DE41376C - Pedal-Deckel für Orgeln - Google Patents

Pedal-Deckel für Orgeln

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DE41376C
DE41376C DENDAT41376D DE41376DA DE41376C DE 41376 C DE41376 C DE 41376C DE NDAT41376 D DENDAT41376 D DE NDAT41376D DE 41376D A DE41376D A DE 41376DA DE 41376 C DE41376 C DE 41376C
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instrument
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rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41376D
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English (en)
Original Assignee
J. S. FOLEY, Nr. 51 Pearson Street in Chicago, Cook County, Illinois, V. St. A. und J. RUSE, Nr. 68 King Street West in Toronto, Ontario, Kanada
Publication of DE41376C publication Critical patent/DE41376C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/02Blowers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Pedal-Deckel für Orgeln.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein einfacher, billiger und leicht zu handhabender Deckel für die Pedale von Orgeln, Harmoniums etc., welcher die Oeffnungen des Pfeifenkastens verschliefsen soll, so dafs weder Staub noch Ungeziefer eindringen kann. Die Bewegung des Deckels erfolgt mittelst eines besonderen Mechanismus vom Klaviaturdeckel aus.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt des Pfeifenkastens einer Orgel mit geschlossenem Pedal- und Klaviaturdeckel,
Fig. 2 desgleichen mit geöffnetem Pedal- und Klaviaturdeckel;
Fig. 3 ist ein Längenschnitt der Orgel, von hinten gesehen, mit geöffnetem Pedal- und Klaviaturdeckel.
A ist der Pedaldeckel, welcher aus zwei durch Scharnier α verbundenen Theilen al und a2 besteht. Der obere Theil al ist an dem vorderen Theil B des Instruments bei a3 gerade über der zwischen den Wangen D D für die beiden Pedale C C vorgesehenen Oeffnung c des Pfeifenkastens mittelst Scharniers befestigt.
Der untere Theil a2 des Pedaldeckels A ist an jeder Seite seines unteren Endes mit einem Stift e versehen, welcher in eine Nuth E in der inneren Seite der anliegenden Wange D gleitet; es soll hierdurch jedes Geräusch beim Oeffnen und Schliefsen des Deckels, sowie jede Berührung desselben mit den Pedalen verhütet und ein dichter Schlufs gegen die Leiste c1 an der unteren Seite der Oeffnung c bewirkt werden.
Der so angeordnete Pedaldeckel A kann für sich von Hand oder durch irgend eine passende Vorrichtung gehoben, gesenkt oder in seiner Stellung gehalten werden, kann aber auch mit einer Vorrichtung versehen sein, welche ein gleichzeitiges Oeffnen und' Schliefsen des Pedaldeckels mit dem Klaviaturdeckel bewirkt.
Zu letzterem Zwecke ist am Ende des Theiles al des Pedaldeckels A nahe am Scharnier a3 eine Draht- oder Stangengabel G befestigt, an welcher das eine Ende einer Verbindungsplatte H drehbar befestigt ist, deren anderes Ende wieder mit einer Stange / drehbar verbunden ist. Letztere läuft an der inneren Seite des Vordertheiles des Instrumentes hin, an welcher sie durch die senkrecht länglichen Bügel JJ senkrecht geführt wird, und trägt an beiden Enden die Kurbelarme i i, welche mit den vorderen Enden der bei k k drehbaren Hebelarme K K drehbar verbunden sind.
Die obere Seite der Hebelarme KK ist an ihrem vorderen Ende vortheilhaft mit einer Erhöhung kl versehen, so dafs sie eine daumenähnliche Form erhält, gegen welche sich das nach unten gerichtete Ende Z der anstofsenden Seitenstücke Z1 anlegt, welche an dem den Deckel der Klaviatur tragenden Rahmen L befestigt sind.
An den Hebelarmen KK sind die Haken MM mit auswärts gerichteten Enden m m angebracht, gegen welche sich die Enden I der Seiten-
stücke Z1 des Rahmens L anlegen, wenn der Deckel geschlossen wird.
Der Rahmen L ist an den Seiten des Instrumentes mittelst der durch die Seitenstücke Z1 hindurchgehenden Bolzen Z2 drehbar befestigt. Der mit dem Knopf κ1 versehene Deckel der Klaviatur JV ist auf passende Weise mit dem Rahmen L drehbar verbunden, z. B. durch eine Stange Z3 an dem Rahmen L, welche durch die an der hinteren Seite des Deckels angebrachten Oesen η geht.
Es ist klar, dafs, wenn der Klaviaturdeckel JV geschlossen wird, der Rahmen L sich um seine Drehpunkte P dreht. Infolge dessen gleiten die Enden Z der Seitenstücke Z1 auf den erhöhten Stücken der Hebelarme K K, bis sie, gegen die Haken M anliegend, die Hebel K in die Höhe heben werden, welcher Bewegung die Stange / folgt. Hierdurch wird auch die Verbindungsplatte H nach oben gezogen und die Gabel G mufs sich nach rückwärts und aufwärts drehen, wodurch der Deckel A sich, aus einander legt und nach unten senkt, um die Pedale zu bedecken, wie in Fig. ι dargestellt.
Wird dagegen der Klaviaturdeckel JV geöffnet bezw. zurückgeschoben, so pressen die Enden I des Rahmens L die Hebel K abwärts, wodurch auch die Stange I und Verbindungsplatte H nach abwärts gedrückt wird. Die Gabel G schwingt nach abwärts und vorwärts, und der Deckel A legt sich zusammen und wird in die Höhe gedrückt, um die Pedale frei zu machen, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein aus zwei mittelst Scharnier α verbundenen Theilen a] und a2 bestehender Pedaldeckel A, dessen oberer Theil al an der Vorderseite des Instrumentes drehbar befestigt ist, während der untere Theil α2 an seinem äufseren Ende mit Führungsstiften e versehen ist, welche in einer in den inneren gegenüberliegenden Flächen der Wangen D angebrachten Nuth E gleiten, wodurch ein dichtes Anliegen gegen die Leiste c1 und ein geräuschloser und vollkommener Verschlufs der Oeffhung c für die Pedale bewirkt wird. Eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Schliefsen bezw. Oeffnen des in Anspruch 1. aufgeführten Pedaldeckels und des Klaviaturdeckels eines Instrumentes, bestehend aus der am oberen Theil al des Deckels A befestigten Stangengabel G, der an dieser drehbar angebrachten Verbindungsplatte H, deren anderes Ende mit einer durch die Bügel/ J an der inneren Wand des Instrumentes lose gehaltenen Stange / drehbar verbunden ist, den mit den gebogenen Enden i i der Stange / drehbar verbundenen Hebeln K K mit erhöhter Oberkante Ar1, welche an der hinteren Wand des Instrumentes durch Drehzapfen bei k k befestigt sind, den auf den Hebelarmen K K ruhenden, an dem mit dem Klaviaturdeckel JV drehbar verbundenen, in Drehzapfen gelagerten Rahmen L befestigten Seitenstücken Z1, deren Ende Z sich beim Schliefsen des Instrumentes gegen die mit nach auswärts gebogenen Enden m m versehenen Haken MM anlegen.
    Hierzu l Blatt Zeichnungen.
DENDAT41376D Pedal-Deckel für Orgeln Expired - Lifetime DE41376C (de)

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