DE41376C - Pedal-Deckel für Orgeln - Google Patents
Pedal-Deckel für OrgelnInfo
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- DE41376C DE41376C DENDAT41376D DE41376DA DE41376C DE 41376 C DE41376 C DE 41376C DE NDAT41376 D DENDAT41376 D DE NDAT41376D DE 41376D A DE41376D A DE 41376DA DE 41376 C DE41376 C DE 41376C
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- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B3/00—Details or accessories
- G10B3/02—Blowers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Pedal-Deckel für Orgeln.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein einfacher, billiger und leicht zu handhabender
Deckel für die Pedale von Orgeln, Harmoniums etc., welcher die Oeffnungen des Pfeifenkastens
verschliefsen soll, so dafs weder Staub noch Ungeziefer eindringen kann. Die
Bewegung des Deckels erfolgt mittelst eines besonderen Mechanismus vom Klaviaturdeckel
aus.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt des Pfeifenkastens einer Orgel mit geschlossenem
Pedal- und Klaviaturdeckel,
Fig. 2 desgleichen mit geöffnetem Pedal- und Klaviaturdeckel;
Fig. 3 ist ein Längenschnitt der Orgel, von hinten gesehen, mit geöffnetem Pedal- und
Klaviaturdeckel.
A ist der Pedaldeckel, welcher aus zwei durch Scharnier α verbundenen Theilen al und a2
besteht. Der obere Theil al ist an dem vorderen
Theil B des Instruments bei a3 gerade
über der zwischen den Wangen D D für die beiden Pedale C C vorgesehenen Oeffnung c
des Pfeifenkastens mittelst Scharniers befestigt.
Der untere Theil a2 des Pedaldeckels A ist
an jeder Seite seines unteren Endes mit einem Stift e versehen, welcher in eine Nuth E in der
inneren Seite der anliegenden Wange D gleitet; es soll hierdurch jedes Geräusch beim Oeffnen
und Schliefsen des Deckels, sowie jede Berührung desselben mit den Pedalen verhütet
und ein dichter Schlufs gegen die Leiste c1 an der unteren Seite der Oeffnung c bewirkt
werden.
Der so angeordnete Pedaldeckel A kann für sich von Hand oder durch irgend eine
passende Vorrichtung gehoben, gesenkt oder in seiner Stellung gehalten werden, kann aber
auch mit einer Vorrichtung versehen sein, welche ein gleichzeitiges Oeffnen und' Schliefsen
des Pedaldeckels mit dem Klaviaturdeckel bewirkt.
Zu letzterem Zwecke ist am Ende des Theiles al des Pedaldeckels A nahe am Scharnier
a3 eine Draht- oder Stangengabel G befestigt,
an welcher das eine Ende einer Verbindungsplatte H drehbar befestigt ist, deren
anderes Ende wieder mit einer Stange / drehbar verbunden ist. Letztere läuft an der
inneren Seite des Vordertheiles des Instrumentes hin, an welcher sie durch die senkrecht länglichen
Bügel JJ senkrecht geführt wird, und trägt an beiden Enden die Kurbelarme i i,
welche mit den vorderen Enden der bei k k drehbaren Hebelarme K K drehbar verbunden
sind.
Die obere Seite der Hebelarme KK ist an ihrem vorderen Ende vortheilhaft mit einer
Erhöhung kl versehen, so dafs sie eine daumenähnliche
Form erhält, gegen welche sich das nach unten gerichtete Ende Z der anstofsenden
Seitenstücke Z1 anlegt, welche an dem den
Deckel der Klaviatur tragenden Rahmen L befestigt sind.
An den Hebelarmen KK sind die Haken MM
mit auswärts gerichteten Enden m m angebracht, gegen welche sich die Enden I der Seiten-
stücke Z1 des Rahmens L anlegen, wenn der Deckel geschlossen wird.
Der Rahmen L ist an den Seiten des Instrumentes mittelst der durch die Seitenstücke Z1 hindurchgehenden
Bolzen Z2 drehbar befestigt. Der mit dem Knopf κ1 versehene Deckel der Klaviatur
JV ist auf passende Weise mit dem Rahmen L drehbar verbunden, z. B. durch
eine Stange Z3 an dem Rahmen L, welche durch die an der hinteren Seite des Deckels
angebrachten Oesen η geht.
Es ist klar, dafs, wenn der Klaviaturdeckel JV geschlossen wird, der Rahmen L sich um seine
Drehpunkte P dreht. Infolge dessen gleiten die Enden Z der Seitenstücke Z1 auf den erhöhten
Stücken der Hebelarme K K, bis sie, gegen die Haken M anliegend, die Hebel K in die
Höhe heben werden, welcher Bewegung die Stange / folgt. Hierdurch wird auch die Verbindungsplatte
H nach oben gezogen und die Gabel G mufs sich nach rückwärts und aufwärts
drehen, wodurch der Deckel A sich, aus einander legt und nach unten senkt, um die
Pedale zu bedecken, wie in Fig. ι dargestellt.
Wird dagegen der Klaviaturdeckel JV geöffnet bezw. zurückgeschoben, so pressen die
Enden I des Rahmens L die Hebel K abwärts, wodurch auch die Stange I und Verbindungsplatte
H nach abwärts gedrückt wird. Die Gabel G schwingt nach abwärts und vorwärts,
und der Deckel A legt sich zusammen und wird in die Höhe gedrückt, um die Pedale
frei zu machen, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Ein aus zwei mittelst Scharnier α verbundenen Theilen a] und a2 bestehender Pedaldeckel A, dessen oberer Theil al an der Vorderseite des Instrumentes drehbar befestigt ist, während der untere Theil α2 an seinem äufseren Ende mit Führungsstiften e versehen ist, welche in einer in den inneren gegenüberliegenden Flächen der Wangen D angebrachten Nuth E gleiten, wodurch ein dichtes Anliegen gegen die Leiste c1 und ein geräuschloser und vollkommener Verschlufs der Oeffhung c für die Pedale bewirkt wird. Eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Schliefsen bezw. Oeffnen des in Anspruch 1. aufgeführten Pedaldeckels und des Klaviaturdeckels eines Instrumentes, bestehend aus der am oberen Theil al des Deckels A befestigten Stangengabel G, der an dieser drehbar angebrachten Verbindungsplatte H, deren anderes Ende mit einer durch die Bügel/ J an der inneren Wand des Instrumentes lose gehaltenen Stange / drehbar verbunden ist, den mit den gebogenen Enden i i der Stange / drehbar verbundenen Hebeln K K mit erhöhter Oberkante Ar1, welche an der hinteren Wand des Instrumentes durch Drehzapfen bei k k befestigt sind, den auf den Hebelarmen K K ruhenden, an dem mit dem Klaviaturdeckel JV drehbar verbundenen, in Drehzapfen gelagerten Rahmen L befestigten Seitenstücken Z1, deren Ende Z sich beim Schliefsen des Instrumentes gegen die mit nach auswärts gebogenen Enden m m versehenen Haken MM anlegen.Hierzu l Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41376C true DE41376C (de) |
Family
ID=316863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41376D Expired - Lifetime DE41376C (de) | Pedal-Deckel für Orgeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41376C (de) |
-
0
- DE DENDAT41376D patent/DE41376C/de not_active Expired - Lifetime
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