DE409197C - Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht umlaufenden elektrischen Vorrichtungen - Google Patents

Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht umlaufenden elektrischen Vorrichtungen

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Publication number
DE409197C
DE409197C DES64848D DES0064848D DE409197C DE 409197 C DE409197 C DE 409197C DE S64848 D DES64848 D DE S64848D DE S0064848 D DES0064848 D DE S0064848D DE 409197 C DE409197 C DE 409197C
Authority
DE
Germany
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flyweight
speed
contacts
switching device
electrical devices
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Expired
Application number
DES64848D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 6. FEBRUAR 1925
Es sind bereits Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht mit umlaufenden elektrischen Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen sich mit den Fliehgewichten Kontakte drehen, wobei die Schaltreize über Schleifringe nach außen übertragen werden. Die Anordnung war so getroffen, daß die Fliehgewichte beweglich an den gleichfalls beweglichen Kontaktarmen befestigt waren und durch Federn und eine Klinkvorrichtung innerhalb der zulässigen Drehzahl festgehalten wurden. Erst beim Erreichen der Drehzahl, bei der die Kontakte geschlossen werden sollten, klinkten die Fliehkraftgewichte aus und schleuderten die Kontaktarme gegen die zu schließenden Kontakte. Diese Vorrichtung hat aber die außerordentlichen Nachteile, daß sich die einmal geschlossenen Kontakte erst wieder beim Erreichen einer sehr geringen Drehzahl, fast bei Stillstand, lösen, da keine besonderen radial wirkenden Kräfte, wie Federn o. dgl., zum Rückzug der Kontaktarme vorhanden waren, und ferner, daß die Kontakte in der Nähe der zur Ausschaltung nötigen Drehzahl anfangen zu flattern.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände durch einen Fliehkraftschalter, bei dem eine Haltevorrichtung den Kontaktarm bei ausgeschlagenem Fliehgewicht am Flattern infolge geringer Drehzahlschwankungen verhindert. Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß sich das Fliehgewicht bei Verminderung der Drehzahl durch zunehmende Einwirkung seines Gewichtes aus der Haltevorrichtung löst. Man kann die Haltevorrichtung auch durch ein besonderes Fliehgewicht steuern,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alexander Walter in Siemensstadt.
das diese erst beim Sinken der Drehzahl auf ein bestimmtes Maß freigibt. Endlich kann man vom Fliehgewicht auch eine Schaltvorrichtung steuern, deren Kontaktorgan in seinen beiden Endlagen durch eine Kraft festgehalten wird.
Die Abbildungen geben Ausführungsbeispiele für die Erfindung. Die Welle 2 des Fliehkraftreglers wird durch eine Welle; 1 angetrieben. Die Welle 2 trägt -einen Teller oder Arme 3, auf denen die Lager 4 für die Fliehkraftpendel 5 mit den Fliehgewichten 6 angeordnet sind. Die Pendel werden durch Federn 7 in ihrer Ruhelage gehalten. Beim Ausschlagen der Pendel 5 werden die Kontakte 8 geschlossen. Die leitenden Verbindungen von diesen Kontakten sind über die Schleifringe 9 nach außen geführt.
Schwankt bei dieser Anordnung die Drehao zahl in der Nähe des Punktes., wo ein Kontakt geschlossen oder geöffnet werden soll, so könnte es vorkommen., daß die durch die Kontakte einzuschaltenden Vorrichtungen fortwährend ein- und ausgeschaltet werden. Abas gesehen davon, daß dadurch die Kontakte dem Verbrennen ausgesetzt sind, ist dies unerwünscht. Nach der Erfindung wird daher eine Haltevorrichtung vorgesehen, die die ausgeschlagenen Fliehgewichte in der Aus-Schlagstellung festhält, wie dies in verschiedener Ausführungsform für das rechte und das linke Pendel in der Abb. 1 gezeigt ist. Schlägt hierbei das Fliehgewicht 6 aus, so schnappen die Haken I ο in Nasen 11 ein. Sinkt die Drehzahl um einen kleinen Betrag, so werden die Fliehgewichte 6 zunächst von i den Haken 10 noch festgehalten, bis ein ge- J wisser Wert unterschritten wird. Für das Festhalten sorgt beim rechten Pendel eine Feder 12, die den Haken 10 abwärts drückt, und beim linken Pendel ein Fliehgewicht 13, das in der gleichen Weise wirkt. Unterschreitet die Drehzahl und damit auch die Fliehkraft einen gewissen Wert, so klinken die Nasen 11 -aus den Haken 10 aus und die Kontakte wer- 1 den plötzlich geöffnet. Ein Flattern der Kon- i takte in der Nähe der kritischen Drehzahl ! ist also ausgeschlossen. Man hat es durch entsprechende Bemessung der Feder 12 oder '. des Fliehgewichtes 13 in der Hand, den Zeitpunkt des Öffnens genau einzustellen, z. B. j so, daß zwischen dem Schließen und dem '. Öffnen kein großer Unterschied zwischen den Drehzahlen liegt.
Die Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungs- ! beispiel der Erfindung, bei der ebenfalls das Schließen und das Öffnen der Kontakte bei !
bestimmten einstellbaren Drehzahlen ohne ein Flattern erfolgt. Die Schaltvorrichtung besteht beispielsweise aus zwei Hebeln 14 und 16, die beide um einen Punkt 17 drehbar sind, und an denen eine Feder 18 befestigt ist. Um einen Stift 19 des Hebels 14 greift eine Gabel 15 des Fliehkraftpendels 5. Wenn das Fliehkraftpendel 5 mit dem Gewicht 6 ausschlägt, so wird der Hebel 14 von der Gabel 15 heruntergedrückt. Dabei schnappt beim Erreichen einer bestimmten Stellung die Feder 18 über den toten Punkt und zieht den Hebel 16 nach unten, so daß der Kontakt 8 geschlossen wird. Wenn die Drehzahl nun in geringen Grenzen schwankt, so wird von der Gabel 15 nur der Hebel 14 bewegt, der Kontaktarm 16 kann also nicht flattern. Sinkt dagegen die Drehzahl unter eine bestimmte Größe, so wird der Hebel 14 wieder so weit nach oben gedrückt, daß nunmehr die Feder 18 wieder über den toten Punkt hinwegkommt und den Kontaktarm 16 nach oben gegen den Oberkontakt 28 zieht. Durch entsprechende Einstellung der Kontakte 8 und 28 ist es möglich, den Zeitpunkt für das Ein- und Ausschalten in beliebigen Grenzen zu regem.

Claims (4)

85 Patent-Ansprüche:
1. Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht mit umlaufenden elektrischen Vorrichtungen mit sich mit den Fliehgewich- go ten drehenden Kontakten und Gegenkontakten und Übertragung der 'Schaltreize über Schleifringe nach außen, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung, die bei ausgeschlagenem Fliehgewicht den Kontaktarm am Flattern infolge geringer Drehzahlschwankungen verhindert.
2. Schaltgerät nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Fliehgewicht bei Verminderung der Drehzahl durch zunehmende Einwirkung seines Gewichtes aus der Haltevorrichtung löst.
3. Schaltgerät nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung durch, ein besonderes Fliehgewicht gesteuert wird, das sie erst beim Sinken der Drehzahl auf ein bestimmtes Maß löst.
4. Schaltgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom Fliehgewicht eine Schaltvorrichtung gesteuert wird, deren Kontaktorgan in seinen beiden Endlagen durch eine Kraft festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES64848D 1922-07-09 1922-07-09 Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht umlaufenden elektrischen Vorrichtungen Expired DE409197C (de)

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