DE412103C - Anordnung zur Feststellung des Buerstendruckes bei elektrischen Maschinen, insbesondere Fahrzeugmotoren - Google Patents

Anordnung zur Feststellung des Buerstendruckes bei elektrischen Maschinen, insbesondere Fahrzeugmotoren

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DE412103C
DE412103C DEB103523D DEB0103523D DE412103C DE 412103 C DE412103 C DE 412103C DE B103523 D DEB103523 D DE B103523D DE B0103523 D DEB0103523 D DE B0103523D DE 412103 C DE412103 C DE 412103C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/381Brush holders characterised by the application of pressure to brush

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung, durch die es ermöglicht werden soll, bei elektrischen Maschinen den Druck zu ermitteln, mit dem die Bürste sich gegen den Kollektor legt. Sie kommt insbesondere in Betracht, um bei fertigen Lokomotiven den Bürstendruck für den Antriebsmotor festzustellen. Bisher hat man zur Messung des Auflagedruckes der Bürsten eine Federwaage benutzt, die entweder an der Bürstenfeder oder auch an der Bürstenkappe selbst angriff. In diesem Falle hängt dann aber das Meßergebnis wesentlich davon ab, in welcher Richtung die B'eder angreift, und es lassen sich daher auf diesem Wege genaue Meßergebnisse nicht erzielen. Außerdem wird dabei nicht der wirkliche Auflagedruck der Bürsten gemessen, sondern es steckt in den Messungen noch die Reibung der Bürste in der Tasche und gege-
ao benenfalls die in den Hebelgelenken auftretende Reibung. Die Federwaage liefert aber auch dann kein zuverlässiges Ergebnis, wenn sie statt an der Bürstenfeder oder der Bürstenkappe anzugreifen, unter die Bürste selbst greift. Unter allen Umständen ist die Verwendung der Federwaage für die Messung des Bürstendruckes umständlich, denn die Messung kommt erst dadurch zustande, daß man die Federwaage mit der Hand anhebt.
Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung behoben. Erfindungsgemäß geschieht die Messung in der Weise, daß zwischen Bürste und Kollektor ein Meßkörper eingeschoben wird, der im eingeschobenen Zustande ohne weiteres durch den auf ihn ausgeübten Druck so beeinflußt wird, daß er diesen Druck selbsttätig mißt. Wie das im einzelnen bewerkstelligt werden kann, läßt sich aus den in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen entnehmen. .
Bei der Anordnung nach Abb. ι ist der zwischen Bürste α und Kollektor b einzuschiebende Körper in Form einer linsenförmigen Kapsel c ausgebildet. Diese Kapsel ist mit Flüssigkeit gefüllt und steht durch ein Rohr d mit einem Druckmesser e in Verbindung. Je nach der Größe des Bürstendruckes wird alsdann die Kapsel c mehr oder weniger zusammengedrückt Der Bürstendruck überträgt sich so auf den Fiüssigkeitsinbalt der Kapsel c und kann infolgedessen durch die Druckänderung dieser Flüssigkeit mittels des Druckmessers e bestimmt werden, der zu diesem Zwecke mit einer Skala versehen ist.
Bei der Ausführung nach Abb. 2 wird zwisehen Bürste α und Kollektor h ein Arm eines Winkelhebels f eingeklemmt, an dessen anderem Arm eine Feder g angreift. Diese Feder
kann gespannt werden, indem der Arm h mittels eines Schlüssels von Hand gedreht wird. Ein Anwachsen der Federspannung findet dabei jedoch nur so lange statt, bis die Bürste angehoben wird, denn von diesem Augenblick an dreht sich beim weiteren Drehen der ganze Apparat mit. Die Federspannung, bei der das Anheben der Bürste α stattfindet, hängt aber von der Größe des Bürstendruckes ab ίο und ist demzufolge ein Maß für diesen. Der Bürstendruck kann also dadurch gemessen werden, daß auf die Drehachse des Armes /; ein Zeiger gesetzt wird, der mit einer Skala zusammenwirkt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: :
    i. Anordnung zur Feststellung des , Bürstendruckes bei elektrischen Maschi- j net:, insbesondere Fahrzeugmotoren, durch ·- einen zwischen Bürste und Kollektor ein- ao geschobenen Meßkörper, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Meßkörper im eingeschobenen Zustande · ohne weiteres durch den auf ihn ausgeübten Druck so beeinflußt wird, daß er diesen Druck selbsttätig mißt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkörper aus einer mit Flüssigkeit gefüllten elastischen Kapsel (c) besteht, die auf einen Druckmesser (e) wirkt (Abb. 1).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzielung des Kräftegleichgewichtes bei einem als Meßkörper dienenden Hebel (/) erforderliche Verstellung einer Feder (g) für die Druckmessung benutzt ist CAhb. 2).
    Abk
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