DE40688C - Walzwerk zur Herstellung von Längswellen in fafsartig ausgebauchten Flammrohrschüssen - Google Patents
Walzwerk zur Herstellung von Längswellen in fafsartig ausgebauchten FlammrohrschüssenInfo
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- DE40688C DE40688C DENDAT40688D DE40688DA DE40688C DE 40688 C DE40688 C DE 40688C DE NDAT40688 D DENDAT40688 D DE NDAT40688D DE 40688D A DE40688D A DE 40688DA DE 40688 C DE40688 C DE 40688C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D15/00—Corrugating tubes
- B21D15/02—Corrugating tubes longitudinally
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49/Mechanische Metallbearbeitung. /.·
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1886 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Einrichtung veranschaulicht, mit Hülfe deren man
nach den Enden zu verlaufende Längswellen in fafsartig ausgebauchte Flammrohrschüsse für
Kessel einzudrücken vermag. Dieselbe besteht wesentlich aus einer stehenden Walzeinrichtung
mit einem Paar Walzen von entsprechender Ballenbeschaffenheit. Statt der stehenden Walzen
liefsen sich auch liegende Walzen anordnen.
Es stellt auf der Zeichnung Fig. 1 einen Verticalschnitt der Einrichtung dar und Fig. 2
einen Schnitt nach der Linie x-x. Auf der Fundamentplatte A sind unten in Spurlagern ν
und v' die beiden Walzen B und B' gelagert; die anderen Zapfenenden von B und B' sind
in gewöhnlichen Zapfenlagern u und u' geführt. Von diesen Lagern sind ν und u feststehend,
dagegen ν' und u' mittelst eines Rädergetriebes,
Schraubenspindel und Handrades beweglich gemacht, so dafs also die Walze B'
quer zur Längsachsenrichtung verschiebbar ist. Diese Verschiebbarkeit von B' ist deswegen
vorgesehen, damit bei der Inbetriebsetzung der Einrichtung das Einwalzen der Wellen in dem
Rohrschufs allmälig stattfindet. Die zweite feststehende Walze B, welche zur Aufnahme
des Rohrschusses k bestimmt ist, besteht aus einer Anzahl von Segmenten SS1S11S1"....,
die auf dem mit einer entsprechend starken Kreisscheibe S versehenen Spurzapfen t in
Schwalbenschwanzführungen r r' r" r'" . . . . geführt sind. Diese einzelnen Segmente können
mittelst der mit konischen Rädern ausgerüsteten Schraubenspindeln ρ ρ' ρ" ρ'" .... und dem
grofsen konischen Rade q alle gleichmäfsig radial verschoben und fest gegen die Innenfläche
des Rohrschusses k gedrückt werden. Die Bewegung des Rades q erfolgt durch
Schnecke, Schneckenrad und einen bei n> aufgesteckten Schlüssel; diese letzteren Theile
finden im Innern der Kreisscheibe ihre Lagerung. Damit nun die aus Segmenten bestehende
Walze B auch den auf sie ausgeübten Druck und den durch den Zahnkranz Z mitgetheilten
Antrieb gleichmäfsig aufnimmt, wird in das Innere des von den Segmenten gebildeten
Hohlraumes ein Dorn D von oben her eingeführt, welcher mit Hülfe eines Flaschenzuges
oder dergleichen leicht ausgewechselt werden kann. Dieser Dorn stützt sich durch einige
Vorsprünge an den oberen Enden der Segmente und legt sich mit der äufseren Fläche,
die ebenso gestaltet ist wie die nach innen liegenden Flächen der einzelnen Segmente,
dicht an dieselben an und bildet auf diese Weise mit den Segmenten die Walze B.
Aufserdem besitzt der Dorn D oben noch eine Anzahl Knaggen / V I" l"' . . . ., die je den
zwischen zwei Segmenten entstehenden Zwischenraum ausfüllen und dadurch ein Verschieben
der Segmente am oberen, losen Ende unmöglich machen. Die Lagerung des Domes D
mufs oben derartig beschaffen sein, dafs das Lager beim Herausziehen des Domes leicht
zu entfernen ist, damit die Schüsse von oben her über die Segmente eingebracht werden
können. Statt der Schwalbenschwanzführungen der Segmente können dieselben auch scharnierartig
auf der Scheibe S befestigt sein. Der Antrieb der Walzeinrichtung erfolgt durch
Uebertragung einer Drehbewegung auf den Zahnkranz Z.
Die Inbetriebsetzung der Walzeinrichtung geschieht folgendermafsen: Zunächst wird die
Walze B' sammt ihren Lagern mittelst der Schraubenspindeleinrichturig seitwärts verschoben
und der Dorn D sammt seinem Lager entfernt. Alsdann steckt man am Ende der
Schneckenwelle bei w einen Aufsteckschlüssel auf und bewirkt so durch die Drehung des
Zahnrades q die radiale Verschiebung der einzelnen Segmente s s' s" s'" .... Nachdem
dieses geschehen, bringt man von oben den zu wellenden Kesselschufs über die Segmente
und setzt denselben auf die Scheibe S1 auf.
Darauf prefst man durch entgegengesetzte Drehung der Spindeln ρ ρ' ρ" ρ'" . . . die
Segmente fest gegen die innere Wandung von k und führt von oben her den Dorn D
wieder ein. Ist auf diese Art der Rohrschufs festgespannt, so wird die Scheibe S in Drehung
versetzt, die Walze B' allmälig gegen die Rohrwandung k angedrückt, die dann infolge
der Reibung mitgenommen wird und auf diese Weise die Wellenbildung in der Rohrwandung
k erzeugt.
Selbstverständlich wird man die zu wellenden Rohrschüsse warm auf die Platte aufsetzen
und, wenn nöthig, auch während der Bearbeitung durch eine reducirende Gasflamme auf
derselben Temperatur zu erhalten suchen. Die derart hergestellten Wellen verlaufen nach den
Enden zu.
Claims (2)
1. Ein Walzwerk zur Herstellung von Längswellen in fafsartig ausgebauchten Flammrohrschüssen
mittelst eines Walzenpaares, dessen eine Walze einen vollen Ballen, dagegen die andere Walze einen aus einzelnen
Theilen bestehenden Ballen besitzt, und welche beiden Walzen mit solchen Erhöhungen und Vertiefungen an der Oberfläche
ausgerüstet sind, dafs die dadurch entstehenden Eindrückungen in den Rohrschüssen
allmälig nach den Enden zu verlaufen.
2. Bei dem nach Anspruch i. gekennzeichneten
Walzwerk die Anwendung einer Walze B' mit vollem Ballen, die quer zu ihrer Längsachsenrichtung
verschiebbar gelagert ist, und einer aus einzelnen Segmenten bestehenden Walze B, welche Segmente an einem Ende
auf einer mit Spurzapfen t versehenen Scheibe S schwalbenschwanzförmig geführt
sind und deren andere Enden durch einen mit- Knaggen / V I" V" .... versehenen
Dorn in ihrer Stellung gesichert werden.
Hierzu ι Blatt'Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40688C true DE40688C (de) |
Family
ID=316225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40688D Expired - Lifetime DE40688C (de) | Walzwerk zur Herstellung von Längswellen in fafsartig ausgebauchten Flammrohrschüssen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40688C (de) |
-
0
- DE DENDAT40688D patent/DE40688C/de not_active Expired - Lifetime
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