DE4124059C2 - Verfahren zum Senden und Verfahren zum störungsfreien Empfangen von Signalen sowie Sender und Empfänger zum Durchführen der Verfahren - Google Patents
Verfahren zum Senden und Verfahren zum störungsfreien Empfangen von Signalen sowie Sender und Empfänger zum Durchführen der VerfahrenInfo
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- DE4124059C2 DE4124059C2 DE19914124059 DE4124059A DE4124059C2 DE 4124059 C2 DE4124059 C2 DE 4124059C2 DE 19914124059 DE19914124059 DE 19914124059 DE 4124059 A DE4124059 A DE 4124059A DE 4124059 C2 DE4124059 C2 DE 4124059C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum störungsfreien
Senden von abschnittsweise zeitlich komprimierten
Signalen. Des weiteren betrifft die Erfindung einen
Sender zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens,
mit einem Signalabschnittschneider zum Unterteilen des
zu übertragenden Signals in einzelne Abschnitte, und
einem Komprimierer zum Komprimieren von Signalabschnitten.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum störungsfreien
Empfangen von von einem Sender nach Anspruch
12 gesendeten Signalen. Weiterhin betrifft die Erfindung
einen Empfänger zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Dekomprimierer.
Bei bekannten Verfahren und bekannten Vorrichttungen der
eingangs genannten Art (DE 29 02 897 A1) werden komprimierte
Signalabschnitte mittels eines Tiefpasses einer
Frequenzfilterung unterzogen.
Zweck dieses Verfahrens und dieser Vorrichtung ist es,
die bekannte Übertragungstechnik auf eine größere Zahl
von Übertragungsleitungen anwendbar zu machen.
Ebenfalls bekannt (DE 25 40 392 A1) ist ein Verfahren,
bei dem ein zu übertragendes Signal in mindestens zwei
Frequenzbänder aufgeteilt wird, und nur ein Frequenzband
einer Frequenzfilterung unterzogen wird.
Zweck dieses bekannen Verfahrens ist es, ein Signal zu
übertragen, dessen Informationsgehalt gegenüber dem
Originalsignal herabgesetzt aber gleichwohl noch interpretierbar
ist, um so die Kapazität des Übertragungskanals
zu erhöhen.
Die Erfindung betrifft im Engeren ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum störungsfreien Übertragen von Signalen,
insbesondere Sprache und Musik, mittels amplitudenmodulierter
elektromagnetischer Wellen, die sich sowohl durch
verzerrungsfreies Übertragen als auch durch vermindertes
Ansprechen auf Hintergrundsignale aller Art, wie z. B.
Hintergrundrauschen, auszeichnen.
Der Ursprung der Hintergrundsignale und ihre Frequenzcharakteristik
sind für das erfindungsgemäße Verfahren und
für die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne Belang.
Im Stand der Technik bekannt sind Vorrichtungen, beispielsweise
Kurzwellensender und -empfänger, die nach dem
Prinzip der Amplitudenmodulation arbeiten. Dabei wird in
dem Sender das zu übertragende Signal, beispielsweise
Sprache oder Musik, in eine elektrische Schwingung verwandelt,
die einer der Übertragung dienenden elektromagnetischen
Welle fester Frequenz überlagert wird. Dieser
Vorgang ist als Amplitudenmodulation der Welle bekannt.
Auf der Empfängerseite wird die Welle in elektrische
Schwingungen verwandelt, die in ihrer Stärke entsprechend
der Modulation der Welle schwanken. Auf diese Weise
gelangt die Information, i. e. das zu übertragende Signal,
von dem Sender zum Empfänger.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß
erstens auf Grund von Reflexionen und Brechungen der die
zu übertragende Information beinhaltenden elektromagnetischen
Welle in der Atmosphäre das Signal beim Empfänger
verzerrt ankommt und zweitens diesem Signal ein
Hintergrundrauschen überlagert ist. Die Verzerrungen
kommen dadurch zustande, daß verschiedene, in der Atmosphäre
unterschiedlich gebrochene oder reflektierte
Teilbereiche der Welle am Ort des Empfängers miteinander
interferieren, d. h. sie in Amplitude und Phase in zeitlicher
Abhängigkeit der Übertragungseigenschaften der
Atmosphäre überlagern. Dies hat sowohl Frequenzverzerrungen
als auch Amplitudenverzerrungen des übertragenen
Signals zur Folge, die sowohl periodisch (Schwebungen)
oder nicht periodisch sein können.
Das Hintergrundrauschen kommt dadurch zustande, daß in
jedem Frequenzbereich des Spektrums der elektromagnetischen
Welle eine in ihrer Intensität zeitlich fluktuierende
Hintergrundstrahlung vorhanden ist, die sich dem
Signal überlagert.
Als Mittel, durch Interferrenzen entstandene Amplitudenschwankungen
auszugleichen sind im Stand der Technik
automatische Verstärker (AVR) bekannt. Hierbei wird der
Verstärkungsgrad einer Verstärkereinheit in Abhängigkeit
von der Stärke des empfangenen Signals derart gesteuert,
daß ein schwaches Signal eine starke und ein starkes
Signal eine schwache Verstärkung erfährt, so daß das
Signal hinter dem automatischen Verstärker im Idealfall
eine konstante Intensität aufweist. Ein solcher automatischer
Verstärker stellt ein nicht frequenzabhängig
arbeitendes inverses Amplitudenfilter dar.
Die Möglichkeiten zur Entzerrung eines empfangenen Signals
allein mit Hilfe eines frequenzunabhängigen inversen
Amplitudenfilters sind jedoch begrenzt, weil durch
Verzerrungen des Signals entstandene Umgewichtungen der
Intensität der spektralen Anteile des Signals und Phasenverschiebungen
der spektralen Anteile des Signals damit
nicht aufgehoben werden können.
Verfahren und Vorrichtungen mit dem Ziel der Unterdrückung
des reinen Hintergrundrauschens bei der Übertragung
von Information sind im Stand der Technik ebenfalls
bekannt.
Bekannt ist es zum Beispiel, ein verrauschtes Signal
mittels Fouriertransformation in seine Spektralkomponenten
zu zerlegen und mit Hilfe eines angepaßten Frequenzfilters,
dessen Durchlässigkeit für die spektralen Signalkomponenten
proportional zur Intensität der betreffenden
Signalkomponenten ist, eine Frequenzfilterung
durchzuführen (Wiener Filter), wonach mittels Fourierrücktransformation
das rauschreduzierte Signal erhalten
wird.
Bekannt ist es ferner, das Signal an den Stellen, an
denen es bezüglich seiner Durchschnittsintensität geringe
Intensität besitzt, vor der Übertragung in seiner
Intensität anzuheben um für die Übertragung ein besseres
Signal/Rauschverhältnis zu erhalten. Dabei wird die
Originalintensität des Signals an den betreffenden
intensitätsschwachen Stellen dem zu übertragenden Signal
in verschlüsselter Form beigefügt, so das nach Übertragung
des Signals dieses wieder in seine originale
Intensität zurücküberführt werden kann (Rauschunterdrückung
nach Dolby).
Den bekannten Verfahren zur Rauschunterdrückung ist
gemein, daß das Rauschen innerhalb des relevanten
Frequenzbereichs, i. e. innerhalb des Spektralbereichs
des zu übertragenden Signals, insbesondere bei starkem
Rauschen im Frequenzbereich des Spektralbereichs des
Signals nur unzulänglich unterdrückt werden kann.
Sowohl das Verzerren eines Signals als such dessen Verrauschen
machen sich bei dem Empfänger des Signals als
Störung bemerkbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren zum
Senden und zum Empfangen sowie zugehörige Sender und
Empfänger der eingangs angegebenen Art so weiterzuentwickeln,
daß ein Signal störungsfrei übertragen wird.
Erfindungsgemäß wird dies für das Verfahren zum störungsfreien
Senden dadurch erreicht, daß in dem Sender
sequentiell zu übertragende Zweikomponentensignale geschaffen
werden, indem
- - ein die zu übertragende Information darstellendes Signal in Signalabschnitte unterteilt wird,
- - jeder Signalabschnitt zeitlich komprimiert wird und ein komprimierter Signalabschnitt die erste Komponente des Zweikomponentensignals bildet und
- - ein Delta-Puls die zweite Komponente des Zweikomponentensignals bildet.
Zum Zweck des zusätzlichen Eliminierens des Hintergrundrauschens
wird dies erfindungsgemäß für das Verfahren
zum Senden dadurch erreicht, daß in dem Sender sequentiell
zu übertragende Dreikomponentensignale geschaffen
werden, indem
- - ein die zu übertragende Information darstellendes Signal in Signalabschnitte unterteilt wird,
- - jeder Signalabschnitt zeitlich komprimiert wird und ein komprimierter Signalabschnitt die erste Komponente des Dreikomponentensignals bildet,
- - ein Delta-Puls die zweite Komponente des Dreikomponentensignals bildet und
- - ein Zeitintervall, in dem kein Signal übertragen wird, die dritte Komponente des Dreikomponentensignals bildet.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen
Verfahrens wird die zweite Komponente von
einem Delta Puls gebildet, dem ein Zeitintervall folgt,
in dem kein Signal übertragen wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens hat jede Komponente eines
Dreikomponentensignals im wesentlichen die gleiche
Länge.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens hat jede Komponente eines
Dreikomponentensignals eine von den anderen Komponenten
unterschiedliche, diese Komponente kennzeichnende Länge.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen
Verfahrens werden die zu übertragenden
Signalabschnitte mit einem Deltakamm abgetastet, dessen
Zeitabstände zwischen den einzelnen Deltafunktionen mindestens
der haben Periode der höchsten in dem Signal
vorhandenen und wesentliche Information beinhaltende
Frequenz entspricht, wobei der so modulierte Deltakamm
eines Signalabschnitts die erste Komponente eines Dreikomponentensignals
bildet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens werden die jeweils erste
Komponente aller Dreikomponentensignale vor dem Übertragen
im Sender und/oder nach der Übertragung in dem
Empfänger mit einer symmetrischen, nach außen hin abfallenden
Funktion multipliziert wird und nach dem Übertragen
im Empfänger mit der Inversen dieser Funktion
multipliziert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Funktion ein Legendresches
Polynom oder eine Potenz eines solchen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Funktion eine Potenz
einer oder eine Funktion der Form exp (x).
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Funktion eine Potenz
einer oder eine Funktion der Form cos(x).
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens hat die Funktion die Form
eines Sägezahns.
Erfindungsgemäß wird für das Verfahren zum
störungsfreien Empfangen empfangsseitig
- - jedes Zweikomponentensignal in seine beiden Komponenten zergliedert und
- - mit Hilfe der zweiten Komponente die erste Komponente entfaltet und
- - die jeweils entfaltete erste Komponente dekomprimiert.
Zum Zweck des zusätzlichen Eliminierens des Hintergrundrauschens
wird in dem Empfänger
- - jedes Dreikomponentensignal in seine Komponenten zergliedert und
- - die in der dritten Komponente (23) enthaltenen Störsignale von jeweils der ersten und zweiten Komponente abgezogen und
- - mit Hilfe der so entstörten zweiten Komponente die erste Komponente entfaltet und
- - die jeweils entfaltete erste Komponente dekomprimiert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird das Entfalten der ersten
Komponente derart vollzogen, daß die zweite
Komponente fouriertransformiert und invertiert wird
und dann mit der fouriertransformierten ersten
Komponente multipliziert wird, worauf das Produkt
fourierrücktransformiert wird.
Für den erfindungsgemäßen Sender zum Durchführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Senden weist
der Sender einen Delta-Puls-
Produzenten zum Liefern von Pulsen für zweite
Komponenten von zu übertragenden Zweikomponentensignalen auf.
Zum Zweck des zusätzlichen Eliminierens des Hintergrundrauschens
für den erfindungsgemäßen Sender zum
Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens weist
der Sender einen Delta-Puls-Produzenten
zum Liefern von Pulsen für zweite Komponenten von zu
übertragenden Dreikomponentensignalen, und eine Uhr zum
Bilden von dritten Komponenten von zu übertragenden
Dreikomponentensignalen auf.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist in dem Sender zusätzlich
eine Speichereinheit vorgesehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung dieser erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist in dem Sender zusätzlich ein Abtaster
zum Abtasten der Werte des zu übertragenden Signals
vorgesehen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dieser
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in dem Sender ein
Generator zum Generieren einer das Gibb'sche Phänomen
zwischen den einzelnen Signalabschnitten unterdrückenden
Funktion vorgesehen.
Für den erfindungsgemäßen Empfänger zum Durchführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Empfangen von
Signalen, wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Empfänger einen Komponententrenner zum Trennen der zwei
Komponenten des Zweikomponentensignals, einen Entfalter
zum Entfalten der ersten Komponente aufweist.
Zum Zweck des zusätzlichen Eliminierens des Hintergrundrauschens
wird dies für den erfindungsgemäßen Empfänger
zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum
Empfangen von Signalen dadurch erreicht, daß der
Empfänger einen Komponententrenner zum Trennen der drei
Komponenten des Dreikomponentensignals, einen Subtraktionsbilder
zum Subtrahieren der dritten Komponente
des empfangenen Dreikomponentensignals von den beiden
anderen Komponenten, und einen Entfalter zum Entfalten
der ersten Komponente aufweist.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung dieser erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist in dem Empfänger ein Entfalter
vorgesehen, der eine Vorrichtung zum fouriertransformieren
und anschließenden Invertieren der zweiten Komponente
eines Dreikomponentensignals und zum fouriertransformieren
der ersten Komponente eines Dreikomponentensignals
einen Multiplikator zum multiplizieren der Fouriertransformierten
der ersten Komponente und der invertierten
Fouriertransformierten der zweiten Komponente
enthält.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind
diese erfindungsgemäßen Vorrichtungen mit einem Generator
zum Generieren der Inversen einer das Gibb'sche
Phänomen an den Rändern der einzelnen Signalabschnitte
unter drückenden Funktion versehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind diese erfindungsgemäßen
Vorrichtungen mit mindestens einem Speicher
zum Speichern von ersten, zweiten und dritten Komponenten
versehen.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Vorrichtung beruhen auf folgendem physikalischen Effekt:
Durch Schaffen einer ersten und zweiten Komponente eines
Dreikomponentensignals in Verbindung mit einer dritten
Komponente, die einen Zeitraum darstellt, in dem kein
Signal übertragen wird, wird in Verbindung mit dem Umstand,
daß jedes Dreikomponentensignal eine solch kurze
Dauer hat, daß seine Länge einer Schwingung entspricht,
deren Frequenz vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen
wird, erreicht, daß jeder Komponente eines Dreikomponentensignals
im wesentlichen der gleiche Abschnitt
des Hintergrundrauschens, i. e. die gleiche Sequenz
Hintergrundflukationen überlagert wird, und es wird
ferner auf Grund der kurzen Hintereinanderfolge der
ersten und zweiten Komponente eines Dreikomponentensignals
erreicht, daß bei der Übertragung desselben die
erste und zweite Komponente in gleicher Weise verzerrt
werden.
Auf diese Weise ist bei dem Empfänger alle Information
vorhanden, um das Signal durch Aufbereitung vollständig
von Störeinflüssen zu befreien.
Dabei dient im Empfänger die zweite Komponente eines
Dreikomponentensignals dazu, die notwendige Information
dafür zu liefern, einen in der ersten Komponente eines
Dreikomponentensignals übertragenen Abschnitt des zu
übertragenden Signals zu entzerren, und es dient die
dritte Komponente eines Dreikomponentensignals dazu, die
notwendige Information dafür zu liefern, einen in der
ersten Komponente eines Dreikomponentensignals übertragenen
Signalabschnitt von Hintergrundrauschen zu befreien.
Die durch Interferenz unterschiedlicher Teilbereich der
Trägerwelle entstandene Verzerrung eines Signals kann
durch eine komplexe Übertragungsfunktion der die elektromagnetischen
Wellen brechenden und reflektierenden
atmosphärischen Schichten beschrieben werden. Zur optimalen
Aufarbeitung des empfangenen Signals ist seine
Korrektur sowohl nach Amplitude als auch nach Phase
notwendig. Bei Kenntnis der komplexen Übertragungsfunktion
ist dies durch entsprechende inverse Amplituden-
und Phasenfilterung des empfangenen Signals möglich.
Die zu einem bestimmten Zeitpunkt fest existierende
komplexe Übertragungsfunktion kann bestimmt werden,
indem sequentiell hinter dem zu übertragenden, die eigentliche
Information beinhaltenden Signal ein zweites
Signal übertragen wird, dem direkt Hinweise auf die Übertragungsfunktion
oder die Übertragungsfunktion selbst
entnommen werden kann. Hierzu ist insbesondere ein Signal
der Form einer Deltafunktion geeignet, weil in ihm
alle Frequenzen des Fourierspektrums mit gleichem Intensitätsanteil
vorhanden sind und deshalb ein zwischen dem
Ist-Wert der Fourier Spektral Anteile des Signalabschnitts
mit einem Soll-Wert der Fourier Spektral Anteile
möglich ist.
Durch Schaffen und Übertragen der ersten beiden Komponenten
eines Dreikomponentensignals, welche erste Komponente
einen Abschnitt des zu übertragenden Signals enthält
und welche zweite Komponente einen Delta Puls gefolgt
von einer Zeitspanne, in der kein Signal übertragen
wird, enthält, wird in Verbindung mit einer schnellen
sukzessiven Übertragung dieser Komponenten erreicht,
das im Wege der Übertragung eines jeden Dreikomponentensignals
in den ersten beiden Komponenten die für die zu
einem bestimmten Zeitpunkt jeweils vorherrschenden Übertragungsverhältnisse
charakteristischen Signalverzerrungen
auftreten.
Dabei kann in dem Empfänger durch Vergleich eines übertragenen
und deshalb im Wege dieser Übertragung verzerrten
Delta Pulses mit einem in dem Empfänger herstellbaren
unverzerrten Delta Puls auf die zu einem bestimmten
Zeitpunkt vorherrschende Übertragungsfunktion der atmosphärischen
Schichten zurückgeschlossen werden.
Vorzugsweise werden dabei die Signalabschnitte so kurz
gewählt, daß sich die vorherrschende Übertragungsfunktion,
die sich aus Dichteänderungen atmosphärischer
Schichten ergibt, vom Zeitpunkt der Übertragung einer
ersten Komponente zu der Übertragung der zweiten Komponente
eines Dreikomponentensignals nur unwesentlich
geändert hat. Daraus ergeben sich Signalabschnittsdauern
von kleiner als einer halben Sekunde, insbesondere kleiner
als eine Zehntel Sekunde.
Zur Beseitigung von Hintergrundsignalen bzw. Hintergrundrauschen
wird die dritte Komponente einens Dreikomponentensignals
mit der jeweils ersten Komponente desselben
Dreikomponentensignals verglichen.
Aufgrund der schnellen sukzessiven Aufeinanderfolge von
erster und dritter Komponente eines Dreikomponentensignals
wird erreicht, daß sich der gleiche Abschnitt des
vorherrschenden Hintergrundrauschens jeweils beiden Komponenten
überlagert.
Durch Vergleich einer übertragenen dritten Komponente
mit der Signalform einer dritten Komponente vor der
Übertragung, nämlich einer Nullinie der Länge der dritten
Komponente, wird die Signalform des Hintergrundrauschens
direkt erhalten und kann dann als solche z. B. von
der ersten Komponente abgezogen werden.
Da im allgemeinen in dem übertragenen Signal wesentliche
Information nur in einem begrenzten Frequenzband enthalten
ist, im Falle von hörbaren akustischen Signalen also
der Frequenzbereich zwischen 20 und 20 000 Hz liegt, ist
auch nur das entsprechende Frequenzband des Hintergrundrauschens
von Belang.
Im Falle elektromagnetischer Wellen kann Hintergrundrauschen
als zeitliche statistische Fluktuation der Intensität
einer elektromagnetischen Welle einer bestimmten
Frequenz angesehen werden.
Hintergrundrauschen ist im allgemeinen ein sogenanntes
weißes Rauschen, i. e. in dem dazugehörigen Frequenzspektrum
sind alle Frequenzen mit gleichem Anteil vertreten.
Wird das Signal in Abschnitte unterteilt wird, deren
Längen eine Frequenz entspricht, die höher als die obere
Grenze des Frequenzbandes des Signals ist, so können
sich die das Hintergrundrauschen ausmachenden Fluktuationen
in diesem Zeitraum nur entsprechend solchen Frequenzen
ändern, die oberhalb der höchsten Frequenz des
Signals liegen. Nach Übertragung können diese Frequenzen
deshalb mit Hilfe eines Frequenzfilters ohne Veränderung
des Signals weggefiltert werden. Liegen diese Frequenzen
oberhalb der Hörbarkeitsgrenze, so erübrigt sich ihre
Filterung.
Deshalb wird bei dem getrennten, sequentiellen Übertragen
der drei Komponenten eines Dreikomponentensignals erreicht,
das jeder der drei Komponenten ein in seinem Intensitätsverlauf
nahezu identischer Abschnitt des Hintergrundrauschens
überlagert wird.
Da in der dritten Komponente eines Dreikomponentensignals
von dem Sender keinerlei Information übertragen
wird, i. e. die abgestrahlte Welle nicht moduliert ist,
ist in der bei dem Empfänger ankommenden dritten Komponente
eines Dreikomponentensignals allein eine das
Hintergrundrauschen in einem bestimmten Zeitabschnitt
kennzeichnende Intensität vorhanden.
Deshalb kann durch Subtraktion der beim Empfänger ankommenden
Intensität in der dritten Komponente eines Dreikomponentensignals
von jeweils der ersten und zweiten
Komponente des gleichen Dreierkomponentensignals erreicht
werden, daß das Hintergrundrauschen aus dem zu übertragenden
Signalabschnitt eliminiert wird.
Dabei ist die Wahl der Länge eines Signalabschnitts, die
erfindungsgemäß im wesentlichen, d. h. ungefähr der Länge
der Zeitabschnitte jeder der Komponenten eines Dreikomponentensignals
entspricht, für das erfindungsgemäße
Verfahren zum Eliminieren von Hintergrundsignalen insofern
von Bedeutung, als diese Zeitdauer so kurz sein
muß, daß die Fluktuationen, i. e. die Intensitätsschwankungen
der betreffenden, die Hintergrundsignale ausmachenden
elektromagnetischen Wellen sich in diesem Zeitraum
nur unwesentlich ändern. Anders ausgedrückt muß die
Länge eines Signalabschnittes so kurz sein daß sie kürzer
als die Periode der höchsten vom Menschen wahrgenommenen
Schwingung ist. Die vom Menschen gerade noch
wahrnehmbaren Schwingungen liegen je nach Alter bei
15 000 bis 20 000 Hertz. Die entsprechenden Perioden sind
1/15 000 bis 1/20 000 Sekunde. Weil erfindungsgemäß die
Länge eines Dreikomponentensignals gleich der Länge
eines Signalabschnittes ist kommen Signalabschnittslängen
in Betracht, die kürzer als 1/15 000 Sekunde, vorteilhaft
kürzer als 1/20 000 Sekunde sind.
Die Charakteristik des zu eliminierenden Rauschens, d. h.
die Intensität seiner Spektralkomponenten, ist für das
erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Vorrichtung ohne Belang. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Verfahrens und mit Hilfe erfindungsgemäßer Vorrichtung
kann Rauschen jeglichen Ursprungs, aber auch z. B. ein
störendes fremdes Signal, das unterdrückt werden soll,
von dem übertragenen Signal getrennt und aus diesem
Signal eliminiert werden. Hierbei kann es sich beispielsweise
um fremde Sender mit Überreichweite oder auch um
bewußte Störungen durch Störsender handeln. Der Ursprung
und die Frequenzcharakteristik der zu unterdrückenden
Störanteile ist unwesentlich, und insofern ist die Wahl
von Hintergrundrauschen als ein zu eliminierendem Hintergrundsignal
nur ein Beispiel.
Das Prinzip des erfindungsgemäßen Vefahrens wird auch
dann nicht berührt, wenn die Länge der Signalabschnitte
so kurz gewählt wird, daß sie der Periode der höchsten
Frequenz des Spektrums des Signals entspricht.
Ist S1(t) ein Signalabschnitt eines Signals S(t) und
wird eine erste Komponente eines aus drei gleich langen
Komponenten bestehenden Dreikomponentensignals, welche
Komponente den um den Faktor drei komprimierten Signalabschnitt
S1(t) enthält, mit K1=S1(3t) bezeichnet,
eine zweite Komponente mit K2=delta (t) [wobei diesem
delta ein Intervall folgt, in dem kein Signal übertragen
wird] und wird eine dritte Komponente mit K3=0 bezeichnet,
so ergibt sich für die einzelnen Komponenten:
gesendete Komponenten:
K1g=S1(3t)
K2g=delta(t)
K3g=0
empfangene Komponenten:
K1e=[S1(3t) @ g(t)]+b(t)
K2e=[delta(t) @ g(t)]+b(t)
K3e=b(t)
K1g=S1(3t)
K2g=delta(t)
K3g=0
empfangene Komponenten:
K1e=[S1(3t) @ g(t)]+b(t)
K2e=[delta(t) @ g(t)]+b(t)
K3e=b(t)
wobei das Zeichen @ ein Faltungsprodukt bezeichnet, und
wobei g(t) die komplexe Verzerrungsfunktion ist, mit
der die Signale K1 und K2 im Wege der Übertragung gefaltet
sind, und wobei b(t) die Funktion des Hintergrundrausches
ist, die sich allen Komponenten K1 bis K3 überlagert.
Auf Grund der Kürze der in Frage kommenden Zeitspannen
können für je ein Dreikomponentensignal die Funktionen
g(t) und b(t) durch feste Werte g(t1) und b(t1) ersetzt
werden.
Da auf Grund der dritten Komponente K3 der Rauschanteil
bekannt ist, kann dieser in dem Empfänger mittels Subtraktion
von den Komponenten K1 und K2 aus diesen Komponenten
entfernt werden.
Übrig bleiben dann die Komponenten:
K1e=S(3t) @ g(t)
K2e=delta(t) @ g(t)
K2e=delta(t) @ g(t)
Aus der Komponente K2 kann in dem Empfänger mittels
Fouriertransformation die Übertragungsfunktion G(x) der
elektromagnetischen Wellen auf ihrem Weg von dem Sender
zu dem Empfänger ermittelt werden, wobei G(x) die Fouriertransformierte
der Funktion g(t) ist,
F(K2e)=1 * G(x)=G(x)
weil die Fouriertransformierte der delta Funktion die 1
ist und die Fouriertransformierte eines Faltungsproduktes
gleich dem Produkt der Fouriertransformierten ist.
Mit Kenntnis der Übertragungsfunktion G(x) kann nun in
dem Empfänger der unverzerrte Signalabschnitt S1(3t)
erhalten werden, indem zuerst in einem ersten Schritt
die Komponente K1 fouriertransformiert wird zu:
F(K1e)=s1(x/3) * G(x)
wobei s1(x/3) die Fouriertransformierte der Funktion
S1(t) bezeichnet.
In einem zweiten Schritt wird dann die aus Fouriertransformation
der Komponente K2 erhaltene Übertragungsfunktion
G(x) invertiert zu 1/G(x) und in einem dritten
Schritt wird die Funktion 1/G(x) mit der Fouriertransformierten
der Komponente K1 multipliziert:
F(K1e)=s1(xy3) * G(x) * 1/G(x)=s1(x/3)
In einem vierten Schritt wird dann die Funktion s1(x/3)
fouriertransformiert zu dem unverzerrten Signalabschnitt
S1(3t).
F[F(K1e)]=-S1(3t)
oder
F-1[F(K1e)]=S1(3t)
In einem weiteren Schritt wird der Signalabschnitt
S1(3t) im Empfänger um den Faktor drei dekomprimiert, so
das ein Signalabschnitt S1(t) erhalten wird.
Sukzessives Aneinanderreihen der einzelnen Signalabschnitte
S1(t), S2(t), S3(t), . . . usw. im Empfänger ergibt
das vollständige Signal S(t).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
haben die Komponenten eines Dreikomponentensignals ähnliche,
aber voneinander unterschiedliche, sie charakterisierende
Längen, aufgrund derer sie eindeutig identifiziert
werden können. Somit ist es allein mit Hilfe einer
Längenmessung einer Komponente in dem Empfänger möglich,
die einzelnen Komponenten voneinander zu unterscheiden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
werden die einzelnen Signalabschnitte mit einer symmetrischen,
zum Rand hin abfallenden Funktion multipliziert.
Eine solche Funktion kann beispielsweise ein Cosinus,
eine Gauß'sche Normalfunktion, ein Sägezahn oder allgemein
ein Legendre'sches Polynom oder eine Potenz davon
sein. Damit wird erreicht, daß das sogenannte Gibb'sche
Phänomen, welches ein störendes Überschwingen nach einem
Einschaltvorgang darstellt, eliminiert oder zumindest
stark reduziert wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden
die zu übertragenden Signalabschnitte mit einem Deltakamm
abgetastet, dessen Zeitabstände zwischen den einzelnen
Deltafunktionen mindestens der halben Periode der
höchsten in dem Signal vorhandenen und wesentlichen
Information beinhaltenden Frequenz entspricht. Damit
wird erreicht, daß auch sehr kurze Signalabschnitte
genau erfaßt und rechnerisch manipuliert werden können.
So können derart erfaßte Signalabschnitte leichter komprimiert
werden, indem der zeitliche Abstand zwischen
den Deltafunktionen des Deltakamms einfach verkürzt
(z. B. gedrittelt wird), und so können derart erfaßte
Signalabschnitte leichter mit einer die Randverzerrungen
(Gibb'sches Phänomen) reduzierenden oder eliminierenden
Funktion multipliziert werden. Wie schon erwähnt sind
generell gesprochen die Legendre'schen Polynome, insbesondere
die Funktion exp (x²) zu diesem Zweck geeignet.
Es können aber auch einfacher herzustellende Funktionen
wie z. B. eine Sägezahnfunktion mit gutem Erfolg zur
Reduzierung des Gibb'schen Phänomens verwendet werden.
Entsprechend einer simplifizierten Ausführungsform Verfahren
des erfindungsgemäßen Verfahrens wird wahlweise
auf die zweite oder dritte Komponente verzichtet wird.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitende
erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen von Information
hat einen Signalabschnittschneider zum unterteilen
des zu übertragenden Signals in einzelne Abschnitte,
einen Komprimierer zum Komprimieren eines vom Signalabschnittschneiders
gelieferten Signalabschnitts zu einer
ersten Komponente eines Dreikomponentensignals, einen
Delta-Puls-Produzenten zum Liefern eines Pulses für die
zweite Komponente eines Dreikomponentensignals und einen
Dreikomponentensignalbilder zum Bilden von Dreikomponentensignalen,
die von einer Antenne abgestrahlt werden.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform der
erfindunsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen von Information
ist diese zusätzlich mit einem Abtaster zum Abtasten
der Werte des zu übertragenden Signals versehen ist.
Wie in der Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens
erläutert wird mit Hilfe des Abtastens, das vorteilhaft
mit einer Rate im Bereich oder unterhalb der
halben Periode der höchsten in dem Signal vorhandenen,
wesentliche Information beinhaltender Frequenz durchgeführt
wird, eine besonders gute Handhabbarkeit des Signals
hinsichtlich Multiplizierens mit einer anderen
Funktion oder hinsichtlich Komprimierens des Signals
erreicht.
Um das Signal aus den abgetasteten Werten vollständig
rekonstruieren zu können muß nämlich die Abtastrate
gemäß dem Abtasttheorem von Shannon mindestens doppelt
so hoch sein wie die Frequenz der höchsten im Spektrum
des Signals vorkommende Sinusschwingung.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen von
Information ist diese mit einem Generator zum Generieren
einer das Gibb'sche Phänomen zwischen den einzelnen
Signalabschnitten unter drückenden Funktion versehen.
Eine solche Funktion kann wie in der Beschreibung des
erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert, ein Legendre'sches
Polynom, insbesondere die Funktion exp (x²), eine
trigonometrische Funktion oder die Sägezahnfunktion,
oder eine Potenz einer dieser Funktionen sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Empfangen von Information,
die von einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Übertragen von Information gesendet worden ist, ist
mit einem Dreikomponententrenner zum trennen der drei
Komponenten eines Dreikomponentensignals, einen Subtraktionsbilder
zum subtrahieren der dritten Komponente
eines empfangenen Dreikomponentensignals von den beiden
anderen Komponenten, einen Entfalter zum entfalten der
erste Komponente eines Dreikomponentensignals, und einen
Dekomprimierer zum Dekomprimieren der ersten Komponente
versehen.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Empfangen von Information,
ist der Entfalter eine Vorrichtung zum fouriertransformieren
und anschließenden Invertieren der zweiten
Komponente eines Dreikomponentensignals und zum fouriertransformieren
der ersten Komponente eines Dreikomponentensignals
einen Multiplikator zum multiplizieren der
Fouriertransformierten der ersten Komponente und der
invertierten Fouriertransformierten der zweiten Komponente
enthält.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand vorteilhafter
Ausführungsformen erläutert, die in den Fig. der
Zeichnung dargestellt sind.
Es zeigt
Fig. 1 den Graphen eines zu übertragenden Signals
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Dreikomponentensignal zu
einem Zeitpunkt kurz vor der Übertragung
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen
von Information
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Dreikomponentensignal zu
einem Zeitpunkt kurz nach der Übertragung
Fig. 5 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Empfangen
von Information
Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Intensitätsverlauf eines
Dreikomponentensignals vor der Übertragung.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugszahl 10 den Graphen
eines zu übertragenden Signals. Das Signal 10 wird von
einer als Funktion der Zeit schwankenden elektrischen
Spannung dargestellt. Dieses Signal 10 wird entsprechend
dem erfindungsgemäßen Verfahren in sukzessiv zu übertragende
Signalabschnitte der Länge t1 unterteilt, deren
Enden durch die Bezugszahlen 12, 12′, 12″ usw. bezeichnet
sind.
Das Signal 1 wird von einem Deltakamm 11 abgetastet,
wobei dieser Deltakamm in seinem Intensitätsverlauf
moduliert wird.
In Fig. 2 bezeichnen die Bezugszahlen 21, 22 und 23
jeweils die erste, zweite und dritte Komponente eines
Dreikomponentensignals. Jede der drei Komponenten eines
Dreikomponentensignals hat die gleiche Länge, in dem
gezeigten Beispiel t1/3. Die erste Komponente 21 des
Dreikomponentensignals besteht aus einem in Fig. 1 gezeigten
Signalabschnitt 12, der auf ein Drittel seiner
Länge komprimiert ist. Die zweite Komponente 22 besteht
aus einem Delta Puls 25, dem bis zum Ende der zweiten
Komponente eine Periode 26 folgt, in der kein Signal
übertragen wird. In der dritten Komponente 23 wird kein
Signal übertragen, was durch die Linie 27 dargestellt
ist.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Übertragen von Information.
Ein Abtaster 30 ist mit je einem Eingang mit je einem
Ausgang eines Signalabschnittschneiders 31 und eines
Delta-Kamm-Produzenten 32 verbunden. Ein weiterer Eingang
des Abtasters 30 dient der Aufnahme des zu übertragenden
Signals. Der Ausgang des Abtasters ist mit dem
Eingang eines Komprimierers 33 verbunden, und der Ausgang
des Komprimierers 33 ist mit dem Eingang eines mit
einer internen Speichereinheit versehenen Dreikomponenten-
Signal-Bilders 34 verbunden. Ein weiterer Eingang
des Dreikomponenten-Signal-Bilders ist mit dem Ausgang
eines Delta-Puls-Produzenten 35 verbunden. Von dem Ausgang
des Dreikomponenten-Signal-Bilders können die zu
übertragenden Dreikomponenten-Signale abgefragt werden.
Bei Betrieb wird eine das zu übertragende Signal darstellende
als Funktion der Zeit schwankende elektrische
Spannung wird dem Eingang des Abtasters 30 zugeführt,
dem von dem Delta-Kamm-Produzenten 32 ein Delta-Kamm 11
zugeführt wird, dessen Intensität entsprechend dem Signal
moduliert wird.
Der mit einer inneren Uhr versehener Signalabschnittschneider
31 gibt in festem Takt der Periode Δ t1 Pulse an
den Abtaster 30, entsprechend derer das Signal in Signalabschnitte
12 der Länge Δ t1 zerschnitten wird. In
dem mit einer Speichereinheit versehenen Komprimierer
33 werden die Signalabschnitte 12 der Länge Δ t1 auf die
Länge Δ t1/3 komprimiert. Der Ausgang des Komprimierers
33 ist mit dem Eingang des Dreikomponenten-Signal-Bilders
34 verbunden. Der Dreikomponenten-Signal-Bilder 34
erhält von dem Delta-Puls-Produzenten 35 Delta Pulse in
einem zeitlichen Abstand von Δ t1 Zeiteinheiten. In dem
eine Uhr enthaltenden Dreikomponenten-Signal-Bilder 34
werden Dreikomponenten-Signale wie das in Fig. 2 dargestellte
gebildet, indem ein von dem Komprimierer 33 gelieferter
komprimierter Signalabschnitt die erste Komponente
21 eines Dreikomponentensignals bildet, ein von dem
Delta-Puls-Produzenten 35 gelieferter Puls, der von
einer signalfreien Periode der Länge [Δ t1/3 minus Dauer
des Pulses] gefolgt wird, die zweite Komponente 22 eines
Dreikomponentensignals bildet, und eine weitere intensitätsfreie
Periode der Länge Δ t1/3 die dritte Komponente
23 eines Dreikomponentensignals bildet. Der Ausgang des
Dreikomponenten-Signal-Bilders wird einer nicht dargestellten
Antenne zugeführt.
Fig. 4 zeigt den prinzipiellen Intensitätsverlauf eines
Dreikomponentensignals nach der Übertragung.
In der ersten Komponente 41 dieses Dreikomponentensignals
befindet sich ein durch Interferenz unterschiedlicher
Teilwellen der übertragenden Trägerwelle verzerrter
und mit Hintergrundrauschen überlagerte komprimierter
Signalabschnitt eines Signals 10.
In der zweiten Komponente 42 dieses Dreikomponentensignals
befindet sich ein durch die Übertragung verwaschener
Delta-Puls, dessen Verwaschungsverlauf die Information
über die Interferenz der unterschiedlichen Teilwellen
enthält, die auch den komprimierten Signalabschnitt
der ersten Komponente des Dreikomponentensignals
verzerrt, weil aufgrund der geringen Dauer (weniger als
einer Zehntel Sekunde) und damit verbundenen schnellen
Aufeinanderfolge von erster und zweiter Komponente die
Veränderungen in den die Teilwellen unterschiedlich
brechenden atmosphärischen Schichten sich relativ dazu
so langsam abspielen, daß sie in guter Näherung für
diesen Zeitabschnitt als konstant angesehen werden können.
In der dritten Komponente 43 dieses Dreikomponentensignals
befindet sich ein als summativer Effekt auftretendes
und als solcher auch den beiden anderen Komponenten
überlagertes Hintergrundrauschen, dessen Intensitätsverlauf
aufgrund der schnellen Aufeinanderfolge von erster,
zweiter und dritter Komponente eines Dreikomponentensignals
im wesentlichen demjenigen Intensitätsverlauf entspricht,
der auch dem ersten und zweiten Drittel überlagert
ist.
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Empfangen von Information.
Der Ausgang eines mit einer inneren Uhr versehenen Komponenten-
Trenners 50 ist mit den Eingängen der Speicher
51, 52 und 53 verbunden. Je ein Ausgang des Speichers 53
ist mit je einem Eingang der Speicher 51 und 52 verbunden.
Die Ausgänge der Speicher 51 und Speicher 52 sind
je mit dem Eingang eines Fouriertransformators 55 und
eines Fouriertransformators 55′ verbunden. Der Ausgang
des Fouriertransformators 55′ ist mit dem Eingang eines
Invertierers 56 verbunden. Der Ausgang des Invertierers
56 und der Ausgang des Fouriertransformators 55 sind mit
dem Eingang eines Multiplikators 57 verbunden. Der Ausgang
des Multiplikators ist mit dem Eingang eines Fourierrücktransformators
58 verbunden, dessen Ausgang mit
dem Eingang eines Dekomprimierers 59 verbunden ist. Der
Ausgang des Dekomprimierers 59 ist mit dem Eingang eines
weiteren Speichers 60 verbunden. An dem Ausgang des
Speichers 60 liegt der entfaltete Signalabschnitt an,
von wo aus dieser z. B. einer Verstärkereinheit zugeführt
werden kann.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der in Fig. 5 dargestellten
Vorrichtung erläutert.
Ein von einer nicht gezeigten Antenne stammendes übertragenes
Signal, das in seinem zeitlichen Intensitätsverlauf
einer Folge von in Fig. 4 dargestellten Dreikomponentensignalen
entspricht, wird dem Eingang des Komponenten-
Trenners 50 zugeführt.
Bei Betrieb der Vorrichtung wird ein solches Dreikomponentensignal
in dem Komponenten-Trenner 50 in seine
drei Komponenten 41, 42 und 43 aufgespaltet. Zu diesem
Zweck ist der Komponenten-Trenner 50 mit einer Uhr versehen,
die mit einer Periode von Δ t1 getaktet ist, und
jedes Dreikomponentensignal entsprechend diesem Takt
zerschneidet, wobei jede Komponente eines Dreikomponentensignals
einem anderen Ausgang des Komponenten-Trenners
50 zugeführt wird. Die so getrennten drei Komponenten
41, 42 und 43 eines Dreikomponentensignals werden in
den entsprechenden Speichern 51, 52 und 53 für die
entsprechende erste, zweite und dritte Komponente gespeichert.
Die Speicherdauer beträgt jeweils insgesamt
Δ t1, d. h. zusätzlich zu der Dauer Δ t1/3, welches die
zeitliche Länge einer Komponente eines Dreikomponentensignals
ist, verweilt jede Komponente zusätzlich für eine
Dauer von 2 Δ t1/3 in dem ihr zugeordneten Speicher. In
den Speichern 51 und 52 wird die dritte Komponente 43
von den Komponenten 41 und 42 abgezogen.
Nach Abzug der Komponente 43 von den Komponenten 41 und
42 sind die beiden letzteren von im Wege der Übertragung
entstandenen summativen Störeinflüssen wie z. B. Hintergrundrauschen
befreit.
Anschließend wird die Komponente 41 in dem Fouriertransformator
55 fouriertransformiert und die Komponente 42
in dem Fouriertransformator 55′ fouriertransformiert.
Das fouriertransformierte Komponente 42 wird anschließend
in dem Invertierer 56 invertiert. Danach werden
werden die fouriertransformierte Komponente 41 und die
Fouriertransformierte und invertierte Komponente 42 in
dem Multiplizierer 57 multipliziert und das Produkt in
dem Fourierrücktransformator 58 fourierrücktransformiert.
Mit Hilfe der so durchgeführten Division der Fouriertransformierten
der ersten und zweiten Komponente 41 und 42
in Verbindung mit anschließender Rücktransformation des
Produktes wird eine Entfaltung (Entzerrung) des in der
ersten Komponente 41 vorliegenden Signalabschnittes erreicht.
Der entfaltete Signalabschnitt 41 wird anschließend in
dem Dekomprimierer 59 um den Faktor drei dekomprimiert,
d. h. gestreckt.
Nach Dekomprimieren im Dekomprimierer 59 liegt ein ungestörter
Signalabschnitt vor. Dieser wird in dem Speicher
60 für eine Dauer von Δ t1 gespeichert, in welcher
Zeit der Signalabschnitt aus dem Speicher ausgelesen
wird und z. B. einem nicht dargestellten Verstärker zugeführt
wird, so daß ein lückenloses Aneinanderreihen der
einzelnen Signalabschnitte ermöglicht ist. Mit Hilfe des
Speichers 60 wird demnach erreicht, das ein Signalabschnitt
in einem Zeitintervall der Länge Δ t1 ausgelesen
werden kann, auch wenn die zuvor durchgeführten Operationen
der Fouriertransformation, Inversion, Multiplikation
und Fourierrücktransformation auf Grund der zeitlichen
Dauer ihrer Durchführung eine Verzögerung des
Signalflusses zur Folge haben.
In dem geschilderten Verfahren des störungsfreien Übertragens
von Information mit Hilfe einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung wurden in dem Sender Dreikomponentensignale
gebildet und in dem Empfänger ausgewertet, wobei die
erste Komponente einen Abschnitt der eigentlichen zu
übertragenden Information enthält und die beiden anderen
Komponenten dazu dienen in dem Empfänger die notwendige
Information zu erhalten, die übertragene Information zu
entzerren (mit Hilfe der zweiten Komponente eines Dreikomponentensignals)
und die übertragene Information von
Hintergrundrauschen zu befreien (mit Hilfe der dritten
Komponente eines Dreikomponentensignals).
In dem Fall, daß sich eine der beiden Maßnahmen (Entzerren
bzw. Befreien von Hintergrundrauschen) zum Entstören
eines übertragenden Signalabschnitts als der speziellen
Übertragungsbedingungen als überflüssig erweist, kann
das erfindungsgemäße Verfahren auch durchgeführt werden,
indem lediglich ein Zweikomponentensignal gebildet und
übertragen wird, wobei die dann zweite Komponente sowohl
als oben beschriebene zweite Komponente zum Liefern von
Information für das Entzerren eines Signalabschnitts,
als auch als oben beschriebene dritte Komponente zum
Befreien eines Signalabschnitts von Hintergrundrauschen
ausgebildet sein kann.
Auf Grund der mutuellen Unabhängig der Komponenten
voneinander bei der Übertragung ist es sowohle im Fall
von Zweikomponentensignalen als auch im Fall von Dreikomponentensignalen
möglich, die Reihenfolge der Komponenten
gegenüber der in dem Ausführungsbeispiel gezeigten
zu vertauschen.
Claims (24)
1. Verfahren zum störungsfreien Senden von abschnittsweise
zeitlich komprimierten Signalen, dadurch
gekennzeichnet, daß
in dem Sender sequentiell zu übertragende Zweikomponentensignale
geschaffen werden, indem
- - ein die zu übertragende Information darstellendes Signal (10) in Signalabschnitte (12, 12′, 12″) unterteilt wird,
- - jeder Signalabschnitt (12, 12′, 12″) zeitlich komprimiert wird und ein komprimierter Signalabschnitt die erste Komponente (21) des Zweikomponentensignals bildet und
- - ein Delta-Puls die zweite Komponente (22) des Zweikomponentensignals bildet.
2. Verfahren zum störungsfreien Senden von abschnittsweise
zeitlich komprimierten Signalen, dadurch
gekennzeichnet, daß
in dem Sender sequentiell zu übertragende Dreikomponentensignale
geschaffen werden, indem
- - ein die zu übertragende Information darstellendes Signal (10) in Signalabschnitte (12, 12′, 12″) unterteilt wird,
- - jeder Signalabschnitt (12, 12′, 12″) zeitlich komprimiert wird und ein komprimierter Signalabschnitt die erste Komponente (21) des Dreikomponentensignals bildet,
- - ein Delta-Puls die zweite Komponente (22) des Dreikomponentensignals bildet und
- - ein Zeitintervall (27), in dem kein Signal übertragen wird die dritte Komponente (23) des Dreikomponentensignals bildet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß
dem Delta-Impuls der zweiten Komponente (22)
im zweiten Signalabschnitt ein Zeitintervall
(26) folgt, in dem kein Signal übertragen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Komponenten (21, 22, 23) des
Zweikomponentensignals oder des Dreikomponentensignals
im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Komponente (21, 22, 23) des Zweikomponenten
oder des Dreikomponentensignals eine von
den anderen Komponenten unterschiedliche, diese
Komponente kennzeichnende Länge hat.
6. Verfahren nach einem der Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu übertragenden Signalabschnitte
(21, 22, 23) mit einem Deltakamm (11)
abgetastet werden, dessen Zeitabstände zwischen den
einzelnen Deltafunktionen mindestens der halben
Periode der höchsten in dem Signal vorhandenen und
wesentliche Information beinhaltende Frequenz
entspricht, und der so modulierte Deltakamm eines
Signalabschnittes die erste Komponente (21) des
Zwei- oder Dreikomponentensignals bildet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die jeweils erste Komponente (21)
aller Zwei- bzw. Dreikomponentensignale vor dem über
tragen in dem Sender mit einer symmetrischen, nach
außen hin abfallenden den Funktion multipliziert wird
und nach dem Übertragen im Empfänger mit der Inversen
dieser Funktion multipliziert werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Funktion ein Legendresches Polynom oder eine
Potenz eines solchen ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Funktion eine Funktion der Form exp(x) oder
eine Potenz davon ist.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktion eine Funktion der Form cos(x) oder
eine Potenz davon ist.
11. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktion die Form eines Sägezahns hat.
12. Sender zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch
1, mit einem Signalabschnittschneider (31) zum
Unterteilen des zu übertragenden Signals in einzelne
Abschnitte (12, 12′, 12″) und einem Komprimierer (33)
zum Komprimieren von Signalabschnitten,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender
einen Delta-Puls-Produzenten (35) zum Liefern
von Pulsen für die zweiten Komponenten (22) von den
zu übertragenden Zweikomponentensignalen aufweist.
13. Sender zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch
2, mit einem Signalabschnittschneider (31) zum
Unterteilen des zu übertragenden Signals in einzelne
Abschnitte (12, 12′, 12″) und einem Komprimierer (33)
zum Komprimieren von Signalabschnitten,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender
einen Delta-Puls-Produzenten (35) zum Liefern von
Pulsen für die zweiten Komponenten (22) von den zu
übertragenden Dreikomponentensignalen, und eine Uhr
(34) zum Bilden von dritten Komponenten (23) von den
zu übertragenden Dreikomponentensignalen aufweist.
14. Sender nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Speichereinheit
vorgesehen ist.
15. Sender nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Abtaster (30) zum
Abtasten der Werte des zu übertragenden Signals (10)
vorgesehen ist.
16. Sender nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Durchführung des Verfahrens
entsprechend den Ansprüchen 7 bis 11 ein
Generator zum Generieren einer das Gibb'sche
Phänomen an den Rändern der Signalkomponenten
unterdrückenden Funktion vorgesehen ist.
17. Verfahren zum störungsfreien Empfangen von von einem
Sender entsprechend Anspruch 12 gesendeten Signalen,
dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig
- - jedes Zweikomponentensignal in seine beiden Komponenten (21, 22) zergliedert wird und
- - mit Hilfe der zweiten Komponente (22) die erste Komponente (21) entfaltet wird und
- - die jeweils entfaltete erste Komponente (21) dekomprimiert wird.
18. Verfahren zum störungsfreien Empfangen von von einem
Sender entsprechend Anspruch 13 gesendeten Signalen,
dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig
- - jedes Dreikomponentensignal in seine Komponenten zergliedert wird und
- - die in der dritten Komponente (23) enthaltenen Störsignale von jeweils der ersten und zweiten Komponente abgezogen werden, und
- - mit Hilfe der so entstörten zweiten Komponente die erste Komponente entfaltet wird und
- - die jeweils entfaltete erste Komponente dekomprimiert wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17 und 18, dadurch
gekennzeichnet, daß das Entfalten der ersten
Komponente (21) derart vollzogen wird, daß die
zweite Komponente (22) fouriertransformiert und
invertiert wird und dann mit der fouriertransformierten
ersten Komponente multipliziert wird,
worauf das Produkt fourierrücktransformiert wird.
20. Empfänger zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 17 mit einem Dekomprimierer (59), dadurch
gekennzeichnet, daß der Empfänger einen Komponententrenner
(50) zum Trennen der zwei Komponenten
des Zweikomponentensignals und einen Entfalter
(55, 55′, 56) zum Entfalten der ersten Komponente (41)
aufweist.
21. Empfänger zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 18 mit einem Dekomprimierer (59), dadurch
gekennzeichnet, daß der Empfänger einen Komponententrenner
(50) zum Trennen der drei Komponenten
des Dreikomponentensignals, eine Subtraktionsbilder
(51, 52) zum Subtrahieren der dritten Komponente (43)
des empfangenen Dreikomponentensignals von den
beiden anderen Komponenten (41, 42), und einen
Entfalter (55, 55′, 56) zum Entfalten der ersten
Komponente (41) aufweist.
22. Empfänger nach den Anspruch 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Entfalter (55, 55′, 56) eine
Vorrichtung zum Fouriertransformieren und
anschließenden Invertieren der zweiten Komponente
(42) des Zwei- oder Dreikomponentensignals und zum
Fouriertransformieren der ersten Komponente (41)
und einen Multiplikator (57) zum Multiplizieren der
Fouriertransformierten der ersten Komponente und der
invertierten Fouriertransformierten der zweiten
Komponente enthält.
23. Empfänger nach Ansprüchen 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Generator zum Generieren der
Inversen Funktion einer das Gibb′sche Phänomen an
den Rändern der ersten Signalabschnitte unterdrückenden
Funktion vorgesehen ist.
24. Empfänger nach Anspruchen 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Speicher
(51, 52, 53) zum Speichern der ersten, zweiten und
gegebenenfalls dritten Komponenten vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914124059 DE4124059C2 (de) | 1991-07-19 | 1991-07-19 | Verfahren zum Senden und Verfahren zum störungsfreien Empfangen von Signalen sowie Sender und Empfänger zum Durchführen der Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914124059 DE4124059C2 (de) | 1991-07-19 | 1991-07-19 | Verfahren zum Senden und Verfahren zum störungsfreien Empfangen von Signalen sowie Sender und Empfänger zum Durchführen der Verfahren |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4124059A1 DE4124059A1 (de) | 1992-06-04 |
| DE4124059C2 true DE4124059C2 (de) | 1994-01-13 |
Family
ID=6436608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914124059 Expired - Fee Related DE4124059C2 (de) | 1991-07-19 | 1991-07-19 | Verfahren zum Senden und Verfahren zum störungsfreien Empfangen von Signalen sowie Sender und Empfänger zum Durchführen der Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4124059C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH589390A5 (de) * | 1975-08-19 | 1977-06-30 | Patelhold Patentverwertung | |
| DE2902897A1 (de) * | 1979-01-25 | 1980-08-07 | Siemens Ag | Uebertragungssystem, insbesondere fuer fernsprechanlagen |
-
1991
- 1991-07-19 DE DE19914124059 patent/DE4124059C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4124059A1 (de) | 1992-06-04 |
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