DE4042707C2 - Schließfolgeregelung - Google Patents

Schließfolgeregelung

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    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/12Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the closing of a wing before another wing has been closed
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
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    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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    • E05Y2900/132Doors

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Abstract

Beschrieben wird eine Schließfolgeregelung für eine mit Türschließer 3, 4 versehene zweiflügelige Tür mit einem Standflügel 1 und einem Gangflügel 2, wobei der Standflügel 1 vor dem Gangflügel 2 in Schließlage kommt. DOLLAR A Die bekannten Schließfolgeregelungen verwenden relativ aufwendige Einrichtungen zur Blockierung des Gangflügels während der Schließphase des Standflügels. DOLLAR A Die beschriebene neue Entwicklung sieht vor, daß der Standflügel 1 und der Gangflügel 2 über elektrisch ansteuerbare Feststelleinrichtungen in Offenlegung feststellbar sind, wobei die Feststelleinrichtung 6 des Gangflügels 2 zur Blockierung des Gangflügels 2 während der Schließphase des Standflügels 1 dient. Die Feststelleinrichtung 6 ist mit einem elektrischen Generator verbunden, der vom Standflügel 1 angetrieben wird und Strom für die Blockierung des Gangflügels 2 liefert.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schließfolgeregelung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Eine Schließfolgeregelung ist z. B. bei Türen mit einem unterschlagenden und einem überschlagenden Flügel erforderlich. Nur wenn der unterschlagende Standflügel vor dem überschlagenden Gangflügel in Schließlage kommt, ist das ordnungsgemäße Schließen der Tür gewährleistet.
Eine derart aufgebaute Schließfolgeregelungseinrichtung ist aus der DE 34 06 409 C2 bekannt. Dort wird eine Schließfolgeregelung für eine zweiflügelige Tür beschrieben, wobei der Standflügel vor dem Gangflügel in Ruhelage kommt. Die Steuerung der Blockiereinrichtung für den Gangflügel wird durch einen elektrischen Schaltkreis geregelt. In diesem Schaltkreis sind Schalter integriert. Die Betätigung dieser Schalter erfolgt unmittelbar und allein in Abhängigkeit von der Ist-Stellung des Standflügels. Der Schalter wird unmittelbar vom Standflügel betätigt. Die bei diesem Stand der Technik vorgesehene elektrische Ansteuerung der Blockiereinrichtung erfolgt über einen komplizierten elektrischen Schaltkreis.
Die DE 29 27 171 A1 beschreibt eine Schließfolgeregelung, bei der ein den Gangflügel blockierender Aufschlagarm vorgesehen ist. Der Aufschlagarm befindet sich bei geöffnetem Standflügel in Wirkstellung. Die Aufhebung dieser Wirkstellung erfolgt mechanisch über Mitnahme des Aufschlagarms durch den Standflügel. In geschlossener Position des Standflügels wird der Aufschlagarm über einen Elektromagneten in einer unwirksamen Parkstellung gehalten. Durch die kombinierte mechanische und elektrische Ansteuerung des Aufschlagarms ist dieser Stand der Technik relativ aufwendig und somit störanfällig.
Aus der DE 34 06 433 A1 ist eine zweiflügelige Tür mit einer anders aufgebauten Schließfolgeregelungseinrichtung bekannt. Die korrekte Schließfolgeregelung wird dadurch realisiert, dass der Gangflügel über ein Ventil im Hydraulikkreislauf des Gangflügeltürschließers so lange blockiert wird, bis der Standflügel geschlossen ist.
Die Ansteuerung der Blockierung erfolgt über einen Bowdenzug, der vom Standflügel gesteuert wird.
Aus der DE 33 29 543 A1 ist eine ähnliche Vorrichtung bekannt, bei der der Gangflügel über eine Einrichtung am Türschließergestänge blockiert wird. Auch diese Blockiereinrichtung wird mit einem vom Standflügel betätigten Bowdenzug angesteuert.
Ferner sind z. B. aus DE 38 00 694 A1 und DE 36 04 091 A1 ähnliche Anordnungen mit Gleitarmtürschließer bekannt, bei denen zur Blockierung des Gangflügels der Gleitarm des Gangflügeltürschließers so lange blockiert wird, bis der Standflügel in Schließlage ist. Auch hier erfolgt die Ansteuerung der Blockiereinrichtung über ein mechanisches Übertragungsglied in Form eines Bowdenzugs bzw. einer Schubstange.
Eine weitere Anordnung mit einem Türschließer wird in der DE 38 23 487 C2 beschrieben. Dort ist ein Türantrieb mit Elektromotor beschrieben. Um eine Dämpfung des Schließvorgangs zu erreichen und ein zu rasches Schließen der Türe zu vermeiden wird der Elektromotor zum Abbremsen der Schließbewegung in einzelnen Phasen des Schließvorgangs als Generator betrieben.
Bei dem bekannten Stand der Technik mit mechanischer Ansteuerung der Blockierung sind relativ aufwendige Konstruktionen erforderlich, die eine Blockierung des Gangflügels in Abhängigkeit vom Standflügel gewährleisten. Die mechanische Ansteuerung durch den Standflügel erfordert besondere Einrichtungen, die die Fertigung und Montage verteuern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schließfolgeregelung zu schaffen, die konstruktiv einfach aufgebaut und kostengünstig zu realisieren ist. Insbesondere werden Ausführungen angestrebt, die eine hohe Betriebsicherheit aufweisen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
Als Blockiereinrichtung können herkömmliche elektrisch ansteuerbare Feststelleinrichtungen verwendet werden. Die elektrische Ansteuerung über den Gangflügel kann über elektrische Leitungen erfolgen, ohne dass ein großer Montageaufwand entsteht. Mit der Blockierung des Gangflügels wird erreicht, dass der Standflügel vorher in Schließlage kommt.
Um eine korrekte Schließfolgeregelung auch bei Stromausfall sicherzustellen, ist die Blockiereinrichtung mit einer vom Standflügel angesteuerten elektrischen Energiequelle, wie z. B. Generator oder dergleichen, verbunden. Bei Ausführungen, bei denen die Blockiereinrichtung mit einem Generator verbunden ist, kann vorgesehen sein, dass der Standflügel den Generator antreibt, der Strom für die Blockierung des Standflügels liefert. Als Generator kann ein Getriebe- Gleichstrom-Elektromotor verwendet werden, wobei die Generatorwelle mit der Schließerwelle des Standflügeltürschließers antriebsverbunden sein kann.
Im nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele unter Bezug­ nahme auf die Zeichnung erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer zweiflü­ geligen Tür mit der erfindungsgemäßen Schließ­ folgeregelung.
Die dargestellte zweiflügelige Tür weist einen Standflügel 1 und einen Gangflügel 2 auf, die jeweils mit obenliegenden Türschließern 3 bzw. 4 ausgestattet sind.
Aufgrund der Falzausbildung an den Flügeln 1 und 2 muß die Schließfolge derart geregelt sein, daß der unterschlagende Standflügel 1 jeweils vor dem überschlagenden Gangflügel 2 in die Schließlage kommt. Die Unterschlag-/Überschlag-An­ ordnung der Flügel 1 und 2 in der Schließlage ist bei 12 strichliert dargestellt.
Die Flügel 1 und 2 werden in der gezeigten Offenstellung über Wand- oder bodenfeste Haftmagnete 5 bzw. 6 festgestellt. Im bestromten Zustand halten sie die in Offenstellung stehenden Türflügel 1 bzw. 2 fest. Wenn die Haftmagnete 5, 6 nicht be­ stromt sind, können die Türflügel 1 bzw. 2 unter Wirkung der Türschließer 3 bzw. 4 schließen.
Die Haftmagnete 5, 6 sind so geschaltet, daß bei der Aufhebung der Feststellung die korrekte Schließfolge der Türflügel 1, 2 gewährleistet ist.
Die Aufhebung der Feststellung kann über eine nicht darge­ stellte Brandmeldeanlage oder über Auslösetaster erfolgen.
Bei Betätigen des Auslösetasters oder bei Ansteuerung über die Brandmeldeanlage wird zuerst der Haftmagnet 5 des Stand­ flügels 1 ausgeschaltet und damit der Standflügel 1 sofort freigegeben, der dann unter Wirkung des Türschließers 3 schließt. Der Haftmagnet 6 des Gangflügels 2 wird noch weiter bestromt, so daß der Gangflügel 2 weiterhin offen­ gehalten bzw. blockiert wird. Erst nach einer Verzögerungs­ zeit von z. B. 3 Sekunden wird dann der Gangflügel 2 frei­ gegeben, indem der Haftmagnet 6 ausgeschaltet wird. Dies be­ wirkt, daß der Gangflügel 2 unter Wirkung seines Türschlie­ ßers 4 dann dem Standflügel 1 nachläuft und somit die ge­ wünschte Schließfolge erhalten wird.
Nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit werden die beiden Haftmagnete 5, 6 dann wieder bestromt, so daß nach dem er­ neuten Öffnen der Flügel 1, 2 wieder die Feststellung er­ folgt und der Ausgangszustand hergestellt ist.
Bei Unterbrechung der Stromversorgung wird dieselbe Schließ­ folge ausgelöst. Der Haftmagnet 5 des Standflügels 1 wird sofort freigegeben, so daß der Standflügel 1 unter Wirkung des Türschließers 3 schließt. Der Haftmagnet 6 des Gangflü­ gels 2 wird durch einen nicht dargestellten elektrischen Energiespeicher, der als Kondensator oder Akku ausgebildet sein kann, für eine bestimmte Verzögerungszeit, z. B. 3 Sekunden, weiterbestromt. Der Gangflügel 2 wird dadurch so lange in Offenstellung gehalten bzw. blockiert. Erst nach dieser Verzögerungszeit wird schließlich der Haftmagnet 6 des Gangflügels abgeschaltet, so daß nun auch der Gangflügel 2 unter Wirkung des Türschließers 4 schließt und die ge­ wünschte Schließfolge erhalten wird.
Die Bestromung der Haftmagnete 5, 6 stellt sich wieder ein, sobald die Stromversorgung nicht mehr unterbrochen ist, frühestens nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit von z. B. 3 Sekunden nach Freigabe des Gangflügels 3.
Die elektrische Steuereinrichtung mit Kondensator bzw. Akku usw. sowie Brandmeldeanlage und Auslösetaster sind vorzugs­ weise in oder auf der Wand ortsfest untergebracht. Es können auch zusätzliche Einrichtungen zur Überwachung der Funktionen der einzelnen Aggregate vorgesehen sein; z. B. können der Ladezustand des Energiespeichers und die Funktionen der Haft­ magnete 5, 6 und der Türschließer 3, 4 kontinuierlich über­ wacht werden. Hierbei kommt insbesondere eine Überwachung der Schließgeschwindigkeit der Flügel 1, 2 in Frage.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist zusätzlich oder alternativ zu dem Akku oder Kondensator ein Generator vorgesehen, der vom Standflügel 1 oder vom Standflügel­ türschließer 3 angetrieben wird und den Gangflügelhaft­ magneten 6 während der Verzögerungszeit mit Strom versorgt.
Als Generator kann ein Getriebe-Gleichstrom-Elektromotor ver­ wendet werden. Die Generatorwelle kann im Bereich des Tür­ schließers 3 angeordnet und mit der Schließerwelle verbunden werden. Auch andere Anordnungen des Generators kommen in Frage, z. B. im Bereich der Türbänder des Standflügels 1, um die Relativbewegung zwischen Standflügel 1 und Blendrahmen zu nutzen.
Bei anderen abgewandelten Ausführungsbeispielen können statt der Haftmagnete 5, 6 Feststelleinrichtungen in den Tür­ schließern 3, 4 integriert sein, z. B. in den Hydraulik­ kreislauf der Türschließer geschaltete Elektromagnetventile.
Sie können in gleicher Weise wie die Haftmagnete 5, 6 ge­ schaltet und angesteuert werden. Es können herkömmliche elektrohydraulische Türschließer verwendet werden. Bei ein­ geschaltetem Strom ist deren Magnetventil geschlossen und damit die Feststellung der betreffenden Flügel eingestellt. Bei stromlosem Ventil ist das Ventil offen und die Fest­ stellung gelöst.
Statt der Elektromagnetventile können auch elektromotorische Ventile in den Türschließern 3, 4 integriert sein. Sie können mit besonderem Vorteil in Verbindung mit der beschriebenen Generator-Ausführung verwendet werden.
Statt der dargestellten Türschließer 3, 4 mit Scherenge­ stänge können auch Gleitarmtürschließer verwendet werden. Statt der Haftmagnete 5, 6 können in diesem Fall in der Gleitschiene der Türschließer integrierte Feststellein­ richtungen verwendet werden. Diese Feststelleinrichtungen können in gleicher Weise wie die Haftmagnete 5, 6 ge­ schaltet und angesteuert werden. Die Anordnung funktioniert dann in gleicher Weise wie beschrieben. Ferner sind Aus­ führungsbeispiele vorgesehen, bei denen die Schließge­ schwindigkeit des Standflügels 1 größer als die Schließge­ schwindigkeit des Gangflügels 2 eingestellt wird. Dies ist beispielsweise durch entsprechende Einstellung der Regu­ lierventile der hydraulischen Türschließer 1 und 2 möglich. Hierbei kann auf Blockiereinrichtungen, wie sie zuvor be­ schrieben sind, zur Realisierung der Schließfolgeregelung ver­ zichtet werden. Die Blockierung des Gangflügels 2 zur Schließ­ folgeregelung erfolgt hier über die unterschiedliche Schließ­ geschwindigkeit in den Türschließern 3, 4. Um die Einstellung der Schließgeschwindigkeit auch für längere Zeit sicherzu­ stellen, können zusätzliche Überwachungseinrichtungen z. B. an den Türschließern vorgesehen sein.
Bei abgewandelten Ausführungsbeispielen können statt der An­ schlagdrehflügel 1, 2 auch Pendelflügel oder Schiebeflügel vorgesehen sein.

Claims (10)

1. Schließfolgeregelung für eine mit Türschließer versehene zweiflügelige Tür mit einem Standflügel und einem Gangflügel,
wobei der Standflügel vor dem Gangflügel in Schließlage kommt,
mit einer elektrisch ansteuerbaren Blockiereinrichtung des Gangflügels, die in Abhängigkeit vom Standflügel derart angesteuert wird, dass sie den Gangflügel während des Schließens des Standflügels zumindest vorübergehend blockiert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Blockiereinrichtung mit einem elektrischen Generator verbunden ist, der Strom für die Blockierung (6) des Gangflügels (2) liefert, wobei der Generator vom Standflügel angetrieben wird.
2. Schließfolgeregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorwelle mit der Schließerwelle des Standflügeltürschließers (3) antriebsverbunden ist.
3. Schließfolgeregelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Generator ein Getriebe- Gleichstrom-Elektromotor verwendet wird.
4. Schließfolgeregelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Standflügel (1) und der Gangflügel (2) über elektrisch ansteuerbare Feststelleinrichtungen (5 bzw. 6) in Offenstellung feststellbar sind, wobei die Feststelleinrichtung (6) des Gangflügels (2) die Blockiereinrichtung bildet und die Feststelleinrichtungen (5, 6) so geschaltet sind, dass nach Abschalten der Feststellung (5) des Standflügels (1) die Feststellung (6) des Gangflügels (2) zeitverzögert aufgehoben wird.
5. Schließfolgeregelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhebung der Feststellung über eine Brandmeldeanlage, über einen Auslösetaster oder bei Unterbrechung der Stromversorgung erfolgt.
6. Schließfolgeregelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung der Blockiereinrichtung (6) über ein elektrisches Signal erfolgt, das in Abhängigkeit von der Abschaltung einer Feststelleinrichtung (5) des Standflügels (1) abgegeben wird oder über einen elektrischen Schalter erfolgt, der vom Standflügel (1) oder vom Standflügeltürschließer mittelbar oder unmittelbar betätigt wird.
7. Schließfolgeregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitverzögerte Aufhebung der Blockierung über Zeitglieder in der Steuerung der Blockiereinrichtung erfolgt.
8. Schließfolgeregelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gangflügel (6), vorzugsweise nach Aufhebung einer Feststelleinrichtung des Standflügels (1), weiterhin offengehalten bzw. blockiert wird, und erst nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit, z. B. Verzögerungszeit von 3 Sekunden freigegeben wird.
9. Schließfolgeregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung (6) unmittelbar auf den Gangflügel (2) einwirkt, z. B. als elektrischer Haftmagnet, elektrisch beaufschlagter Sperrriegel oder dergleichen ausgebildet ist oder mit dem Gangflügeltürschließer zusammenwirkt, z. B. als ein in den Hydraulikkreislauf des Gangflügeltürschließers geschaltetes Elektromagnetventil, elektromotorisches Ventil oder ein mit dem Schließerkolben, dem Schließergestänge oder der Schließerwelle zusammenwirkendes elektrisch beaufschlagtes Sperrglied ausgebildet ist.
10. Schließfolgeregelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließgeschwindigkeit des Standflügels (1) größer als die Schließgeschwindigkeit des Gangflügels (2) eingestellt wird.
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