DE4137125C2 - Automatisch aufrichtbare Antenne für ein elektronisches Gerät, insbesondere Funkgerät - Google Patents
Automatisch aufrichtbare Antenne für ein elektronisches Gerät, insbesondere FunkgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine automatisch aufrichtbare An
tenne für ein elektronisches Gerät, insbesondere Funkgerät
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Antennen dieser Art sind am Gehäuse des Geräts befestigt
und gehen durch Betätigen einer Auslösevorrichtung aus ei
ner Ruheposition in die Betriebsposition über.
Ein allgemein bekanntes Beispiel einer solchen Antenne ist
eine automatisch ausfahrbare Teleskopantenne für ein
Kraftfahrzeug, bei der die Antennenrute sich aus mehreren
teleskopartig ineinander gesteckten Teilen zusammensetzt,
die in der Ruheposition dergestalt zusammengeschoben sind,
daß der Rutenteil mit dem größten Durchmesser alle übrigen
Rutenteile vollständig in sich aufnimmt und selbst nahezu
vollständig in das Innere der Fahrzeugkarosse eingebracht
ist. Aus dieser Ruheposition wird die Antenne in die Be
triebsposition gebracht, indem mit Hilfe einer Ausfahrvor
richtung in Form eines Elektromotors oder einer Hydraulik
bzw. Pneumatik sämtliche Antennenteile ausgefahren werden.
Antennen dieser Art sind insbesondere wegen ihrer Ausfahr
vorrichtungen sehr aufwendig und voluminös, wodurch ihre
Verwendung als Antennen für elektronische Geräte häufig
ausscheidet, zumal sie für ihre Ruheposition zusätzlichen
Platz im Gehäuse selbst beanspruchen und i. a. nicht was
serdicht sind. Eine mittels Hydraulik ausfahrbare bzw. auf
richtbare Antenne ist beispielsweise aus der FR 1 220 143
bekannt.
Allgemein bekannt sind ferner Teleskop-Antennen, die ma
nuell durch Auseinanderziehen der einzelnen Antennenteile
von der Ruheposition in die Betriebsposition gebracht wer
den, oder Antennenruten, die auf das Gehäuse aufgeschraubt
oder aufgesteckt werden.
Bei diesen bekannten Lösungen entfallen zwar die aufwendi
gen und voluminösen Ausfahrvorrichtungen, jedoch auch die
Möglichkeit der automatischen Aufrichtung der Antenne aus
ihrer Ruheposition heraus. Zwar beeinträchtigen die auf
schraubbaren oder aufsteckbaren Antennen i. a. nicht die
Wasserdichtigkeit des Gehäuses, jedoch handelt es sich
hierbei um separate Teile, die in der Ruheposition nicht
Teil des Gehäuses sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine automatisch
aufrichtbare Antenne der eingangs genannten Art zu schaffen,
die möglichst wenig aufwendig ist und Teil des Gehäu
ses des elektronischen Geräts ist und deren Anbringung
insbesondere die Wasserdichtigkeit des Gehäuses nicht be
einträchtigen darf.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und/oder Weiterbildungen sind in den Un
teransprüchen enthalten.
Wesentliche Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß es
sich um eine preisgünstige, mit einfacher Mechanik funk
tionierende, automatisch aufrichtbare Antennenrute han
delt, die leicht in das Gehäuse des Geräts integriert wer
den kann und insbesondere dessen Wasserdichtigkeit nicht
beeinträchtigt. Ferner können selbst große Antennenlängen
in der Ruheposition auf kleinstes Volumen gebracht werden
und mit einfachsten Mitteln, ohne (bei Verwendung von
Druckgaskartuschen) bzw. mit nur geringem (bei Verwendung
eines elektrisch gezündeten Treibsatzes) Stromverbrauch,
ausgefahren werden.
Da komplizierte Ausfahrvorrichtungen entfallen, ist auch
die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit dieser Mechanik
in hohem Maße gewährleistet.
Schließlich bestehen weitere Vorteile darin, daß auf An
tennen-Anpaßspulen i. a. verzichtet werden kann bzw. daß
durch die Volumenzunahme der aufgeblasenen Umhüllung das
elektronische Gerät schwimmfähig gemacht werden kann und
daß ein wiederholtes Ein- und Ausrollen der Antenne mög
lich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren näher
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform der er
findungsgemäßen Antenne in perspektivischer
Darstellung im Querschnitt, mit einem Antennen
gehäuse und einer mit Preßluft oder Treibgas
aufblasbaren Umhüllung, und zwar
- a) das (obere) erste Ende der aufgeblasenen Umhüllung mit der Antennenrute und
- b) das Antennengehäuse in Ruheposition der An tenne mit eingerollter Antennenrute und ge schlossenem Deckel;
Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform der er
findungsgemäßen Antenne im Querschnitt, mit ei
nem Antennengehäuse und einem elektrisch zünd
baren Treibsatz im Inneren des Antennengehäuses
bzw. der Umhüllung der Antenne, und zwar das
Antennengehäuse in Ruheposition der Antenne mit
eingerollter Antennenrute und geschlossenem
Deckel;
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der Federklemme
zum Verschließen des oberen (ersten) Endes der
Umhüllung der erfindungsgemäßen Antenne gemäß
Fig. 1 und 2
- a) von vorn,
- b) im Querschnitt von der Seite entlang der Linie BB' und
- c) von oben;
Fig. 4-5 ein Detail aus Fig. 1a) mit dem Federbügel gemäß
Fig. 3 und dem ersten (oberen) Ende der Um
hüllung in perspektivischer Darstellung
Fig. 4) und im Querschnitt entlang der Li
nie AA';
Fig. 6-9 bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsge
mäßen Antenne im betriebsbereiten Zustand mit
zugehörigem schwimmfähigen Funkgeräte, und zwar
- a) mit Antennenrutenumhüllung als Schwimmkörper (Fig. 6) und
- b) b)-d) mit separaten Schwimmkörpern (Fig. 7 bis 9).
Fig. 1 zeigt eine erste bevorzugte Ausführungsform der er
findungsgemäßen Antenne in perspektivischer Darstellung im
Querschnitt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine flexible Antennen
rute 2 in eine dünnwandige, flexible, schlauchförmige Um
hüllung 1 eingeführt. Mit einer Klemmfeder 5 ist zum einen
das obere (erste) Ende 11 der Umhüllung 1 verschlossen und
zum anderen die Spitze 21 der Antennenrute 2 festgeklemmt.
Das untere (zweite) Ende 12 der Umhüllung 1 ist mittels
eines Klemmringes 33 am Boden eines (beispielhaft) kasten
förmigen Gehäusetopfes 31 eines Antennengehäuses 3 befe
stigt. Die Antennenrute 2 ist durch eine Durchführung 34
am Boden des Gehäusetopfes 31 aus dem Antennengehäuse 3
heraus und in das (nicht gezeigte) Gehäuse des elektroni
schen Geräts hineingeführt. Die Durchführung 34 ist mit
tels einer Klebung 35 wasserdicht abgedichtet, so daß kein
Wasser vom Antennengehäuse 3 über die Durchführung 34 in
das (nicht gezeigte) Gerätegehäuse gelangen kann. In der
Ruheposition ist die Umhüllung 1 zusammen mit der Anten
nenrute 2 eingerollt im Antennengehäusetopf 31 unterge
bracht (Fig. 1b), der durch einen Deckel 32 verschlossen
ist. Der Deckel 32 ist unverlierbar am Antennengehäuse
topf 31 oder am (nicht gezeigten) Gerätegehäuse befestigt.
Der Gehäusetopf 31 ist vorzugsweise in das Gerätegehäuse
eingelassen, so daß in der Ruheposition nur der Antennen
gehäusedeckel 32 von außen sichtbar ist.
Am Boden des Topfes 31 ist außerdem noch eine Aufblasvor
richtung für die Umhüllung 1 vorgesehen. Im einzelnen ist
ein Anschlußstutzen 36 angebracht, der über einen Druck
schlauch 37 mit einem (nicht gezeigten) Druckventil ver
bunden ist, das seinerseits an eine (ebenfalls nicht ge
zeigte) Druckquelle angeschlossen ist. Als Druckquelle
kommen z. B. kleine Preßluft- oder Treibgas-Kartuschen
(z. B. Kohlensäurekartuschen) in Frage, die beispielsweise
im oder am Gerätegehäuse angebracht werden können.
Die Umhüllung 1 kann beispielsweise ein gummierter Gewebe
schlauch sein, es können aber auch andere, z. B. aus flexi
blem Kunststoff bestehende Schläuche verwendet werden.
Die Antennenrute 2 besteht vorteilhafterweise aus einer
oder aus mehreren flachen oder runden Litzen oder aus ei
nem flexiblen Metallband oder einer Metallfolie oder aus
einem an der Oberfläche metallisierten flexiblen Kunst
stoff.
Zur Inbetriebnahme der Antenne wird durch Betätigen einer
(nicht gezeigten) Auslösevorrichtung aus der (nicht ge
zeigten) Druckquelle über das (nicht gezeigte) Druckventil
und den Druckschlauch 37 und den Anschlußstutzen 36 Druck
gas (Preßluft, Treibgas) in das Antennengehäuse 3 gebla
sen, die schlauchartige Umhüllung 1 füllt sich (da sie am
oberen Ende 11 verschlossen ist) mit Druckgas und entrollt
sich, wodurch der Deckel 32 abhebt und wegklappt, so daß
sich die prall mit Druckgas gefüllte Umhüllung 1 und damit
auch die mit ihrer Spitze 21 am oberen Ende 11 der Umhül
lung 1 befestigte Antennenrute aufrichten kann (Fig. 1a).
Nach Beendigung des Betriebs des Geräts kann die Antenne
wieder in ihre Ruheposition gebracht werden, indem die
Umhüllung 1 z. B. über das (nicht gezeigte) Druckventil
wieder entlüftet, zusammen mit der Antennenrute 2 einge
rollt und im Antennengehäuse 3 verstaut wird und das An
tennengehäuse 3 mit dem Deckel 32 wieder verschlossen
wird.
Fig. 2 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Antenne in der Ruheposition im Quer
schnitt.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1 lediglich dadurch, daß anstelle des
Anschlußstutzens für eine Druckluft- bzw. Treibgasleitung
nunmehr die Druckerzeugung pyrotechnisch erfolgt, wobei
die hierzu erforderliche Gas-, Flüssigkeits- oder Feststofftreibladung
4 (beispielhaft) über (wasserdicht in das
Antennengehäuse 3 geführte) Zuleitungen 41 elektrisch ge
zündet werden kann. Der Treibsatz 4 wird direkt im Anten
nengehäuse 3 am unteren (zweiten) Ende 12 der Umhüllung 1
im Inneren der Umhüllung 1 placiert, so daß das bei Zün
dung entstehende Druckgas nicht erst (wie in Fig. 1) über
ein Ventil, einen Schlauch und einen Anschlußstutzen in
das Antennengehäuse 3 geleitet werden muß.
In Fig. 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Klemmfe
der 5
- a) von vorn,
- b) im Querschnitt von der Seite entlang der Linie BB'
- c) von oben
gezeigt, die in den in
Fig.
1 und 2 gezeigten Ausführungs
formen der erfindungsgemäßen Antenne verwendet worden ist.
Die Klemmfeder 5 ist als länglicher, im Querschnitt im we
sentlichen U-förmig geformter Klemmbügel ausgebildet, der
aus einem Mittelteil 54 und zwei den Klemmeffekt bewir
kenden, seitlich abgebogenen Seitenteilen 55 und 56 be
steht. Der Mittelteil 54 weist in einem Federbereich 52,
der rechts und links von den eigentlichen
Dauerklemmenbereichen 53 des Klemmbügels 5 eingeschlossen
ist, eine durchgehende ovale Öffnung 51 auf, die zusammen
mit den in diesem Bereich federnd nach innen vorgebogenen
Seitenteilen 55, 56 ein Überdruckventil bildet, das sich
ab einem bestimmten Überdruck im Inneren der Umhüllung (1
in Fig. 1 oder 2) spaltförmig öffnet und durch das bei der
Inbetriebnahme der Antenne ab diesem vorgegebenen Über
druck im Inneren der Umhüllung das Druckgas nach außen
entweichen und so das Zerplatzen der Umhüllung 1 verhin
dert werden kann.
In Fig. 4 und 5 ist die Anbringung des Federbügels 5 gemäß
Fig. 3 am oberen (ersten) Ende 11 der (aufgeblasenen) Um
hüllung 1 gemäß Fig. 1 oder 2 im Detail gezeigt, und zwar
in perspektivischer Darstellung (Fig. 4) und im Querschnitt
entlang der Linie AA' (Fig. 5).
Die ohne Klemmbügel 5 am oberen Ende 11 offene Umhüllung 1
wird durch den Klemmbügel 5 verschlossen. Gleichzeitig
wird mit dem Klemmbügel 5 auch die Spitze 21 der Antennen
rute 2 eingeklemmt.
Durch entsprechende Gestaltung der Antennenruten-Umhül
lung 1 (z. B. Kugelform) kann deren Volumen so vergrößert
werden, daß das daran hängende elektrische Gerät insgesamt
schwimmfähig wird. Des weiteren kann ein zweiter oder meh
rere zweite (separate) Schwimmkörper zusammen mit der An
tennenruten-Umhüllung z. B. von derselben Druckquelle auf
geblasen werden, um das daran hängende Gerät insgesamt
schwimmfähig zu machen.
In den Fig. 6 bis 9 sind bevorzugte Ausführungsformen sol
cher schwimmfähigen Geräte (hier beispielhaft: Funkgeräte)
in betriebsbereitem Zustand mit aufgerichteten Antennenru
ten gezeigt, und zwar zeigt Fig. 6 ein schwimmfähiges
Funkgerät 7 mit kugelförmig aufgeblasener Umhüllung 1, in
der sich die Antennenrute 2 befindet und die gleichzeitig
als Schwimmkörper für das Funkgerät 7 fungiert.
In den Fig. 7 bis 9 sind schwimmfähige Funkgeräte 7 ge
zeigt, die außer der aufgeblasenen zylinderförmigen Umhül
lung 1 für die Antennenrute 2 noch ein bis zwei separate
Schwimmkörper 61, 62 bzw. 63 bzw. 64 und 65 aufweisen,
welche vorzugsweise mit derselben Druckquelle wie die An
tennenruten-Umhüllung 1 aufgeblasen werden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungs
beispiele beschränkt, sondern sinngemäß auf weitere an
wendbar.
So ist es z. B. möglich, die Umhüllung mit der Antennenrute
direkt am Gerätegehäuse anzubringen (anstatt in einem be
sonderen Antennengehäuse).
Auch kann die Umhüllung (mit der Antennenrute) in der Ru
heposition z. B. mäanderförmig zusammengefaltet (statt ein
gerollt) werden oder um das Gerätegehäuse gewickelt werden
(in letzterem Fall könnte man das obere (erste) Ende der
Umhüllung mit der Antennenspitze z. B. mit einem Klettver
schluß an dem Gerätegehäuse lösbar befestigen, so daß sich
die Umhüllung bei Füllung mit dem Druckgas ab einem be
stimmten Druck selbsttätig vom Gerätegehäuse lösen kann).
Auch kann die Antennenruten-Umhüllung an ihrem oberen (er
sten) Ende mit einer Schweißnaht oder durch eine Klebung
verschlossen werden, wobei auch hier die Spitze der Anten
nenrute durch die Schweißnaht bzw. die Klebung selbst oder
durch eine extra Maßnahme (wie z. B. einer Federklemme) an
diesem Ende der Umhüllung zu befestigen wäre.
Claims (17)
1. Automatisch aufrichtbare Antenne für ein elektronisches
Gerät, insbesondere Funkgerät, welche am Gehäuse des Geräts
befestigt ist und welche durch Betätigen einer Auslösevor
richtung aus einer Ruheposition in die Betriebsposition
übergeht,
wobei in eine flexible, schlauchförmige und an ihrem er sten Ende (11) verschlossene Umhüllung (1) eine flexible Antennenrute (2) eingeführt und mit ihrer Spitze (21) am ersten Ende (11) der Umhüllung (1) befestigt ist;
wobei daß die Umhüllung (1) mit ihrem zweiten Ende (12) am oder im Gerätegehäuse oder an oder in einem separaten und im oder am Gerätegehäuse angebrachten Antennenge häuse (3) befestigt ist;
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Ruheposition die Umhüllung (1) zusammen mit der Antennenrute (2) eingerollt oder um das Gerätegehäu se oder Antennengehäuse (3) gewickelt ist;
daß die Umhüllung (1) an ihrem zweiten Ende (12) mit einer durch die Auslösevorrichtung gesteuerten Aufblas vorrichtung (4) verbunden ist, welche nach Betätigen der Auslösevorrichtung in der Umhüllung (1) einen Überdruck aufbaut, der zum automatischen Aufrichten der Umhüllung (1) und damit verbunden der Antennenrute (2) führt.
wobei in eine flexible, schlauchförmige und an ihrem er sten Ende (11) verschlossene Umhüllung (1) eine flexible Antennenrute (2) eingeführt und mit ihrer Spitze (21) am ersten Ende (11) der Umhüllung (1) befestigt ist;
wobei daß die Umhüllung (1) mit ihrem zweiten Ende (12) am oder im Gerätegehäuse oder an oder in einem separaten und im oder am Gerätegehäuse angebrachten Antennenge häuse (3) befestigt ist;
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Ruheposition die Umhüllung (1) zusammen mit der Antennenrute (2) eingerollt oder um das Gerätegehäu se oder Antennengehäuse (3) gewickelt ist;
daß die Umhüllung (1) an ihrem zweiten Ende (12) mit einer durch die Auslösevorrichtung gesteuerten Aufblas vorrichtung (4) verbunden ist, welche nach Betätigen der Auslösevorrichtung in der Umhüllung (1) einen Überdruck aufbaut, der zum automatischen Aufrichten der Umhüllung (1) und damit verbunden der Antennenrute (2) führt.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umhüllung (1) ein dünnwandiger Gewebeschlauch vorzugs
weise aus gummiartigem Material oder aus Kunststoff ist.
3. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das verschlossene erste Ende
(11) der Umhüllung (1) mit einem Überdruckventil (51, 52)
versehen ist.
4. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (1) an ihrem ersten
Ende (11) mit einer Schweißnaht oder mittels Klebung oder
mittels einer Klemmfeder (5) verschlossen ist.
5. Antenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmfeder (5) als länglicher Klemmbügel ausgebildet
ist und neben mindestens einem Dauerklemmbereich (53) min
destens einen als Überdruckventil ausgebildeten Federbe
reich (52) aufweist.
6. Antenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmbügel (5) einen Mittelteil (54) und zwei den
Klemmeffekt bewirkende, seitlich abgebogene Seitenteile
(55, 56) aufweist und daß der Mittelteil (54) im Federbe
reich (52) eine durchgehende spaltförmige Öffnung (51)
aufweist und die Seitenteile (55, 56) in diesem Bereich
federnd nach innen vorgebogen sind und dadurch zusammen
mit der Öffnung (51) im Mittelteil (54) das Überdruckven
til bilden.
7. Antenne nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antennenrute (2) mit ihrem ersten
Ende (21) ebenfalls in der Klemmfeder (5) eingeklemmt ist.
8. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Antennenrute (2) aus einer
oder mehreren flachen oder runden Litzen oder aus einem
Metallband oder aus einer metallischen Folie oder aus ei
nem an der Oberfläche metallisierten Kunststoff besteht.
9. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufblasvorrichtung den Über
druck in der Umhüllung (1) mittels Preßluft und/oder mit
tels eines Treibgases erzeugt.
10. Antenne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufblasvorrichtung eine Druckluftkartusche und/oder
Treibgaskartusche, vorzugsweise Kohlensäure-Kartusche, als
Druckquelle(n) sowie ein durch die Auslösevorrichtung ge
steuertes Druckventil enthält.
11. Antenne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufblasvorrichtung ein durch die Auslösevorrichtung
vorzugsweise elektrisch zündbarer und vorzugsweise mit ei
ner Gas- oder Feststofftreibladung versehener Treibsatz
(4) ist.
12. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Antennengehäuse (3) mit ei
nem Deckel (32) versehen ist, der nicht verlierbar an dem
Antennengehäusetopf (31) oder dem Gerätegehäuse befestigt
ist und der durch den nach Betätigen der Auslösevorrich
tung sich aufbauenden Überdruck in der Umhüllung (1) ge
öffnet wird.
13. Antenne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das Antennengehäuse (3) mit dem Antennengehäusetopf (31)
in das Gerätegehäuse eingebracht ist und kastenförmig aus
gebildet ist.
14. Antenne nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der durch die Auslösevorrichtung ge
zündete Treibsatz (4) im Inneren des Antennengehäusetopfs
(31) angebracht ist und vom zweiten Ende (12) der Umhül
lung (1) eingeschlossen ist.
15. Antenne nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das durch die Auslösevorrichtung ge
steuerte Druckventil über einen Anschlußstutzen (36) mit
dem Inneren des Antennengehäusetopfs (31) und der Umhül
lung (1) verbunden ist.
16. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Volumen der durch die Auf
blasvorrichtung (4) aufgeblasenen Umhüllung (1) so groß
ist, daß das mit der Umhüllung (1) verbundene elektroni
sche Gerät (7) schwimmfähig ist.
17. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß mit der gleichen Aufblasvorrich
tung (4) ein oder mehrere zusätzliche, am elektronischen
Gerät (7) befestigte Schwimmkörper (61, 62; 63; 64, 65)
aufgeblasen werden.
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Publications (2)
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| US3095568A (en) * | 1958-04-10 | 1963-06-25 | Harry E Aine | Life preserver with integral pneumatic antenna erecting apparatus |
| FR1220143A (fr) * | 1958-12-31 | 1960-05-23 | Electronique Appliquee | Dispositif d'antenne développable |
| US2972144A (en) * | 1959-01-28 | 1961-02-14 | Richard A Marsh | Antenna release mechanism |
| DE2137441A1 (de) * | 1971-07-27 | 1973-02-08 | Hubert Kleinermanns | Antenne in folienform |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4137125A1 (de) | 1993-05-13 |
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