DE406735C - Labyrinthdichtung fuer Wellen, insbesondere von Dampf- oder Gasturbinen - Google Patents

Labyrinthdichtung fuer Wellen, insbesondere von Dampf- oder Gasturbinen

Info

Publication number
DE406735C
DE406735C DEE29930D DEE0029930D DE406735C DE 406735 C DE406735 C DE 406735C DE E29930 D DEE29930 D DE E29930D DE E0029930 D DEE0029930 D DE E0029930D DE 406735 C DE406735 C DE 406735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
labyrinth seal
sealing rings
ribs
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE29930D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft
Original Assignee
Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft filed Critical Erste Bruenner Maschinen Fabriks Gesellschaft
Application granted granted Critical
Publication of DE406735C publication Critical patent/DE406735C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 406735 -KLASSE 14 c GRUPPE 15
(E 2ggso Ij 14c)
Erste Brünner Maschinenfabriks-Gesellschaft in Brunn. Labyrinthdichtung für Wellen, insbesondere yon Dampf- oder Gasturbinen.
Zusatz zum Patent 350990.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1923 ab. Längste Dauer: 12. November 1938.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 5. Oktober 1923 beansprucht.
Die Erfindung soll die Labyrinthdichtung gemäß dem Patent 350990 weiter ausbilden. Sie zielt darauf ab, die Wirkung von Labyrinthdichtungen gemäß dem Hauptpatente S zu verbessern, indem die elastischen Dichtungsorgane derart angeordnet werden, daß die Abdichtung nicht bloß durch Verengung der von den äußeren Rändern der Schirme gebildeten Ringspalte erfolgt, sondern auch
durch vom Dampfdruck bewirkte Verengungen anderer. Teile des von dem Dampf durchströmten Zickzackweges.
Die Zeichnung veranschaulicht im Längsschnitt drei Beispiele von der Erfindung gemäß ausgeführten Labyrinthdichtungen.
Beim Ausführungsbeispiel nach der Abb. 1 sind auf der abzudichtenden Welle α der Maschine zwischen Bundringen b ringartige
Schirme c aus elastischem rostfreien Baustoff angeordnet, deren äußerer Teil kegelförmig abgebogen ist, und die sich mit der Welle a drehen. Die kegelförmigen Teile der Schirme c greifen in Zwischenräume zwischen feststehenden Rippen e ein, die zu den Schirmen c parallel sind und in Schneiden endigen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Abb. ι sind die Rippen e starr und an achsial geteilten Büchsenringen d vorgesehen, welche in dem Lagerteil des Turbinengehäuses eingesetzt sind. Dabei findet weder eine Berührung der kegelförmigen Schirme c an der Wand der Ausnehmungen noch eine Berührung der Ringe c an der Welle statt, sondern es verbleiben an den entsprechenden Stellen enge, ringförmige Spalte f und fx. Der von rechts wirkende. Druck p des Treibmittels verkleinert die Drosselspalte / der elastischen Ringe c, während die Drosselspalte /t der unelastischen Labyrinthringe e unverändert bleiben.
Die Ringrippen e liegen nun nicht in der Mitte zwischen je zwei der elastischen Dichtungsrippen c, wie dies bei der Labyrinth-2J. dichtung gemäß dem Hauptpatent 350990 der Fall ist, sondern der Erfindung gemäß sind die starren Dichtungsrippen e in der Strömungsrichtung des Dampfes nahe hinter den elastischen Dichtungsringen c angeordnet. 3„ Dadurch wird der Raum zwischen je zwei aufeinanderfolgenden starren Ringrippen e in zwei ungleiche Räume geteilt, von denen der eine g einen verhältnismäßig langen schmalen Durchflußspalt bildet, der überdies durch den auf den elastischen Schirm c wirkenden Dampfdruck verengt wird. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß der Dampf einen längeren Weg durch einen engen Spalt zurückzulegen hat als bei der Labyrinthdichtung nach dem Hauptpatent; außerdem wird aber die gute Abdichtung auch dann noch erzielt, wenn die äußeren scharfen Ränder der elastischen Schirme c ein wenig abgenutzt sind, weil eben die Abdichtung nicht bloß in den Ringspalten / erfolgt, sondern auch in den kegelförmigen Spalten g.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 2 sind die die starren Dichtungsrippen e tragenden Büchsen d auf der Welle α angeordnet, und sie drehen sich mit dieser, während die elastischen Dichtungsringe c und die Bundringe b mit dem Turbinengehäuse oder mit einer in diese eingesetzten Büchse verbunden sind und daher stillstehen. Im übrigen ist die Anordnung die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Die durch den Dampfdruck abgedichteten Spalte f befinden sich daher nicht am äußeren Umfang der Dichtungsringe c wie bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatente und bei jener nach der Abb. i, sondern an deren innerem Umfang. Dadurch wird eine weitere Verbesserung der Abdichtung erzielt, weil die durch den Dampfdruck verengten Ringspalte f, die für die selbsttätige Abdichtung vor allem in Betracht kommen, einen kleineren Durchmesser haben als bei der ersten Ausführungsform.
Die Ausführungsform nach der Abb. 3 unterscheidet sich von den beschriebenen Ausfuhrungsformen dadurch, daß die Dichtungs- η0 rippen e nicht zu den Schirmen c parallel, sondern ein wenig in der entgegengesetzten Richtung gegen die Welle α geneigt sind. Dadurch wird erzielt, daß bei gegebenenfalls eintretender Formänderung der Rippen e infolge des auf sie wirkenden Dampfdruckes auch die von ihren Rändern gebildeten Spalte f± verkleinert werden. Eine selbsttätige Verengung sämtlicher Spalte/ und fx kann bei der Ausführungsfonn nach der Abb. 3 dadurch erzielt werden, daß auch die Dichtungsrippen e als elastische Schirme ausgebildet und ebenso wie die Dichtungsringe c bei der Ausführungsform nach der Abb. 2 mit dem feststehenden Turbinenteil verbunden werden.

Claims (3)

  1. Paten t-An Sprüche:
    i. Labyrinthdichtung für drehende Wellen, insbesondere von Dampf- und Gas- go turbinen, nach dem Patent 350990, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Dichtungsrippen (e) in der Strömungsrichtung des Dampfes nahe hinter den elastischen Schirmen (c) angeordnet sind, so daß zwischen ihnen enge und verhältnismäßig lange Durchflußspalte (g) verbleiben, die durch den Dampfdruck verengt werden.
  2. 2. Labyrinthdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Dichtungsrippen {e) mit der Welle (a) umlaufen und die elastischen Dichtungsringe (c) feststehen.
  3. 3. Labyrinthdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden, untereinander parallelen Dichtungsringe (c) die entgegengesetzte Neigung haben wie die gleichfalls untereinander parallelen feststehenden Dichtungsringe (c), so daß die von sämtlichen Dichtungsringen gebildeten Ringspalte (/ und /a) durch den Dampfdruck verengt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE29930D 1923-10-05 1923-10-17 Labyrinthdichtung fuer Wellen, insbesondere von Dampf- oder Gasturbinen Expired DE406735C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT406735X 1923-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE406735C true DE406735C (de) 1924-12-03

Family

ID=3673678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE29930D Expired DE406735C (de) 1923-10-05 1923-10-17 Labyrinthdichtung fuer Wellen, insbesondere von Dampf- oder Gasturbinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE406735C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4801244A (en) * 1986-06-27 1989-01-31 Flygt Ab Device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4801244A (en) * 1986-06-27 1989-01-31 Flygt Ab Device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1006301B1 (de) Bürstendichtung mit abgewinkelten Borsten
DE1080119B (de) Schaufelspalt-Abdeckring fuer Axial-Turbine oder -Verdichter
DE1011671B (de) Radialturbomaschine mit einstellbarem Leitapparat
DE2022017A1 (de) Wellendichtung
DE406735C (de) Labyrinthdichtung fuer Wellen, insbesondere von Dampf- oder Gasturbinen
DE442064C (de) Stopfbuechse fuer umlaufende Wellen
DE7441827U (de) Thermische turbomaschine, insbesondere dampfturbine
DE433898C (de) Labyrinthdichtungsbuechse
DE1030629B (de) Einseitige Waelzlagerabdichtung
DE1812493A1 (de) Mehrschalige Axialturbine,vorzugsweise Dampfturbine fuer hohe Druecke und Temperaturen
DE951941C (de) Explosions- oder schlagwettergeschuetztes Gehaeuse fuer elektrische Geraete
DE579396C (de) Stopfbuechse fuer Quecksilberdampfturbinen
DE461593C (de) Stopfbuechsenpackung aus Metall
CH465974A (de) Dichtungsanordnung
AT99776B (de) Labyrinthdichtung.
AT208163B (de) Labyrinth-Wellendichtung größerer axialer Baulänge
DE1950912C (de) Gleitringdichtung
DE951325C (de) Abdichtung fuer bewegte Maschinenteile, insbesondere Wellen
CH112060A (de) Labyrinthdichtung für die Wellen von Dampfturbinen und dergleichen.
DE436227C (de) Labyrinthdichtung
DE1087853B (de) Kolbenabdichtung, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE544089C (de) Segmentstopfbuechse fuer Dampfturbinenwellen
DE637704C (de) Dichte Verbindung zwischen einer sich drehenden und schwingende Bewegungen ausfuehrenden Hohlwelle und einer feststehenden Rohrleitung
AT92712B (de) Labyrinthdichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE464765C (de) Leitvorrichtung fuer Dampf- und Gasturbinen