DE4100797C2 - Anordnung zum Bearbeiten von Leitungsbündeln - Google Patents
Anordnung zum Bearbeiten von LeitungsbündelnInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Anordnung ist der US-PS 4,677,734 zu
entnehmen. Diese zeigt eine Einrichtung zur automatischen
Herstellung von Kabelbäumen. Im Mittelpunkt steht hier ein
Roboter, der den Kabelbaum herstellt und auch das
rechnergesteuerte Bestücken mit Kontakten ausführt. Dabei
erfolgt der Aufbau eines Kabelbaumes jeweils auf einem
Aufbaubrett. Zuvor werden die einzelnen Leitungen innerhalb
einer Vorbereitungsstation auf Länge gebracht und markiert,
woran sich das Bestücken mit Kontakten anschließt. Bei dieser
Vorgehensweise, wobei die Leitungen bereits vor dem Verlegen
an beiden Enden mit Kontakten versehen sind und somit ja ihre
endgültige Länge haben, muß der Verlegevorgang mit sehr
großer Genauigkeit ablaufen. Diese Genauigkeit ist
erforderlich, damit sich die jeweiligen Leitungsenden beim
Einführen in den betreffenden Steckverbinder nicht als zu
lang oder zu kurz erweisen. Um passende Längen der
Leitungsenden sicherzustellen, werden die Kabelbäume auf dem
jeweiligen Verlegetisch in ihrer wahren Geometrie
zusammengestellt. Daher ist es nicht möglich auf diesen
Verlegetischen Kabelbäume herzustellen, deren längste
Erstreckung größer ist als die längste Erstreckung des
Verlegetisches selbst (ca. 10 bis 15 m).
Sollten Kabelbäume von 20 bis 30 m Länge auf diese Weise
hergestellt werden, so müßte auch der betreffende
Verlegetisch eine Länge von 20 bis 30 m haben. Hierdurch
würde ein sehr großer Bedarf an Gebäude-Grundfläche
entstehen. Das vollautomatische rechnergesteuerte
Kontaktieren und Positionieren der Leitungen erfordert
gegenüber einer halbautomatischen Verfahrensweise einen recht
hohen Investitionsaufwand. Außerdem ist die hier
vorgeschlagene Vorgehensweise, insbesondere infolge des
Roboters, nicht sehr schnell.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Anordnung derart auszubilden, daß damit Kabelbäume
herstellbar sind, deren größte Erstreckung größer ist als die
größte Erstreckung des Verlegetisches selbst, wobei eine
halbautomatische Vorgehensweise beim Abisolieren, Crimpen und
Bestücken anwendbar ist und ein relativ geringer Bedarf an
Gebäude-Grundfläche entsteht.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung zum Bearbeiten von
Leitungsbündeln, im wesentlichen bestehend aus einem
Arbeitstisch mit einer Arbeitsplatte, einem Rechner mit einem
Bildschirm einer Tastatur sowie mit einem Diskettenlaufwerk
einer automatischen Vorrichtung zum Abisolieren, einer
automatischen Bestückungshilfe einer Einspannvorrichtung und
einem Crimpautomaten gelöst, wobei an der Hinterkante der
Arbeitsplatte eine Ausnehmung für die Säule eines
Leitungsträgers vorgesehen ist, und der Leitungsträger im
wesentlichen aus einem Unterbau mit der Säule und einem
gegenüber dem Unterbau um eine vertikale Achse drehbaren
Aufnahmeteil besteht.
Diese Anordnung ermöglicht eine Arbeitsweise, wobei der
Kabelbaum vor dem Bestücken vom Verlegetisch auf einem
hutförmigen Leitungsträger abgelegt, zum Arbeitstisch
gefahren und hier durch Abisolieren, Crimpen und Bestücken
fertiggestellt werden kann. Hierdurch wird die Möglichkeit
eröffnet, einen Kabelbaum auf einem Verlegetisch sozusagen in
Wellenform herzustellen und anschließend zu strecken, so daß
seine größte Erstreckung größer ist als die größte
Erstreckung des Verlegetisches. Bei diesem Strecken bzw.
Ausrichten des Kabelbaumes nehmen die einzelnen Leitungen die
Positionen ein, die der endgültigen Form des Kabelbaumes
entsprechen, wobei sich jedoch die einzelnen Leitungsenden
gegeneinander verschieben. Nach diesem Ausrichten wird der
Kabelbaum mit Kabelbindern abgebunden. Danach werden die
Kabelenden an den einzelnen Enden des Kabelbaumes bündig
abgeschnitten, so daß die sonst beim Einfädeln der
Leitungsenden in die Steckverbinder auftretenden
Längendifferenzen vermieden werden.
Dabei ist insbesondere von Vorteil, daß ein rationellerer
Fertigungsablauf bei geringerem Raumbedarf erreicht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung dargestellt und nachfol
gend näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Anordnung zum Bearbeiten von Leitungsbündeln,
Fig. 2 einen Leitungsträger mit einem Wickelkörper und
Fig. 3 einen Leitungsträger mit einem aus Stäben gebilde
ten Wickelkörper.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung 1 zum Bearbeiten
von Leitungsbündeln. Dieser Arbeitsplatz zur Ausführung von
Konfektionierungsarbeiten an den Leitungsbündeln besteht im
wesentlichen aus einem Arbeitstisch 2 mit einem Arbeitsstuhl 3
und einem Leitungsträger 4. Der Arbeitstisch 2 weist unterhalb
einer Arbeitsplatte 5 rechts des Arbeitsstuhles 3 einen Stau
raum 6 für Kleingeräte und Werkzeuge auf. Links vom Arbeits
stuhl 3 ist ein Gerätefach 7 mit einem Bedienungsfeld 8
angeordnet. Innerhalb des Gerätefaches 7 befindet sich ein Kon
taktmagazin, das Kontakte in allen benötigten Ausführungen
enthält. Auf der Arbeitsplatte 5 befinden sich weiterhin eine
Bestückungshilfe 9, ein Abisolierautomat 10 und ein Crimpauto
mat 11. Auf der linken Seite, der Arbeitsplatte 5 oberhalb des
Gerätefaches 7, ist ein Rechner 12 mit einem Bildschirm 13 und
einer Tastatur 14 angeordnet. Ein dem Rechner 12 zugeordnetes
Diskettenlaufwerk 15 ist über das Bedienungsfeld 8 zugänglich.
Der Leitungsträger 4 weist einen hier nicht sichtbaren Unterbau
mit einer Säule auf und dient der Aufnahme und Halterung der
Leitungsbündel für deren Bearbeitung und Transport. Die Arbeits
platte 5 ist an ihrer dem Arbeitsstuhl 3 abgewandten Seite mit
einer Ausnehmung 17 für den Leitungsträger 4 versehen. Der Lei
tungsträger 4 befindet sich am Arbeitstisch 2 in Arbeitspositi
on, wenn sich dessen Säule innerhalb der Ausnehmung 17 befindet.
In dieser Position sind folgende Arbeitsgänge durchführbar.
- - teilautomatisiertes Abisolieren,
- - Crimpen,
- - rechnergestütztes Kontaktieren und
- - Aufschieben der Steckergehäuse.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Leitungsträgers 4 mit einem
karusselartig um seine senkrechte Achse drehbaren tellerförmigen
Aufnahmeteil 18, in dessen Mitte sich ein zylindrischer Wickel
kern 18 befindet. Am Rande des Aufnahmeteils 18 sind mehrere
Klemmhalter 19 angeordnet. Der Aufnahmeteil 18 wird von einem
Unterbau 21 getragen, der aus der Säule 23 und einem sternförmi
gen Fuß mit fünf radialen Armen 22 gebildet ist, deren Enden mit
feststellbaren Rädern 24 üblicher Art versehen sind.
Das Verlegen und Anordnen der einzelnen Leitungen zu einem
Leitungsbündel geschieht wie bisher auf einem Verlegebrett.
Dabei werden die Leitungsbündel, die meist eine verzweigte
Baumstruktur aufweisen, aus einzelnen Leitungen aufgrund der
jeweiligen Fertigungsvorschrift zusammengestellt, wobei Schutz
schläuche sowie Kabelbinder angebracht werden.
Es wird nun vorgeschlagen, daß die anschließenden Arbeiten nicht
mehr auf dem Verlegebrett sondern auf dem vorbeschriebenen
Leitungsträger 4 ausgeführt werden. Das Kabelbündel wird daher
vom Verlegebrett abgenommen und auf dem Leitungsträger 4 abge
legt. Hierzu wird das Kabelbündel um den Wickelkern 18 herumge
legt und die Enden der einzelnen Zweige des Leitungsbündels
jeweils in den Klemmhaltern 19 festgelegt. Der Leitungsträger 4
wird dann zur Durchführung der weiteren Arbeiten mit dem
Leitungsbündel zu einem Arbeitsplatz 1 gefahren und hier in
Arbeitsposition gebracht, indem die Säule 23 in die Ausneh
mung 16 der Arbeitsplatte 5 bis zu deren Ende eingefahren wird.
Dann werden die bereits genannten Arbeitsgänge teilautomati
siertes Abisolieren, Crimpen, rechnergestütztes Kontaktieren und
Aufschieben der Steckerendgehäuse unter weitgehender Steuerung
durch den Rechner 12 durchgeführt.
Das teilautomatisierte Abisolieren geschieht mittels des Abiso
lierautomaten 10. Diese digital ansteuerbare Vorrichtung
bekannter Art ist in den Arbeitsplatz 1 integriert und erhält
ihre Steuersignale vom Rechner 12. Dieser verfügt durch Zugriff
auf entsprechende Datenbanken über alle arbeitsplatzrelevanten
Daten, die zu einem Leitungsbündel gehören. Vor Beginn der
Arbeiten an einem Leitungsbündel werden dessen Daten über die
Tastatur 14 aufgerufen. Dann wird die Identität des zu bearbei
tenden Bündelendes eingegeben. Daraufhin erscheint auf dem
Bildschirm 13 ein Menü, in dem alle an diesem Bündelende
erscheinenden Leitungsenden aufgeführt sind. Aus diesem Menü
können die den einzelnen Leitungen zugeordneten Steuerbefehle
für dieses Bündelende durch Anschlag der entsprechenden Schlüs
seltasten aufgerufen werden. Nachdem die Leitungsenden auf die
erforderliche Länge gebracht sind, kann das Abisolieren und
Crimpen der Leitungsenden beginnen. Hierzu wird eine der Lei
tungen ausgewählt und die darauf befindliche Kennung abgelesen.
Durch Auswahl dieser Leitung aus dem Menü werden nun die betref
fenden Steuerbefehle für den Abisolier-Automaten und den Crimp-
Automaten aktiviert. Jetzt kann das Leitungsende in die Öffnung
des Abisolier-Automaten eingeführt werden. Ist das Ende voll
eingeführt, so wird ein Anschlag berührt, der den Abisoliervor
gang über einen Auslöseschalter einleitet. Aufgrund des indivi
duellen Steuerbefehls wird jede Leitung unter Berücksichtigung
der individuellen Abmessungen abisoliert. Da dieser Vorgang mit
großer Genauigkeit abläuft, werden Beschädigungen der Leiter
durch das Abisoliermesser sicher vermieden. Wenn ein Leitungs
ende auf diese Weise abisoliert ist, wird es in die Öffnung des
Crimp-Automaten eingeführt. Auch hier wird der Vorgang wieder
durch einen Auslöseschalter in Gang gesetzt, wenn das Leitungs
ende voll in den Kontakt eingeführt ist. Beim Crimpen wird das
jeweilige Leitungsende mit einem Kontakt versehen. Hierzu ist
vorgesehen, daß das Kontaktmagazin, das alle vorkommenden Arten
von Kontakten, also Kontakt-Stifte und -Buchsen enthält, mit dem
Crimpautomaten 11 über eine Kontaktzuführung in Verbindung
steht. Das Kontaktmagazin ist programmsteuerbar ausgebildet, so
daß dieses immer den lt. Fertigungsplan für das gerade abiso
lierte Leitungsende vorgesehenen Kontakt liefert. Die Kontak
tierungsarbeit an einem Bündelende ist abgeschlossen, wenn alle
Leitungsenden mit einem Kontakt versehen sind.
Eine Ausgestaltung des Crimpautomaten 11 besteht darin, daß
dieser mit einer Lichtschranke derart zusammenwirkt, daß der
Crimpvorgang ausgelöst wird, wenn das abisolierte Leitungsende
voll in den betreffenden Kontakt eingeschoben ist. Dies wird
dadurch erreicht, daß der Lichtstrahl so geführt ist, daß er
unterbrochen wird, wenn die beim Abisolieren entstandene
Schnittfläche der Ummantelung an der gegenüberliegenden Fläche
des Kontaktes annähernd anliegt. Der Vorteil der Lichtschranke
gegenüber dem Auslöseschalter zeigt sich beim Crimpen von Kon
takten für größere Leitungsquerschnitte. Hierbei wird nämlich
aufgrund der Lichtschranke ein durch Reibung verursachtes vor
zeitiges Auslösen des Crimpvorgangs vermieden.
Zum rechnergestützten Anschließen von Steckverbindern an die
betreffenden Bündelenden wird der an dem Ende des Leitungsbün
dels anzubringende Steckverbinder in die schraubstockartige
Aufnahme der Einspannvorrichtung 16 eingespannt und in
Bestückungsposition gebracht. In dieser Position ist die
kabelseitige Schnittstelle des Steckverbinders zum Einsetzen der
Kontakte zugänglich und der Steckverbinder gegenüber der
Bestückungshilfe 9 optimal ausgerichtet. Zur Ausrichtung des
Steckverbinders gegenüber der Bestückungshilfe 9 ist die
Einspannvorrichtung 16 innerhalb einer zur Arbeitsplatte 5
parallelen Ebene frei verschieb- und verdrehbar ausgebildet und
kann in jeder so erreichbaren Position fixiert werden. Zum
Ausrichten der Einspannvorrichtung 16 wird über die Tastatur 14
die Identität des zu bearbeitenden Bündel-Endes in den Rech
ner 12 eingegeben. Daraufhin liefert die Bestückungshilfe 9
gleichzeitig zwei Leitstrahlen, die bestimmten, für den betref
fenden Steckverbinder charkteristischen Kontaktkammern zugeord
net sind. Das Ausrichten des Steckverbinders erfolgt dann
dadurch, daß die von der Bestückungshilfe 9 gelieferten Markie
rungen durch Verlagern des Steckverbinders mit den genannten
Kontaktkammern zur Deckung gebracht und der Steckverbinder in
dieser Position fixiert wird. Danach erscheint auf dem Bild
schirm 13 ein Menü, das die Kennungen aller an den Steckverbin
der anzuschließenden Leitungen enthält. Damit kann das Bestücken
des Steckverbinders wie folgt durchgeführt werden. Es wird eine
der Leitungen zum Einsetzen in den Steckverbinder ausgewählt,
deren Kennung abgelesen und die entsprechende, auf dem Bilds
chirm 13 angezeigte Option durch Anschlagen der zugeordneten
Schlüsseltaste ausgewählt. Hierdurch wird eine Ansteuerung der
Bestückungshilfe 9 ausgelöst, so daß die Kontaktkammer, in die
der Kontaktstift mit der damit verbundenen Leitung einzusetzen
ist, durch einen optischen Leitstrahl eindeutig markiert wird.
Damit kann das Einsetzen des Stiftes in die richtige Kontakt
kammer erfolgen. Danach wird die Kennung der nachfolgend einzu
setzenden Leitung abgelesen und die entsprechende Option aus dem
Menü aufgerufen. Daraufhin wird die dem ausgewählten Leitungsen
de zugeordnete Kontaktkammer durch den Lichtstrahl markiert.
Damit kann auch dieser Kontakt in die richtige Kontaktkammer
eingesetzt werden. Ist das Einsetzen aller mit diesem Steckver
binder zu verbindenden Leitungen erfolgt, so wird das nächste
Ende des Kabelbaumes mit einem Steckverbinder versehen. Die
hierbei angewendete Vorgehensweise wird dadurch ermöglicht, daß
der Rechner 12 durch Zugriff auf die abgespeicherten Daten die
Koordinaten der jeweils gültigen Kontaktbilder aus den entspre
chenden Dateien ausliest, und in Form von Steuerbefehlen an die
Bestückungshilfe 9 weiterleitet.
Eine Ausgestaltung der Anordnung besteht darin, daß an den
Rechner 12 eine Maus angeschlossen ist. Die Maus erzeugt auf dem
Bildschirm 13 einen frei beweglichen Cursor, mit dem die einzel
nen Optionen angesteuert und mittels der Maustaste ausgewählt
werden können. Hierbei ist es nicht erforderlich, die den
einzelnen Optionen zugeordneten Schlüsseltasten (Menüpunkte) vom
Bildschirm 13 abzulesen, um diese dann auf der Tastatur 14 anzu
schlagen.
Nach Beendigung dieser Arbeiten sind alle Enden des Leitungsbün
dels mit den vorgesehenen Kontakten, Kabelschuhen bzw. Steckver
bindern versehen und der Leitungsträger 4 wird zum nächsten
Arbeitsplatz gefahren, wo beispielsweise nur noch rein manuelle
Restarbeiten ausgeführt werden.
Eine denkbare Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die
Kennungen der einzelnen Leitungen direkt durch ein optisches
Lesegerät gelesen und in den Rechner 12 eingegeben werden. Hier
durch wird die mögliche Fehlerrate weiter gesenkt.
Fig. 3 zeigt eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungs
trägers 4 mit dem Aufnahmeteil 18 und den vorbeschriebenen
Elementen 20 bis 24. Diese Ausgestaltung besteht darin, daß
anstelle des zylindrischen Wickelkerns 19 mehrere vertikale
Stäbe 25 verwendet werden. Hierzu ist eine entsprechende Anzahl
von Buchsen 26 zur Aufnahme der Stäbe 25 auf einem konzentri
schen Kreis um den Mittelpunkt des Leitungsträgers mit annähernd
gleichmäßiger Winkelteilung angeordnet. In dem gezeigten Bei
spiel besteht der Wickelkern nur noch aus sechs Stäben. Durch
diese Lösung ergibt sich eine bessere Übersichtlichkeit des
Leitungsbündels sowie eine bessere Handhabung. Es können auch
mehrere Kreise von unterschiedlichem Durchmesser mit darauf
angeordneten Buchsen 26 vorgesehen sein. Hierdurch läßt sich der
Wickelkern durch Einsetzen der Stäbe 25 in die betreffenden
Buchsen 26 an Leitungsbündel von unterschiedlichen Abmessungen
anpassen. Um auch die Höhe des Aufnahmeteils 18 an unterschied
liche Gegebenheiten der einzelnen Arbeitsplätze anzupassen, ist
die Säule 23 mit einer Höhenverstellung 27 bekannter Art verse
hen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen
Beispielausführungen beschränkt. Sie erstreckt sich vielmehr auf
alle Ausgestaltungen, die im Rahmen der Ansprüche denkbar sind.
Claims (6)
1. Anordnung zum Bearbeiten von Leitungsbündeln, im wesentli
chen bestehend aus einem Arbeitstisch mit einer Arbeitsplatte,
einem Rechner mit einem Bildschirm einer Tastatur sowie mit
einem Diskettenlaufwerk einer automatischen Vorrichtung zum
Abisolieren, einer automatischen Bestückungshilfe einer
Einspannvorrichtung und einem Crimpautomaten, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Hinterkante der
Arbeitsplatte (5) eine Ausnehmung für die Säule (23) eines
Leitungsträgers (4) vorgesehen ist, und der Leitungsträger im
wesentlichen aus einem Unterbau (21) mit der Säule (23) und einem
gegenüber dem Unterbau (21) um eine vertikale Achse drehbaren
Aufnahmeteil (18) besteht.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (18)
horizontal ausgerichtet und tellerförmig ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (18)
einen zylindrischen Wickelkern (19) aufweist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (18)
einen Wickelkern (19) aufweist, der aus vertikalen in
Buchsen (26) einsetzbaren Stäben (25) gebildet ist, wobei die
Buchsen (26) in annähernd gleicher Winkelteilung auf einem
konzentrischen Kreis um die Achse des Aufnahmeteils (18)
angeordnet sind.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen (26) auf
mehreren konzentrischen Kreisen um die Achse des
Aufnahmeteils (18) angeordnet sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (23) mit
einer Höhenverstellung (27) versehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE4100797A Expired - Lifetime DE4100797C2 (de) | 1991-01-12 | 1991-01-12 | Anordnung zum Bearbeiten von Leitungsbündeln |
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