DE4100264C2 - Speicherschaltung in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners - Google Patents

Speicherschaltung in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners

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Description

Die Erfindung geht aus von einer Speicherschaltung in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In Fig. 1 ist eine solche herkömmliche Speicherschaltung 1 dargestellt, welche in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners vorgesehen ist. Die Speicherschaltung 1 weist ein Spitzenwert-Halteregister 2 und einen Vergleicher 3 auf. Ein Vorlagen-Scanner 4 liest optisch eine Vorlage und gibt ein analoges Videosignal ab. Ein Analog-Digital-(A/D-)Umsetzer 5 empfängt das analoge Videosignal und setzt es, basierend auf den Spitzenwerten des analogen Videosignals, in ein digitales Videosignal um. Das digitale Videosignal wird dann an das Spitzenwert-Halteregister 2 und den Vergleicher 3 angelegt. Das Register 2 hält die Spitzenwerte des digitalen Videosignals, welches synchron mit einem Takt CLK eingegeben wird. Die Spitzenwerte in dem Register 2 werden in den Vergleicher 3 eingegeben, welcher das digitale Videosignal von dem A/D-Umsetzer 5 mit dem Spitzenwert von dem Register 2 vergleicht und einen der Ausgangswerte von dem Spitzenwert-Halteregister 2 und dem A/D-Umsetzer 5 auswählt, welcher größer als der jeweils andere Wert ist. Der von dem Vergleicher 3 ausgewählte Wert wird in eine (nicht dargestellte) Binärwerte erzeugende Schaltung abgegeben. Das heißt, die Speicherschaltung 1 hält immer Daten mit den größeren Spitzenwerten.
In Fig. 2 ist ein Flußdiagramm dargestellt, in welchem ein Binärwert-Bildungsvorgang gezeigt ist, bei welchem die vorer­ wähnte Speicherschaltung 1 benutzt ist. In Fig. 2 sind die Größen BD, PD, PD′ und BVIDEO folgendermaßen definiert:
BD: Eingangsvideodaten (digitales Videosignal);
PD: augenblicklicher Spitzenwert;
PD′: neuer Spitzenwert, und
BVIDEO: binäre (binarized) Videodaten.
Schritte P1 und P2 betreffen den Betrieb der Speicherschaltung 1. Beim Schritt P1 vergleicht der Vergleicher 3 die Eingangsvideodaten PD mit dem augenblicklichen Spitzenwert PD. Wenn BD<PD ist, werden beim Schritt P2 die Ein­ gangsvideodaten BD in dem Spitzenwert-Halteregister 2 syn­ chron zu dem Taktsignal CLK gehalten, so daß die Eingangsvi­ deodaten BD als der neue Spitzenwert PD′ in das Spitzenwert- Halteregister 2 geschrieben werden. Schritte P3 bis P5 bezie­ hen sich auf den Betrieb der (in Fig. 1 nicht dargestellten) Binärwerte erzeugenden Schaltung. Wenn die Eingangsvideodaten gleich oder größer als 60% des neuen (augenblicklichen) Spitzenwerts PD′ (=PD) in dem Spitzenwert-Halteregister 2 sind, werden die Eingangsvideodaten PD bei den Schritten P3 und P4 entsprechend gesetzt, damit sie "0" (weiß) der binären Videodaten BVIDEO sind. Wenn andererseits die Eingangsvideodaten kleiner als 60% des neuen Spitzenwerts PD′ (= PD) sind, werden die Eingangsvideodaten BD bei den Schritten P3 und P4 so gesetzt, daß sie "1" (schwarz) der binären Videodaten BVIDEO sind.
Jedoch weisen herkömmliche Spitzenwert-Halteschaltungen, wie sie vorstehend beschrieben sind, den Nachteil auf, daß sie leicht durch Störungen, wie Staub auf der Vorlage, beeinflußt werden. Das Vorhandensein von Störungen verursacht einen Spitzenwert, welcher größer als der ursprüngliche (echte) Spitzenwert ist. Mit anderen Worten, die Eingangsvideodaten haben aufgrund einer Störung ein anormales Bit oder anormale Bits. In diesem Fall werden die als Binärwerte ausgebildeten Videodaten ungenau, und folglich unterscheidet sich ein Bild, das aus den als Binärwerte ausgebildeten Videodaten wieder­ gegeben worden ist, von dem ursprünglichen Bild.
Der vorerwähnte Nachteil wird anhand von Fig. 3 beschrieben. Die Eingangsvideodaten haben einen anormalen Spitzenwert, welcher auf einem anormalen Bit oder auf anormalen Bits ba­ siert, welche(s) höher sind als ein normaler (echter) Spitzenwert, welcher auf einem normalen Bit oder normalen Bits basiert. Wenn ein solcher anormaler Spitzenwert von der Spitzenwert-Halteschaltung 1 gehalten wird, wird ein Schwellenwert-(slice)Pegel (PD′×0,6), welcher bei der Binärbildung verwendet worden ist, anormal gesetzt, um auf einem höheren Pegel zu liegen. Folglich wird der Spitzenwert, welcher als "weiß" erkannt werden sollte, wie in Fig. 4(a) dargestellt ist, irrtümlicherweise als "schwarz" erkannt, wie in Fig. 4(b) dargestellt ist.
Aus der DE 37 16 921 A1 ist ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Spitzenwertbestimmung bekannt, wobei diese bekannte Schaltungsanordnung insbesondere dazu dient, das Maximum eines Analogsignals präzise und schnell erkennen zu wozu das Analogsignal zunächst in ein digitales Signal umgewandelt und dann in ein Doppelregister geschoben wird. Mit Hilfe einer Vergleichseinrichtung wird das erste und das letzte im Doppelregister eingespeicherte Kodewort verglichen und es wird das Vorzeichen der Wertdifferenz ermittelt. Ändert sich dabei das Vorzeichen, so ist dies das Kriterium für das Vorhandensein eines Amplitudenmaximums. Der Vergleichsvorgang und die Einspeicherung der Kodewörter in das Doppelregister erfolgt hierbei kontinuierlich, also nicht abhängig davon, ob ein Eingangssignal größer oder kleiner als der augenblicklich im Register gespeicherte Spitzenwert ist.
Aus der Literaturstelle TINNEMEIER, Criss, Ing. et al: "Störsicherer Spitzenwertdetektor" in: Elektronik, 1982, Heft 17, S. 47-53, ist ein störsicherer Spitzenwertdetektor bekannt, der einen A/D-Umsetzer umfaßt, der ein analoges Eingangssignal in ein digitales Signal umsetzt, wobei ferner auch ein Speicher und eine Komparatorschaltung vorhanden sind. Die Komparatorschaltung empfängt die im Speicher momentan abgespeicherten Signale und vergleicht sie mit den momentanen Eingangssignalen, die am Ausgang des A/D-Umsetzers auftreten, wobei der Inhalt des Speichers dann erneuert wird, wenn die neuen Eingangssignale größer sind als die aus dem Speicher ausgelesenen zum Vergleich herangezogenen Signale.
Dabei wird aber an den jeweils neu einzuschreibenden Spitzenwerten keinerlei Operation vorgenommen, d. h. es werden die jeweils größeren Spitzenwerte unverändert in die Speichereinrichtung eingeschrieben.
Aus der DE 38 22 195 A1 ist ein Verfahren zur Bestimmung der Amplitude und der Amplitudenlage des Maximums eines Korrelationssignals aus von einem Korrelator bereitgestellten digitalen Korrelationssignalen bekannt. Diese Korrelationssignale werden vorzugsweise aus einem Vergleich von aktuellen Szenen wiedergebenden Sensorbildern mit gespeicherten Referenzbildern errechnet, wobei die Amplitude und auch die Amplitudenlage aus Abtastwerten einer digitalen Repräsentation ermittelt sowie einem Speicher mit Maximumdetektor zugeführt werden. Gemäß diesem bekannten Verfahren wird das durch Abtastwerte der digitalen Repräsentation ermittelte Korrelationssignal einem Interpolator zugeführt und interpoliert. Als Ergebnis wird die Amplitude und Amplitudenlage des Maximums des dem kontinuierlichen Korrelationssignal angenäherten interpolierten Signals ermittelt und für eine genaue Vermessung, ein Auffrischen von Referenzbildern oder eine Steuerung von Stellmotoren bereitgestellt.
Aus der EP 0 224 935 A2 ist eine Amplituden-Detektorschaltung bekannt, bei der ein Analog-Digital-Wandler zur Anwendung gelangt. Mit Hilfe einer Vergleichsstufe werden die zunächst abgespeicherten ersten digitalen Daten mit zweiten digitalen Daten verglichen, wobei abhängig vom Vergleichsergebnis entweder die ersten digitalen Daten als neue Daten eingespeichert werden oder die zweiten digitalen Daten als neue digitale Daten eingespeichert werden, wobei aber an den jeweils abgespeicherten digitalen Daten ebenfalls keinerlei spezifische Operation durchgeführt wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Speicherschaltung in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners der angegebenen Gattung zu schaffen, bei welcher der Einfluß des Auftretens von einem oder von mehreren anormalen Bits wirksam unterdrückt werden kann, um die Sicherheit bei der Erkennung von Weiß wiedergebenden Spitzenwerten und von Schwarz wiedergebenden Spitzenwerten zu erhöhen.
Diee Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Speicherschaltung in einem Scanner;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, in welchem die Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Speicherschaltung und ein Binärwert-Bildungsvorgang illustriert sind, bei welchem Daten benutzt werden, die von der Spitzenwert-Halteschaltung geliefert worden sind;
Fig. 3 ein Wellenformdiagramm, anhand welchem ein Nach­ teil der herkömmlichen, in Fig. 1 dargestellten Speicherschaltung erläutert wird;
Fig. 4 ein Wellenformdiagramm, in welchem der Nachteil der herkömmlichen, in Fig. 1 dargestellten Speicherschaltung dargestellt ist;
Fig. 5 ein Blockdiagramm einer ersten bevorzugten Ausfüh­ rungsform mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 6 ein Blockdiagramm einer in Fig. 5 dargestellten Spitzenwert-Halteschaltung;
Fig. 7 ein Flußdiagramm der Arbeitsweise der ersten be­ vorzugten Ausführungsform;
Fig. 8 ein Blockdiagramm einer zweiten bevorzugten Aus­ führungsform mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 9 ein Wellenformdiagramm, in welchem die Beziehung zwischen Taktsignalen (CLK1 und CLK3) dargestellt ist; und
Fig. 10 ein Diagramm der Arbeitsweise der zweiten Ausfüh­ rungsform.
Nunmehr wird eine erste Ausführungsform mit Merkmalen nach der Erfindung anhand von Fig. 5 beschrieben, in welcher eine Videoverarbeitungsein­ heit mit einer Spitzenwert-Halteschaltung dargestellt ist. Eine Videoverarbeitungs-(VP-)Einheit 11 weist einen Vorlagen­ scanner 12, eine Videoverarbeitungseinheit-(VPU)-Steuerein­ heit 13, einen A/D-Umsetzer 14, eine Spitzenwert-Halteschal­ tung 15 und eine Binärwerte bildende Schaltung 16 auf.
Der Vorlagenscanner 12 ist beispielsweise als ein Zeilenscan­ ner ausgebildet, welcher eine ladungsgekoppelte Einrichtung (CCD) benutzt. Der Scanner 12 liest die Vorlage in einer Zei­ leneinheit und gibt ein entsprechendes analoges Videosignal ab. Die VPU-Steuereinheit 13 hat eine eingebaute Zentralein­ heit (CPU) und steuert den gesamten Betrieb der Videoverar­ beitungseinheit 11. Die VPU-Steuereinheit 13 wird von einer anderen (nicht dargestellten) Zentraleinheit gesteuert. Der A/D-Umsetzer 14 setzt das analoge Videosignal von dem Scanner 12 in entsprechende Eingangsvideodaten (ein digitales Video­ signal) um.
Die Spitzenwert-Halteschaltung 15 hat einen in Fig. 6 darge­ stellten Aufbau. Die Spitzenwert-Halteschaltung 15 weist eine Speichereinrichtung (Spitzenwert-Halteregister) 17 und eine Operationsschaltung 18 auf. Synchron mit einem Taktsignal CLK1 von einer externen Einrichtung hält die Speichereinrichtung 17 einen Spitzenwert, welcher von der Operationsschaltung 18 abgegeben wird. Die Operati­ onsschaltung 18 führt eine vorherbestimmte Operation (welche später noch beschrieben wird) an den Eingangsvideodaten von dem A/D-Umsetzer 14 und dem augenblicklichen Spitzenwert durch, welcher in der Speichereinrichtung 17 gehalten ist, und erzeugt einen neuen Spitzenwert, welcher in die Speichereinrichtung 17 eingeschrieben wird. Hierbei sollte beachtet werden, daß die vorerwähnte, vorherbestimmte Operation nur durchge­ führt wird, wenn der Spitzenwert der Eingangsvideodaten von dem A/D-Umsetzer 14 größer als der augenblickliche Spitzen­ wert in der Speichereinrichtung 17 ist. Der in der Speichereinrichtung 17 gehaltene Spitzenwert wird an die in Fig. 5 dargestellte Binärwerte erzeugende Schaltung 16 abgegeben.
Die Binärwerte erzeugende Schaltung 16 vergleicht den Spit­ zenwert von der Speichereinrichtung 17 mit den Eingangsvideodaten von dem A/D-Umsetzer 14 und bestimmt, ob der eingegebene Videoda­ tenwert ein weißes oder ein schwarzes Signal ist. Das Ergeb­ nis dieses Bestimmungsvorgangs wird dann als ein digitaler Bilddatenwert BVIDEO abgegeben.
Die Operationen der Spitzenwert-Halteschaltung 15 und der Bi­ närwerte erzeugenden Schaltung 16 werden nunmehr anhand von Fig. 7 beschrieben. Die VPU-Steuereinheit 13 wird durch einen entsprechenden Befehl von einer (nicht dargestellten) exter­ nen Zentraleinheit gestartet. Die Eingangsvideodaten werden in die Operationsschaltung 18 der Spitzenwert-Halteschaltung 15 eingegeben. Bei einem in Fig. 7 dargestellten Schritt P11 vergleicht die Operationsschaltung 18 die Eingangsvideodaten PD mit dem augenblicklichen Spitzenwert PD und bestimmt, ob (PD-BD)<0 ist oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß (PD-BD)<0 ist, wird ein neuer Spitzenwert PD′ entspre­ chend der folgenden Formel (1) berechnet:
PD′ = (BD + PD)/2 (1)
Wenn dagegen festgestellt wird daß (PD-BD)0 ist, wird der augenblickliche Spitzenwert PD als der neue Spitzenwert PD′ (PD′=PD) gesetzt. Das heißt, der augenblickliche Spit­ zenwert PD wird nicht erneuert. Der neue Spitzenwert PD′ und die eingegebenen Videodaten von dem A/D-Umsetzer 14 werden an die Binärwerte erzeugende Schaltung 16 abgegeben. Bei einem Schritt P13 führt die Binärwerte erzeugende Schaltung 16 eine Binärwert-Bildungsprozedur durch, bei welcher auf der Basis der folgenden Formel (2):
PD′ × 0,6 - BD 0 (2)
bestimmt wird, ob der eingegebene Videodatenwert "0" (weiß) oder "1" (schwarz) ist.
Ein Wert von PD′×0,6 ist ein Schwellenwert-(slice)Pegel für die Binärbildungsprozedur. Der Koeffizient in der Formel (2) ist nicht auf 0,6 begrenzt. Wenn der eingegebene Videodaten­ wert BD größer als 60% des Spitzenwerts PD′ ist, gibt bei einem Schritt P14 die Binärwerte erzeugende Schaltung 16 den binären Videodatenwert BVIDEO mit einem Wert von "0" (weiß) ab. Wenn dagegen der eingegebene Videodatenwert BD gleich oder kleiner als 60% des Spitzenwerts PD′ ist, gibt bei einem Schritt P15 die Binärwerte erzeugende Schaltung 16 den binä­ ren Videodatenwert BVIDEO mit einem Wert von "1" (schwarz) ab.
Wie vorstehend beschrieben, wird bei der ersten Ausführungs­ form der Spitzenwert, welcher in die Speichereinrichtung 17 eingeschrieben worden ist, durch die Operation an dem augenblicklichen Spitzenwert PD und dem ein­ gegebenen Videodatenwert BD erneuert. Mit dieser Anordnung kann verhindert werden, daß ein anormales Bit oder anormale Bits in der Spitzenwert-Halteschaltung 15 gehalten werden.
Folglich ist es möglich, den Einfluß eines anormalen Bit (von anormalen Bits) an dem wiedergegebenen Bild zu unterdrücken. Ferner kann ein zusätzlicher Vorteil dadurch erhalten werden, daß ein Halbtonbild, welches mit Hilfe der Spitzenwert-Halte­ schaltung 15 erzeugt worden ist, eine geglättete Form hat.
Die Formel, welche bei der Binärdatenbildungsprozedur verwen­ det wird, ist nicht auf die vorerwähnte Formel (1) beschränkt. Es können auch andere Formeln verwendet werden, wie beispiels­ weise die nachstehenden Formeln (3) und (4):
PD′ = (2BD + PD)/3 (3)
PD′ = (BD + 2PD)/3 (4)
Nunmehr wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform mit Merkmalen nach der Er­ findung anhand von Fig. 8 beschrieben, in welcher diejenigen Teile, welche dieselben wie die in Fig. 5 und 6 sind, mit den­ selben Bezugszeichen bezeichnet sind. Die in Fig. 8 dargestell­ te Schaltungsanordnung hat eine Spitzenwert-Halteschaltung 21, welche aus einer Speichereinrichtung (Spitzenwert-Halteregister) 22, einem Zähler 23 und der vorerwähnten Operationsschaltung 18 besteht. Die Speichereinrichtung 22 hat eine Abwärtszählfunktion. Synchron mit dem Taktsignal CLK1 wird der Spitzenwert, wel­ cher von der Operationsschaltung 18 berechnet und abgegeben worden ist, in die Speichereinrichtung 22 geschrieben. Der Zähler 23 erzeugt einen Taktimpuls CLK3, wenn eine vor­ herbestimmte Anzahl Taktimpulse CLK2 von einer externen Ein­ richtung gezählt ist. Jeder Taktimpuls CLK2 wird jedesmal dann erzeugt, wenn die Verarbeitung von Daten einer Zeile be­ endet ist. Die Speichereinrichtung 22 zählt einen vor­ herbestimmten Wert von dem im Register gehaltenen Spitzen­ wert synchron mit dem Taktsignal CLK3 zurück. Beispielsweise wird die Speichereinrichtung 22 von seinem Zählwert synchron mit dem Taktsignal CLK3 um 1 dekrementiert. Das Taktsignal CLK3 wird dazu verwendet, damit die Speichereinrichtung 22 den vorherbestimmten Wert rückwärts zählt, wenn der Spitzenwert noch nicht erneuert worden ist, nachdem Daten, welche sich auf eine vorherbestimmte Anzahl aufeinan­ derfolgender Zeilen beziehen, verarbeitet werden. Die Bezie­ hung zwischen den Taktsignalen CLK1 und CLK3 ist in Fig. 9 dargestellt.
Die in Fig. 7 dargestellte Prozedur gilt für die Operationen der Operationsschaltung 18 und der Speichereinrichtung 22 sowie für die Binärdatenerzeugungsprozedur der Binärwerte erzeugenden Schaltung 16. Bei der zweiten Ausführungsform wird, wenn ein anormales Bit oder anormale Bits in der Speichereinrichtung 22 gehalten sind, eine zusätzliche Prozedur durchgeführt. Die zusätzliche Prozedur besteht darin, zu bestimmen, ob der Spitzenwert, welcher durch das anormale Bit verursacht ist, in der Speichereinrichtung 22 für eine vorherbestimmte Zeit, welche durch das Taktsignal CLK3 festgelegt worden ist, gehalten wird oder nicht, und besteht darin, einen vorherbestimmten Wert (der beispielsweise gleich 1 ist) von dem gehaltenen Spitzenwert jedesmal dann rückwärts zu zählen, wenn die vorherbestimmte Zeit verstrichen ist (d. h., das Taktsignal CLK3 erzeugt wird).
Wenn in Fig. 10 eine Störung in einer Zeile vorliegt und der durch die Störung hervorgerufene Spitzenwert in der Speichereinrichtung 22 gehalten wird, werden binär gebildete Videodaten BVIDEO, welche sich auf aufeinanderfolgende Zeilen, welche auf die Zeile mit der Störung folgen, in einer zu einer Hauptabtastrichtung senkrechten Unterabtastrichtung be­ ziehen, durch den durch die Störung bewirkten Spitzenwert be­ einflußt. Um den Einfluß des durch die Störung hervorgerufe­ nen Spitzenwerts zu unterdrücken, zählt, wenn derselbe Spit­ zenwert in der Speichereinrichtung 22 während eines durch das Taktsignal CLK3 vorherbestimmten Abschnitts (n) ge­ halten wird, die Speichereinrichtung 22 den vorherbe­ stimmten Wert von dem in der Schaltung gehaltenen Spitzen­ wert rückwärts. Wenn nunmehr der Zählwert gleich "1" ist, ist der Spitzenwert, welcher in der n-ten Zeile von der Zeile mit der Störung erhalten worden ist, gleich (PD′-1), und der Spitzenwert, der in der 2n-ten Zeile von hier aus erhalten worden ist, ist (PD′-2). Wenn die vorstehend beschriebene Prozedur weitergeht, wird der Einfluß der Störung verringert. Wenn der Spitzenwert während des vorherbestimmten Zeitab­ schnitts erneuert wird, gibt die Operationsschaltung 18 ein Steuersignal an die Speichereinrichtung 22 und den Zäh­ ler 23 ab, so daß der Zähler 23 beginnt, die vorherbestimmte Anzahl Taktimpulse CLK2 zu zählen.

Claims (8)

1. Speicherschaltung in einem Videoverarbeitungsteil eines Scanners, mit einer Vorlagenabtasteinrichtung (12) und einem der Vorlagenabtasteinrichtung (12) nachgeschalteten A/D-Umsetzer (14), mit einer Spitzenwert-Halteschaltung (15), welche die digitalen Videosignale des A/D-Umsetzers (14) empfängt, um die Spitzenwerte des digitalen Videosignals zu halten, und mit einer Binärwerte erzeugenden Schaltung (16), welche die Spitzenwerte der Spitzenwert-Halteschaltung (15) empfängt, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die Spitzenwert-Halteschaltung (15) eine Operationsschaltung (18) aufweist, welche die digitalen Eingangsvidodaten von dem A/D-Umsetzer (14) und die augenblicklich in einer Speichereinrichtung (17) der Spitzenwert- Halteschaltung (15) gespeicherten Spitzenwertdaten empfängt und eine vorbestimmte Operation an den Eingangsvideodaten dann vornimmt, wenn der Spitzenwert der Eingangsvideodaten größer als der augenblickliche Spitzenwert in der Speichereinrichtung (17) ist und den dabei neu gewonnenen Spitzenwert in die Speichereinrichtung (17) einschreibt, und
  • b) die die Binärwerte erzeugende Schaltung (16) den Spitzenwert von der Speichereinrichtung (17) mit den Eingangsvideodaten vergleicht und bestimmt, ob der eingegebene Videodatenwert ein weißes oder ein schwarzes Signal ist.
2. Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationsschaltung (18) eine Einrichtung zum Berechnen der folgenden Formel aufweist: PD′ = (BD + PD)/2,wobei BD das Eingangssignal ist, PD der augenblickliche Spitzenwert ist und PD′ ein erneuerter Spitzenwert ist, welcher als der augenblickliche Spitzenwert in die Speichereinrichtung (17) geschrieben wird.
3. Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationseinrichtung eine Einrichtung zum Berechnen der folgenden Formel aufweist: PD′ = (2 BD + PD)/3wobei BD das Eingangssignal, PD der augenblickliche Spitzen­ wert und PD′ ein erneuerter Spitzenwert ist, welcher in die Speichereinrichtung (17) als der augenblickliche Spitzenwert geschrieben wird.
4. Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationseinrichtung eine Einrichtung zum Berechnen der folgenden Formel aufweist: PD′ = (BD + 2 PD)/3wobei BD das Eingangssignal, PD der augenblickliche Spitzen­ wert und PD′ ein erneuerter Spitzenwert ist, welcher als der augenblickliche Spitzenwert in die Speichereinrichtung (17) geschrieben wird.
5. Speicherschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (23), welche bestimmt, ob der augenblickliche Spitzenwert erneuert wird oder nicht, bevor ein vorherbestimmter Zeitabschnitt verstrichen ist, und durch eine Einrichtung (23), um den augenblicklichen Spitzenwert in der Speichereinrichtung (17) um einen vorherbestimmten Wert jedesmal dann zu verringern, wenn die Einrichtung (23) festlegt, daß ein augenblicklicher Spitzenwert während des vorherbestimmten Zeitabschnitts zu erneuern ist.
6. Speicherschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (23) einen Zähler aufweist, um den vorherbestimmten Zeitabschnitt zu zählen, und um ein Taktsignal (CLK2) zu erzeugen, wenn der vorherbestimmte Zeitabschnitt gezählt worden ist.
7. Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Binärwerte erzeugende Schaltung (16) ein binäres Videosignal aus dem augenblicklichen Spitzenwert in der Speichereinrichtung (17) und dem digitalen Videosignal von dem Umsetzer (14) erzeugt.
8. Speicherschaltung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Binärwerte erzeugende Schaltung (16) dafür ausgebildet ist zu beurteilen, ob der folgenden Ungleichung genügt ist: PD′ × A-BD 0wobei PD′ der augenblickliche Spitzenwert, BD das digitale Videosignal und A eine vorherbestimmte Konstante ist, und
ferner zum Erzeugen des binär gebildeten Videosignals ausgebildet ist, so daß das binär gebildete Videosignal gleich "1" ist, wenn der Ungleichung genügt ist, und gleich "0" ist, wenn der Ungleichung nicht genügt ist.
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