DE4137103C2 - Elektrohydraulisches Gerät - Google Patents
Elektrohydraulisches GerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrohydraulisches Gerät nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges elektrohydraulisches Gerät ist aus dem DE-GM 16 90 019
bekannt. Dieses Gerät weist ein waagerecht angeordnetes, von einem
Elektromotor angetriebenes Flügelrad mit Leitschaufeln auf. In einem
Zylinder wird hydraulisch ein Kolben verschoben, welcher über eine
Kolbenstange das zu betätigende Glied bewegt. Zusätzlich ist ein
Ventilkörper oberhalb des Flügelrades angeordnet, der je nach
Drehrichtung des Elektromotors durch die Tangentialkräfte der
Betriebsflüssigkeit in eine von zwei festen Positionen verschwenkt;
dadurch werden Strömungsrichtungen für die Betriebsflüssigkeit
vorgegeben, und zwar wird in der einen Position die
Betriebsflüssigkeit von einem Bereich oberhalb des Kolbens in einen
Bereich unterhalb des Kolbens gepumpt, und in der anderen Position,
bei umgekehrter Drehrichtung des Motors, strömt die
Betriebsflüssigkeit in die entgegengesetzte Richtung. Je nach der
Strömungsrichtung wird der Kolben entweder nach oben oder nach unten
bewegt. Nachteilig ist, daß die Herstellung des Ventilkörpers ein
recht aufwendiges und präzises Arbeiten erfordert, damit es
zuverlässig die Strömungsrichtung vorgibt.
Aus der DE-PS 8 42 440 ist ebenfalls eine elektrohydraulische
Verstellvorrichtung mit einem Motor und einer Pumpe bekannt. Zur
Anhebung eines mit einer Kolbenstange versehenen Kolbens wird aus
einem zu dem Raum oberhalb des Kolbens offenen Zylinder
Betriebsflüssigkeit in einen Druckraum unterhalb des Kolbens gepumpt.
Dazu dienen zwei auf der Motorwelle befestigte Laufräder einer
zweistufigen Kreiselpumpe. Dadurch wird der Kolben hydraulisch nach
oben bewegt. Es ist nur eine einzige Drehrichtung für den Motor und
die Laufräder vorgesehen. Zur Abwärtsbewegung des Kolbens muß der
Motor abgeschaltet werden; dann drücken gespannte Gegenfedern oder
gehobene Gegengewichte den Kolben in seine untere Ausgangslage
zurück.
Ein Nachteil dieses bekannten Geräts besteht darin, daß es nur
einseitig eine nach oben gerichtete Druckkraft erzeugt. Bei
abgeschaltetem Motor und dem Übergang von der oberen Endlage in die
untere Endlage erzeugt das Gerät selbst keine Kraft, sondern die nach
unten gerichtete Kolbenbewegung wird durch eine von außen auf die
Kolbenstange einwirkende Kraft hervorgerufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein möglichst einfach
herstellbares elektrohydraulisches Gerät zu schaffen, das an der
Kolbenstange nicht nur eine nach oben gerichtete Druckkraft, sondern
auch eine nach unten gerichtete Zugkraft erzeugt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein elektrohydraulisches
Gerät nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2 gelöst.
Bei diesem elektrohydraulischen Gerät wird in Abhängigkeit von der
Drehrichtung des Motors eine Hub- und eine Zugkraft erzeugt. Bei
einer vorgegebenen Drehrichtung des Motors wird eine der beiden
Zentrifugalpumpen angetrieben, während die andere Zentrifugalpumpe
frei läuft. Somit wird je nach Drehrichtung des Motors die
Betriebsflüssigkeit unter oder über den Kolben gefördert und damit
ein nach oben oder unten gerichteter Druck erzeugt.
Eine Hub- und eine Zugkraft oder allgemein zwei entgegengesetzt
gerichtete Kräfte lassen sich bekanntlich mittels eines
Differentialkolbens erzeugen. Der Vorteil des elektrohydraulischen
Geräts gegenüber dem Differentialkolben besteht darin, daß keine
aktiven Steuerungselemente erforderlich sind, sondern die Steuerung von
dem passiven System selbst übernommen wird.
Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Das Wesen der Erfindung soll anhand von zwei, in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 das elektrohydraulische Gerät in halbschematischer Dar
stellung in der Ausführung als geschlossenes System und
Fig. 2 das elektrohydraulische Gerät in halbschematischer Dar
stellung in der Ausführung als offenes System.
In Fig. 1 ist unterhalb des Gehäuses 1 ein Elektromotor 2 angeordnet. In
dem Zylinder 3 ist ein Kolben 4 vorgesehen, der mit einer Kolbenstange 5
in Verbindung steht. Durch den Kolben 4 wird der Zylinderraum in einen
oberen Zylinderraum 6 und einen unteren Zylinderraum 7 unterteilt. Die
Größe des oberen und unteren Zylinderraums hängen von der Stellung des
Kolbens ab. Der Zylinder 3 ist oberhalb des Kolbens 4 gegenüber dem
Vorratsraum 14 geschlossen, wodurch ein geschlossenes System gebildet
wird. Die Kolbenstange 5 ist mittels einer Dichtung 8 durch die
Zylinderwandung geführt. Ferner weist das Gehäuse 7 eine Durchführung 9
für die Kolbenstange 5 auf, wobei in dem oberen Teil der Durchführung 9
ein Schmutzabstreifer 11 vorgesehen sind. Bei dem geschlossenen System
wirkt der Pumpendruck nur auf die innere Dichtung 8, während der
Erwärmungsdruck der Betriebsflüssigkeit nur auf die äußere Dichtung 10
einwirkt.
Unterhalb des Zylinders 3 befindet sich in direkter Verbindung mit
diesem ein Pumpengehäuse 12 für die beiden Zentrifugalpumpen. Zwischen
der Wandung 13 des Gehäuses 1 einerseits und dem Zylinder 3 sowie dem
Pumpengehäuse 12 wird ein Vorratsraum 14 für die Betriebsflüssigkeit
gebildet.
Die Höhe der Betriebsflüssigkeit in dem Vorratsraum ist so bemessen,
daß sich ein geschlossener Kreislauf bei kommunizierender Wirkung in
dem Arbeitsraum des geschlossenen Systems einstellt.
Von dem Elektromotor 2 wird eine Welle 15 angetrieben, die über eine
dichtende Durchführung 16 des Gehäuses 1 in das Pumpengehäuse 12 ragt.
Innerhalb des Pumpengehäuses ist die Welle 15 mit den beiden
Zentrifugalpumpen verbunden. Im Ausführungsbeispiel werden die beiden
Zentrifugalpumpen durch die Flügelräder 17 und 18 und den
Strömungskörper 19 in einer Einheit gebildet. Die beiden Flügelräder 17
und 18 sind über einen Freilauf 20 mit der Welle 15 verbunden. Dadurch
wird erreicht, daß in Abhängigkeit von der Drehrichtung des
Elektromotors eines der beiden Flügelräder mitgenommen und die
entsprechende Zentrifugalpumpe angetrieben wird, während das andere
Flügelrad und die ihm zugeordnete Zentrifugalpumpe frei läuft. Die
Flügelräder 17 und 18 sind zueinander gewandt auf der Welle 15 montiert.
Der Strömungskörper 19 ist hohlzylinderförmig ausgebildet, wobei der
Strömungskörper 19 mit Abstand zu den Flügelrädern 17 und 18 liegt und
seine Zylinderflächen etwa dem Verlauf der Flügelräder angepaßt sind.
Der Strömungskörper 19 weist eine Durchführung 21 und daran
anschließend das Pumpengehäuse 12 eine Durchführung 22 auf. Diese
beiden Durchführungen 21, 22 sind für die Arbeitsweise in dem
geschlossenen System erforderlich. Über diese beiden Durchführungen
steht der Vorratsraum 14 für die Betriebsflüssigkeit mit dem Innenraum
des Strömungskörpers 19 in Verbindung, um den Volumenausgleich für die
ein- und ausfahrende Kolbenstange zu ermöglichen.
Beim Antrieb des oberen Flügelrades 17 der ersten Zentrifugalpumpe wird
über die Durchführung 27, durch die zweite (untere) Zentrifugalpumpe,
sowie über ein Druckrohr 24, Betriebsflüssigkeit aus dem Zylinderraum 6
oberhalb des Kolbens 4 angesaugt und in den Zylinderraum 7 unterhalb des
Kolbens gefördert. Dabei wird unter dem Kolben 4 ein Druck erzeugt, der
den Kolben 4 nach oben bewegt und an der Kolbenstange 5 eine nach oben
gerichtete Druckkraft erzeugt. Der obere Zylinderraum 6 weist in seinem
oberen Teil eine Öffnung 23 auf, wodurch eine Verbindung zu einem
Druckrohr 24 hergestellt wird. Das Druckrohr 24 liegt außerhalb des
Zylinders 3 und führt durch die Wandung des Pumpengehäuses 12 in den
Bereich des unteren Flügelrades 18 der zweiten Zentrifugalpumpe.
Bei umgekehrter Drehrichtung des Motors wird das Flügelrad 18 und damit
die zweite Zentrifugalpumpe angetrieben, wodurch über die Saugöffnung
27 und über die erste Zentrifugalpumpe aus dem Zylinderraum 7 die
Betriebsflüssigkeit über das Druckrohr 24 und die Öffnung 23 in den
oberen Zylinderraum 6 gefördert wird. Dabei entsteht an dem Kolben 4 ein
nach unten gerichteter Flüssigkeitsdruck, der den Kolben nach unten
bewegt und an der Kolbenstange 5 eine nach unten gerichtete Zugkraft
erzeugt. Bei der Bewegung des Kolbens 4 in dem Zylinder 3 nach unten
wird die unterhalb des Kolbens 4 anstehende Betriebsflüssigkeit über die
erste Zentrifugalpumpe 17 und die Saugöffnung 27 durch die
Zentrifugalpumpe 18 über das Druckrohr 24 und die Öffnung 23 in den
oberen Zylinderraum 6 gedrückt. Bei der umgekehrten Kolbenbewegung nach
oben wird die oberhalb des Kolbens anstehende Betriebsflüssigkeit über
die Öffnung 23 und das Druckrohr 24 durch die zweite Zentrifugalpumpe
18 und die Saugöffnung 27 in den unteren Zylinderraum 7 gedrückt. Das
System arbeitet somit in einem geschlossenen Kreislauf, wobei der
Vorratsraum, die beiden Zylinderräume und das Druckrohr in
kommunizierender Verbindung zueinander stehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist das elektrohydraulische
Gerät als offenes System ausgebildet, d. h. der Zylinder 3 ist nach oben
offen und die Oberfläche 26 der Betriebsflüssigkeit steht oberhalb des
Zylinders 3. In Fig. 2 sind die gleichen Teile wie bei dem
Ausführungsbeispiel in Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Für die Kolbenstange 5 ist nur noch die äußere Dichtung 10
erforderlich, auf die im Unterschied zu Fig. 1 sowohl der Pumpendruck
als auch der Erwärmungsdruck der Betriebsflüssigkeit einwirkt. Das
Pumpengehäuse 12 ist an seiner unteren Seite offen, so daß das
Flügelrad 18 der zweiten Zentrifugalpumpe bei Rotation in der
vorgesehenen Arbeitsdrehrichtung die Betriebsflüssigkeit direkt ansaugen
kann. Der Strömungskörper 25 zwischen den Flügelrädern 17 und 18 ist der
Form der Flügelräder angepaßt. Da es sich um ein offenes System
handelt, sind die in Fig. 1 vorgesehenen Öffnungen 21 und 22 bei diesem
Ausführungsbeispiel nicht erforderlich. Auch das in Fig. 1 erforderliche
Druckrohr 24 kann entfallen, da der Zylinder 3 in dem
Ausführungsbeispiel bei Fig. 2 innerhalb der Betriebsflüssigkeit in dem
Vorraum 14 liegt.
Im übrigen erfolgt die Arbeitsweise bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 in der gleichen Weise, wie es bei der Funktionsdarstellung der
Fig. 1 beschrieben ist.
Die Bildung der ersten und zweiten Zentrifugalpumpe mittels der
Flügelräder 17 und 18 sowie des Strömungskörpers 19 bzw. 25 stellt eine
einfache und kostengünstige Realisierung der beiden Zentrifugalpumpen
dar. Durch Verwendung der Freilaufhülsen 20 ist es ferner möglich, durch
einfache Drehrichtungsumkehr des Elektromotors eines der beiden
Flügelräder und damit eine der beiden Zentrifugalpumpen in Betrieb zu
setzen, während die andere Zentrifugalpumpe frei läuft. Durch
unterschiedliche Durchmesser der beiden Flügelräder 17 und 18 lassen
sich unterschiedliche Zug- und Druckkräfte realisieren. Das
elektrohydraulische Gerät kann gegebenenfalls auch in einer Position
betrieben werden, bei der die Kolbenstange nicht in vertikaler Richtung
angeordnet ist.
Claims (7)
1. Elektrohydraulisches Gerät zur Erzeugung einer an einer vertikal
beweglichen, mit dem Kolben (4) eines Zylinders (3) verbundenen
Kolbenstange (5) anstehenden Kraft, mit einer in dem der
Kolbenstange (5) abgewandten Teil des Zylinders (3) angeordneten
ersten Zentrifugalpumpe (17, 19), die über eine Welle (15) mit
einem Elektromotor (2) verbunden ist, mit einem Gehäuse (1) für
den Zylinder (3) und die Zentrifugalpumpe (17, 19), das einen für
Betriebsflüssigkeit bestimmten Vorratsraum (14) begrenzt und
Durchführungen für die Welle (15) und die Kolbenstange (5)
aufweist, wobei über eine Druckleitung (24) in Abhängigkeit von
der Drehrichtung des Elektromotors (2) die Betriebsflüssigkeit
von einem Zylinderraum (6) oberhalb des Kolbens (4) in einen Teil
des Zylinderraums (6) unterhalb des Kolbens (4) oder in
umgekehrter Richtung gepumpt wird, wodurch der Kolben (4) infolge
des einwirkenden Drucks bewegt wird und Kräfte an der
Kolbenstange (5) erzeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der ersten Zentrifugalpumpe (17, 19) eine zweite
Zentrifugalpumpe (18, 19) vorgesehen ist, daß beide
Zentrifugalpumpen (17, 19; 18, 19) über eine Durchführung (21,
22) mit dem Vorratsraum (14) in Verbindung stehen, daß der
Zylinderraum (6) oberhalb des Kolbens (4) gegenüber dem
Vorratsraum (14) geschlossen ist, daß bei einer vorbestimmten
Drehrichtung des Elektromotors (2) die erste Zentrifugalpumpe
(17, 18) und bei der entgegengesetzten Drehrichtung die zweite
Zentrifugalpumpe (18, 19) über die Welle (15) angetrieben wird,
während die jeweils andere Zentrifugalpumpe frei läuft, und daß
beim Betrieb der zweiten Zentrifugalpumpe (18, 19) die
Betriebsflüssigkeit über die Druckleitung (24) in den
Zylinderraum (6) oberhalb des Kolbens (4) gefördert und der
Kolben (4) infolge des einwirkenden Drucks nach unten bewegt
wird, wodurch die Kolbenstange (5) eine nach unten wirkende
Zugkraft erfährt.
2. Elektrohydraulisches Gerät nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der ersten Zentrifugalpumpe (17, 25) auf der Welle
(15) eine zweite Zentrifugalpumpe (18, 25) vorgesehen ist, die
einerseits mit der ersten Zentrifugalpumpe (17, 25) und
andererseits mit dem Vorratsraum (14) in Verbindung steht, daß
der Zylinder (3) oberhalb des Kolbens (4) offen ist und die
Oberfläche (26) der Betriebsflüssigkeit oberhalb des Zylinders
(3) liegt, daß bei einer vorbestimmten Drehrichtung des
Elektromotors (2) die erste Zentrifugalpumpe (17, 25) und bei der
entgegengesetzten Drehrichtung die zweite Zentrifugalpumpe (18,
25) über die Welle (15) angetrieben wird, während die jeweils
andere Zentrifugalpumpe frei läuft, und daß beim Betrieb der
zweiten Zentrifugalpumpe (18, 25) die Betriebsflüssigkeit in den
Zylinderraum (6) oberhalb des Kolbens (4) gefördert und der
Kolben (4) infolge des einwirkenden Drucks nach unten bewegt
wird, wodurch die Kolbenstange (5) eine nach unten wirkende
Zugkraft erfährt.
3. Elektrohydraulisches Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Zentrifugalpumpen (17, 19; 18, 19) durch zwei mit
Abstand zueinander gewandt, auf der Welle (15) gegensinnig
drehend angeordnete Flügelräder (17, 18) und einen zwischen den
Flügelrädern (17, 18) befindlichen, hohlzylinderförmigen
Strömungskörper (19) gebildet werden, und daß der Zylinderraum
des Strömungskörpers (19) über Durchführungen (21, 22) in der
Zylinderwandung und der Wandung des Pumpengehäuses mit dem
Vorratsraum (14) verbunden ist.
4. Elektrohydraulisches Gerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Zentrifugalpumpen (17, 25; 18, 25) durch zwei mit
Abstand zueinander gewandt, auf der Welle (15) gegenseitig
drehend angeordnete Flügelräder (17, 18) und einen zwischen den
Flügelrädern (17, 18) befindlichen Strömungskörper (25) gebildet
werden.
5. Elektrohydraulisches Gerät nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungskörper (19, 25) mit Abstand etwa dem Verlauf der
Flügelräder (17, 18) angepaßt ist.
6. Elektrohydraulisches Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügelräder (17, 18) mittels gegensinnig drehender
Freilaufhülsen (20) auf der Welle (15) gelagert sind.
7. Elektrohydraulisches Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügelräder (17, 18) der beiden Zentrifugalpumpen mit
unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet sind.
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