DE405609C - Reibungskupplung - Google Patents

Reibungskupplung

Info

Publication number
DE405609C
DE405609C DES58458D DES0058458D DE405609C DE 405609 C DE405609 C DE 405609C DE S58458 D DES58458 D DE S58458D DE S0058458 D DES0058458 D DE S0058458D DE 405609 C DE405609 C DE 405609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
coupling
races
friction clutch
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES58458D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scintilla AG
Original Assignee
Scintilla AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scintilla AG filed Critical Scintilla AG
Priority to DES58458D priority Critical patent/DE405609C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405609C publication Critical patent/DE405609C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D15/00Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Reibungskupplung: Man kennt bereits Reibungskupplungen, bei denen die Kugeln eines Kugellagers durch achsiales Verschieben der Laufringe gegeneinander festgeklemmt werden und dadurch eine Kupplung zwischen den beiden Laufringen und damit zwischen den mit ihnen verbundenen treibenden oder getriebenen Teilen erzielt wird. Dabei hat man auch die Laufflächen der Laufringe kegelförmig gestaltet. Bei Kupplungen dieser Art handelt es sich stets darum, durch eine entsprechende Vergrößerung des Achsialdruckes die Kugeln zwischen dem treibenden und getriebenen Teil festzuhalten. Laufen die Kugeln frei, so ist dabei ein sehr großer Achsialdruck erforderlich, um sie am Rollen zu verhindern und eine Leistungsübertragung überhaupt möglich zu machen, denn die entsprechenden Umdrehungsbewegungen der die Kugeln von beiden Seiten fassenden Teile sind im Augenblick des Kuppelns einander entgegengesetzt. Es wirkt also auf jede Kugel ein Kräftepaar, das sie zu drehen strebt. Werden dagegen die Kugeln durch Drehzapfen im einen Kupplungsteil mitgenommen, so müssen sie wiederum durch starken Achsialdruck in Rinnen im andern Kupplungsteil eingepreßt werden, damit sie am Drehen verhindert werden und eine Leistungsübertragung möglich gemacht wird. Der Reibungsschluß bleibt aber auch dann noch höchst unvollkommen und wird insbesondere durch Spuren von öl völlig aufgehoben. Überdies nehmen Kupplungen dieser Art beträchtliche Abmessungen an, so daß ihr Anwendungsgebiet beschränkt ist.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man die Anordnung in der Weise getroffen, daß die Kugeln durch einen mit dem einen Kupplungsteil verbundenen Kugelkäfig mitgenommen und zwecks Kuppelns zwischen zwei mit dem andern Kupplungsteil verbundene, gegeneinander achsial verschiebbare und miteinander, aber nicht gegeneinander, drehbare Teile festgeklemmt werden. Die Kugeln werden dabei durch entsprechende Verstärkungen des Achsialdruckes zwischen ebenen, zur achsialen Richtung senkrecht stehenden Flächen gefaßt. Auch hier ist ein starker Achsialdruck erforderlich, um mit Sicherheit ein Festklemmen der Kugeln und damit eine Leistungsübertragung zu bewirken.
  • Gegenüber diesen bis dahin bekannten Anordnungen bietet der Gegenstand der Erfindung die Vorteile, daß bei einfachster Bauart unter Anwendung eines mäßigen Achsialdruckes in allen Fällen mit Sicherheit eine Kupplung bewirkt wird. Dies wirst dadurch erreicht, daß die Laufflächen der Laufringe sich in kegelförmigen Flächen fortsetzen, deren Achse die Wellenachse ist. Auf diese Weise wird eine Kupplung geschaffen, bei welcher der eine Kupplungsteil die Kugeln eines Kugellagers enthält und diese zwangsweise mitnimmt, während die mit dem andern Kupplungsteil verbundenen Laufringe in einem in achsialer Richtung kegelig geformten Raum die Kugeln zwischen sich fassen und bei eingerückter Kupplung in achsialer Richtung so weit gegeneinander verschoben werden, bis infolge der durch die Kegelform des Kugelraumes zwischen den Laufringen bedingten Keilwirkung ein Klemmen der Kugeln stattfindet und die beiden Ringe sowie die mit diesen zusammenhängender Teile vermöge der entstehenden Reibung von der Antriebswelle mitgenommen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. r zeigt einen Längsschnitt durch die Kupplung im entkuppelten Zustand, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Einrichtung im Augenblick der Kupplung, Abb.3 eine Vorderansicht und Abb..f eine Seitenansicht des die Kugeln mitnehmenden Teiles-Auf der Antriebswellen sitzt der die Kugeln mitnehmende Teil in Form eines Kugelkäfigs b fest. Dieser Kugelkäfig b ist aus einem Stück hergestellt und hat die Form einer Scheibe, die auf der einen Seite mit länglichen, in gleichen Abständen angebrachten Ansätzen c versehen ist, deren seitliche Begrenzungsflächen sich der Kugelform anpassen. Zwischen diesen Ansätzen liegen die Kugeln h lose und berühren im entkuppelten Zustand leicht den inneren und äußeren Kugellagerring. Der äußere Kugellagerring d ist in den anzutreibenden Teil e unverrückbar eingepreßt, während der innere Ring f auf einem losen Stück g befestigt ist, das die Form einer runden Scheibe hat, in deren Zentrum auf der einen Seite ein runder Zapfen zur Aufnahme des inneren Kugellagerrings f sich befindet. Die Laufflächen der Ringe d, f setzen sich in kegelförmige Flächen fort, deren Achse die Wellenachse ist.
  • Die Scheibe g besitzt an ihrem Umfange einen zahnartigen Ansatz s, der in eine entsprechende öfnung t des anzutreibenden Teiles e eingreift, so daß beide Teile zusammenhängen und zwangläufig miteinander umlaufen müssen, während sie in achsialer Richtung gegeneinander verstellbar bleiben. Der Träger g des inneren Kugellagerringes wird in seiner Mittellage durch die Kugeln selbst und dann dadurch gehalten, daß er mit seinem Umfange in die zylindrische öffnung des anzutreibenden Teiles eingepaßt ist. Der anzutreibende Teil e ist in achsialer Richtung leicht hin und her verschiebbar und ist einerseits auf der äußeren Fläche der feststehenden Lagerbüchse fit, anderseits auf einem zylindrischen Ansatz auf der Innenseite des Gehäusedeckels i gelagert. Der achsiale Druck wird durch die Schraube L aufgenommen.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende: Im entkuppelten Zustand (Abb. i) sind die Kugeln h vollständig frei, da von keiner Seite irgendwelcher Druck auf sie ausgeübt wird. Unter Überwindung eines ganz geringen Reibungswiderstandes werden sie von der antreibenden Welle a mit Hilfe des als Kugel-käfig ausgebildeten Mitnehmers b zwangläufig mitgenommen, wobei die beiden Teile e, g mit den Ringen d, f in Ruhe bleiben.
  • Soll gekuppelt werden (Abb.2), so muß auf den Teil e ein Druck ausgeübt werden, damit er achsial in Richtung des Pfeiles (Abb. i) verschoben wird. Hierdurch werden die Kugeln k zwischen den inneren kegelförmigen Flächen der Ringe d, f festgeklemmt und diese Ringe sowie die mit diesen und untereinander zusammenhängenden Teileg, e von der Antriebswelle mitgerissen. Die Leistung der Antriebswelle a kann dann beispielsweise mittels eines auf dem Teil e angebrachten Zahnkranzes u weitergeleitet werden.
  • Der die Kupplung zwischen antreibendem und getriebenem Teil bewirkende Druck auf den Teil e kann auch elektromagnetisch hervorgebracht werden. Zu diesem Zweck kann eine ringförmige Magnetspule tn um die Welle ac angeordnet werden, von welcher der die Stifte n tragende Flansch o angezogen wird. Die Stifte n sind durch die Wellenlagerbüchse hindurchgeführt und drücken auf die lose Scheibe p, die auf das anzutreibende Element e den zur Kupplung notwendigen Druck ausübt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Reibungskupplung, bestehend aus einem Kugellager, dessen Kugeln durch einen mit dem einen Kupplungsteil verbundenen Kugelkäfig mitgenommen und zwecks Kuppelns durch mit dem anderen Kupplungsteil verbundene, gegeneinander ac:hsial verschiebbare, aber undrehbare Laufringe festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen der Laufringe (d, f) sich in kegelförmige Flächen fortsetzen, deren Achse die Wellenachse ist.
DES58458D 1921-12-28 1921-12-28 Reibungskupplung Expired DE405609C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES58458D DE405609C (de) 1921-12-28 1921-12-28 Reibungskupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES58458D DE405609C (de) 1921-12-28 1921-12-28 Reibungskupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE405609C true DE405609C (de) 1924-11-04

Family

ID=7492556

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES58458D Expired DE405609C (de) 1921-12-28 1921-12-28 Reibungskupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE405609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19952120A1 (de) * 1999-10-29 2001-05-03 Schaeffler Waelzlager Ohg Kombiniertes Axial-Radial-Kugellager

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19952120A1 (de) * 1999-10-29 2001-05-03 Schaeffler Waelzlager Ohg Kombiniertes Axial-Radial-Kugellager

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1955820B1 (de) Vorrichtung zum Drehen eines Tellerventils fuer Brennkraftmaschinen
DE102014008800B3 (de) Freischaltende Überlastkupplung mit Einrastung durch magnetisch beaufschlagte Steuerelemente
DE1162144B (de) Gleitringdichtung
DE2110609B2 (de) Elektromagnetisch betaetigbare reibungskupplungs- und bremsvorrichtung
DE1550680B2 (de) Ausgleichsgetriebe mit Konuskupplungen
DE405609C (de) Reibungskupplung
DE1030692B (de) Synchronisierungseinrichtung fuer schwere, grosse Leistungen uebertragende Zahnradwechselgetriebe, insbesondere fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge
DE674934C (de) Freilaufkupplung
DE102008047483A1 (de) Synchronisiereinrichtung eines Zahnräderwechselgetriebes
DE871987C (de) Selbsttaetig arbeitende Rollensperre fuer wechselnden Antriebsdrehsinn
DE102015200667A1 (de) Kupplungsanordnung mit elektromagnetischem Aktuator
DE4201234A1 (de) Schaltbare kupplung zwischen einem antriebs- und einem abtriebsteil
DE102010002933A1 (de) Synchronisierung
DE102021112399A1 (de) Scheibenbremse für ein Kraftfahrzeug mit einem Bremssattel und einer Nachstelleinheit, sowie Kraftfahrzeug mit einer diesbezüglichen Scheibenbremse
DE1184158B (de) Schleifringlose elektromagnetisch betaetigte Klauen- oder Zahnkupplung
DE850544C (de) Rutschkupplung
DE739196C (de) Bremsbandkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE394768C (de) Elastische Reibungskupplung
CH586360A5 (en) Releasable shaft coupling with toothed coupling member - is axially engageable with spring:loaded coupling elements on other coupling member
DE741662C (de) Befestigung von Maschinenteilen auf Wellen mittels einer durch Keilwirkung spreizenden Kupplungsbuchse
DE611260C (de) Selbsttaetige Scheibenkupplung
DE2241830C3 (de) Start- und Kupplungsvorrichtung, insbesondere für Zweiradkraftfahrzeuge
AT513976B1 (de) Schaltbare Zahnradpumpe
AT249458B (de) Auf verschiedene Drehmomente einstellbare Überlastkupplung
AT144421B (de) Freilaufkupplung, insbesondere für Eisenbahntriebwagen.