DE413398C - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eiserner Gussformen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eiserner Gussformen

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DE413398C
DE413398C DEG62401D DEG0062401D DE413398C DE 413398 C DE413398 C DE 413398C DE G62401 D DEG62401 D DE G62401D DE G0062401 D DEG0062401 D DE G0062401D DE 413398 C DE413398 C DE 413398C
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DE
Germany
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dust
casting molds
pipe
iron casting
drying iron
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Expired
Application number
DEG62401D
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English (en)
Inventor
Dr Max Schlipkoeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gelsenkirchener Bergwerks AG
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/12Treating moulds or cores, e.g. drying, hardening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 413398 KLASSE 31c GRUPPE 30
(G 62401 VIJ31C)
Gelsenkirchener Bergwerks-Akt-Ges., Abt. Schalke in Gelsenkirchen *).
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eiserner Gußformen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1924 ab.
Ein bekannter Mißstand bei Verwendung
eiserner Gußformen, z. B. Kokillen bei Schleuderguß, Platten bei Hartguß, ist der, daß auf dem Gußstück leicht Blasen, Beulen
5 oder gar Kanäle entstehen. Die Ursache für
diese Erscheinung ist der den Gußformen anhaftende Wasserdampf.
Erfindungsgemäß wird der Übelstand dadurch beseitigt, daß heißer Staub mittels eines Luftstromes über die Formfiächen hinwegge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeoen worden:
Dr. Max Schlipköter in Gelsenkirchen.
führt wird. Der Staub saugt hierbei den Wasserdampf vollkommen auf und trocknet so die Form in bisher unerreichter Weise. Als Staub kann man jedes feuerfeste Pulver verwenden, das keine gasigen Bestandteile enthält, z. B. gemahlenen Speckstein, Koksstaub, Schamottemehl u, dgl. Es ist günstig, wenn er eine sehr große Feinheit besitzt.
Die Durchführung des Verfahrens kann in
ίο einfachster Weise dadurch erfolgen, daß der Luftstrom über eine mit Staub angefüllte Vorlage hinweggeführt wird und aus dieser die erforderliche Staubmenge mitreißt. In Abb. ι bedeutet α das Druckluftrohr, b die Vorlage mit dem Staub. Um die mitzuführende Staubmenge regeln zu können, ist die Vorlage mittels des Armes c heb- und senkbar.
Statt den Luftstrom durch eine Vorlage zu
so führen, kann man natürlich auch so verfahren, daß man den Staub, wie z. B. bei Kohlenstaubfeuerungen, gemäß Abb. 2 aus einem über dem Luftstrom angebrachten Gefäß d mit Siebboden in feiner Verteilung herunterfallen läßt.
Falls es erforderlich ist, die Richtung des Luftstromes während des Trocknens wesentlich zu ändern oder ihn statt in wesentlich wagerechter Richtung in geneigter oder senkrechter zu leiten, wird zweckmäßigerweise,
z. B. gemäß Abb. 3, der Staub aus dem Behälter e in das Druckluftrohr / hineingeführt und das Mundstück h des Rohres mittels eines schlauchartigen Verbindungsstückes g beweglich gemacht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:.
1. Verfahren zum Trocknen von eisernen oder stählernen 'Gußformen, dadurch gekennzeichnet, daß heißer Staub mittels eines Luftstromes über die zu trocknenden Flächen hinweggeieitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom zur Aufnahme des Staubes durch eine zweckmäßigerweise bewegliche, mit Trockenstaub gefüllte Vorlage geführt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen über dem Luftstrom angebrachten Behälter mit siebartigem Boden, aus dem der Staub zwecks Weiterbeförderung in die Form herunterfällt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftrohr (/) mit einem Behälter (e) verbunden ist, aus dem der Staub in das Rohr hineinfällt, und daß das Rohrmundstück (h) mittels eines schlauchartigen Verbindungsstückes (g) beweglich gehalten ist.
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DEG62401D 1924-10-11 1924-10-11 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eiserner Gussformen Expired DE413398C (de)

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