DE407409C - Kammbuechsenabdichtung fuer umlaufende Pumpen mit Labyrinthdichtung von kapillarer Spaltbreite - Google Patents

Kammbuechsenabdichtung fuer umlaufende Pumpen mit Labyrinthdichtung von kapillarer Spaltbreite

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DE407409C
DE407409C DES59436D DES0059436D DE407409C DE 407409 C DE407409 C DE 407409C DE S59436 D DES59436 D DE S59436D DE S0059436 D DES0059436 D DE S0059436D DE 407409 C DE407409 C DE 407409C
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capillary gap
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DES59436D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/106Shaft sealings especially adapted for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kammbüchsenabdichtung für umlaufende Pumpen mit Labyrinthdichtung von kapillarer Spaltbreite. Zentrifugal- und Rotationspumpen werden in der Regel mit Baumwolle, Graphit- oder Talkumpackungen abgedichtet, indem diese mittels einer Stopfbüchse in eine im Gehäusedeckel vorgesehene Eindrehung hineingedrückt werden. Dabei wird das Dichtungsmaterial, besonders wenn die Stopfbüchse einseitig angezogen wird, verhältnismäßig fest gegen die Pumpenwelle gedrückt, und auf diese Weise entstehen Reibungswiderstände, die bei den hohen Umlaufsgeschwindigkeiten derartiger Pumpen oft zu Zerstörungen der Pumpenwelle führen. Da man bei derartigen Dichtungen den Fettgehalt .des Packungsmaterials nicht ersetzen kann, muß dasselbe häufig ersetzt werden. Die Unterhaltungskosten sind daher sehr hoch, und außerdem werden häufige Unterbrechungen des Betriebes zwecks Erneuerung der Verpackung erforderlich.
  • Diese angeführten Nachteile sollen bei wesentlicher Verbilligung durch die vorliegende neue Kammbüchsenabdichtung vermieden werden, die aus folgenden Teilen besteht: Gemäß der Erfindung werden die die Kammbüchse umgebenden Kammschalen an ihren beiden Enden konisch ausgebildet und auf die eine mit Gewinden versehene Seite eine Mutter aufgesetzt, welche dia beiden Schalenhälften zusammenhält und eine genaue Einstellung der Schalen gegenüber der Kammbüchse ermöglicht. Das andere konische Ende der Kammschalen wird mittels einer Brille in eine am Pumpengehäuse vorgesehene Ausdrehung hineingepreßt. Brille und Mutter ermöglichen außer der genauen Einstellung auch einen leichten Ein- und Ausbau.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Kammbüchsendichtung dargestellt, und zwar in Abb. i im Längsschnitt, Abb. 2 in Draufsicht.
  • Auf die. Welle der Pumpe ist die Kammbüchse a aufgesetzt und mittels der Mutter d auf den Konu.l gezogen. Die Kammbüchse a ist von den beiden Kammschalen b umgeben, welche an den beiden Enden konisch ausgebildet sind. Der eine Konus ist mit Gewinden zur Aufnahme der Mutter c versehen, mittels welcher die Kammschalen b zusammengehalten werden. Der andere Konus h greift in eine entsprechende Ausdrehung des Pumpengehäuses ein und wird in diese mittels der Brille h hineingedrückt, indem sich dieselbe gegen die -Mutter c legt, wenn die Muttern, der Schrauben! angezogen werden.
  • Beim Einbauen der Dichtung verfährt man in folgender Weise: Zunächst werden die Kammschalen b um die Kammbüchse a gelegt und die Mutter lt aufgeschraubt. Alsdann wird mit Hilfe der Mutter c die Büchse ,a auf den Konus Z der Pumpenwelle aufgezogen, nachdem noch die Ringe e und feingelegt waren. Gleichzeitig wird auch durch das Anziehen der Mutter d der konische Teil h der Kammschalen b in die Gehäuseausdrehung hineingezogen, jedoch entsteht zwischen den beiden Teilen Reibung, da sich die Kammflächen des einen Teiles gegen die entgegengesetzten Flächen des anderen Teiles legen. Die Reibung zwischen den 'beiden Teilen wird durch das Anziehen der Brille h 'behoben und auf diese mittels der Brille h und der Mutter c die kapillare Spaltweite eingestellt.
  • Beim Ausbauen der Dichtung löst man zunächst die Brille h und die beiden Muttern, c und d, bringt auf den Gewindekonus Zwischenlagen und schraubt die Mutter c wieder auf und zieht auf diese Weise die Kammschalen b aus dem Pumpengehäuse heraus. Die Ringe e bziv. f verhindern das Durchtreten der Flüssigkeit zwischen Gehäuse und Kammschalen bzw. zwischen Kammbüchse und Pumpenwelle. Zur Sicherheit kann durch die Ölschraube g auch noch die Schmierung der Kämme bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCfI: Kammbüchsenabdichtung für umlaufende Pumpen mit Labyrinthdichtung von kapillarer Spaltbreite, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammbüchsenschalen (b) an beiden Enden Konusse tragen, von denen der eine *zur Aufnahmeeiner Mutter (e) mit Gewinden versehen ist, während der andere in eine konische Ausdrehung (h) des Pumpengehäuses eingreift, wobei durch eine Brille (h) die Kammbüchsenschalen (b) gegen das Pumpengehäuse gedrückt werden.
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