DE412308C - Wertschein aus Web- oder Wirkwaren o. dgl. - Google Patents

Wertschein aus Web- oder Wirkwaren o. dgl.

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DE412308C
DE412308C DEG61731D DEG0061731D DE412308C DE 412308 C DE412308 C DE 412308C DE G61731 D DEG61731 D DE G61731D DE G0061731 D DEG0061731 D DE G0061731D DE 412308 C DE412308 C DE 412308C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
    • B42D25/29Securities; Bank notes

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Wertschein aus Web- oder Wirkwaren o. dgl. Die bekannten Banknoten, Notgeld- oder sonstigen Geldscheine aus Papier haben bekanntlich die Nachteile, daß sie sich sehr leicht beschädigen, bald unansehnlich und unlesbar werden, Krankheitskeimsammler bilden, sich schwer reinigen lassen, leicht verbrennen und leicht infolge Unreinlichkeit aneinanderhaften sowie vom geringsten Luftzug fortgeweht werden. Alle diese Nachteile werden gemäß der Erfindung durch die Verwendung von Faserstoffen, feinen, webbaren Glasfäden, sogenannter Glasseide, oder feinsten Metalldrähten aus nicht rostendem, zweckmäßig federndem Metall vermieden, indein man daraus Wertscheine webt, wirkt, strickt, häkelt, klöppelt oder in sonstiger ähnlicher Weise herstellt und dabei sogleich wenigstens einen Teil der Beschriftung oder Bemusterung mit einarbeitet, während der andere Teil durch Aufdruck erzeugt werden kann. Namentlich bei der Verwendung von Glas oder Metall lassen sich die Wertscheine gemäß der Erfindung auch in Form von Münzen herstellen.
  • Als Faserstoff empfiehlt sich für die neuen @i"ertscheine außer Leinen oder Baumwolle auch Seide, sodann Wolle bei entsprechender Verarbeitung. Vorteilhaft werden die Faserstoffäden in geeigneter Weise bearbeitet, damit die Scheine möglichst glatt bleiben, auch könnea aus Papier hergestellte oder aus Faserstoff gefertigte Scheine mit besonders starken Fäden oder Glasfäden oder dünnen Metalldrähten zwecks Versteifung stellenweise durchschossen «-erden. Diese Versteifungsfäden kann man ferner an den Stellen auslassen, wo eine Faltung der Scheine im Verkehr erfolgt. Im übrigen hat bei Stoffscheinen nach der sErfindung das Falten nicht den schädlichen Einfluß wie bei Papierscheinen, da die Stoffscheine trotz wiederholter Knickung nicht zerreißen.
  • Die Versteifung kann auch durch eine entsprechende Imprägnierung bewirkt werden, bei Metall- und Glasgeweben namentlich durch Emaillelacküberzug o. dgl.
  • Für die Herstellung eignen sich alle bisher üblichen Textilverfahren, wie Weben, Wirken, Stricken, Klöppeln, Häkeln usw., welche je nach der Art der Muster und Inschriften und je nach der Wahl der Aufdrucke Anwendung finden.
  • Zum Schutz gegen Fälschungen können beliebige Muster aus bestimmten Fäden, z. B. eine besondere Seidenart, eingearbeitet werden.
  • Auch in Größe und Form von runden oder viereckigen, zweckmäßig rechteckigen bzw. quadratischen Münzen nicht zu kleiner Ausmaße können die neuen Wertscheine hergestellt -werden, wobei man sie gegebenenfalls imprägniert oder mittels Emaillelacks o. dgl. versteift.
  • Beim Weben kann beispielsweise auch eine größere Anzahl von langen Bändern, die aus zusammenhängenden Scheinen bestehen, auf einem Webstuhl gleichzeitig nebeneinander hergestellt werden.
  • Wenn die Scheine besonders geschmack-und kunstvoll ausgeführt «-erden, so kann nian auch Sammlungen von verschiedenen solchen Scheinen in Form von Wandbehängen, Tändelschürzen u. dgl, sehr wirkungsvoll herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wertschein aus Web- oder Wirkwaren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Vordruckes als Muster eingewebt oder eingewirkt ist, wobei der Wertschein gegebenenfalls die Form und Größe von eckigen oder runden Münzen sowie einen Überzug aus Emaille o. dgl. besitzt. z. Wertschein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Versteifungsfäden aus Faserstoff, Glas oder Metall, die aber gegebenenfalls die Faltstellen frei lassen.
DEG61731D 1921-04-14 1921-04-14 Wertschein aus Web- oder Wirkwaren o. dgl. Expired DE412308C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749124C (de) * 1937-03-28 1944-11-16 Josef Rubner Verwendung eines mit Staerkestoffen impraegnierten Gewebes als Werkstoff fuer Urkunden

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