DE413785C - Verfahren zur Regelung der Netzspannung - Google Patents
Verfahren zur Regelung der NetzspannungInfo
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- DE413785C DE413785C DESCH69033D DESC069033D DE413785C DE 413785 C DE413785 C DE 413785C DE SCH69033 D DESCH69033 D DE SCH69033D DE SC069033 D DESC069033 D DE SC069033D DE 413785 C DE413785 C DE 413785C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
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Description
- Verfahren zur Regelung der Netzspannung. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung der Netzspannung bei veränderlichen Antriebsverhältnissen des Generators, insbesondere bei Windmotoren. Windmotoren bisheriger Bauart haben einen Drehzahlbereich von etwa i : 3. Die Spannung der Dynamo wird in der Weise geregelt, daß das Feld eine Zusatzhauptwicklung erhält, durch die der Strom im entgegengesetzten Sinne fließt wie in der Nebenschlußwicklung. Diese Anordnung läßt bei starkem Wind oder Sturm ein Weiterarbeiten nicht zu.
- Die angegebene Beschränkung des Drehzahlverhältnisses war notwendig, weil di, Flügel der Windmotoren bisheriger bekannter Konstruktion den Beanspruchungen bei starkem Wind öder Sturm nicht gewachsen sind und aus dem Wind gedreht werden müssen., Die für die jeweilige Drehzahl erforderliche Belastung und Ii-ompoundierung der Dynamo ist bei derartigen Anlagen -dadurch gegeben, daß die Dynamo nur auf eine Batterie arbeitet, die ihrerseits das Netz mit -dem Gebrauchsstrom versorgt.
- Durch die Verwendung von Windmotor;n neuester Bauart, z. B. solche mit strom'inig begrenzten Flügeln, wird der Arbeitsbereich über das Drehzahlverhältnis 1:3 bedeutend erweitert. Es werden Drehzahlverhältnisse. z : io und darüber erreicht. .Würde man diesem großen Drehzahlbereich die Isompoundierung der Dynamo anpassen, so würde diese bei den am häufigsten vorkommenden mittleren Drehzahlen einen schlechten Wirkungsgrad besitzen. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung durch eine Doppelregulierung der Dynamo behoben. In dem Drehzahlbereich 1:3 erfolgt die Regelung durch ab-und zuschaltbare Verbrauchswiderstände; in dem weiteren Drehzahlverbrauch setzt ein, automatischer Spannungsregler die Regelung fort. Gleichzeitig wirkt der Spannungsregler in dem Drehzahlbereich 1:3 als Sicherheitsregler, wenn eine plötzliche starke Entlastung der Dynamo einsetzt.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Awsführungsheispiel schematisch veranschaulicht.
- Es bezeichnete: i die Dynamo, 2 die Nebenschlußwicklung, 3 den selbsttätigen Spannungsregler, :a. die Hauptstromgegenwicklung, die Sammelschienen, 6 die Verbrauchswiderstände, 7 einen selbsttätigen Schalter zum Zu- und Abschalten der Widerstände; und 8 ein Sicherheitsorgan, das die Dynamo vor Überlastung schützt.
- Die Dynamo ist so gegenkompoundiert, da.ß sie ihre maximale Leistung innerhalb des Drehzahlverhältnisses etwa 1: 3 erreicht. Um eine konstante Spannung zu erreichen, muß der Ohmsche Widerstand der gesamten Verbrauchsstellen 6 innerhalb eines Drehzahlverhältnisses 1:3 der jeweiligen Drehzahl ange paßt sein. Diese ZVider@tände werden zweckmäßig als Nutzwiderstände ausgebildet, d. h. also für Be'_,euchtungs- oder H°izzwecke, oder elektrolytische oder e'_ektroche-rische Zwecke durchgebildet. Es können aber auch einfache Be:astungswiderstä.nde sein. Man kann auch die Anwendung von Nutz- und Gebrauchswiderständen miteinander verbinden. Die Nutzwiderstände werden nacheinander durch eine sielbsttätige Schaltvorrichtung 7 bekannter Art ein- und ausgeschaltet, und zwar entsprechend den Schwankungen der Spanrung, .die sich bei Änderung der Drehzahlen. innerhalb .des Verhältnisses 1:3 momentan: ausbilden. Bei einer weiteren Steigerung der Drehzahlen über .das Verhältnis 1:3 kann; die Spannung nicht mehr durch Zuschalten von Widerständen 6 geregelt werden, da dann die Dynamo überlastet wird. Hier setzt nun der selbsttätige Regler 3 ein, der durch Vorschalten von Widerstand vor. die Nebenschlußwicklung 2 .die erforderliche Feldschwächung fortsetzt.
- Der Spannungsregler wirkt außerdem im Bereich 1: 3 ,als Sicherheitsregler gegen Überschreitung .der Spannung, wenn aus irgendeinem Grunde die Dynamo nicht die für die jeweilige Drehzahl erforderliche Belastung durch die Verbraucher .erhält. Ist die Zahl der Verbrauchswiderstände so groß, da ß bei gleichzeitiger Einschaltung derselben die Dynamo überlastet wird, so wird ein Sichzrheitsorgan 8 vorgesehen, das die Stromzuführung zu dem selbsttätigen Einschalter 7 für die Widerstände unterbricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung der Netzspannung bei stark veränderlichen Umdrehungszahlen und Leistungen der den Generator antreibenden Maschine, insbesondere bei Windmotorenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines bestimmten Drehzahländerungsbereiches die Spannung durch selbsttätige Zu- oder Abschaltung parallel an den Sammelschienen (5) liegender Verbrauchswiderstände (6@) geregelt wird, während oberhalb dieses Bereiches und bei starken Entlastungen der Dynamo die weitere Regelung durch einen an sich bekannten .selbsttätigen Nebenschlußreglererfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69033D DE413785C (de) | 1923-11-21 | 1923-11-21 | Verfahren zur Regelung der Netzspannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69033D DE413785C (de) | 1923-11-21 | 1923-11-21 | Verfahren zur Regelung der Netzspannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413785C true DE413785C (de) | 1925-05-18 |
Family
ID=7439563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH69033D Expired DE413785C (de) | 1923-11-21 | 1923-11-21 | Verfahren zur Regelung der Netzspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413785C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2419176A (en) * | 1943-08-30 | 1947-04-15 | George F Starnes | Voltage regulator |
-
1923
- 1923-11-21 DE DESCH69033D patent/DE413785C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2419176A (en) * | 1943-08-30 | 1947-04-15 | George F Starnes | Voltage regulator |
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