AT208163B - Labyrinth-Wellendichtung größerer axialer Baulänge - Google Patents

Labyrinth-Wellendichtung größerer axialer Baulänge

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Publication number
AT208163B
AT208163B AT124159A AT124159A AT208163B AT 208163 B AT208163 B AT 208163B AT 124159 A AT124159 A AT 124159A AT 124159 A AT124159 A AT 124159A AT 208163 B AT208163 B AT 208163B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft seal
labyrinth
rings
labyrinth shaft
axial length
Prior art date
Application number
AT124159A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dipl Ing Scheriau
Rudolf Ing Sonnek
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3204Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip
    • F16J15/3228Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip formed by deforming a flat ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Labyrintt.-Wellendichtung   grösserer axialer Baulänge 
Es wurde bereits   eineLabyrinth-WeUendichttmgfilrGas-und Dampfturbinen   oder andere hohen Innen-   drinken   ausgesetzte Maschinen vorgeschlagen, bei der ein im feststehenden Maschinenteil angeordneter, mit glatter Innenmantelfläche ausgestatteter Kohlering mit einer am rotierenden Maschinenteil ausge-   bildeten Kämmung zusammenwirkt,   wobei der Kohlering   einstückig aus gebildet in einer M etallbuchse     eingeschrmnpft   und die mit ihm zusammenwirkende Kämmung vorzugsweise gegen die Dampfströmung gerichtet ist.

   Nun ist es bei Labyrinth-Wellendichtungen grösserer axialer Baulänge aus fabrikatorischen Gründen oft notwendig, an Stelle eines einzigen ungeteilten Dichtungsringes mehrere, ebenfalls ungeteilte Kohleringe mit oder ohne Distanzscheiben in der Metallbüchse bzw. dem Stopfbüchsengehäuse unterzubringen. 



   Die Anordnung mehrerer, durch metallische Distanzscheiben getrennter Kohleringe in einem gemeinsamen Stopfbüchsengehäuse ist an und für sich bekannt, so z.   B.   eine Kohle-Labyrinth-Dichtung, bei der mehrere Kohleringe mit glatter Innenmantelfläche, durch Metallscheiben, vorzugsweise keilförmigen Querschnittes, getrennt, in einem   gemeinsamen Stopfbüchsengehause untergebracht   sind. Die einzelnen Kohleringe sind nicht in das   Stopfbüchsengehause eingeschrumpft   und werden gemeinsam mit den an der Dichtung teilnehmenden Metallscheiben in axialer Richtung durch die Kraftwirkung einer Feder, vorzugsweise Tellerfeder, zusammengedrückt. Die am rotierenden Maschinenteil angebrachte Kämmung steht senkrecht zur Läuferachse. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Labyrinth-Wellendichtung, welche gegenüber den bekannten   Ausführungsformen   u. a. die Vorteile besitzt, dass dieKohleringe rechteckigen Querschnittes einteilig ausgebildet in die Metallbüchse eingeschrumpft sind und die metallischen Distanzringe ebenfalls rechteckigen Querschnittes an der Dichtwirkung nicht   teilnehmen. Das erfindungsgemässe Einfügen   der ebenfalls ungeteilten metallischen   Zwischenringe   hat weiters den Vorteil, dass die im eigentlichen Dichtungsraum durch den speziell bei Labyrinth-Dichtungen von innen nach aussen auftretenden groben Druckabfall bedingte grosse Gas- oder Dampfrestleckmenge ins Freie   oder zur Leckmengenabsaugevorrichtung gebracht   werden kam.

   Die ungeteilten   Kchleringe   oder Ringe aus der Kohle physikalisch ähnlichem Material besitzen eine glatte   Innenmantelfläche   und wirken mit einer am rotierenden Maschinenteil gegen die Dampfströmung gerichteten angebrachten Kämmung zusammen. 



   An Hand der beiliegenden Zeichnung soll die   erfindungsgemässe Ausführung n her   erläutert werden. 



   In der am feststehenden Maschinenteil angebrachten Metallbüchse bzw. Stopfbüchsengehäuse 2 sind die Kohleringe 1 eingeschrumpft. An der offenen Seite der Metallbüchse werden die Dichtungsringe durch eine mit Schrauben an der Stopfbüchse befestigbare Abdeckscheibe 5 gegen mechanische   Beschädigungen   geschlitzt. 3 stellt die rotierende Welle mit der gegen die   Dampfströmung   gerichteten Kämmung 4 dar. 
 EMI1.1 
 lichkeit einer Anzapfung der Labyrinthbüchse an einer oder mehreren beliebigen Stellen, um in an und   für sich bekannter WeiseTeilströme der Leckmenge an passend gewählten Druckstufen der Arbeitsmaschine wieder zuzuführen.

   Die letzte Anzapfung vor dem Aussenraum wird zur Abführung der Restleckmenge   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ins Freie bzw. zum Anschluss an die Leckmengen-Absaugvorrichtung benützt. Die Distanzringe 6 werden in ihren Abmessungen so gewählt, dass sie an der Dichtwirkung nicht teilhaben, d. h. dass zwischen Ring 6 und Welle 3 ein entsprechend grosser Spalt frei bleibt. Der Distanzring 6 ist erfindungsgemäss an seinem ganzen Umfang mit Bohrungen 7 versehen, die ihrerseits wieder in einen, in die Büchse 2 eingearbeiteten Ringkanal 8 münden. Aus letzterem erfolgen über Bohrungen die bereits erwähnten Anzapfungen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Labyrinth-Wellendichtung für Gas- und Dampfturbinen oder andere, hohen Innendrücken ausgesetzte Maschinen, bei der mehrere im feststehenden Maschinenteil angeordnete, mit glatter   Innenmantel-   fläche ausgestattete Kohleringe mit einer am rotierenden Maschinenteil ausgebildeten Kämmung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohleringe   (1)   einstückig ausgebildet in einer gemeinsamen Metallbüchse (2) eingeschrumpftsindunddie mit ihnen zusammenwirkende Kämmung (4) vorzugsweise-gegen die Dampfströmung gerichtet ist.

Claims (1)

  1. 2. Labyrinth-Wellendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einstückige, ungeteilte Kohleringe (1) unmittelbar aneinandergereiht in die ungeteiltemetallbüchse (2) eingeschrumpft sind.
    3. Labyrinth-Wellendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beliebigen Stellen der Labyrinth-Dichtung metallische Zwischenringe (Distanzringe) (6), welche an der Dichtung nicht teilnehmen, zwischen den einzelnen Kohleringen (1) eingefügt sind.
    4. Labyrinth-Wellendichtung nach dcnAnsprüchenlund 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzringe (6) entlang ihres Umfanges mit einer beliebigen Anzahl von Bohrungen (7) versehen sind, die in Ringkanäle (8) der Büchse (2) münden und über Bohrungen (9) in der Büchse die Verbindung dei Dicht- EMI2.1
AT124159A 1958-12-12 1958-12-12 Labyrinth-Wellendichtung größerer axialer Baulänge AT208163B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344666A1 (de) * 1972-09-14 1974-03-28 Gen Electric Drahtbuerstenartige dampfdichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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