DE412585C - Schweroelvergaser - Google Patents
SchweroelvergaserInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M21/00—Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/12—Devices or methods for making a gas mixture for a combustion engine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Der Schwerölvergaser für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungskraftmaschine!! vorliegender
Erfindung ist gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden, an sich bekannten
Einrichtungen. Zunächst wird das Schweröl in seinem Ölbehälter in bekannter Weise
durch die Auspuffgase, die durch mehrteilige, einzeln einschaltbare Spiralen den Ölbehälter
durchströmen, bis nahe auf seine Verdampfungstemperatur erhitzt, und ferner wird ein
zum Zerstäuben des Schweröles dienender Luftstrom aus der Warmluftkammer der Betriebsmaschine
'entnommen, vollständig getrennt von dem! Schwerölsitrom durch eine
motorisch angetriebene Pumpe gepreßt und in den Ansaugkanal der Verbrennungskraftmaschine
in der Weise eingeleitet, daß er die Düse des Schwerölaustrittes umgibt, das
Schweröl weiter erhitzt, ansaugt und fein verteilt. Hierauf wird das gebildete Gemisch
von heißen Schweröltröpfcrien und heißer
Preßluft in dem Ansaugkanal an den mit Widerständen besetzten Wänden eines durch
den erhitzten Gemischstroin rasch gedrehten,
an sich bekannten Zerstäuiberkegels weiter zerrissen und durch ein oberhalb des Zerstäuberkegels
angeordnetes und von diesem angetriebenes Schleuderrad noch weiter vermischt und zerrissen. Nunmehr wird der so
erhitzte Gasluftnebel beim Durchgang durch den Ansaugkanal durch die heißen Auspuffgase,
die den Innenraum des unterteilten Ansaugkanals in Spiralwindungen durchströmen,
noch erhitzt, bevor er in den Zylinder der Kraftmaschine eintritt, so daß das Schweröl in 'einen hocherhitzten Gasnebel
verwandelt ist, der mit der erhitzten Preßluft durchschwängert ist.
Eine Ausführungsform dieses Schwerölvergasers ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt den Vergaser im Längsschnitt,
Abb. 2 in einem Schnitt durch den Vergasermantel.
Abb. 3 zeigt die Einrichtung des Vergasers und die Einrichtung zum Vorwärmen des
Schweröles von der einen Seite,
Abb. 4 von der andern Seite (Auspuffseite).
Bei diesem Schwerölvergaser wird der aus der Vergaserdüse 1 austretende Brennstoff, das
Schweröl, durch aus der Düse 2 austretende gepreßte heiße Strahlluft gegen den Zerstäuiberkegel
3 geschleudert. Die Düse 2 umgibt die Vergaserdüse 1. Der Zerstäuiberkegel
bildet auf seiner kegelförmigen Oberfläche schräg liegende Wände, die durch Ausschneiden
des Bleches des Kegels gebildet sind, und
diese Wände sind mit einer großen Anzahl vorteilhaft spitzen Widerständen y ausgerüstet,
die bewirken, daß die Ölbläschen zwangläufig fein zerrissen werden.
Durch die austretende gepreßte heiße Strahlluft wird hierbei der Zerstäuberkegel 3
in rasche Umdrehung versetzt. Über dem Zerstäuberkegel 3 ist ein Schleuderrad 4 angeordnet,
das mit dem Zerstäuberkegel gedreht wird und durch seine rasche Umdrehung eine weitere Zerstäubung des Schweröles
herbeigeführt ist.
In solcher Weise werden diese fein zerteilten Ölteilchen innig mit Luft bzw. mit den
in der Luft enthaltenden Sauerstoff vermischt und dadurch zum Verbrennen in bester Weise
vorbereitet. Oberhalb des Schleuderrades befindet
sich der Ansaugkanal S, der nach Abb. 2 mehrteilig sein kann und von einem Mantel 5«
umgeben ist, derart, daß durch den Mantel ein Ringraum $b und durch die Unterteilung
des Ansaugkanals S Durchgänge $c gebildet
sind. Durch diesen Mantel und diese Durchgänge 5ft, 5C strömen die Auspuffgase, die also
die fern zerrissenen Ölteilchen gründlich erwärmen.
Die zur Strahlluftdüse 2 geleitete Strahlluft wird durch eine vom Motor angetriebene Luftpumpe
11 (Abb. 3 und. 4) von der Warmluftkammer
12 abgesaugt und durch die Rohrleitung 13 der Strahlluftdüse 2 zugeführt. Zur
Vorwärmung des schweren Brennstoffes ist ein Ölbehälter 6 vorgesehen, welcher' mehrteilige
Spiralen 9 enthält, die durch den Ölbehälter 6 hindurch-laufen. Die Beheizung
der Spiralen wird durch eine Rohrleitung 14 bewirkt, die von der Auspuffkarnmer 14" für
die Auspuffgase ausgeht und über eine regulierbare Vorrichtung 10 nach den mehrteiligen
Spiralen 9 führt.
Diese mehrteiligen Spiralen 9 sind durch eine Reguliervorrichtung 10 teilweise ein- und ,
ausschaltbar, um eine verschiedene Erwärmung der verschiedenen schweren Brennstoffe
herbeizuführen.
Hierbei kann mittels eines Thermometers 7 ■ die Temperatur im Ölbehälter 6 gemessen und
demgemäß die Reguliervorrichtung 10 für die nach den Spiralen 9 strömenden Auspuffgase
geregelt werden.
Das erwärmte Öl tritt durch die Rohrleitung 8 nach der Vergaserdüse 1, wird hier
durch die aus der Düse 2 ausströmende heiße Strahlluft zerstäubt, von dem Zerstäuberkegel
3 zerrissen und durch das Schleuderrad 4 in den Ansaugkanal übergeführt, wobei
es durch die in die Räume 5*, 5C eingeleiteten
Auspuffgase noch erwärmt wird. Die Strahlluft wird durch die Luftpumpe 11 aus der
Warmluftkammer abgesaugt und unter Druck der Strahlluftdüse 2 zugeführt.
'Es ist so die Wärme der Auspuffgase in jeder Weise ausgenutzt worden, um eine gute
Zerstäubung der Schwerölbläschen, ein Zerreißen derselben und eine Umwandlung in
Öldämpfe herbeizuführen.
Hierbei können im Innern des Ringraumes 5'' Spiralbleche 5** so eingesetzt werden,
daß die Auspuffgase veranlaßt werden, in Spiralströmen den Auspuffkanal zu passieren,
um ihre Wärme noch weiter an die Öldämpfe abzugeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schwerölvergaser für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das Schweröl in seinem Ölbehälter in bekannter Weise durch die Auspuffgase, die durch mehrteilige, einzeln einschaltbare Spiralen (9) den Ölbehälter durchströlmen, bis nahe auf seine Verdampfungstemperatur erhitzt wird und daß der zum Zerstäuben des Schweröles dienende Luftstrom aus der Warmluftkammer (12) der Betriebsmaschine entnommen, vollkommen getrennt von dem Schwerölstrom durch eine motorisch angetriebene Pumpe gepreßt und in den Ansaugkanal (5) in der Weise eingeleitet wird, daß er die Düse (1) des Schwerölaustrittes umgibt, das Schweröl weiter erhitzt, ansaugt und fein verteilt, worauf das neblige Gemisch von heißen Schweröltröpfchen und heißer Preßluft in dem Ansaugkanal an den mit Widerständen (3«) besetzten Wänden eines durch den erhitzten Gemischstrom rasch gedrehten, an sich bekannten Zerstäuberkegels (3) weiter zerrissen und durch ein oberhalb des Zerstäuberkegels angeordnetes und von diesem angetriebenes Schleuderrad (4) noch weiter vermischt und zerrissen wird und nunmehr der so erzeugte Gasluftnebel beim Durchgang durch den Ansaugkanal durch die heißen Auspuffgase, die den Innenraum des unterteilten Ansaugkanals (5) in Spiralwindungen durchströmen, nochmals erhitzt wird, bevor er in den Zylinder der Kraftmaschine ■eintritt, so daß das Schweröl in einen hocherhitzten Gasnebel verwandelt ist, der mit der erhitzten Preßluft durchschwängert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG59300D DE412585C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Schweroelvergaser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG59300D DE412585C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Schweroelvergaser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412585C true DE412585C (de) | 1925-04-23 |
Family
ID=7132141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG59300D Expired DE412585C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Schweroelvergaser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412585C (de) |
-
1923
- 1923-06-15 DE DEG59300D patent/DE412585C/de not_active Expired
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