DE407603C - Fuellfederhalter - Google Patents

Fuellfederhalter

Info

Publication number
DE407603C
DE407603C DEB110540D DEB0110540D DE407603C DE 407603 C DE407603 C DE 407603C DE B110540 D DEB110540 D DE B110540D DE B0110540 D DEB0110540 D DE B0110540D DE 407603 C DE407603 C DE 407603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ink
tube
section
cross
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB110540D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KASPAR BAUR PARSONS DR
Original Assignee
KASPAR BAUR PARSONS DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KASPAR BAUR PARSONS DR filed Critical KASPAR BAUR PARSONS DR
Priority to DEB110540D priority Critical patent/DE407603C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE407603C publication Critical patent/DE407603C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Füllfederhalter. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Füllfederhalter, bei welchem die Tintenzufuhr . - vom Tintengefäß zur Schreibfeder durch einen röhrenförmigen Leiter vermittelt wird, der aber so eingerichtet ist, daß die gewöhnliche Form des Abflusses in der Form von Tintenfäden nicht auftreten kann. Diese Fäden verstopfen den Leiter in der Regel und verhindern den Zutritt von Luft in das Tintengefäß, so daß der Abfluß unter einern- Zwangszustand steht. Der Vorteil der neuen Tintenleitung wird dadurch erreicht, daß man dem Ein- und Auslauf des Röhrchens einen eigenartigen Bau gibt. Dieses Röhrchen ist zylinderförmig und von so großem Durchmesser, als der Halterbau es erlaubt; >ein Innergs ist gleichförmig glatt. Die- Zubereitung der Enden des Röhrchens geschieht auf die folgende Weise: am Einlaufende wird der Röhrchenquerschnitt auf eine kurze Strecke vermindert, und der so verbleibende Querschnitt muß in einer gewissen Beziehung zum Luftinhalt des Tintengefäßes stehen. In der Praxis wird der Querschnitt so bestimmt, daß man sehr wenig Flüssigkeit in das Tintengefäß bringt und dann den Querschnitt so lange vermindert, bis der fadenlose Abfluß vorhanden ist. Da der Tintendruck vernachlässigt werden kann, halten sich in dem so hergerichteten Querschnitt die heraussaugende Kapillarkraft und die rücksaugende Kraft der Luftverdünnung im Gleichgewicht. Der Abfluß der Tinte, der durch die Schreibbewegungen veranlaßt wird, geht unter diesen Umständen in Form eines dünnen Oberflächenbelages im Innern des Röhrchens vor sich. Ist dieses durchsichtig, so kann man den Belag sehen. Ein solcher Tintenleiter, ergibt bei jedem Füllungsgrade des Tintengefäßes fadenlosen Abfluß.
  • Das Auslaufende des Tintenleiters wird auf eine größere Länge breitgedrückt, so daß der Querschnitt eine beträchtliche Verminderung erfährt. Es erhält durch die Breitquetschung eine Vierecksform, und wenn man von dieser, einer Diagonale entlang, ungefähr die Hälfte wegschneidet, so bleibt ein dreieckförmiges Röhrchenende mit einem langen Luftschlitz übrig. Dieses Dreieck, den sogenannten Schnabel, biegt man an seiner Basis nach der Feder ab, bis die Schnabelspitze die Schreibfeder erreicht, ohne daß dabei eine Verengerung des Querschnittes eintritt.
  • Das so fertiggestellte Röhrchen wird nun auf der Einlaufseite mit einem weichen Gummipfropf versehen und mittels desselben auf das rohrförmige Tintengefäß aufgesteckt, derart, daß das Röhrchen luftdicht abschließt, doch federnd nachgiebig ist. Der Kopf des Halters, auf dem die Schreibfeder befestigt ist, hat eine zentrale Durchbohrung, durch welche man den Tintenleiter hindurchschieben kann.
  • In der Zeichnung sind zwei. Ausführungsbeispiele eines Halters nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt des Halters nebst Schnitt nach x-x.
  • Abb. 2 ist eine in Abb. i von links gesehene Seitenansicht, das Außenende des Tintenleiters und die Schreibfeder darstellend. Abb.3 ist ein Aufriß vom Außenende des Tintenleiters in Verbindung mit einer geraden Schreibfeder.
  • Abb. 4 zeigt in Aufriß und Querschnitt eine andere Form der Abbiegung des Schnabels nach der Breitquetschung.
  • Abb.5 und 6 sind Querschnitte nach z-z und y-y in Abb. i.
  • In Abb. i bezeichnet i den Tintenleiter, der in den Gummipfropfen 2 eingeschoben und mittels desselben luftdicht an das im Halterrohr 3a liegende Tintengefäß 3 angeschlossen ist. Über dem Pfropfen 2 befindet sich der kurze Federkopf 4, der mit schwacher Reibung aus dem die inneren Halterteile schützenden Rohr 3a ausgezogen werden kann und die Feder trägt.
  • Der Querschnitt 6 am unteren Ende des Tintenleiters i ist durch Breitquetschung vermindert, so daß der Querschnitt eine ovale Form erhält, wie in Abb. 5 dargestellt.
  • Der Querschnitt am oberen Ende des Tintenleiters ist ebenfalls durch Breitquetschung vermindert, jedoch auf einer viel größeren Länge, und bildet nachdem diagonalen Wegschneiden und dem Abbiegen einen langen, dreieckförmigen Schnabel mit einem ebenso langen Schlitz 7.
  • Der Tintenleiter i (Abb. i) durchzieht ein dünnwandiges, einen Teil des Federkopfes 4 bildendes Rohr 8, das zum Aufstecken der Schreibfeder 5 dient. Rohr 8 besitzt einen Durchmesser, der ungefähr mit dem mittleren Durchmesser der gebräuchlichen Stahlfedern übereinstimmt. Der äußere Durchmesser des Tintenleiters i ist so groß, als das Rohr 8 und die Handhabungen des Halters es erlauben. Zwischen i und 8 muß noch so viel, Raum vorhanden sein, daß die Federung von i im Pfropf 2 ausgeführt werden kann. Außerdem muß Rohr 8 erlauben, daß der abgebogene Schnabel des Tintenleiters durchschlüpfen kann, wenn man den Federkopf 4 aus dem Schutzrohr 3a herauszieht. Zu diesem Zweck besitzt das Rohr 8 zwei breite und möglichst tief herunterreichende Längsschnitte g und io (Abb.6). Das Rohr 8 dient zugleich als Schutz gegen grobe Verschiebungen des Tintenleiters i.
  • Die ovale Form des Querschnittes 6 ist nicht wesentlich, sondern nur die durch die Querschnittsverminderung vergrößerte Kapillarkraft und die auf eine kleinere Fläche wirkende rücksaugende Kraft der Luftverdünnung. Ein großes Tintengefäß verlangt einen engen Querschnitt, und je kleiner es wird, um so größer muß der Querschnitt gemacht werden. Ein Tintengefäß, dessen Volumen nicht in einem gewissen Verhältnis zum größten Querschnitt des Tintenleiters steht, ergibt einen fadenbildenden Abfluß und ist unbrauchbar. Die Anpassung der Kapillarkraft des Einlaufquerschnittes an das Luftvolumen des Tintengefäßes ist der Schwerpunkt der vorliegenden Erfindung.
  • Der Querschnitt 6 am Einlaufende des Tintenleiters i kann noch durch verschiedene andere Mittel als durch Quetschung vermindert werden. So kann man z. B. den Tintenleiter i am Einlaufende rund lassen und dort durch eine kurze eingeschobene Scheidewand in zwei Hälften teilen, was gleichbedeutend ist mit der Herstellung von zwei Eintrittsöffnungen von gleichem, halbkreisförmigem Querschnitt, die in Parallelschaltung zusammenarbeiten. In diesem Fall ist die Größe der Kapillarkraft gegeben, und man muß die Größe des Tintengefäßes bestimmen, das auf sie paßt, um fadenloses Abfließen der Tinte zu erreichen. Durch Veränderung der Dicke der Scheidewand kann man mit dem gleichen Röhrchen auch verschieden große Tintengefäße für Gleichgewicht einrichten.
  • Der das .äußere Ende des Tintenleiters bildende Schnabel hat mit einem gewissen Druck auf der Schreibfeder 5 aufzuliegen; was durch die Größe der Abbiegung des Schnabels und die Federung im Gummipfropfen 2 erreicht wird. Im Schnabel läuft der dünne Oberflächenbelag in einen sichtbaren Tropfen zusammen und wird dort festgehalten, bis mit dem Schreiben der Federschlitz sich öffnet, die Tinte aus ihrem Lager heraussaugt und auf das Papier befördert. Eine wichtige Rolle spielt der Luftschlitz 7. Er ist stets nach außen offen, ausgenommen der Schnabel sei mit Tinte übervoll, was nur selten vorkommt und nur für kurze Zeit. Infolgedessen dringt der äußere Atmosphärendruck stets bis zum Saugende 6 vor und erfahrungsgemäß leicht in das Tintengefäß. Der Spalt 7 braucht nicht der ganzen Schnabellänge entlang zu laufen, man muß ihn bei Verwendung bestimmter Formen der Feder 5 teilweise schließen.
  • Bei Federn dieser Art ist die Tintenbeförderung so langsam, daß sie für das Schreiben nicht genügt. Man ist daher genötigt, zu gelegentlichem Nachhelfen durch einen Stoß oder durch Schütteln zu greifen. Die so herausbeförderte Tinte fließt dann im Schnabel zusammen und bildet beim Schreiben einen gewissen Vorrat, der sich entsprechend dem Verbrauch langsam erschöpft. Eine Nachhilfe muß dann wieder eintreten.
  • Die Tintenfüllung dieses Federhalters geht weit über das Maß der Fassung bisheriger Füllfedern hinaus. Mit dem kleinen Luftvolumen bekannter Füllfedern läßt sich der vorliegende Federhalter gar nicht herstellen.
  • Trotz der großen Luftmenge, die vorhanden ist, wenn der Halter dem Ende der Füllung entgegengeht, gibt es keine groben Temperaturstörungen. Die durch Ausdehnung der Luft aus dem Tintengefäß herausgetriebene Flüssigkeit findet Unterkunft in dem langen Leiter, und wenn sie stört, schleudert man sie durch einen Stoß in das Gefäß zurück.
  • In der Abb. q. ist eine andere Ausführung des Schnabels dargestellt. Dessen Herstellung durch Quetschung geschieht auf ganz bleiche Art wie früher, nur die Abbiegung erfolgt anders, und zwar so, daß das Schnabeldreieck auf der Federmitte lotrecht steht und der Spalt 7 des Röhrchens i gegen sie gerichtet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Füllfederhalter, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Tintenleiter (i) an einem zylindrischen Röhrchen von möglichst großer Lichtweite gebildet wird, das durch einen weichen Gummipfropfen (2) luftdicht, doch federnd nachgiebig an das Tintengefäß (3) angeschlossen ist und das zentrale Rohr (8) des mit zwei breiten Längsschlitzen, (9, io) aufweisenden Federkopfes (q.) mix wenig Spielraum durchzieht, und ferner, daß das Einlaufende (6) des Tintenleiters auf eine kurze Strecke eine solche Querschnittsverminderung aufweist, daß die Kapillarkraft ungefähr gleich der Rücksaugekraft der Luftverdünnung im nahezu leeren Tintengefäß (3) ist und so fadenloser Abfluß stattfindet, während das Abgabeende des Röhrchens (i) eine beträchtliche Querschnittsverminderung und durch Wegschneiden eines Teiles von demselben und Abbiegen des Restes die Form eines langgezogenen dreieckigen Tintensackes mit langem Schlitz (7) erhält, der ständig den Luftzutritt bis zur Verengung (6) gestattet.
DEB110540D 1923-07-24 1923-07-24 Fuellfederhalter Expired DE407603C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB110540D DE407603C (de) 1923-07-24 1923-07-24 Fuellfederhalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB110540D DE407603C (de) 1923-07-24 1923-07-24 Fuellfederhalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE407603C true DE407603C (de) 1924-12-29

Family

ID=6992736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB110540D Expired DE407603C (de) 1923-07-24 1923-07-24 Fuellfederhalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE407603C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE407603C (de) Fuellfederhalter
DE1267137B (de) Fluessigkeitsauftrags-Vorrichtung
DE806331C (de) Kugelschreiber mit Vorratsbehaelter fuer Schreibfluessigkeit
CH393633A (de) Flüssigkeitsbehälter für tropfenweise Abgabe
DE867214C (de) Schreibgeraet mit Kugelspitze
DE894218C (de) Tintenleiter mit Feder fuer Fuellfederhalter
DE432960C (de) Minenvorratsbehaelter an Fuellbleistiften
DE582621C (de) Fuellfederhalter mit nadelartiger, kolbenbeschwerter Spitze
DE940629C (de) Tintenbehaelter fuer Schreibgeraete mit Kugelspitze
DE138970C (de)
DE1121973B (de) Tintenleiter für Füllfederhalter
DE346793C (de) Fuellfederhalter
DE834819C (de) Fuellfederhalterartiger Roehrchenschreiber
DE71072C (de) Halter mit Tintenreservoir für Reifsund Schreibfedern
CH110505A (de) Füllfederhalter.
DE205241C (de)
DE904034C (de) Schreibgeraet mit Kugelspitze
AT21564B (de) Füllfederhalter.
DE824456C (de) Zeichen- und/oder Schreibduese
DE931877C (de) Kugelschreiber
DE366685C (de) Fuellschreibstift
DE850869C (de) Schreibgeraet mit Kugelspitze und Tintenvorratsbehaelter
DE2460345A1 (de) Schreiber fuer fluessige tinte, insbesondere fuer tusche
DE837362C (de) Kugelschreiber
DE74190C (de) Füllfederhalter