DE413008C - Mechanische Alarmvorrichtung fuer Sicherheitskassetten - Google Patents

Mechanische Alarmvorrichtung fuer Sicherheitskassetten

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DE413008C
DE413008C DEM85737D DEM0085737D DE413008C DE 413008 C DE413008 C DE 413008C DE M85737 D DEM85737 D DE M85737D DE M0085737 D DEM0085737 D DE M0085737D DE 413008 C DE413008 C DE 413008C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/10Safes or strong-rooms for valuables with alarm, signal or indicator

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  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

  • mechanische Alarmvorrichtung für Sicherheitskassetten. Die Erfindung betrifft eine mechanische Alarmvorrichtung für Sicherheitskassetten, welche die bisher gebauten Sicherheitsalarmkassetten mit elektrischen Läutewerken vollkommen ersetzen sollen. Das Signal wird wie bei älteren Alarmkassetten durch einen Sperrbolzen ausgelöst, der beim Anheben der Kassette durch den Kassettenboden tritt.
  • Neu :ist demgegenüber bei der Erfindung die Art der Sperrung der Alarmglocke, welche durch einen in der Stirnwand der Kassette gelagerten Winkelhebel erfolgt, der seinerseits mittels eines an seinem freien Ende befindlichen Stiftes mit geringer Auflage hinter eine lamellenartige, am Schloßriegel durch eine Schraube einstellbare Blattfeder greift, welch letztere zu diesem Zweck mit einem Längsschlitz versehen ist und schon beim leisesten Zug oder der nur geringsten Erschütterung des Fühlungsstiftes der Kassette nachgibt und dadurch die Alarmvorrichtung freigibt.
  • Infolge dieser Empfindlichkeit der Auslösung ;des Läutewerkes kann die neue mechanische Auslösung mit der elektrischen auch ohne weiteres den Platz vertauschen. In der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel einer derartigen mechanisch wirkenden Alarmkassette wiedergegeben und zeigt: Abb. i die -innere doppelte Stirnwand der Kassette in Ansicht und Abb. 2 die zugehörige Seitenansicht, während Abb. 3 eüne Draufsicht der wesentlichen Auslöseelemente wiedergibt.
  • Die innere doppelte Stirnwand i der Kassette erhält ein Schloß bekannter Art, dessen Riegel a die Schließhaken b für die Deckellöcher der Kassette trägt. Das eine Ende des Riegels a erhält eine schwache, durch eine Schraube empfindlich einstellbare Sperrfeder c, welche nur beim Druck von oben nachgibt, dagegen beim Druck von unten her das betreffende Organ, im vorliegenden Falle den Fallenstift k des Winkelhebels d für das in der Glocke e angebrachte Räderlaufwerk mit Uhrfederantrieb, am Rückgange verhindert. Der Fallenstift d greift in bekannter Weise - nach Art der Sperrvorrichtung an Weckeruhren -in das am schnellsten laufende Rad des Federtriebwerkes ein.
  • Der Fallenstift k wird nun dadurch gesenkt und tritt unter die Sperrfeder c, welche ihn am Zurückgehen dadurch verhindert, daß mit ihm ein Zugorgan, beispielsweise ein Draht oder ein Kettchen f, verbunden ist, das unter der Einwirkung einer starken, nach abwärts ziehenden Feder g steht. Die Wirkung der letzteren bleibt indessen so lange aufgehoben, als der an ihrem freien Ende angebrachte Fühlungsstift h, welcher durch eine entsprechende Bohrung des Kassettenbodens hindurchgeht, auf der Unterlage aufruht, auf der die Kassette aufgestellt ist. Wird die Kassette jedoch nur ganz wenig angehoben, so erhält der Fühlungsstift h so viel Bewegungsfreiheit, dafJ die Feder g in Tätigkeit tritt und den Fallenstift k nebst Winkelhebel d herabzieht, wodurch das Federwerk frei wird und die Glocke e zum Ertönen bringt. Da der Stift k hierbei unter die Feder c getreten ist, kann er nicht selbsttätig wieder steigen und die Glocke schellt fort, auch wenn der Fühlungsstift h wieder in den Kassettenboden hineingedrückt wird. Das Aufziehen der Triebfeder für das Räderlaufwerk des Glockenklöppels geschieht durch wenige Umdrehungen der im Innern der Kassette befindlichen Glocke e; durch passende Über-, setzung des Räderlaufwerkes kann man es erreichen, daß :die Glocke e länger läutet als bei Benutzung einer elektrischen Trockenbatterie, welche gewöhnlich schon nach einer halben Stunde vollständig erschöpft ist.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANsPRUcH Mechanische Alarmvorrichtung für Sicherheitskassetten, bei der beim Anheben des Behälters ein die Alarmvorrichtung sperrender Bolzen durch eine Öffnung des Kassetten- o, dgl. Bodens tritt und nun das Signal auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Alarmglocke durch einen in der Stirnwand der Kassette drehbar gelagerten Winkelhebel (d) erfolgt, der seinerseits mittels eines an seinem freien Ende sitzenden Stiftes (k) mit geringer Auflage hinter eine lamellenartige, am Schloßriegel (d) einstellbar befestigte Blattfeder (c) greift, so daß leztere schon beim leisesten Zug oder der geringsten Erschütterung des Fühlungsstiftes (h) der Kassette nachgibt und dadurch die Alarmvorrichtung ausgelöst wird.
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