ zeug vorbeigeführt. Im Bereich des Werkzeuges ist das Seitenlineal unterbrochen. Gebogene oder verzogene Werk­ stücke laufen von der Führung auf der Einlaufseite ab und in das Werkzeug hinein, bis die Führung auf der Auslaufsei­ te wirksam wird. Diese Arbeitsweise ist bei Kehlmaschinen nur für Zerspaner mit einem Durchmesser unter 350 mm mög­ lich, da bei einem größeren Durchmesser die seitlichen Führungslineale einen zu großen Abstand haben müßten und damit eine genaue Geradführung der Werkstücke nicht mehr gegeben ist.
Eine Verbesserung der Führung wurde beispielsweise durch Nutentische versucht. In einer ersten Bearbeitung wird auf der Brettunterseite ein Nutenprofil eingebracht, und das Werkstück wird dann, in diesen Nuten geführt, an dem Bear­ beitungswerkzeug vorbeigefördert. Sollen Werkstücke mit un­ terschiedlichen Breiten aufeinander folgend bearbeitet werden, so muß das Bearbeitungswerkzeug nach jedem Werk­ stück automatisch verstellt werden. Im Bereich des Bearbei­ tungswerkzeuges dürfen dann keine oder nur der minimalen Holzbreite entsprechende Andrück- oder Vorschubrollen angeordnet sein. Bei breiten Werkstücken fehlt damit eine optimale Führung auf der gesamten Breite, und dies führt auch bei Nutentischen zu den vorstehend aufgeführten Proble­ men, da der Verzug der Werkstücke nicht ausgeglichen werden kann.
Zum Verleimen von Harthölzern in Fugenverleimanlagen ist eine durch Sägen bearbeitete Oberfläche günstiger als eine durch Hobelköpfe bearbeitete. Eine derartige Bearbeitung erfordert aber eine noch größere Unterbrechung der Seiten­ führung bzw. des Oberdruckes, so daß die Führungsfehler noch verstärkt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Bearbeitung beider Längsseiten von in Längsrichtung ge­ förderten Schnitthölzern und eine Vorrichtung zur Durchfüh­ rung dieses Verfahrens zur Verfügung zu stellen, mit denen Schnitthölzer unterschiedlicher Breite und Länge in unmit­ telbarer Folge hintereinander auf beiden Seiten exakt parallel bearbeitet werden können. Der Begriff Bearbeitung umfaßt Besäumen und Profilieren.
Erfindungsgemäß werden die Schnitthölzer auf ihrer gesamten Länge und Breite bis auf den seitlichen unebenen Überstand zwischen dem Kettenförderer oder Auflagetisch und der Oberdruckvorrichtung der ersten Bearbeitungsmaschine kraft­ schlüssig eingespannt, derart eingespannt dem ersten Bear­ beitungswerkzeug zur Bearbeitung der einen Längsseite zugeführt. An die erste Bearbeitungsmaschine mit dem ersten Bearbeitungswerkzeug schließt sich unmittelbar die zweite Bearbeitungsmaschine mit dem zweiten Bearbeitungswerkzeug an, so daß die kraftschlüssig eingespannten Schnitthölzer ohne Aufheben oder im wesentlichen ohne Aufheben der kraft­ schlüssigen Einspannung dem zweiten Bearbeitungswerkzeug zum Bearbeiten der anderen Seite der Schnitthölzer zuge­ führt werden können.
Der Schlitz zwischen den Einspannvorrichtungen, der sich durch den Trum der Bänder ergibt, kann durch eine Werkstück­ auflage von unten und durch eine Druckplatte von oben zwischen den Bändern geschlossen werden.
Mit einer Abtastvorrichtung wird die Breite des zu bearbei­ tenden Werkstückes an dem Bearbeitungswerkzeug der ersten Bearbeitungsmaschine erfaßt. Das erhaltene Ergebnis dient zur Verstellung der beiden Bearbeitungsmaschinen zueinan­ der. So kann die zweite Bearbeitungsmaschine gegenüber der feststehenden ersten Bearbeitungsmaschine verfahren werden. Während die zweite Bearbeitungsmaschine für die Aufnahme des Schnittholzes vorbereitet wird, wird das vorherige Schnittholz mit dem zweiten Bearbeitungswerkzeug bearbei­ tet.
Die Verschiebung der Bearbeitungsmaschinen zueinander quer zur Förderrichtung muß abgeschlossen sein, bevor die Vorder­ kante des Werkstückes die Bearbeitungsmaschine mit dem zweiten Bearbeitungswerkzeug erreicht hat.
Mit Vorteil wird durch dieses Verfahren das Werkstück optimal eingespannt, auf beiden Längsseiten derart bearbei­ tet, daß diese Längsseiten parallel eben bearbeitet oder pa­ rallel profiliert werden. Die Parallelität dieser Seitenflä­ chen oder Profile ist dabei unabhängig von Ungenauigkeiten der Rohlinge hinsichtlich Dicke und Verzug.
Mit Vorteil werden die Breiten der Schnitthölzer gemessen und die Meßwerte zur Einstellung der Bearbeitungsbreiten der Bearbeitungswerkzeuge verwendet. Es besteht die Möglich­ keit, unterschiedliche Werkstücke durch Verstellen der Abstände der Bearbeitungswerkzeuge zueinander mittels einer elektronischen Steuerung durch gespeicherte Programme zu erzielen.
Es können Schnitthölzer unterschiedlichster Breite nachein­ ander bearbeitet werden. Selbst ein Verstellen der Abstände von minimaler zu maximaler Breite ist gesichert.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht, in unmittelbarer Folge Hölzer gleicher oder unterschiedlicher Länge, bei­ spielsweise von 200 mm bis 2000 mm, sowie unterschiedlicher Breite, beispielsweise von 20 mm bis 200 mm, zu bearbeiten.
Die Werkstücke können in der Dicke vorgehobelt oder säge­ rauh sein und Dicketoleranzen aufweisen. Das Verfahren ermöglicht insbesondere, Harthölzer zu bearbeiten, die sich dann in Fugenverleimanlagen problemlos zu Platten zu verlei­ men lassen.
Ferner können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Werk­ stücke, die für die Fensterherstellung vorgesehen sind, mit unterschiedlichen Profilen und Breiten hergestellt werden, ohne Umrüstzeiten in Kauf nehmen zu müssen.
Die Schnitthölzer können mit Vorteil vor der Führung in die erste Bearbeitungsmaschine auf ihrer gesamten Länge kraft­ schlüssig eingespannt werden. Die Schnitthölzer werden dann während der Längsförderung zum ersten Bearbeitungswerkzeug auch auf ihrer gesamten Breite kraftschlüssig eingespannt.
Die kraftschlüssig eingespannten Schnitthölzer werden so aus dem zweiten Bearbeitungswerkzeug herausgefördert.
Es besteht somit die vorteilhafte Möglichkeit, die Schnitt­ hölzer auf ihrer gesamten Länge und Breite kraftschlüssig einzuspannen und so eingespannt zu bearbeiten. Die Einspan­ nung bleibt kraftschlüssig oder im wesentlichen kraftschlüs­ sig, bis die Bearbeitung der beiden Längsseiten beendet ist.
Eine derartige Bearbeitungsweise ist insbesondere beim Besäumen von Werkstücken, die später in Fugenverleimanlagen zusammengefügt werden, vorteilhaft. Gute Ergebnisse werden mit sägerauhen und/oder verzogenen unebenen Schnitthölzern erzielt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist eine erste Bearbeitungsmaschine auf, an die sich in Förderrichtung eine zweite Bearbeitungsmaschine anschließt. Beide relativ zueinander quer zur Förderrich­ tung verschiebbare Bearbeitungsmaschinen verfügen über Einspannvorrichtungen, die sich über die gesamte Länge der Bearbeitungsmaschinen erstrecken, und über auf den gegen­ überliegenden Seiten angeordnete Bearbeitungswerkzeuge, wobei im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges der ersten Bearbeitungsmaschine eine Abtastvorrichtung zur Erfassung der Breite der Schnitthölzer vorgesehen ist.
Bei einer Variante der Erfindung wird die zweite Bearbei­ tungsmaschine gegenüber der feststehenden ersten Bearbei­ tungsmaschine verfahren. An der Längsförderbahn ist auf der anderen Seite ein zweites Bearbeitungswerkzeug angeordnet. Mit Vorteil ermöglicht die Quereinstellung eine exakte Anpassung an unterschiedliche Breiten. Zumindest eines der beiden Bearbeitungswerkzeuge ist horizontal und/oder verti­ kal verstellbar. Die Breiten der beiden Bearbeitungsmaschi­ nen sind vorzugsweise gleich.
Zwischen dem Auslauf der ersten Bearbeitungsmaschine und dem Einlauf der zweiten Bearbeitungsmaschine können Werk­ stückauflagen und obere Druckplatten angeordnet sein. Die Werkstückauflage und die obere Druckplatte schließen die Lücke zwischen den beiden Längsförderbahnen und Oberdruck­ bahnen.
Mit Vorteil weist jede Bearbeitungsmaschine einen Kettenför­ derer oder einen Auflagetisch und eine darüber höhenver­ stellbar angeordnete Oberdruckvorrichtung auf. Der Ketten­ förderer ist mit Kettenplatten ausgerüstet, die eine struktu­ rierte Oberfläche, insbesondere eine Gummi- oder Kunststoff­ beschichtung, eine Feilriffelung oder dergleichen aufwei­ sen.
Die Oberdruckvorrichtung ist als seitenstabile Kette oder Band oder als Druckrollenbahn ausgebildet.
Der Kettenförderer ist seitenstabil geführt, so daß höhere Betriebsgeschwindigkeiten erzielt werden können.
Die Bearbeitungswerkzeuge sind, je nachdem, ob besäumt oder profiliert werden soll, als Zerspan-, Hobel- oder Fräsein­ heit ausgebildet.
Wenn Schnitthölzer für Fugenverleimanlagen besäumt werden sollen, werden mit Vorteil der Abstand zwischen dem Einlauf der ersten Bearbeitungsmaschine und dem ersten Bearbeitungs­ werkzeug, der Abstand zwischen beiden Bearbeitungswerkzeu­ gen und der Abstand zwischen dem zweiten Bearbeitungswerk­ zeug und dem Auslauf der zweiten Bearbeitungsmaschine zumin­ dest gleich der maximalen Länge der Schnitthölzer gewählt.
Vor der ersten Bearbeitungsmaschine ist eine Zuführstation angeordnet. Desgleichen ist hinter der zweiten Bearbeitungs­ maschine eine Austragstation angeordnet. Dabei kann die Zuführungsstation als manueller Auflagetisch, halbautomati­ sches Magazin oder vollautomatische Winkelübergabe ausgebil­ det sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Bearbeitungs­ vorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf diese Vorrichtung;
Fig. 3 die Übergabestelle zwischen den Bearbeitungsmaschi­ nen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist eine erste Bearbeitungsmaschine 1 auf. Diese Bearbeitungsma­ schine 1 ist stationär an einem Maschinengestell 17 gela­ gert. Die Bearbeitungsmaschine 1 besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Kettenförderer 9, über dem heb- und senkbar eine Oberdruckvorrichtung 11 angeordnet ist. Anstatt des Kettenförderers 9 kann auch ein Auflage­ tisch vorgesehen sein. Die Oberdruckvorrichtung 11 ist seitenstabil ausgeführt und weist eine Kette oder ein Band oder eine Druckrollenbahn auf. Beim dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel ist diese als heb- und senkbarer Endlosförde­ rer ausgebildet.
In der ersten Bearbeitungsmaschine 1 ist ein Bearbeitungs­ werkzeug 2 vorgesehen. Dieses Bearbeitungswerkzeug 2 ist am Ständer 18 des Maschinengestells 17 höhenverstellbar ange­ ordnet.
Das Bearbeitungswerkzeug 2 der ersten Bearbeitungsmaschine 1 ist, wie Fig. 2 zeigt, auf der einen Seite der Längsför­ derbahn 5 angeordnet.
Unmittelbar an die erste Bearbeitungsmaschine 1 schließt sich eine zweite Bearbeitungsmaschine 3 an. Diese Bearbei­ tungsmaschine 3 ist, wie Fig. 1 zeigt, an einem Maschinenge­ stell 21 montiert. Das Maschinengestell 21 ist auf Führun­ gen 22 quer zur Längsförderrichtung verfahrbar. Am Maschi­ nengestell 21 ist auf der anderen Seite der Längsförderbahn 5, das heißt auf der dem Bearbeitungswerkzeug 2 gegenüber­ liegenden Seite, ein Bearbeitungswerkzeug 4 angeordnet. Diese querverschiebbare Bearbeitungsmaschine 3 weist einen Kettenförderer 10 oder einen Auflagetisch auf und eine Ober­ druckvorrichtung 12, die ebenfalls heb- und senkbar ist. Die Ausführung dieser Teile ist die gleiche, wie bei der Be­ arbeitungsmaschine 1.
Zwischen der ersten Bearbeitungsmaschine 1 und der zweiten Bearbeitungsmaschine 3, die unmittelbar nacheinander ange­ ordnet sind, sind zum Schließen der sich ergebenden Lücke unten eine Werkstückauflage und oben unter Federdruck stehende Platten 25 vorgesehen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist vor der ersten Be­ arbeitungsmaschine 1 eine Zuführstation 15 vorgesehen und hinter der zweiten Bearbeitungsmaschine 3 eine Austragstati­ on 16.
Hölzer unterschiedlicher Breite werden über die Zuführsta­ tion 15 in den Einlauf 13 der ersten Bearbeitungsmaschine 1 eingeführt. Wenn beispielsweise Bretter besäumt werden, die zu Platten verleimt werden sollen, werden die Bretter in der ersten Bearbeitungsmaschine 1 zwischen dem Kettenförde­ rer 9 und der Oberdruckvorrichtung 11 kraftschlüssig über die gesamte Länge und Breite bis auf den unebenen Überstand auf der zu bearbeitenden Seite kraftschlüssig eingespannt. Nachdem die Werkstücke kraftschlüssig eingespannt sind, laufen die Bretter in das Bearbeitungswerkzeug 2 ein und werden auf einer, Seite besäumt. Sie werden während des Durchlaufs durch dieses Bearbeitungswerkzeug 2 kraftschlüs­ sig eingespannt gehalten und treten aus dem Auslauf 7 der feststehenden ersten Bearbeitungsmaschine 1 aus und werden unmittelbar vom Einlauf 8 der verstellbaren zweiten Bearbei­ tungsmaschine 3 erfaßt und, ohne die kraftschlüssige Einspannung aufzuheben, weiter gefördert. Die kraftschlüssi­ ge Einspannung beim Übergang von der erste Bearbeitungsma­ schine 1 zur zweiten Bearbeitungsmaschine 3 wird durch ober­ halb des sich ergebenden Schlitzes angeordnete, unter Feder­ druck stehende Platten 25 unterstützt. Die Platten 25 drücken das zu bearbeitende Werkstück gegen eine unten angeordnete Werkstückauflage.
Dabei werden die Werkstücke aus dem Bearbeitungswerkzeug 2 der ersten Bearbeitungsmaschine 1 heraus und in das Bearbei­ tungswerkzeug 4 dem zweiten Bearbeitungsmaschine 3 hineinge­ fördert. Exakt eingespannt werden sie parallel auf der anderen Seite besäumt, so daß genau parallele Seitenflächen entstehen. Eine Ausbildung von Spitzfugen beim nachfolgen­ den Plattenverleimen wird dadurch vermieden. Die Bretter werden, exakt gehalten, durch das Bearbeitungswerkzeug 4 hindurch und aus diesem heraus zur Austragstation 16 geför­ dert.
Während der Bearbeitung des Werkstückes in dem ersten Bear­ beitungswerkzeug 2 wird über eine Abtastvorrichtung 26 die Breite des Werkstückes abgenommen. Mit dem erhaltenen Wert wird das Maschinengestell 21 der zweiten Bearbeitungsmaschi­ ne 3 mit dem zweiten Bearbeitungswerkzeug 4 auf den Führun­ gen 22 quer zur Längsförderbahn 5 verschoben, so daß der nunmehr eingestellte Querabstand zwischen den Bearbeitungs­ werkzeugen 2 und 4 der erforderlichen Bearbeitungsbreite für das Werkstück entspricht.
Die Verschiebung des Maschinengestells 21 mit dem zweiten Bearbeitungswerkzeug 4 muß in dem Moment abgeschlossen sein, an dem die Vorderkante des auf der einen Seite bear­ beiteten Werkstückes, von dem die Breite mit der Abtastvor­ richtung 26 ermittelt wurde, aus der ersten Bearbeitungsma­ schine 1 in die zweite Bearbeitungsmaschine 3 übertritt.

Claims (13)

1. Verfahren zur Bearbeitung beider Längsseiten von in Längsrichtung geförderten, unterschiedlich breiten Schnitt­ hölzern durch zwei in Längsrichtung hintereinander angeord­ neten Bearbeitungsmaschinen, wobei die Schnitthölzer wäh­ rend der Bearbeitung kraftschlüssig geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitthölzer auf ihrer gesamten Länge und Breite bis auf den unebenen Überstand auf der Bearbeitungsseite schon vor einer ersten Bearbeitungsstation kraftschlüssig einge­ spannt sind und derart eingespannt der ersten Bearbeitungs­ station zur Bearbeitung der einen Längsseite zugeführt werden, wobei auch die Breite der Schnitthölzer erfaßt wird, und die Schnitthölzer fortlaufend weiter im wesentli­ chen ohne Aufheben der kraftschlüssigen Einspannung in eine zweite Bearbeitungsmaschine mit einer zweiten Bearbeitungs­ station zur Bearbeitung der anderen Längsseite gefördert werden, wobei die beiden Bearbeitungsmaschinen relativ zu­ einander vor der Übergabe der Schnitthölzer aus der ersten Bearbeitungsmaschine in die zweite Bearbeitungsmaschine auf die Bearbeitungsbreite des aus der ersten Bearbeitungsma­ schine austretenden Schnittholzes verfahren werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Bearbeitungsmaschine gegenüber der feststehen­ den ersten Bearbeitungsmaschine verfahren wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Bearbeitungsmaschine (1) vorgesehen ist, an die sich in Förderrichtung eine zweite Bearbeitungsmaschine (3) anschließt, und daß beide Bearbeitungsmaschinen (1, 3) Einspannvorrichtungen (Kettenförderer 9, 10; Oberdruckein­ richtung 11, 12), die sich über die gesamte Länge der Bear­ beitungsmaschinen (1, 3) erstrecken, und auf gegenüberliegen­ den Seiten angeordnete Bearbeitungswerkzeuge (2, 4) aufwei­ sen und daß die beiden Bearbeitungsmaschinen (1, 3) relativ zueinander quer zur Förderrichtung verschiebbar sind und daß im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges (2) der ersten Bearbeitungsmaschine (1) eine Abtastvorrichtung zur Erfas­ sung der Breite der Schnitthölzer vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden Bearbeitungsstationen (2, 4) hori­ zontal und/oder vertikal verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Breite der beiden Bearbeitungsmaschinen (1, 3) gleich ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auslauf (7) der ersten Bearbeitungsmaschine (1) und dem Einlauf (8) der zweiten Bearbeitungsmaschine (3) eine untere Werkstückauflage und eine darüberliegende gefederte Druckplatte (25), die mit der jeweiligen Oberdruckeinrichtung (11, 12) gemeinsam in der Höhe verstellt wird, bei (6) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bearbeitungsmaschine einen Ketten­ förderer (9, 10) oder Auflagetisch und eine darüber höhen­ verstellbar angeordnete Oberdruckeinrichtung (11, 12) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (9) Kettenplatten mit strukturierter Oberfläche, insbesondere Gummi- oder Kunststoffbeschich­ tung, Feilriffelung oder dergleichen aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberdruckeinrichtung (11, 12) als seitenstabile Kette oder Band oder Druckrollenbahn ausgebil­ det ist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (9) sei­ tenstabil geführt ist.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsstationen (2, 4) als Zerspaner, Hobel- oder Fräseinheit ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 11 zum Besäumen von Schnitthölzern für Fugenverleimanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Ein­ lauf (13) der ersten Bearbeitungsmaschine (1) und der ersten Bearbeitungsstation (2), der Abstand zwischen den beiden Bearbeitungsstationen (2, 4) und der Abstand zwi­ schen der zweiten Bearbeitungsstation (4) und dem Auslauf (14) der zweiten Bearbeitungsmaschine (3) zumindest gleich der maximalen Länge der Schnitthölzer sind.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor der ersten Bearbeitungs­ maschine (1) eine Zuführstation (15) und/oder hinter der zweiten Bearbeitungsmaschine (3) eine Austragstation (16) angeordnet sind.
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