DE41374C - Neuerung an Klappspiegeln - Google Patents

Neuerung an Klappspiegeln

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Publication number
DE41374C
DE41374C DENDAT41374D DE41374DA DE41374C DE 41374 C DE41374 C DE 41374C DE NDAT41374 D DENDAT41374 D DE NDAT41374D DE 41374D A DE41374D A DE 41374DA DE 41374 C DE41374 C DE 41374C
Authority
DE
Germany
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mirror
frame
mirrors
side mirrors
around
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41374D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. WlEDERER in Stapleton, Richmond County, New-York, V. St. A
Publication of DE41374C publication Critical patent/DE41374C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/02Mirrors used as equipment
    • A47G1/04Multi-part mirrors

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Neuerung an Klappspiegeln.
Die Neuerung betrifft zunächst einen dreifach zusammenlegbaren Spiegel von geringer Gröfse, welcher gut zusammengelegt und in geöffnetem Zustande derart aus einander gezogen werden kann, dafs er ebenso viel Raum zum Bespiegeln gewährt, wie ein grofser Spiegel derselben Art. Die Neuerung betrifft dann weiter eine einfache Construction der Rückenwand und des Rahmens des Spiegels, durch welche einerseits die Herstellungskosten vermindert werden und andererseits der Rahmen leichter, dauerhafter und weniger zum Werfen geneigt wird.
Der Spiegel besteht aus drei getrennten Theilen, welche unter sich durch Scharniere mit einander verbunden sind, die an den Enden von Metallstreifen gebildet sind, welche in den Rücken der Spiegel hin- und hergleiten können, so dafs die beiden Seitenspiegel dem mittleren Spiegel genähert oder von demselben entfernt werden können, ohne aber die gegenseitige Verbindung zu unterbrechen.
Der Rahmen des Spiegels besteht aus einer Rückenwand aus zwei Lagen Pappe, Fournier oder ähnlichem Material, deren Ränder umgebogen sind. Beide Lagen sind fest mit einander vereinigt.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den zusammenlegbaren Spiegel in Vorderansicht, Fig. 2 im Horizontalschnitt und Fig. 6 in Hinteransicht mit theilweisem Schnitt. Fig. 5 zeigt den Spiegel zusammengelegt. Die übrigen Figuren sind Details. Die Spiegel ABC, Fig. i, sitzen in Rahmen A1B1 C1 aus Holz, Elfenbein, Celluloid, Hartgummi, Papiermache , Fournier oder anderem geeigneten Material, welche mit Plüsch oder Leder überzogen oder in anderer Weise verziert sein können. Der Rahmen A1 des Spiegels A ist auf der hinteren Seite mit einer Längsnuth A2 versehen, Fig. 6, und die Rahmen J31 und C1 der Spiegel B und C haben ähnliche Nuthen B2 und C'2. Die Nuth A^ erstreckt sich von einer Seite des Rahmens zur anderen, während die Nuthen B2 und C2 sich nicht vollständig, sondern nur theilweise über den Rahmen erstrecken. Anstatt der einen Nuth A2 im Rahmen A1 können auch deren zwei angeordnet sein, die sich von den Enden bis nahe in die Mitte erstrecken; jedoch ziehe ich eine einzige durchgehende Nuth vor. In der Nuth A2 liegen die Metallstreifen D1 D2, Fig. 2, deren eines Ende rechtwinklig umgebogen und mit den rechtwinklig umgebogenen Enden der Metallstreifen E und F, welche in den Nuthen B2 und C2 der Rahmen B1 und C1 liegen, scharnierartig verbunden sind. Jeder der Metallstreifen D1 D2 E und Fist mit einem Längsschlitz versehen, in welchen ein Stift α eingreift, zu dem Zweck, das gänzliche Herausziehen der Metallstreifen aus ihren zugehörigen Rahmen zu verhindern. Das rechtwinklig umgebogene Ende des Streifens -D1 ist kürzer als das umgebogene Ende des Streifens D2, so
dafs der Rahmen B1 über den Rahmen C1 geklappt werden kann.
Die Streifen E und F können auch fest in den Rahmen B1 und C1 sitzen und nur die Streifen D1 und Z)2 in dem Rahmen A1 hin- und hergleiten. Es können aber auch die Streifen D1 und D2 fest in A1 sitzen und die Streifen E und F in den Rahmen B1 und C1 gleiten. Wenn man die Streifen D1 Z)2 aus dem Rahmen A1 mehr oder weniger herauszieht, dann werden die Spiegel B und C in der Ebene des mittleren Spiegels mehr oder weniger von demselben entfernt, und wenn man die Streifen £ und F aus den Rahmen B1 und C mehr oder weniger herauszieht, so entfernen sich die Spiegel B und C mehr oder weniger aus der Ebene des Spiegels A, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, können die Verbindungsscharniere der Spiegel A B und C noch derart eingerichtet sein, dafs sie sich um einen Niet W drehen können, wodurch man erreicht, dafs die Seitenspiegel aufser in der Horizontalebene auch noch in der Verticalebene gedreht werden können. Auf diese Weise kann ich den Spiegeln jede beliebige Stellung geben und kann sie je nach Bedürfnifs passend einstellen.
Wenn der Spiegel zusammengelegt ist, wie in Fig. 5, wobei er durch einen Haken G zusammengehalten wird, so nimmt er nicht mehr Raum ein wie ein gewöhnlicher Handspiegel; aus einander gefaltet aber erfüllt er denselben Zweck wie ein grofser, dreifach zusammenklappbarer Spiegel. Eine Oese H am mittleren Rahmen A1 dient zum Aufhängen des ganzen Spiegels.
Anstatt der Schlitze in den Streifen DD1E und F und der Arretirstifte α kann natürlich auch eine andere Arretirungsvorrichtung angewendet werden, welche das gänzliche Herausziehen der Streifen aus den Rahmen verhindert. Anstatt eines Metallstreifens D bezw. D1 und E bezw. F können auch zwei oder mehrere parallele Streifen angewendet werden.
Da Rahmen aus massivem Holz, aus Elfenbein, Celluloid etc. immer ziemlich schwer sind und auch das Material theuer, so mache ich die Rahmen aus Pappe oder Fournieren, und zwar in folgender Weise:
Man nimmt zwei Tafeln Cartonpapier oder Fournier M und N, Fig. 10, biegt den Rand der Tafel N bogenförmig nach oben um, wie bei N1, und den Rand der Tafel M erst nach oben und dann wieder nach unten bogenförmig um, wie bei M1. Die Tafeln M und N werden alsdann zusammengeleimt oder sonstwie mit einander verbunden, jedoch so, dafs die Kante des umgebogenen Randes M1 auf die Kante des umgebogenen Randes iV1 aufliegt. Auf diese Weise entsteht ein doppelter Rahmen mit einem hohlen, vorstehenden Rand. Innerhalb des Randes wird dann das Spiegelglas eingesetzt, eventuell kann der Rand N1 der unteren Tafel N mit einem Falz iV2 versehen werden, wie in Fig. 11 , oder der Rand M1 der oberen Tafel M mit einem Falz M2, wie in Fig. 12.
Bei gröfseren Rahmen werden die Theile M und N nicht direct mit einander verbunden, sondern man legt zwischen dieselben eine Platte P, Fig. 13, von gewelltem Blech, Cartonpapier oder dergleichen.
Sollen an dem Rahmen Scharnierbänder 5, Fig. 8 und 10, zum Aufhängen angebracht werden, so werden dieselben durch Schlitze R, Fig. 10, im Rand N1 eingeführt und zwischen den Tafeln M und N, wie Fig. 8 in ausgezogenen und Fig. ι ο in punktirten Linien zeigt, befestigt.
Der so aus Carton hergestellte Rahmen wird schliefslich mit Plüsch, geprefstem Leder, Papier oder anderem Stoff überzogen, oder er wird lackirt oder bemalt. Wenn die Theile M und N auf einander geleimt oder geklebt sind, so ist der Rahmen leichter und billiger als ein hölzerner und hat noch den grofsen Vorzug, dafs er sich nicht wirft oder verzieht, und dafs er das Glas festhält, ohne besondere Anschlagleiste, welche beim Holzrahmen nöthig ist.
Wenn bei dem vorbeschriebenen, dreifach zusammenlegbaren Spiegel die Rahmen aus Carton hergestellt werden, dann gleiten die Metallstreifen zwischen den Tafeln M und N, in welchem Falle diese Tafeln so mit einander verleimt sind, dafs der Raum für die Metallstreifen frei bleibt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein dreifach zusammenfaltbarer Spiegel, bei welchem die beiden Seitenspiegel mit dem mittleren Spiegel derart verbunden sind, dafs die Verbindungsscharnierbänder sowohl in dem Rahmen des mittleren Spiegels als in den Rahmen der beiden Seitenspiegel verschiebbar angeordnet sind, oder dafs die Verbindungsscharnierbänder entweder nur in dem Rahmen des mittleren Spiegels oder nur in den Rahmen der Seitenspiegel verschiebbar sind, zu dem Zweck, die Seitenspiegel in und aus der Ebene des mittleren Spiegels oder nur in einer dieser Richtungen von dem mittleren Spiegel mehr oder weniger entfernen zu können.
2. An dem Spiegel, Anspruch 1., die Anordnung, dafs die Seitenspiegel aufser ihrer
Drehung um eine verticale Achse (um ihr Scharnier) auch noch eine Drehung um eine horizontale Achse (um den Niet W, Fig. 3 und 4) ausführen können.
3. An dem Spiegel, Anspruch 1., die Herstellung eines leichten und billigen Spiegelrahmens aus zwei Tafeln Carton oder Fournier M und N, welche mit oder ohne Zwischenlage eines gewellten Bleches, Canons oder Fourniers (P, Fig. 13) mit einander verbunden sind, und deren Kanten derart umgebogen sind, dafs sie zusammen einen hohlen Rand M1 N1 bilden, welcher das Spiegelglas umschliefst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41374D Neuerung an Klappspiegeln Expired - Lifetime DE41374C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020025905A1 (fr) * 2018-08-03 2020-02-06 Haccess Miroir a effet d'ambiance equipe d'un effet grossissant ajustable en hauteur

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020025905A1 (fr) * 2018-08-03 2020-02-06 Haccess Miroir a effet d'ambiance equipe d'un effet grossissant ajustable en hauteur
FR3084570A1 (fr) * 2018-08-03 2020-02-07 Haccess Miroir a effet d'ambiance equipe d'un effet grossissant ajustable en hauteur

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