DE411366C - Maschine zum Schneiden von blattfoermigen Materialien - Google Patents

Maschine zum Schneiden von blattfoermigen Materialien

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DE411366C
DE411366C DESCH65539D DESC065539D DE411366C DE 411366 C DE411366 C DE 411366C DE SCH65539 D DESCH65539 D DE SCH65539D DE SC065539 D DESC065539 D DE SC065539D DE 411366 C DE411366 C DE 411366C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
cutting
machine
pan
exerted
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH65539D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Huldreich Schait
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HULDREICH SCHAIT
MARBACH WALTER
Original Assignee
HULDREICH SCHAIT
MARBACH WALTER
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Filing date
Publication date
Application filed by HULDREICH SCHAIT, MARBACH WALTER filed Critical HULDREICH SCHAIT
Priority to DESCH65539D priority Critical patent/DE411366C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE411366C publication Critical patent/DE411366C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/04Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member
    • B26D1/06Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates
    • B26D1/08Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates of the guillotine type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Maschine zum Schneiden von blattförrnigen Materialien. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden von blattförtnigen Materialien' wie Papier, Pappe, Bleche o. dgl., insbesondere in Stapeln, beispielsweise zum Abtrennen von Coupons von Wertpapieren, bei welcher die Schneidwirkung mittels eines senkrecht geführten schneidenförmigen Messers auf das auf einer ebenen Unterlage ruhende Material gleichzeitig längs der , Is ganzen Schnittlinie des zu schneidenden Materials ausgeübt wird. el Die Erfindung bezweckt eine Ausbildung der .Maschine derart, dafl) mit ihr unter Vermeidung jeder Kipl)kraft Schnitte ausgeführt werden 1.:iinnen, bei welchen die Lage des Schwerpunktes der Schnittlinie gegenüber der Führungsachse des Messers wechselt. Dies wird gemäß der Erfindung (ladurch erreicht, daß der Schneiddruck auf eine denselben auf (las Messer übertragende, gegenüber letzlerein verschiebbare Pfanne ausgeübt wird, welche beispielsweise durch geradlinige parallele INTuten auf einem mit dem Messer fest ,7erbunde n en Deckel geführt ist, derart, daß durch entsprechendes Verschieben der Pfanne der Angriffspunkt der zum Schneiden erforderlichen Kraft auf das ' Messer jeweils in den Schwerpunkt der Schnittlinie des zu schneidenden Materials verlegt werden kann. Zum Auffinden des Schwerpunktes für verschiedene Schnittlinien sind Markierungen an der Druckpfanne und auf dein Messerdeckel angeordnet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine veranschaulicht, welche beispielsweise zum Schneiden von Coupons von Wertpapieren verwendbar ist, und zwar zeigt Abb. i die Maschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Abb.:2 ist eine Draufsicht auf dieselbe; Abb. 3 und 4 stellen einen Einzelteil in Seitenansicht dar. In der Grundplatte i mit Ständer 2, ist ein bogenföriniger Arn' 3 drehbar und in den verschiedenen Drehlagen durch eine Kleinmschraube 4 feststellbar. Das Führungsstück 5 für das Messer, welches in bekannter Weise zugleich als Preßstück für den Papierstapel (Fent, bildet ein Stück mit einem Führungsrin- 6, welcher auf der Außenfläche des StänderS 2 durch Feder" 7 in entsprechenden Nuten senkrecht geführt, jedoch an einer Drehung verhindert ist. Zur Auf- und Abwärtsbewegung des Preßstückes _# dienen Schrauhenbolzen 8, welche durch ein Handrad 9 und eine Kettenübertragung i o, i i gleichmäßig in Drehung versetzt werden können.
  • Das 'Messer 12, welches winkelförmigen Ouerschnitt und eine in üblicher Weise keilförmig zugespitzte Schneide besitzt, ist in einer entsprechend geformten, winkelförmigen Aussparung des Führungs- und Preßstückes 5 in vertikaler Richtung geführt und auf der Zeichnung in angehobener Stellung dargestellt, d. h. so, als ob (ler auf der Zeichnung nicht dargestellte, zu schneidende Papierstapel unter dasselbe geschoben wäre. Das Messer ist gegenüber der Längsachse der Maschine schräg angeordnet, d. h. die beiden in wagrechter Ebene liegenden Schneiden verlaufen nicht parallel bzw. unter einem rechten Winkel zu der wagrechten Achse der Maschine. Auf das Messer ist ein Messerdeckel 13 aufgeschraubt, welcher auf seiner Oberfläche parallele Nuten 14 besitzt, so daß sich zwischen diesen parallele Kämme 15 befinden. Eine Druckpfanne 16 ist mit einer Rippe 17 in einer der _X, uten des Messerdeckels geführt. Die Oberfläche der Druckpfanne 1,esitzt eine kalottenförmige Aushöhlung 18, in welche eine entsprechend geformte Ausbauchung am unteren Ende der Preßspindel ig greift, welche mittels Schraubengewinde 2o und Handrad 21 zur Ausübung des Schneiddruckes in vertikaler Richtung bewegbar ist. Die Mutter:22 für das Gewinde der Preßspindel ig sitzt an einem zylindrischen Kolben 23, welcher in dem oberen Teil des Dreharines 3 in horizontaler kichtung geführt ist. Eine Kleinmschraube 2-4, welche durch ein Handr,ad.25 betätigt werden kann, ermöglicht eine Feststellung der Mutter 22 in beliebiger Lage, während Nuten mit Federn:26 eine Drehung des Kolbens in seiner Führung im Arm 3 verhindern und eine wagrechte Führung bilden.
  • Auf der zylindrischen Außenfläche der Druckpfanne 16 ist eine Marke 27 in Form einer senkrechten Linie eingeritzt, und auf den Kämmen 15 sind Marken 28 in größerer Anzahl angebracht, auf welche die Marke 27 für die verschiedenen zu schneidenden Coupongrößen einzustellen ist. Die Marken ?-8 bezeichnen diejeingen Stellen, bei denen bei Einstellung der Marken 27 au, diebelten die Mittelachse der Druckpfanne zusami-nenfällt mit dem Schwerpunkt der Schnittlinie der hezeichneten Coupongröße. Die Marken 28 sind für einzelne Coupongrößen beispielsweise in folgender Weise bezeichnet:
    .Coupongröße Bezeichnung der 3,1arke 28
    3 mal 6 crn 3-6
    5*5
    3,5 - 6 - 3,5-6
    4 - 6,5 - 4-6,5
    Die Ermittlung der Stellen für die verschiedenen Marken 28 auf dem 'Messerdeckel kann rechnerisch bzw. graphisch erfolgen. Es genügt, daß die Marken 27 für die gebräuchlichsten Coupongrößen aufgetragen werden, und es kann dann, falls ausnahrnsweise eine dazwischenliegende Coupongröße ae schnitten werden soll, die Einstellung leicht durch Interpolieren oder Probieren erfolgen. An der Schneidstelle ist in die Grundplatte i eine Hartholzplatte 29 eingelassen, und in montiertem Zustande ist die ganze Nlaschine in einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Arbeitstisch eingesetzt, derart, daß die Oberfläche des letzteren und diejenige der Platte 29 in gleicher Ebene liegen.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgendermaßen: Der Stapel von Wertpapieren, dessen Coupons gleichzeitig abzuschneiden sind, wird so auf die Platte 29 gelegt, #daß die Schnittlinie des Messers mit der Coupongrenze zur Deckung gelangt. Zu diesem Zwecke wird das Handrad 9 gedreht, wodurch sich das PreßstÜck 5 senkt. Durch weiteres Drehen am Handrad 9 wird der Wertpapierstapel in der so err#ichte-i richtigen Lage durch das Preßstück 5 festgepreßt. Nun folgt die Einstellung der Pfanne 16 auf die Stelle, in welcher ihre senkrechte Achse den Schwerpunkt der Schnittlinie der betreffenden Coupons schneidet. Hierzu ist nur erforderlich, (laß die Marke 2,7 an der Druckpfanne 16 auf d,ie entsprechende Marke 28 auf dem Messerdeckel 13 eingestellt wird, also beispielsweise, wenn Coupons von der Größe 3 mal 6 crn abzutrennen und die Marken in der oben angegebenen Weise bezeichnet sind, auf diejenige Marke 28, welche mit 3 - 6 bezeichnet ist. Es erfolgt nun die Einstellung der Achse der Spindel ig auf den Mittelpunkt der kalottenförmigen Aussparung 18 der Druckpfanne 16. Dies geschieht durch eine Drehbewegung des Armes 3 nach Öffnen der Klemmschraube 4 und durch eine wagrechte Verschiebung des Kolbens 23 in seiner Füh- j rung nach Drehung am Handrad 25 zwecks nffnens der Klemmschraube.24. In der richtigen Lage wird dann die Spindel ig durch Drehen der Schraube 4 und des Handrades :25 festgestellt. Durch Drehung am Handrad 21 wird mittels der Spindel ig ein Druck auf das Messer ausgeübt, wodurch eine Senkung desselben bis auf die Platte 29 und dadurch (las Abschneiden der Coupons erfolgt. Hiernach werden gleichzeitig die Handräder 9 und .21 nach der entgegengesetzten Richtung ZD 2-1 - als vorher gedreht, so daß das PreßstÜck 5 angehoben wird und dadurch Messer 12- mit Deckel 13 anhebt. Infolge der schrägen Anordnung des Messers kann dann ein bequeines Fortschieben des Wertpapierstapels erfolgen, ohne daß eine Behinderung durch Teile der -,Maschine, insbesondere den Ständer 2, eintritt.
  • Sollen nun die Coupons bei einem anderen Wertpapierstapel abgetrennt werden, bei welchem die Coupons ein von den vorhergehenden abweichendes Format aufweisen, z. B. 4 mal 6,5 cm, so wird zunächst wieder der Wertpapierstapel, wie oben beschrieben, so auf die Platte gelegt, daß sich Schnittlinie des Messers und Coupongrenze decken. Da nun, infolge des abweichenden Formates der abzutrennenden Coupons, der Schwerpunkt der Schnittlinie sich gegenüber der Achse der Spindel ig verschoben hat, ist eine neue Einstellung der Pfanne 16 erforderlich, und tim ihre richtige Lage zu erhalten, d. h. damit ihre senkrechte Achse den Schwerpunkt der Schnittlinie der Coupons trifft, muß nunmehr die Marke 2,7 an der Druckpfanne auf die mit 4 - 6,5 bezeichnete Marke 28 auf dem Messerdeckel eingestellt werden, womit ohne weiteres wieder genau die richtige Einstellung erhalten wird. Zum Abtrennen der Coupons wird dann in der gleichen Weise verfahren, wie oben beschrieben.
  • An Stelle von gradlinigen Nuten 14 für die Pfanne 16 könnten auch kreis- oder kurve-'-förmige Nuten mit entspiechend geformten dazwischenliegen,den Kämmen verwendet werden, jedoch haben sich die gradlinigen Nuten, wie sie auf der Zeichnung dargestellt sind, als besonders praktisch erwiesen.
  • Anstatt eines winkelförmigen Messers kann auch zum Hervorbringen anders gestaltetcr Schnittlinien ein entsprechend geformtes, beispielsweise kurvenförmiges, wie auch im speziellen gradliniges ,Messer, verwendet werden. Die gleiche Maschine läßt sich durch Auswechseln des Messers, des Führungsstückes .5 für das Messer sowie des Messerdeckels und Anbringen eines solchen mit entsprechender Markierung28 zum Hervorbringen ganz verschiedenartiger Schnitte verwenden.
  • Die von der Maschine benötigte Kraft ist nur abhängig von der Länge der Schnittlinie, Papiersorte und Papier- bzw. Pappdicke, nicht aber von der Höhe des Papierstapels. An Stelle des Handbetriebes kann die Maschine auch durch motorische Kraft, beispielsweise durch Elektromotor angetrieben werden. In diesem Fall ist es nur nötig, das Handrad 21 durch einen Motor zu ersetzen und an der Platte 29 und der Spindel ig eine Kontaktvorrichtung anzubringen, durch welches automatisch die Umkehr der Bewe-"ung der Spindel ig bewirkt wird, nachdem der Papierstapel vollkommen durchschnitten ist, d. h. also die Schneide des Messers 1:2 die Fläche der Platte 29 erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Maschine zum Schneiden von blattförmigen Materialien, wie Papier, Pappe, Bleche u. dgl., insbesondere in Stapeln, bei welcher die Schneidwirkung mittels eines senkrecht geführten, schneidenförmigen Messers auf das auf einer ebenen Unterlage ruhende Material gleichzeitig län-s der ganzen Schnittlinie des zu schneidenden Materials ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneiddruck auf das Messer (12,) durch eine gegenüber dem Messer einstellbare Pfanne (16) ausgeübt wird, welche beispielsweise durch gradlinige, parallele '.L\Tuten (14) auf einem mit dem Messer fest verbundenen Deckel (13) geführt ist, derart, daß durch Verschieben der Pfanne der Angriffspunkt der zum Schneiden erforderlichen Kraft auf das Messer (12) jeweils in den Schwerpunkt der Schnittlinie des zu schneidenden Materials verlegt werden kann. :2. Maschine nach Anspruch i, bei welcher der Schneiddruck mittels einer Schraubenspindel ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diie Spindel (ig) parallel zu sich selbst verschiebbar ist mittels einer in einem Dreharm (3) verschiebbaren Mutter (22), und daß das Preßstück (5) an einem Ring (6) sitzt, welcher längs eines als Lager für den Dreharm (3) dienenden Fußes (2) verschiebbar ist.
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