DE41233C - Verfahren zur Herstellung einer plastischen Masse, bestehend aus Aetzstrontian, Casein und gepulvertem Marmor oder Kalkstein - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer plastischen Masse, bestehend aus Aetzstrontian, Casein und gepulvertem Marmor oder Kalkstein

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DE41233C
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Germany
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limestone
aetzstrontian
casein
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plastic mass
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DENDAT41233D
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G. LILIENTHAL in Melbourne
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
gepulvertem Marmor oder Kalkstein.
Diese Erfindung hat den Zweck, Gegenstande jeder Art, z. B. Figuren, Ornamente, Bijouteriewaaren, Spielsteine zu Damenbrettern oder Baukästen u. dergl. mehr auf einfache Weise in allen gewünschten Farben darzustellen. Diese Gegenstände können auch als Ersatz von Terracotta- und ähnlichen Sachen dienen und zeichnen sich durch gröfsere Festigkeit vor diesen besonders aus.
Die Masse besteht aus einem Gemenge von fein gepulvertem oder gemahlenem Marmor oder Kalkstein (oder beiden zusammen), dem entsprechenden Farbenzusatz, Aetzstrontian und Käsestoff.
Vortheilhaft wendet man folgendesMischungsverhältnifs an:
1. gepulverter Marmor oder Kalkstein oder beides zusammen ca. 3 bis 4 Theile,
2. Aetzstrontian ca. 1 Theil,
3. ausgepreister Käsestorf etwa der sechste Theil des Gesammtgewichts von 1 und 2,
4. Farbe nach Belieben.
Diese Verhältnisse können jedoch im gewissen Grade verändert werden.
Dieses Gemenge wird durch geeignete Rührvorrichtungen oder andere Mischapparate innig unter einander gemischt.
Hierbei verbindet sich der Aetzstrontian mit dem Käsestoff zu einem Bindemittel von aufserordentlicher Kraft, welches den aus dieser Masse gefertigten Gegenständen eine grofse Härte und Zähigkeit verleiht.
Die gut gemischte Masse wird nun unter entsprechendem Druck in Formen geprefst, und dann sind die Gegenstände nach dem Herausnehmen aus denselben in der Herstellung fertig, da das Trocknen in ganz kurzer Zeit von selbst geschieht und die gewöhnliche Lufttrocknung, wie viele Versuche ergeben haben, das beste Fabrikat liefert.
Die fertigen Gegenstände haben eine äufserst feine Structur und bei richtiger Verarbeitung der Masse und Anwendung guter Formen ein sauberes elegantes Aeufsere.
Da man seit der Zeit, wo es gelungen ist, den schwefelsauren Strontian (Cölestin) auf leichte Weise in kohlensauren Strontian umzuwandeln, letzteren sehr billig beziehen kann, was früher nicht möglich war, da der natürliche kohlensaure Strontian (Strontianit) nur in geringen Mengen in Westfalen bergmännisch gewonnen wird, wird die Masse selbst ebenfalls nicht theuer, so dafs man die verschiedensten Gegenstände daraus wohlfeil herstellen kann.
Die Abnutzung der Formen selbst ist eine sehr geringe, weil die Härtegrade des Marmors und des Kalksteines bedeutend geringere sind als die des zu den Formen zu verwendenden Eisens oder Stahles.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verwendung von Aetzstrontian in Verbindung mit Casein und gepulvertem Marmor oder Kalkstein zur Herstellung plastischer Massen.
    BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
DENDAT41233D Verfahren zur Herstellung einer plastischen Masse, bestehend aus Aetzstrontian, Casein und gepulvertem Marmor oder Kalkstein Expired - Lifetime DE41233C (de)

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