DE408323C - Oberleder-Aufrauhkopf - Google Patents
Oberleder-AufrauhkopfInfo
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- DE408323C DE408323C DEC34162D DEC0034162D DE408323C DE 408323 C DE408323 C DE 408323C DE C34162 D DEC34162 D DE C34162D DE C0034162 D DEC0034162 D DE C0034162D DE 408323 C DE408323 C DE 408323C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D37/00—Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing
- A43D37/005—Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing characterised by constructional details of the rotative tools used therewith
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Oberleder-Aufrauhkopf. Bei der Schuhherstellung nach dem bekannten Klebeverfahren mittels Zelluloidkittes muß das Oberleder der Schuhe zur Erzielung der innig-en Verbindung der Lederteilchen mit dem Kitt vorher aufgefasert werden. Zu diesem Behufe werden zum Vorbereiten der Oberlederränder Drahtenden in einen für schnelle Drehung eingerichteten Scheibenkopf fest eingespannt. Da nun das Oberleder aus verschiedenstem Material besteht, oft sehr dünn und dann auch nicht besonders fest ist (Lackleder, Hubuk, Wildleder), so hat die Erfahrung gezeigt, daß die das Oberleder aufraubende Arbeiterin Löcher in das Leder reißt, die zunächst zwar nicht sichtbar sind, nach Fertigstellung des Schuhes jedoch Beanstandun@en von Seiten des Käufers verursachen. Der Grund liegt darin, daß bei den bisherigen Aufrauhköpfen der Beschaffenheit' des Aufrauhmaterials nicht die genügende Beachtung zuteil geworden ist.
- Durch vorliegende Erfindung wird der oben geschilderte Übelstand vermieden. Das Neue liegt in. der besonderen Bauart des Kopfes zur Verwendung des bekannten Kratzenleders und besteht darin, daß für das Aufrauhen des Oberleders ein ellipsenförmiges, flaches Kopfstück Verwendung findet, in dem gegen Drehung gesichert der mit dem Kratzenleder bespannte eigentliche Aufrauhkopfteil auswechselbar sitzt, wobei in das Kratzenleder eindringende Zacken sowie eine Abdeckplatte das Herausschleudern des durch die Stahldrähte beschwerten Leders aus dem flachen Kopf infolge der Zentrifugalkraft verhindern.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. i bis 3 beispielsweise veranschaulicht.
- Die Vorrichtung besteht aus dem ellipsenförmigen Flachkopfe x mit aufsteckbarem Hülsenstumpf y. Ersterer weist zentrisch eine Bohrung z, letzterer eine solche z' auf. Der Kopf x dient zur auswechselbaren Aufnahme des eigentlichen Aufrauhkopfes a ebenfalls in Ellipsenform, der eine zentrische Bohrung b und zu beiden Seiten der letzteren in der Längsmittellinie je eine Bohrung e, c' besitzt. Die beiden letzteres Bohrungen entsprechen den beiden Zapfen d, d' auf dem Flachkopfstück x und sichern nach Aufbringen des Aufrauhkopfes ta auf x den ersteren gegen Drehung.
- Der Kopf a wird über seine Ellipsenperipherie mit dem arbeitenden Kratzenleder e bespannt, und zwar wird dieses vermittels Metallklammern m gespannt gehalten. Das an sich bekannte Kratzenleder, das aus einem Lederstreifen mit eingeschlagenen, dünnen Stahlklammern sowie aus einem Filzstreifen zur Erzielung einer nachgiebigen Bewegung besteht, wird in der Arbeitslage des Aufrauhkopfes einerseits durch Klauen oder Zakken h des Flachkopfes x gehalten, welche in den Lederteil der Kratzenbahn eindringen, andernteils durch entsprechende Zacken ft' des Verschlußteiles i, das mittels der Bolzen k,1, die durch die Bohrungen z, b bzw. z' treten, am Flachkopf x befestigt wird und den eigentlichen Aufrauhkopf abdeckt. Die Zacken h, h' fassen demnach das Kratzenleder, sichern es gegen Verdrehung und drücken die Drahtklammern an der Metallfläche des Kernes a fest an. Diese Anordnung ermöglicht die Verschiebung des Kratzenleders nach links und rechts zwecks Arbeitsausnutzung der ganzen Streifenlänge, da nur immer die Stirnteile des Kratzenleders zum Aufrauhen des Oberleders in der Arbeitslage sich befinden. Die Sicherung i ist erforderlich, da bei einer WeUenumlaufszahl von ungefähr zooo das durch die Stahldrähte beschwerte Lederband aus dem flachen Kopfe herausgeschleudert werden. und ein Verletzen der Hände der Arbeiterin. eintreten könnte.
- Wie bereits erwähnt, ist der Ellipsenkopf a auswechselbar, also ein Ersatzstück, damit die Arbeiterin solche immer zur Hand hat und nicht in dem Arbeitsgange durch den Zeitverlust des Aufspannens von neuem Kratzenleder behindert wird. Durch Lösen der Bolzen k, L sowie Entfernen des Verschlußteiles i kann das Auswechseln des gebrauchten Ellipsenkopfes gegen einen neuen, fertig bespannten Kopf leicht und rasch vorgenommen, werden.
- Besonders bei Schuhen mit hoher Sprengung kommt zum Aufrauhen des Gelenkteiles die Ellipsenform des Aufrauhkopfes zur Geltung.
- Der hauptsächliche Zweck der neuartigen. Konstruktion liegt vor allem in der Möglichkeit, das Kratzenlederstück von einer gewissen Länge schnell und auswechselbar in dem Kopfstück befestigen zu können, was einen außerordentlichen Fortschritt gegenüber dem bekannten bedeutet.
- Der ElIipsenkopf a könnte an dem Hülsenschaft y auch fest und auf ihm das Kratzenleder sitzen, welches durch Anziehen des Halters seine Befestigung findet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Oberleder-Aufrauhkopf, gekennzeichnet durch ein mit einem üblichen Hülsenschaft (y) in Verbindung stehendes, elliptisches Flachkopfstück (x), das zur Aufnahme des eigentlichen elliptischen Aufrauhkopfteiles (a) dient, wobei auf der Peripherie des letzteren das an sich bekannte Kratzenleder (e) gespannt sitzt und eine abnehmbare Abschlußplatte (i) den Kopf (a) gegen Herausschleudern infolge der Fliehkraft sichert. z. Aufrauhkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der auswechselbare Ellipsenkopf (a) mit dem Kratzenleder (e) durch Metallklammern (m) als endloses Band bespannt, aber verschiebbar auf dessen Peripherie gehalten ist, um für die von den Stirnflächen des drehenden Kopfes (a) zu leistende Arbeit nach und nach die ganze Bandbahn ausnutzen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC34162D DE408323C (de) | 1923-11-13 | 1923-11-13 | Oberleder-Aufrauhkopf |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEC34162D DE408323C (de) | 1923-11-13 | 1923-11-13 | Oberleder-Aufrauhkopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408323C true DE408323C (de) | 1925-01-16 |
Family
ID=7021179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC34162D Expired DE408323C (de) | 1923-11-13 | 1923-11-13 | Oberleder-Aufrauhkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408323C (de) |
-
1923
- 1923-11-13 DE DEC34162D patent/DE408323C/de not_active Expired
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