DE404342C - Selbsttaetiger Heber - Google Patents
Selbsttaetiger HeberInfo
- Publication number
- DE404342C DE404342C DEH91492D DEH0091492D DE404342C DE 404342 C DE404342 C DE 404342C DE H91492 D DEH91492 D DE H91492D DE H0091492 D DEH0091492 D DE H0091492D DE 404342 C DE404342 C DE 404342C
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- Germany
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- lifter
- siphon
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/16—Fixed weirs; Superstructures or flash-boards therefor
- E02B7/18—Siphon weirs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Underground Or Underwater Handling Of Building Materials (AREA)
Description
- Selbsttätiger Heber. Selbsttätige Heber mit sehr steilen Heberschläuchen befriedigten bisher in ihrer Anspringschnelligkeit nicht in gleichem Maße wie Heber mit geneigten Schläuchen. Während nämlich beim ,geneigten Heberschlauch gemäß Abb. i sowohl der schwache wie auch der stärker gewordene Anfangswasserstrahl a den Wehrrücken entlang läuft und von diesem bei b sich ablösend ungefähr die gleiche Stelle c des Unterwasserspiegels trifft, wo er immer gleich wirksam die Luft aus dem Heber entfernt, läuft beim steilen Heber nur der erste, ganz dünne Anfangsstrahl a infolge seiner Haftfähigkeit am Wehrrücken selbst entlang und geht den ihm durch den Ablösungspunkt b (Abb. 2) vorgeschriebenen Weg nach c hin. Ist der Strahl stärker geworden, so löst er sich schon vorher, oberhalb b ab und schlägt an die gegenüberliegende Heberwand, wo sich sein weiteres Verhalten nicht mehr beeinflussen ließ. Er lief dann entweder an dieser unterwasserseitigen Heberwand entlang und fiel nicht frei auf den Wasserspiegel der unteren Heberhaltung oder er löste sich bei irgendeiner willkürlichen Richtungsänderung ab und fiel dann zwar frei, aber weit von c entfernt auf den Wasserspiegel. In beiden Fällen stieg ein großer Teil der mitgerissenen Luftperlen wieder in den Heber zurück, und zwar weniger wirksam als bei dem geneigten Heber der Abb. i.
- Nur der frei auf eine Wasserfläche auf, fallende Wasserstrahl reißt das Höchstmaß an Luft mit in diese Wasserfläche hinein, wie häufige Versuche ergeben haben. Es muß also stets für zweierlei gesorgt werden, daß der Anspringwasserstrahl (worunter im weitesten Sinne jeder den Heber bis zu seinem Vollarbeiten durcheilende Wasserstrahl zu verstehen ist)- einerseits stets auf das Haltungswasser frei auffällt, anderseits aber auch möglichst nahe an einer Hebereintauchkante, um die herum die Heberluft entweichen kann. Beide Bedingungen waren beim steilen Heber bisher nicht erfüllbar; das sichere Anspringen des steilen. Hebers litt darunter. Anderseits hat aber der steile Heber baulich viele Vorteile vor dem langgestreckten geneigten Heberschlauch.
- Gegenstand der Erfindung ist es, die genannten Nachteile dem steil angeordneten Heber zu nehmen. Gemäß Abb. 2 läuft der schwache Strahl a über b nach der Eintauchkante c; der stärkere Strahl dagegen löst sich ungefähr bei d ab und schlägt an die Gegenwand, die nun - und das ist das Neue -ebenfalls einen Ablösungspunkt e erhalten hat, der entweder durch einen Absatz (Abb. 2) oder durch eine scharfe Richtungsänderung (Abb.3) erzielt wird und dem die neue Eintauchkante f entspricht. Für Wasserstrahlen jeder Stärke ist damit also der zu nehmende Weg genau vorgeschrieben; jeder Weg führt den Anspringstrahl so, daß er frei auf den unteren Wasserspiegel auffällt, und ferner nahe an einer Hebereintauchkante.
- Was im vorhergehenden für steile und senkrechte Heber gesagt ist, trifft im gleichen Maße für ,solche Heber zu, deren Auslauf sich ganz oder teilweise zum Hebereinlau£ wieder zurück wendet, wie z. B. bei Hebern über Walzenwehren. Die Abb. 3, q. und 5 zeigen Beispiele dafür, wie durch die neue Erfindung jedem über die Überfallkrone überfließenden Wasserstrahl genau der Weg vorgeschrieben ist, auf dem dze Luftentleerung schnellstens erreicht wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH Selbsttätiger Heber, gekennzeichnet durch den Ablösungspunkt (e) an der dem Hebereinlauf gegenüberliegenden Heberwand und die dazu gehörige oberwasserseitig gelegene Eintauchkante (1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH91492D DE404342C (de) | 1922-10-24 | 1922-10-24 | Selbsttaetiger Heber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH91492D DE404342C (de) | 1922-10-24 | 1922-10-24 | Selbsttaetiger Heber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404342C true DE404342C (de) | 1924-10-20 |
Family
ID=7166184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH91492D Expired DE404342C (de) | 1922-10-24 | 1922-10-24 | Selbsttaetiger Heber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404342C (de) |
-
1922
- 1922-10-24 DE DEH91492D patent/DE404342C/de not_active Expired
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