DE4133667C2 - Vorrichtung zum Reinigen der Räder von Zweirad-Karren, insbesondere Caddy-Wagen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen der Räder von Zweirad-Karren, insbesondere Caddy-WagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer derartigen, in der DE 39 23 213 A1 beschriebenen Vorrichtung sind die Walzen
in einer oben offenen Wanne angeordnet, ebenso wie die Düsenaggregate, sodaß während
des Reinigungsvorganges Spritzwasser auch den auf dem Karren angebrachten Behälter,
insbesondere Golftasche, auftreffen kann, was auch zu einem unnötigen Verbrauch an
Reinigungsflüssigkeit führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigen insbesondere
der Räder von Caddy-Wagen zu schaffen, die einfach und zuverlässig in der Handhabung
ist, und für den einzelnen Reinigungsvorgang mit einer minimalen Wassermenge aus
kommt, die im wesentlichen ausschließlich im Bereich der zu reinigenden Räder mittels
der Düsenaggregate versprüht wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Vorteil einer derartigen Vorrichtung besteht darin, daß der Raum, in dem die
durch die Düsenaggregate eingespritzte Reinigungsflüssigkeit wirksam ist, im
wesentlichen auf den Platzbedarf der beiden zu reinigenden Räder abgestimmt
ist, wodurch gleichzeitig auch gewährleistet ist, das der auf dem Karren befestigte
Behälter, insbesondere Golftasche, außerhalb des Wirkbereichs der Düsenaggregate
bleibt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der
Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen.
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine
im wesentlichen perspektivische Ansicht der er
findungsgemäßen Reinigungsvorrichtung mit in die
Reinigungsvorrichtung eingefahrenem Caddy-Wagen;
Fig. 2 und 3 Schnittansichten der Reinigungs
vorrichtung jeweils in Richtung der Pfeile III
bzw. II;
Fig. 4 teilweise im Schnitt in perspektivischer
Darstellung eine Draufsicht auf die in einer
Wanne gelagerten Stützwalzen mit zugeordneten
Schaltelementen;
Fig. 5 in der Seitenansicht eine schematische Darstellung
der beiden Stützwalzen mit zugeordneten Schalt
elementen;
Fig. 6 in vergrößerter Darstellung, die beiden
Stützwalzen mit zugeordneten Schaltelementen
und auf den Stützwalzen abgestütztem Rad, und
Fig. 7 in vereinfachter schematischer Darstellung
die Art und Weise des Reinigen eines Golfschlägers.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Reinigungs
vorrichtung enthält eine auf Stützbügeln 1 abge
stützte im wesentlichen langgestreckte Wanne 2,
deren Boden schräg nach unten zu einer mittels
eines herausnehmbaren Stöpsels 4 verschließbaren
Bodenöffnung 3 gerichtete Bodenabschnitte auf
weist. Die Oberseite der Wanne 2 ist in ihrem
mittleren Bereich durch eine Deckwand 5 ver
schlossen. In der Wanne sind zwei sich in Längs
richtung der Wanne erstreckende, achsparallele
und in seitlichem Abstand voneinander ange
ordnete Stützwalzen 7, 8 für die in die Reinigungs
kammer 6, 6' eingefahrenen Räder b eines Zweirad-
Karrens, insbesondere Caddy-Wagens a, drehbar ge
lagert. Die hintere Stützwalze 8 liegt vorzugsweise
höher als die vordere Stützwalze 7, um beim Einfahren
der Räder die Funktion eines Anschlags auszuüben.
Seitlich an die obere Deckwand 5
schließen sich nach oben gerichtete Reinigungs
kammern 6, 6' an, die in einem dem Abstand der
beiden Caddy-Wagenräder b entsprechenden Abstand
voneinander liegen. Die beiden Reinigungskammern
6, 6' sind einseitig offen, um die Räder b
über eine Auffahrrampe 9 in Richtung der
Pfeile f1 in die Reinigungskammern 6, 6' einfahren
zu können. Die einander zugewandten Seitenwände
der beiden Reinigungskammer 6, 6' weisen Öffnungen
6.1 bzw. 6.1' für die Achsen bzw. Radbefestigungen
der Räder b auf.
Die Öffnungen der beiden Aufnahmekammern 6, 6'
sind mit beweglichen Vorhängen 11, 11', bei
spielsweise in Form von Bürstenvorhängen, ver
schlossen, die einerseits ein Ein- und Ausfahren
der Räder b ermöglichen, während sie andererseits
während des Reinigungsvorganges einen Austritt
von Reinigungsflüssigkeit weitgehend verhindern.
In die beiden Reinigungskammern 6 und 6' münden
schematisch dargestellte Düsenaggregate 10, 10',
die an eine gemeinsame Pumpe, insbesondere Hoch
druckpumpe 12, angeschlossen sind. Obwohl in der
Zeichnung für jede Kammer nur ein Düsenaggregat
dargestellt ist, sind vorzugsweise mehrere
Düsenaggregate von mehreren Seiten in das Innere
der Kammer gerichtet, um ein zuverlässiges, all
seitiges Reinigen der in die Kammer eingefahrenen
Räder zu gewährleisten.
An einer der beiden Stützwalzen, z. B. der Stütz
walze 8, ist ein Flügelrad 13 befestigt, dessen
Flügel so angestellt sind, daß ein Teil der aus
mindestens aus einem Düsenaggregat austretenden
Reinigungsflüssigkeit derart gegen die Flügel
gerichtet ist, daß das Flügelrad 13 und damit
die Stützwalze 8 in Rotation versetzt wird. Als
Antriebsaggregat kann auch ein gesonderter Elektro
motor, vorzugsweise Umkehrmotor, vorgesehen sein.
Zwischen den beiden Stützwalzen 7 und 8 ist vor
zugsweise eine Stange 14 als Schaltelement zum
Ein- und Ausschalten der Hochdruckpumpe 12
und ggfs. des gesonderten Elektromotors ange
ordnet. Diese an dem Hebel 14.1 befestigte
Schaltstange 14 wird gemäß Fig. 5 beim
Auffahren eines Caddy-Wagenrades b auf die
beiden Stützwalzen 7 aus der in vollen Linien
dargestellten Ausschaltstellung in die gestrichelt
dargestellte Einschaltstellung verschwenkt,
vorzugsweise um die Achse 14', wodurch das Ein-
und Ausschalten der Hachdruckpumpe 12 und ggfs.
des zusätzlichen Elektromotors bewirkt wird. Die
Schaltstange 14 steht vorzugsweise unter dem
Einfluß eines Rückstellelementes, beispielsweise
einer Rückstellfeder, um die Schaltstange 14,
wenn sie nicht mehr von den Rädern b belastet
ist, in die Ausgangs- bzw. Ausschaltstellung
zurückzustellen.
Neben bzw. hinter der Wanne 2 ist ein Speicher
behälter 15 für Reinigungsflüssigkeit, vorzugs
weise Wasser, angebracht, der über eine Saugleitung
16 an die Pumpe 12 angeschlossen ist. Der Speicher
behälter 15 ist mittels eines Ventils, vorzugs
weise Schwimmerventils 17, und eine Leitung 18
an eine nicht dargestellte Flüssigkeitsquelle
angeschlossen. Das Schwimmerventil 17 ist so
eingestellt, daß in dem Speicherbehälter 15
ein bestimmter Flüssigkeitsstand gewährleistet
ist. Die Wanne 2 und der Speicherbehälter 15
sind vorzugsweise durch einen rohrförmigen Über
lauf 19 miteinander verbunden, der so angeordnet
ist, daß der Flüssigkeitsstand in der Wanne 2
stets höher ist als in dem Speicherbehälter
15.
Wenn die Räder des Caddy-Wagens in die beiden
Reinigungskammern 6, 6' eingefahren und auf
den beiden Stützwalzen 7, 8 abgestützt sind,
wird, gesteuert durch die Schaltstange 14, die
Pumpe 12 in Betrieb gesetzt, so daß die Düsen
aggregate 10, 10' über die Anschlußleitungen
20, 20' mit Reinigungsflüssigkeit versorgt
werden, die unter Hochdruck aus diesen Düsen
aggregaten austritt. Bei entsprechender Auslegung
des Pumpendrucks und des Flügelrades 13 wird
die Walze 8 in Drehung versetzt, so daß auch
die Räder b in Rotation versetzt
werden und, von diesen angetrieben, auch die
Stützwalze 7. Zum Rotationsantrieb der Stütz
walze 8 kann auch ein eigenes Antriebsaggregat,
vorzugsweise ein Elektromotor, insbesondere
Umkehrmotor, verwendet werden.
Die obere Deckwand beispielsweise der Reinigungs
kammer 6 kann mit einer durch einen
beweglichen Vorhang 22 verschlossenen Öffnung
21 versehen sein, der im einzelnen nicht darge
stellt Führungs- und Halterungselemente zum de
finierten Einschieben eines Golfschlägers c
zugeordnet sind, derart, daß die zu reinigenden
Teile des Golfschlägers c in den Bereich mindestens
eines Düsenaggregats 10 positionierbar sind. Um
für die Reinigung eines Golfschlägers die
Pumpe 12 in Gang zu setzen, ist im wesentlichen
unterhalb der Öffnung 21 ein weiteres Schaltelement
23 angeordnet. Dieses Schaltelement 23 kann bei
spielsweise gemäß Fig. 5 mit der Stützstange 14
zusammengefaßt und um die Achse 14' verschwenkbar
sein.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum Reinigen der Räder von Zweirad-Karren, insbesondere Caddy-Wagen
bei denen die Räder beidseitig von einer zentralen Halterung für einen Behälter, insbe
sondere Golftasche, angeordnet sind,
mit Düsenaggregaten (10, 10') für eine Reinigungsflüssigkeit, mit zwei achsparallelen, in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Stützwalzen (7, 8)
sowie mit einem an mindestens einer der beiden Stützwalzen (8) angebrachten Stütz walzen-Antriebsaggregat; dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abstand der beiden Räder (b) voneinander angeordnete, einseitig offene Reinigungskammern (6, 6') vorgesehen sind, in die die Düsenaggregate (10, 10') münden und deren einander zugewandten Seitenwände Öffnungen (11, 11') für die Radachsen bzw. Radbefestigungen aufweisen.
mit Düsenaggregaten (10, 10') für eine Reinigungsflüssigkeit, mit zwei achsparallelen, in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Stützwalzen (7, 8)
sowie mit einem an mindestens einer der beiden Stützwalzen (8) angebrachten Stütz walzen-Antriebsaggregat; dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abstand der beiden Räder (b) voneinander angeordnete, einseitig offene Reinigungskammern (6, 6') vorgesehen sind, in die die Düsenaggregate (10, 10') münden und deren einander zugewandten Seitenwände Öffnungen (11, 11') für die Radachsen bzw. Radbefestigungen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwalzen (7, 8)
in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat
ein auf dem Ende einer der beiden Stützwalzen (8) befestigtes Flügelrad (13) ist, dessen
Flügel so angestellt sind, daß ein Teil der aus mindestens einem Düsenaggregat (10)
austretenden Reinigungsflüssigkeit derart gegen die Hügel gerichtet ist, daß das Flügel
rad (13) und damit die Stützwalze (8) in Rotation versetzt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat
ein an einer Stützwalze angekuppelter Elektromotor, vorzugsweise Umkehrmotor
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsenaggregate (10, 10') vorzugsweise von mehreren Seiten her in das Innere der
Kammern (6, 6') gerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine unter
halb der beiden Kammern (6, 6') angeordnete, beiden Kammern gemeinsame Wanne
(2), deren zwischen den beiden Kammern (6, 6') liegende Oberseite vorzugsweise
durch eine Deckwand (5) verschlossen ist und deren Boden schräg nach unten zu
einer mittels einer herausnehmenden Stöpsels (4) verschließbaren Bodenöffnung (3)
gerichtete Bodenabschnitte aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsenaggregate (10, 10') an eine Pumpe (12), vorzugsweise Hochdruckpumpe,
angeschlossen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen über ein Ventil (17)
an eine Flüssigkeitsquelle angschließbaren Speicherbehälter (15), der über eine
Saugleitung (16) an die Pumpe (12) angeschlossen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil ein
Schwimmerventil (17) ist, das in dem Speicherbehälter (15) ein vorgegebenes
Flüssigkeitsniveau aufrechterhält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wanne (2) und der Speicherbehälter (15) durch einen Überlauf (19)
in Verbindung stehen, der in der Wanne (2) einen höheren Flüssigkeitsstand
aufrechterhält als in dem Speicherbehälter (15).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch
mindestens ein zwischen den beiden Stützwalzen (7, 8) angeordnetes Schalt
element (14) zum Ein- und Ausschalten des oder der Antriebsaggregate.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement
eine zwischen den beiden Stützwalzen verlaufende Schaltstange (14) ist, die an
einem vorzugsweise federbelasteten Schalthebel (14.1) angebracht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltelement (14) der Pumpe (12) zugeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltelement (14) dem Elektromotor zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine auf
das Höhenniveau der beiden Stützwalzen (7, 8) führende Auffahrrampe (9) für
die zu reinigenden Räder (b).
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch die Öffnung
der Reinigungskammern (6, 6') verschließende, bewegliche Vorhänge.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der beiden Reinigungskammern (6) mit einer Öffnung versehen ist,
der Halterungs- und Führungselemente zum definierten Einschieben eines Golf
schlägers zugeordneten sind, derart, daß die zu reinigenden Teile des Golfschlägers
im Bereich mindestens eines Düsenaggregates (10) positionierbar sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch ein durch den in der
Reinigungsstellung positionierten Golfschläger betätigbares Schaltelement (23)
zum Ein- und Ausschalten des zugeordneten Düsenaggregats (10).
19. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen
den Stützwalzen (7, 8) angeordnete Schaltelement (14) und das mittels des Golf
schlägers betätigbares Schaltelement (23) zu einem gemeinsamen Schaltelement
kombiniert sind.
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1991
- 1991-10-11 DE DE4133667A patent/DE4133667C2/de not_active Expired - Fee Related
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