DE406691C - Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des Schaedels - Google Patents
Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des SchaedelsInfo
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Description
- Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum IVIessen und Rekonstruieren des Schädels. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie die zugehörige Vorrichtung zur Bestimmung der Relativlage beliebiger Raumpunkte; insbesondere eignet sich die Erfindung zum Messen und Rekonstruieren des menschlichen Schädels und seiner Teile. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung und Abb. 2 eine schematische Stirnansicht der Vorrichtung in Verbindung mit ihrer Beziehungsebene.
- Die Vorrichtung umfaßt eine Grundplatte a, ein aus zwei Schenkeln gebildetes Tastergestell b, die Tasterplatte c und .den Taster d, dessen Spitze dl auf die betreffenden Punkte (Kiefer, Zähne u. dgl.) einzustellen ist. Das T.astergestell b eist vermittels der Anschlußlappen 2 der Grundplatte a und der Zapfen 3 gelenkig mit der Grundplatte a verbunden. Ferner ist die Tasterplatte c durch die an ihr vorgesehenen Schenkel q. und die Zapfen 5 gelenkig mit dem freien Ende des Tastergestelles b verbunden. Die Drehachsen der Zapfen 3 und 5 sind zueinander parallel. Senkrecht zu diesen beiden Drehachsen steht die Drehachse des. Gelenkzapfens 6 für den Taster d, :dessen Tasterstellung auf dem Winkelmaßstab 7 abgelesen werden kann. Zum Ablesen der Stellung. .des Tastergestelles b gegenüber der Grundplatte a dient ein an der letzteren. befestigter Zeiger f, dessen zugehörige Skala mit 8 bezeichnet ist, während zum, Ablesen der Winkelstellung,der Tasterplatte c gegenüber dem Gestell b der an der Platte c befestigte Zeiger g und die Skala 9 dient.
- Die Verwendüngsweise der Vorrichtung als Kiefermeßapparat ergibt sich hiernach wie folgt: Die Grundplatte 'a wird am einer um die Stirne gelegter. elastischen Binde befestigt, beispielsweise in der Weise, daß die Grundplatte a mit ihrer Durchbohrung io mit einem an der Binde befestigten Gewindebolzen verschraubt wird, wobei die senkrechte Mittelebene der Grundplatte a bzw. des Tastergestelles b mit der Mittelebene des Schädels zusammenfallen soll. Durch Drehung des Tastergestelles b und .der Tasterplatte c um die beiden parallelen Drehachsen 3 und 5, ferner des Tasters d um den Drehzapfen 6 läßt sich die Tasterspitze dl auf die gewünschten Kiefer-oder Schädelpunkte einstellen. Nimmt man alsdann die gesamte Vorrichtung von der Stirne weg und setzt sie auf die Stirnkante eines Reißbrettes h, an der eine Befestigungsplatte i i vorgesehen ist, so läßt sich die Stellung der Tasterspitze dl zur Bezugsebene h in der gleichen Weise wie vorher bei Befestigung der Vorrichtung an der Stirne wiederherstellen und .damit die Lage .des betreffenden Kiefer- oder Schädelpunktes zur Bezugsebene h fixieren. Zugleich kann dann auch durch einen geeigneten Winkelmaßstab die lotrechte Entfernung der Zeigerspitze dl von der Bezugsebene h gemessen werden.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des Schädels und seiner Teile mit einem drehbaren Taster, dessen Drehung durch einen Zeiger an einem Winkelmaßstab abgelesen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Zeiger (d) außer um seine eigene Drehachse. noch um zwei weitere, parallel zueinander liegende und zu der Zeigerdrehachse (6) senkrecht stehende Drehachsen (3 und 5) um solche an Bogenmaßstäben gleichfalls ablesbare Winkel gedreht wird, daß -die Tasterspitze (dl) auf dem zu bestimmenden Punkt einspielt, worauf der Taster an einer beliebigen, zu den parallelen Drehachsen (5) senkrecht stehenden Bezugsebene vermittels .der drei gemessenen Winkel wieder eingestellt wird, so daß die Tasterspitze die Raumlage des zu bestimmenden Punktes gegenüber der Bezugsebene der Höhe und Seite nach wiedergibt.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung. des Verfahrens gemäß Anspruch i bei Schädel-und Kiefermessungen, bestehend aus einer an der Stirne zu befestigenden Grundplatte (a), an welcher drehbar ein Tastergestell (b) angeschlossen ist, das an seinem freien Ende eine drehbare Tasterplatte (c) besitzt, deren Drehachse zur Drehachse des Tastergestelles (b) parallel ist und den Taster (d) mit einer zur Drehachse (5) der Tasterplatte (c) senkrechten Drehachse (6) trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO14074D DE406691C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des Schaedels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO14074D DE406691C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des Schaedels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE406691C true DE406691C (de) | 1924-12-04 |
Family
ID=7353571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO14074D Expired DE406691C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Verfahren zur Befestigung der Relativlage von beliebigen Raumpunkten, insbesondere zum Messen und Rekonstruieren des Schaedels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE406691C (de) |
-
1923
- 1923-11-16 DE DEO14074D patent/DE406691C/de not_active Expired
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