DE405593C - Verfahren zur elektrischen Schweissung mit dauernd in demselben Sinne umlaufenden Rollenelektroden - Google Patents

Verfahren zur elektrischen Schweissung mit dauernd in demselben Sinne umlaufenden Rollenelektroden

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DE405593C
DE405593C DEA39104D DEA0039104D DE405593C DE 405593 C DE405593 C DE 405593C DE A39104 D DEA39104 D DE A39104D DE A0039104 D DEA0039104 D DE A0039104D DE 405593 C DE405593 C DE 405593C
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roller electrodes
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/10Spot welding; Stitch welding
    • B23K11/105Stitch welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Behufs Verschweißung von Blechen durch Cberdeckung oder Annäherung mittels elektrischer Widerstandsschweißung wurden bisher kreisförmige, von Hand oder durch einen Motor bewegte Elektroden verwendet. Dieselben werden ständig, und zwar entweder absatzweise oder aber mit Anhalte- und Vorrückperioden betätigt.
Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die Erfahrung lehrte, daß die Beschaffung und Reinheit der Schweißung hauptsächlich von der Art der Bewegung der Elektroden abhängt. Ist die Geschwindigkeit der Elektroden konstant, so gelangt man wohl zur reinlichen Schweißung von Blechen geringer Dicke; übersteigt aber die Dicke ungefähr einen Millimeter, so ist es beinahe unmöglich, eine reinliche Schweißung zu erhalten. Es stellt sich oft bei Anwendung dieser Methode eine Mitnahme des Metalls durch die Elektroden ein, insbesondere, wenn die Geschwindigkeit der letzteren einen hohen Wert erreicht. Die Methode der Schweißung mit einer Anhalte- und einer Laufperiode, mit oder ohne Stromunterbrechung, hat den Vorteil einer besseren Schweißung sowie den weiteren Vorteil der Vermeidung der Metallmitnahme durch die Elektroden. Die durch diese Methode erhaltene Aufeinanderfolge von Schweißpunkten ergibt eine die Gleichmäßigkeit vermissende Schweißlinie, die sich wenig gleichartig nach außen zeigt und deutlich die Spuren des Wideransetzens sowie der durch das Spritzen des Metalls infolge unvermittelter Schwankungen in der Elektrodenbewegung entstehender Zacken u. dgl. erkennen läßt.
Die vorliegende Erfindung behebt die Mehrzahl der Nachteile der beiden vorerwähnten Methoden, behält aber die meisten ihnen eigenen \rorteile bei. Sie besteht im wesentlichen darin, daß die Elektroden mit einer Winkelgeschwindigkeit bewegt werden, welche je nach der Phase der Schweißoperation verschieden ist.
Es ist demnach bei den Elektroden eine Be- 4-5 schleunigungs- und eine Verzögerungsphase vorhanden.
Im Prinzip erfolgt Stromsehluß und Schweißung während der Phase mit geringer Winkelgeschwindigkeit; während der Phase mit großer Winkelgeschwindigkeit ist der Stromkreis unterbrochen.
Esi ist wohlverstanden, daß der Strom während der ganzen Dauer einer Phase mit geringer Winkelgeschwindigkeit oder aber nur während eines Teiles dieser Phase fließen kann.
Die derart erhaltene Bewegung kann als Übereinanderlagerung von zwei verschiedenen Bewegungen aufgefaßt werden, deren eine gleichmäßig und deren andere abwechselnd ist und Anhalte- sowie Vorrückperioden aufweist. Die resultierende Winkelgeschwindigkeit schwankt zwischen einem Maximum und einem Minimuni, das stets positiv und periodisch ist.
Entsprechend dem jeweiligen Fall sowie den Erfordernissen können die beiden Elektroden oder aber nur eine derselben betätigt werden; die eine der Elektroden kann durch eine Trommel o. dgl. gegeben sein, die sich in der angegebenen Weise bewegt oder durch eine Trommel, auf welcher die andere Elektrode sich entsprechend dem angegebenen Verfahren bewegt.
ίο Die Stromunterbrechung in Verbindung mit den Verzögerungs- und Beschleunigungsphasen kann mittels einer an der Maschine befestigten oder von ihr unabhängigen Vorrichtung erfolgen.
Dieses Verfahren gestattet eine wesentlich gleichmäßigere Schweißung und daher auch eine wesentlich widerstandsfähigere Schweißung, als sie mittels der eingangs erwähnten Methoden zu erhalten ist; sie gestattet ferner die für die Schweißung erforderliche Zeit zu vermindern, indem sie das Anhalten und Wiederansetzen unterdrückt; endlich wird mittels dieses Verfahrens eine glatte kerbenlose Schweißlinie erhalten.
Alle mechanischen Lösungen, die die obenerwähnten Bewegungen zu erhalten gestatten, sind auf die vorliegende Erfindung anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur elektrischen Schweißung mit dauernd in demselben Sinne umlaufenden Rollenelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufgeschwindigkeit der Rollenelektroden periodisch zwischen zwei Werten wechselt und Stromfluß innerhalb der Phase geringerer Umlaufgeschwindigkeit stattfindet.
DEA39104D 1922-12-28 1922-12-28 Verfahren zur elektrischen Schweissung mit dauernd in demselben Sinne umlaufenden Rollenelektroden Expired DE405593C (de)

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