DE4042467C2 - Nagler - Google Patents

Nagler

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DE4042467C2
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DE
Germany
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hammer
nailer
projection
engagement
trigger
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DE4042467A
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English (en)
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Fusao Fushiya
Yoshio Yokoyama
Akihito Hara
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Makita Corp
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Makita Electric Works Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/06Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by electric power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Nagler gemäß dem Patentanspruch 1 und insbesondere auf einen elektrisch betriebenen Nagler bzw. Elektrotacker.
Einer der herkömmlichen elektrischen Nagler ist in der als JP-OS 60-135182 veröffentlichten japanischen Patentanmel­ dung 58-249626 beschrieben. Der darin beschriebene elektri­ sche Nagler hat einen Primärschalter für das Schließen und Öffnen des eine Batterie und einen Elektromotor verbinden­ den Stromkreises und einen Sekundärschalter bzw. Nocken­ schalter, der mit dem Primärschalter in Reihe geschaltet ist, um sicherzustellen, daß der Nagler jedesmal bei dem Drücken eines Auslösers nur einen einzigen Ausstoß abgibt. Ein Hammer für das Eintreiben eines Nagels ist mit einem horizontalen Vorsprung versehen, der mit einem Antriebsnocken in Eingriff bringbar ist. Der Antriebsnocken wird durch den Motor betrieben. Anfänglich steht der Hammer an seinem unteren Totpunkt und der Antriebsnocken ist der­ art ausgerichtet, daß er mit dem horizontalen Vorsprung des Hammers unmittelbar nach dem Betreiben des Antriebsnockens in Eingriff kommen kann. Wenn der Auslöser bzw. Abzug betä­ tigt wird, wird der Primärschalter geschaltet, so daß der Antriebsnocken zu drehen beginnt und mit dem horizontalen Vorsprung des Hammers in Eingriff kommt, um den Hammer von dem unteren Totpunkt weg zu einem oberen Totpunkt anzuhe­ ben. Wenn der Hammer den oberen Totpunkt erreicht hat, wird der Antriebsnocken von dem Hammer gelöst, was zur Folge hat, daß der Hammer durch die Wirkung einer Feder zu dem unteren Totpunkt heruntergestoßen wird. Der Hammer treibt auf diese Weise einen Nagel in ein zu nagelndes Objekt ein. Wenn der Hammer zu dem unteren Totpunkt zurückgekehrt ist, wird der sekundäre Schalter betätigt, um den Motor anzuhal­ ten. Danach gibt die Bedienungsperson den Abzug frei. Dann beginnt der Motor erneut den Antriebsnocken derart auszu­ richten, daß dieser bei dem erneuten Betätigen des Abzugs durch die Bedienungsperson sofort mit dem Hammer in Ein­ griff kommen kann. Dann wird der Sekundärschalter ausge­ schaltet, um den Motor wieder auszuschalten.
Dieser herkömmliche Nagler hat den Nachteil, daß der Antriebsnocken den Hammer von dem unte­ ren Totpunkt bis zu dem oberen Totpunkt durch im wesentli­ chen eine halbe Umdrehung anhebt, so daß ein hohes Drehmoment erforderlich ist. Außerdem wird durch die Notwendigkeit, genügend Bauraum vorzusehen, in dem der Antriebsnocken eine derartige Drehung ausführen kann, der Nagler relativ groß.
Ferner ist aus der US-PS 18 45 617 ein Nagler zum Ein­ treiben von Befestigungsmitteln bekannt, der eine Schlag­ einrichtung aufweist, die gegen die Kraft einer Feder von einer zweiten in eine erste Extremstellung vorspannbar ist. Um die Schlageinrichtung vorzuspannen, wird sie mit Hilfe zweier Hebel angehoben, die mit einem an der Schlageinrich­ tung angebrachten Anschlag gleichzeitig zusammenwirken. Die Hebel sind dafür an einer Drehscheibe befestigt, die mittels eines Schneckenantriebs drehbar ist.
Gemäß diesem Stand der Technik wird die Schlageinrichtung beim Vorspannen über ihren gesamten Hubbereich mit deutlich weniger als einer halben Drehung der Drehscheibe angehoben. Für diese Hebebewegung wird daher ein hohes Drehmoment be­ nötigt, weshalb massive und damit große und schwere An­ triebsbauelemente erforderlich sind.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der Erfindung da­ her die Aufgabe zugrunde, einen Nagler zu schaffen, der bei gleicher Schlagleistung leicht und kompakt ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 ange­ gebenen Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß weist der Nagler eine längsverschiebliche Schlageinrichtung auf, die zum Eintreiben von Befesti­ gungsmitteln unter Wirkung einer Vorspannkraft von einer ersten Extremstellung in eine zweite Extremstellung, und aus der zweiten Extremstellung durch Drehung einer Stelleinrichtung gegen die Wirkung der Vorspannkraft zurück in ihre erste Extremstellung bewegbar ist. Für das Vor­ spannen der Schlageinrichtung weist die Stelleinrichtung mehrere in Drehrichtung der Stelleinrichtung beabstandete Koppelelemente auf, die mit an der Schlageinrichtung vorge­ sehenen, in Schlagrichtung beabstandeten Eingriffsab­ schnitten nacheinander in Eingriff bringbar sind. Somit kann zur Erzielung der Gesamthubhöhe der Schlageinrichtung eine Drehung der Stelleinrichtung um deutlich mehr als 180° ausgenutzt werden, was zur Folge hat, daß der Nagler leichter und kleiner gebaut werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 12.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbei­ spiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläu­ tert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Naglers.
Fig. 2 ist ein horizontaler Querschnitt durch einen Teil des Naglers nach Fig. 1 und zeigt ein Gehäuse, eine Schlageinrichtung bzw. einen Hammer und ein Stellglied.
Fig. 3 zeigt eine Sperrvorrichtung, die das Drehen einer Stelleinrichtung bzw. Zahnscheibe in nur einer Richtung zuläßt.
Fig. 4 ist eine Explosionsdarstellung des Hammers und eines Stellmechanismus und zeigt gleichfalls das Stellglied.
Fig. 5 zeigt einen Mechanismus zum Einstellen der Tiefe, bis zu der ein Nagel eingetrieben werden soll.
Fig. 6(a) bis 6(h) und 7(a) bis 7(d) veranschaulichen die Funktion des Naglers.
Gemäß Fig. 1 hat der erfindungsgemäße Nagler ein Ge­ häuse 1 aus Kunstharz. In dem Gehäuse 1 ist unten rechts eine "Mündung" bzw. Ausstoßöffnung P ausgebildet. Längs des Bodens des Gehäuses 1 ist ein Magazin 2 angeordnet, das mit Klammern oder Nägeln N geladen ist, die jeweils durch einen Schieber 3a einer Schlageinrichtung bzw. eines Hammers 3 aus der Mündung P ausgestoßen werden. Der Hammer 3 steht in rechtem Winkel zu dem Magazin 2 und ist in einer Führung 4a angeordnet, die an ihrer lin­ ken Seite (nach Fig. 1) offen ist und in ihrem horizontalen Querschnitt im wesentlichen U-förmig ist. Der Hammer 3 ist in seinem horizontalen Querschnitt gleichfalls U-förmig und an seiner rechten Seite offen. Der Hammer 3 wird durch eine Schraubenfeder 4 zu der Mündung P hin gedrückt und ist ent­ lang der Führung 4a an deren Innenfläche verschiebbar. D.h., der Hammer 3 ist zu der Mündung P hin und von dieser weg verschiebbar. Der Schieber 3a ist ein von dem Hammerkörper nach unten vorstehender Teil des Hammers 3 (Fig. 4). Der Hammerkörper hat einen oberen Eingriffsabschnitt bzw. Vorsprung 7, einen mittleren Eingriffsabschnitt bzw. Vorsprung 5 und einen unteren Eingriffsabschnitt bzw. Vorsprung 6. Der obere und der mittlere Vorsprung 7 bzw. 5 verlaufen gemäß Fig. 4 parallel zueinander. Der untere Vorsprung ist so geformt, daß er gemäß Fig. 4 mit dem oberen und dem mittleren Vorsprung 7 bzw. 5 einen rechten Winkel bildet. Oberhalb des Magazins 2 sind ein Elektromotor 8 und ein Drehzahluntersetzungsmechanismus 9 angeordnet. Der Dreh­ zahluntersetzungsmechanismus 9 ist an den Elektromotor 8 angeschlossen. An der Seite des Hammers 3 ist eine Stelleinrichtung bzw. gezähnte Scheibe 10 angeordnet, die über ihre Ver­ zahnung an den Drehzahluntersetzungsmechanis­ mus 9 angeschlossen ist. Daher wird beim Betreiben des Elektromotors 8 die Zahnscheibe 10 durch den Drehzahlunter­ setzungsmechanismus 9 gedreht. Mit dem Drehzahlunterset­ zungsmechanismus 9 steht eine Klinke 9a in Eingriff, die die Drehung in nur einer Richtung zuläßt. Daher dreht die Zahnscheibe 10 in nur einer Richtung. Genauer ausgedrückt, dreht die Zahnscheibe 10 nur im Gegenuhrzeigersinn vom Elektromotor 8 her gesehen.
Die Zahnscheibe 10 ist mit zwei Koppelelementen bzw. Stiften 11 und 12 versehen, die zu dem Hammer 3 hin vorstehen. Der Stift 12 ist länger als der Stift 11. Die Stifte 11 und 12 sind auf dem Umfang der Zahnscheibe 10 voneinander um weniger als 180° beab­ standet. Wenn die Zahnscheibe 10 dreht, führen die Stifte 11 und 12 eine kreisförmige Bewegung aus.
Der Nagler hat eine im wesentlichen mittige Öffnung. Der oberhalb der mittigen Öffnung liegende Teil des Naglers bildet einen Griff 13, an dem der Nagler gehalten wird. In dem Griff 13 ist eine Batterie 15 angeordnet, die von Blattfedern 15a gehalten wird. Die Batterie 15 ist eine aufladbare Batterie bzw. ein Akkumulator. In dem Griff 13 ist ferner ein Schalter 14 angeordnet, der elektrisch mit der Batterie 15 sowie mit dem Elektromotor 8 verbunden ist. Dadurch wird bei dem Schließen des Schalters 14 der Elek­ tromotor 8 eingeschaltet, um die Zahnscheibe 10 zu drehen. Wenn die Zahnscheibe 10 dreht, wird der Hammer 3 durch die Schraubenfeder 4 aus seiner obersten Stellung (erste Extremstellung) nach unten­ gedrückt, so daß daher der Schieber 3a einen Nagel N aus der Mündung P ausstößt. Nachdem der Hammer 3 seine unter­ ste Stellung (zweite Extremstellung) erreicht hat, greift mit der Drehung der Zahn­ scheibe 10 der kurze Stift 11 an dem mittleren Vorsprung 5 des Hammers 3 an, wodurch der Hammer 3 in eine im wesentli­ chen mittlere Stellung nach oben bewegt wird. D.h., nachdem der Hammer 3 seine unterste Stellung erreicht hat, kommt der kurze Stift 11 mit dem mittleren Vorsprung 5 nur für die Zeitspanne in Eingriff, während der sich der Hammer 3 aus seiner untersten Stellung in seine mittlere Stellung bewegt. Im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt, zu welchem sich der kurze Stift 11 von dem mittleren Vorsprung 5 löst, kommt der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 mit dem unteren Vorsprung 6 des Hammers 3 in Eingriff, um damit den Hammer 3 in eine Stellung zu bewegen, die etwas niedriger als dessen oberste Stellung ist.
Auf diese Weise steht der kurze Stift 11 in funktioneller Verbindung mit dem mittleren Vorsprung 5, während der lange Stift 12 in funktioneller Verbindung mit dem unteren Vor­ sprung 6 steht.
Unterhalb des Schalters 14 ist ein Auslöser bzw. Abzug 16 angeordnet. Der untere Teil des Abzugs 16 steht zu der mit­ tigen Öffnung hin frei. Wenn der Abzug 16 von unten her ge­ druckt wird, wird er um sein rechtes Ende geschwenkt. An den Abzug 16 ist eine im wesentlichen V-förmige Blattfeder ange­ schlossen (Fig. 4). Der obere Teil dieser Blattfeder ist zweigeteilt und bildet ein Paar von Andruckelementen 17 und 18. Das Andruckelement 17 ist länger und schmaler als das Andruckelement 18. Der Schalter 14 hat einen Druckknopf 14a. Das lange Andruckelement 17 steht ständig mit einem von der Batterie 15 her gesehen linken Teil der unteren Fläche des Druckknopfs 14a bei dessen mittlerer Stellung in Berührung. In einer Nut 2a ist ein federndes Stellglied 19 angeordnet (Fig. 2). Das Stellglied 19 ist vertikal zwi­ schen einer oberen Stellung und einer unteren Stellung ver­ schiebbar. Ein unterer Abschnitt des Stellglieds 19 dient als Sicherheitsplatte 19b, was nachfolgend ausführlich be­ schrieben wird. Die Sicherheitsplatte 19b ist in der Mün­ dung P angeordnet und wird normalerweise durch eine Feder 19c nach unten aus dem Gehäuse 1 herausgedrückt. Daher steht das Stellglied 19 normalerweise in seiner unteren Stellung. Das Stellglied 19 wird nur dann gegen die Feder­ wirkung der Feder 19c in seine obere Stellung verschoben, wenn die Sicherheitsplatte 19b gegen ein zu nagelndes Ob­ jekt gepreßt wird. Die Sicherheitsplatte 19b ist unterhalb des Hammerkörpers angeordnet, während der größere Teil des Stellglieds von dem Elektromotor 8 her gesehen links vom Hammerkörper angeordnet ist. Mit 19a ist ein Vorsprung des Stellglieds 19 bezeichnet, der von dem Schalter 14 her ge­ sehen von links nach rechts vorsteht. Dieser Vorsprung 19a dient als Anschlag. D.h., wenn die Sicherheitsplatte 19b gegen das zu nagelnde Objekt gepreßt wird und daher das Stellglied 19 in dessen obere Stellung bewegt wird, kommt die untere Fläche des abstehenden Endabschnitts des langen Andruckelements 17 mit der Oberseite des Vorsprungs 19a in Berührung bzw. wird von dieser abgestützt.
Das kurze Andruckelement 18 kommt mit dem Druckknopf 14a an dessen von der Batterie 15 her gesehen linkem Abschnitt in Eingriff und hält den Druckknopf 14a im gedrückten Zustand.
Ganz nahe an einer Ecke des Schalters 14 ist ein Stift 23 angeordnet (Fig. 1 und 4). An dem Stift 23 ist ein Hebel 20 gelagert, der um den Stift 23 verschwenkbar ist. Der Hebel 20 hat einen von der Batterie 15 her gesehen von rechts nach links vorstehenden Abschnitt 24. Dieser Vorsprung 24 steht ständig mit dem von der Batterie 15 her gesehen rech­ ten Abschnitt der oberen Fläche des kurzen Andruckelements 18 in Berührung. Das kurze Andruckelement 18 kann mit dem von der Batterie 15 her gesehen linken Abschnitt seiner oberen Fläche an dem Druckknopf 14a angreifen.
Wenn der Nagler nicht in Betrieb ist, ist das nach Fig. 1 rechte Ende des Hebels 20 von dem oberen Vorsprung 7 des Hammers 3 angehoben und das kurze Andruckelement 18 durch den Vorsprung 24 des Hebels 20 von dem Druckknopf 14a weg­ gedrückt. Auf diese Weise kann bei diesem Zustand der Druckknopf 14a nicht von dem kurzen Andruckelement 18 ge­ drückt werden, wenn der Abzug 16 betätigt wird. Der Nagler ist in diesem Zustand, wenn das Stellglied 19 in seiner un­ teren Stellung steht. Außerdem kann dabei der Druckknopf 14a auch nicht durch das lange Andruckelement 17 gedrückt werden, wenn der Abzug 16 betätigt wird. Das lange Andruck­ element 17 drückt nicht gegen den Druckknopf 14a, solange es nicht durch den Anschlag 19a abgestützt ist. D.h., das lange Andruckelement 17 kann den Druckknopf 14a nicht drüc­ ken, falls nicht das Stellglied 19 in seiner oberen Stel­ lung steht. Daher kann der Druckknopf 14a nicht gedrückt werden, wenn die Sicherheitsplatte 19b aus dem Gehäuse 1 herausgedrückt ist.
Im Betrieb wird die Sicherheitsplatte 19b gegen das zu na­ gelnde Objekt gepreßt, wodurch dann der abstehende Endab­ schnitt des langen Andruckelements 17 von dem Anschlag 19a abgestützt wird. Das kurze Andruckelement 18 ist dabei wei­ terhin durch den Vorsprung 24 des Hebels 20 von dem Druck­ knopf 14a weggedrückt. Dann wird der Abzug 16 betätigt. Hierdurch drückt das lange Andruckelement 17 den Druckknopf 14a, um damit den Nagler einzuschalten. Das kurze Andruck­ element 18 kann den Druckknopf 14a nicht drücken, da es noch von dem Druckknopf 14a weggehalten ist. Sobald der Nagler eingeschaltet worden ist, stößt der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 gegen einen Vorsprung 19d des Stellglieds 19, der von dem Elektromotor 8 her gesehen von der rechten Seite nach links vorsteht. Auf diese Weise wird der Anschlag 19a nach links von dem Abzug 16 her gesehen von dem langen Andruckelement 17 wegbewegt. Der abstehende Endbereich des langen Andruckelements 17 wird auf diese Weise von dem Anschlag 19a freigegeben und abgesenkt, so daß das lange Andruckelement 17 nicht mehr gegen den Druckknopf 14a drückt. Sobald jedoch der Druckknopf 14a, nicht mehr von dem langen Andruckelement 17 gedrückt wird, wird er schon von dem kurzen Andruckelement 18 gedrückt, was nachfolgend erläutert wird. Auf diese Weise wird das Betreiben des Elektromotors 8 nicht unterbrochen.
Das Magazin 2 ist an seiner Unterseite mit einem Einstellmechanismus 21 zum Einstellen der Tiefe versehen, bis zu der die Nägel N eingeschlagen werden sollen (Fig. 1 und 5). Dieser Einstellmechanismus 21 ist nahe an der Mündung P an­ geordnet und weist einen Gewindestift 21a und eine auf die­ sen aufgeschraubte Flügelmutter 21b auf. Die Flügelmutter 21b kann zu einer Bewegung entlang der Achse des Gewinde­ stifts 21a gedreht werden. Zwei einander gegenüberliegende Außenflächen der Flügelmutter 21b sind abgeflacht. Durch ein Paar von Blattfedern 21c wird die Flügelmutter 21b an ihren jeweiligen Abflachungen derart festgehalten, daß sie nur mit starker Kraft gedreht werden kann. Daher wird bei dem Betrieb des Naglers ein zufälliges Verdrehen der Flü­ gelmutter 21b verhindert und es besteht dadurch praktisch keine Möglichkeit, daß sich die Tiefe ändert, bis zu der die Nägel N eingeschlagen werden sollen.
Anfänglich steht der Hammer 3 in einer Stellung, die ge­ ringfügig niedriger als dessen oberste Stellung ist (Fig. 6(a) und 7(a)), wobei der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 mit dem unteren Vorsprung 6 des Hammers 3 in Eingriff steht. Ferner steht zu Beginn der obere Vorsprung 7 des Hammers 3 mit dem nach Fig. 1 rechten Ende des Hebels 20 in Eingriff, so daß dieser durch den oberen Vorsprung 7 im Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 1 verschwenkt ist. Das kurze Andruckelement 18 des Abzugs 16 steht nicht mit dem Druckknopf 14a des Schalters 14 in Eingriff, sondern wird von dem Druckknopf 14a durch den Vorsprung 24 des Hebels 20 beabstandet gehalten (Fig. 6(a)). Das lange Andruckele­ ment 17 steht mit dem Druckknopf 14a in Eingriff, jedoch nicht mit dem Anschlag 19a des Stellglieds 19. Gemäß der vorstehenden Beschreibung liegt das lange Andruckelement 17 ständig an dem Druckknopf 14a an.
Wenn der Nagler in Betrieb genommen werden soll, preßt die Bedienungsperson die Mündung P gegen ein zu nagelndes Ob­ jekt, wodurch gegen die Federwirkung der Feder 19c die Si­ cherheitsplatte 19b gegen das Objekt gepreßt wird (Fig. 6(b)). Auf diese Weise wird das Stellglied 19 in seine obere Stellung bewegt, so daß daher der Anschlag 19a des­ selben gegen die untere Fläche des abstehenden Endab­ schnitts des langen Andruckelements 17 stößt. Dann drückt die Bedienungsperson den Abzug 16 (Fig. 6(c)). Durch das lange Andruckelement 17 des Abzugs 16 wird nun der Druck­ knopf 14a des Schalters 14 gedrückt, so daß daher der Schalter 14 geschlossen wird. Auf diese Weise wird der Elektromotor 8 zum Drehen der Zahnscheibe 10 im Uhrzeiger­ sinn von dem Hammer 3 her gesehen eingeschaltet. Dadurch bewegt sich der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10, der nun an dem unteren Vorsprung 6 des Hammers 3 angreift, im Uhr­ zeigersinn vom Hammer 3 her gesehen, um den Hammer 3 etwas anzuheben. Auf diese Weise erreicht der Hammer 3 seine oberste Stellung. Zugleich mit dieser Bewegung des Hammers 3 in seine oberste Stellung schwenkt der nunmehr mit dem nach Fig. 1 rechten Ende des Hebels 20 in Eingriff stehende obere Vorsprung 7 des Hammers 3 den Hebel 20 etwas im Gegenuhrzeigersinn, so daß daher durch den Vorsprung 24 des Hebels 20 das Andruckelement 18 des Abzugs 16 weiter nach unten von dem Druckknopf 14a weggedrückt wird. Dann löst sich der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 von dem unteren Vorsprung 6 des Hammers 3. Da nun der Hammer 3 nicht mehr von unten her gehalten ist, wird er durch die Wirkung der Schraubenfeder 4 nach unten gestoßen (Fig. 6(c) und 7(b)). Auf diese Weise kommt der obere Vorsprung 7 des Hammers 3 von dem Hebel 20 frei (Fig. 6(d)), so daß der abstehende Endabschnitt des kurzen Andruckelements 18 des Abzugs 16 nach oben zu zurückfedert und mit dem Druckknopf 14a in Eingriff kommt, der durch das lange Andruckelement 17 ge­ drückt ist (Fig. 6(d)). Durch das Zurückfedern schwenkt das kurze Andruckelement 18 den Hebel 20 im Uhrzeigersinn.
Auf die vorstehend beschriebene Weise wird der Hammer 3 nach unten gestoßen. Dadurch schlägt der Hammer 3 einen in das Magazin 2 eingelegten Nagel N in das zu nagelnde Objekt ein. Genauer ausgedrückt wird der Nagel N von dem Hammer 3 mit dessen Schieber 3a eingeschlagen. Im wesentlichen gleichzeitig mit dem Herunterstoßen des Hammers 3, aber zu einem etwas späteren Zeitpunkt als das Angreifen des kurzen Andruckelements 18 an dem Druckknopf 14a kommt der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 mit dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 in Eingriff. Auf diese Weise wird der obere Abschnitt des Stellglieds 19 vom Abzug 16 her gesehen nach links geneigt (Fig. 7(c)), so daß daher der Anschlag 19a des Stellglieds 19 von dem abstehenden Endabschnitt des langen Andruckelements 17 gelöst wird, wodurch dieser Ab­ schnitt in eine Lage bewegt wird, die etwas niedriger als die Lage ist, bei der der Abschnitt mit dem Anschlag 19a in Eingriff war. Auf diese Weise wird an dem langen Andrucke­ lement 17 die Andruckkraft für den Druckknopf 14a aufgeho­ ben. Da die Zahnscheibe 10 weiter im Uhrzeigersinn vom Ham­ mer 3 her gesehen dreht, greift deren langer Stift 12 für eine nur sehr kurze Zeitdauer an dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 an. Da das Stellglied 19 aus Federmaterial besteht, beginnt der obere Abschnitt des Stellglieds 19 aus der Schräglage zu der ursprünglichen Lage zurückzu­ federn, sobald der lange Stift 12 von dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 freikommt. Der abstehende Endabschnitt des langen Andruckelements 17, der nun in der genannten etwas niedrigeren Lage steht, verhindert jedoch das vollständige Zurückkehren des oberen Abschnitts des Stellglieds 19 in die Anfangslage. D.h., unmittelbar nach dem Beginn des Zu­ rückfederns des oberen Abschnitts des Stellglieds 19 in die Anfangslage kommt der Anschlag 19a nicht mit der unteren Fläche des abstehenden Endabschnitts des langen Andruckele­ ments 17 in Eingriff, sondern mit einer Seite des abstehenden Endab­ schnitts desselben, nämlich mit dessen von dem Schalter 14 her gesehen linker Seite. Anders gesehen, schwenkt der abstehende Endabschnitt des langen Andruckele­ ments 17, sobald dieser in die genannte etwas niedrigere Lage bewegt ist, nicht in die obere Lage zurück, bei der seine untere Fläche von dem Anschlag 19a abgestützt werden kann, solange die Bedienungsperson den Abzug 16 losgelassen hat (was nachfolgend erläutert wird).
Unmittelbar vor dem Eingreifen des langen Stifts 12 an dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 stößt der kurze Stift 11 gegen die untere Fläche des mittleren Vorsprungs 5 des Ham­ mers 3.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist die Andruckkraft des langen Andruckelements 17 an dem Druckknopf 14a aufge­ hoben. Zu diesem Zeitpunkt greift jedoch schon das kurze Andruckelement 18 an dem Druckknopf 14a an, so daß daher der Druckknopf 14a durch das kurze Andruckelement 18 statt des langen Andruckelements 17 gedrückt gehalten wird.
Es ist ersichtlich, daß die Andruckelemente 17 und 18 den Druckknopf 14a gemeinsam gedrückt halten, obzwar nur für eine äußerst kurze Zeitdauer. D.h., die Andruckelemente 17 und 18 halten den Druckknopf 14a gemeinsam für die sehr kurze Zeitspanne von dem Zeitpunkt, an dem der obere Vor­ sprung 7 von dem Hebel 20 gelöst wird, bis zu dem Zeitpunkt gedrückt, an dem der lange Stift 12 mit dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 in Eingriff kommt.
Der Hammer 3 hat schon den Nagel N in das zu nagelnde Ob­ jekt eingeschlagen. Daher steht der Hammer 3 nun in seiner untersten Stellung. Der Druckknopf 14a wird nur durch das Andruckelement 18 gedrückt. Es ist ersichtlich, daß der Schalter 14 nicht geöffnet hat, seitdem die Bedienungsperson den Abzug 16 gedrückt hat. Daher dreht die Zahnscheibe 10 fortgesetzt im Uhrzeigersinn von dem Hammer 3 her gesehen. Selbstverständlich betätigt die Bedienungsperson weiterhin den Abzug 16.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung kommt der kurze Stift 11 unmittelbar vor dem Lösen des langen Stifts 12 von dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 mit der unteren Fläche des mittleren Vorsprungs 5 des Hammers 3 in Eingriff. Daher hat der kurze Stift 11 schon das Anheben des Hammers 3 gegen die Kraft der Schraubenfeder 4 begonnen. Der kurze Stift 11 hebt den Hammer 3 in eine im wesentlichen mittlere Stellung an (Fig. 7(d)). Dann kommt der kurze Stift 11 von dem mittleren Vorsprung 5 frei. Im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt, an dem sich der kurze Stift 11 von dem mittleren Vorsprung 5 löst, stößt der lange Stift 12 wieder gegen die Unterseite des unteren Vorsprungs 6. Auf diese Weise wird der Hammer 3 statt durch den kurzen Stift 11 im weiteren durch den langen Stift 12 angehoben. Damit wird der Hammer 3 kontinuierlich aus der untersten Stellung in die Anfangsstellung zurückgeführt.
Kurz nach dem Durchlaufen der Mittelstellung, aber vor dem Erreichen der Anfangsstellung greift der obere Vorsprung 7 des Hammers 3 an dem rechten Ende des Hebels 20 an. Auf diese Weise schwenkt der obere Vorsprung 7 den Hebel 20 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß daher das kurze Andruck­ element 18 des Abzugs 16 durch den Vorsprung 24 des Hebels 20 von dem Druckknopf 14a abgehoben wird (Fig. 6(e)). Daher wird der Druckknopf 14a freigegeben, um den Schalter 14 zu öffnen.
Im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt, an dem der Hammer 3 die Anfangsstellung erreicht, ist der Druckknopf 14a völlig freigegeben. Die Bedienungsperson gibt dann den Abzug 16 frei. Auf diese Weise gleitet der abstehende Endbereich des Andruckelements 17 an der linken Seite des Anschlags 19a des Stellglieds 19 hoch und sitzt auf der Oberseite des Anschlags 19a auf. Zum gleichen Zeitpunkt, an dem der ab­ stehende Endbereich auf der Oberseite des Anschlags 19a aufsitzt, kehrt dieser in die Anfangsstellung zurück, da das lange Andruckelement 17 nicht mehr das Zurückspringen des oberen Teils des Stellglieds 19 in dessen Ausgangsstel­ lung behindert.
Wenn die Bedienungsperson den Abzug 16 losgelassen hat, kehren auf diese Weise alle bewegbaren und drehbaren Ele­ mente in ihre Anfangsstellungen zurück. Die Bedienungsper­ son nimmt dann den Nagler von dem Objekt weg, das durch den vorstehend beschriebenen Betriebsvorgang genagelt worden ist. Daher wird die Sicherheitsplatte 19b aus dem Gehäuse 1 durch die Wirkung der Feder 19c herausgedrückt und damit der Anschlag 19a von dem langen Andruckelement 17 gelöst. Die Bedienungsperson kann durch das Betätigen des Abzugs 16 nunmehr den Nagler nicht in Betrieb setzen. Falls daher die Bedienungsperson zufällig den Abzug 16 nach dem Abnehmen des Naglers von dem Objekt betätigt, führt der Nagler kei­ nen Arbeitsvorgang aus.
Die Bedienungsperson kann jedoch eine weitere Nagelung an einer anderen Stelle allein durch das Ansetzen des Naglers gegen die andere Stelle und erneutes Drücken des Abzugs 16 ausführen.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß je­ desmal dann, wenn der Abzug 16 betätigt wird, die Zahn­ scheibe 10 eine Umdrehung ausführt. Während der einen Um­ drehung der Zahnscheibe 10 führt der Hammer 3 einen Schlag aus.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ferner ersichtlich, daß der Schaltknopf bzw. Druckknopf 14a freigegeben wird, bevor die Bedienungsperson den Abzug 16 freigibt. Dies bedeutet, daß der Nagler automatisch abgeschal­ tet wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Bedie­ nungsperson eine unbeabsichtigte Nagelung ausführt, da keine Möglichkeit besteht, daß die Bedienungsperson durch einmaliges Betätigen des Abzugs 16 aufeinanderfolgende Nagelungen ausführt.
Der Schieber 3a des Hammers steht nicht aus dem Gehäuse 1 vor, wenn damit ein Nagel eingetrieben wird.
Falls gemäß der vorstehenden Beschreibung der Abzug 16 be­ tätigt wird, kann der Nagler nicht eingeschaltet werden, bevor nicht die Sicherheitsplatte 19b hereingedrückt ist. Üblicherweise preßt die Bedienungsper­ son erst die Sicherheitsplatte 19b gegen das zu nagelnde Objekt, um damit die Sicherheitsplatte 19b einzuziehen, und betätigt dann den Abzug 16. Falls es die Bedienungsperson jedoch wünscht, kann sie zuerst den Abzug 16 betätigen (Fig. 6(g)) und danach die Sicherheitsplatte 19b an das Ob­ jekt anpressen (Fig. 6(h)). Die Bedienungsperson kann damit den Nagler auf eine der beiden Weisen einschalten.
Durch den langen Stift 12 der Zahnscheibe 10 wird der Ham­ mer 3 in seine oberste Stellung angehoben, wonach dann, wenn der lange Stift 12 von dem unteren Vorsprung 6 des Hammers 3 freikommt, der Hammer zum Eintreiben eines Nagels N heruntergestoßen wird. Während sich der Hammer 3 auf diese Weise von seine obersten Stellung zu seiner unter­ sten Stellung bewegt, befinden sich die beiden Stifte 12 und 11 der Zahnscheibe an der von der Zahnscheibe 10 her gese­ hen linken Seite des Hammers, ohne daß sie die geradlinige Bewegung des Hammers 3 von seiner obersten zu seiner unter­ sten Stellung behindern.
Falls die Bedienungsperson den Abzug 16 nicht genügend drückt, ist es möglich, daß nach dem Eintreiben eines Na­ gels N der Hammer 3 auf dem Weg aus seiner untersten Stel­ lung in seine Anfangsstellung anhält, z. B. in der Lage ge­ mäß Fig. 7(d). Wenn dies geschieht, würde der Hammer 3 durch die Schraubenfeder 4 heruntergedrückt werden, wenn sich die Zahnscheibe gegen den Uhrzeigersinn von dem Hammer 3 her gesehen drehen würde. Da jedoch die Klinke 9a, die mit dem Drehzahluntersetzungsmechanismus 9 in Eingriff steht, nur eine Drehung der Zahnscheibe 10 im Uhrzeigersinn von dem Hammer 3 her gesehen zuläßt, wird der Hammer 3 nicht heruntergestoßen, aber es greift der Stift 11 oder 12 der Zahnscheibe 10 an dem zugehörigen Vorsprung 5 oder 6 des Hammers ohne Bewegung an, wodurch das Herunterstoßen des Hammers 3 verhindert wird. Ferner stehen in diesem Fall der abstehende Endbereich des langen Andruckelements 17 und der Anschlag 19a in ihren Anfangsstellungen, so daß der abste­ hende Endbereich auf der Oberseite des Anschlags 19a auf­ sitzt. Falls daher der Abzug 16 erneut betätigt wird, wird der Nagler wieder eingeschaltet. Auf diese Weise beginnt der Hammer 3 aus der Stellung, an der er angehalten wurde, anzulaufen. D.h., in einem sol­ chen Fall ist die Stellung, an der der Hammer 3 zufällig angehalten hat, die Anfangsstellung für das nächste Ein­ schlagen.
Ferner kann dann, wenn die Bedienungsperson den Abzug 16 genügend lange betätigt hat, der Hammer 3 auf dem Weg von seiner untersten Stellung zu seiner Anfangsstellung stehen­ bleiben, wenn die Batterie 15 leer ist. Falls dies geschieht, wird aus dem vorangehend genannten Grund der Hammer 3 nicht nach unten gestoßen. Die Bedienungsperson gibt in diesem Fall dann den Abzug 16 frei, um damit den Druck­ knopf 14a des Schalters freizugeben. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson ein übermäßiges Entladen der Bat­ terie 15 verhindern. Wie bei dem vorangehend beschriebenen Fall sitzt nun der abstehende Endbereich des langen Andruckelements 17 auf der Oberseite des Anschlag 19a auf. Die Bedienungsperson ersetzt danach die Batterie 15 durch eine neue und betätigt wieder den Abzug 16. Auf diese Weise beginnt ein nächstes Einschlagen aus der zufälligen Anhaltestellung des Hammers 3 heraus.
Wenn gemäß der vorstehenden Beschreibung der Hammer 3 einen Nagel N eingeschlagen hat, greift mit der Drehung der Zahn­ scheibe 10 der kurze Stift 11 derselben an dem mittleren Vorsprung 5 des Hammers 3 an und bewegt den Hammer 3 aus dessen untersten Stellung heraus nach oben zu einer im we­ sentlichen mittleren Stellung. Wenn der kurze Stift 11 den Hammer 3 in diese Stellung bewegt hat, kommt der kurze Stift 11 von dem mittleren Vorsprung 5 frei. Im wesentli­ chen zum gleichen Zeitpunkt, an dem der kurze Stift 11 von dem mittleren Vorsprung 5 freikommt, greift der lange Stift 12 der Zahnscheibe 10 an dem unteren Vorsprung 6 des Ham­ mers 3 an, um den Hammer 3 in die Ausgangsstellung gering­ fügig unterhalb dessen oberster Stellung zu bewegen. Falls dabei nur ein einziger Stift in Verbindung mit einem einzi­ gen Vorsprung für das Zusammenwirken vorgesehen wäre, müßte die Zahnscheibe 10 im wesentlichen den doppelten Durchmesser wie den dargestellten haben, ums den Hammer 3 aus seiner unter­ sten Stellung in seine Ausgangsstellung zurückzuführen. Da­ her kann erfindungsgemäß ein Getriebe mit einem kleinen Drehzahluntersetzungsverhältnis eingesetzt werden. Ferner muß das Getriebe nicht groß bemessen sein, so daß der Nagler kompakt gestaltet werden kann.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung greift der kurze Stift 11 an dem mittleren Vorsprung 5 an, während der lange Stift 12 an dem unteren Vorsprung 6 angreift. Außerdem wirkt ge­ mäß der vorstehenden Beschreibung der lange Stift 12 mit dem Vorsprung 19d des Stellglieds 19 zusammen, um den An­ schlag 19a des Stellglieds 19 von dem langen Andruckelement 17 zu lösen.
Der obere Vorsprung 7 des Hammers 3 wirkt mit dem rechten Ende des Hebels 20 zusammen, um den Nagler abzuschalten.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird die Sicherheits­ platte 19b normalerweise aus dem Gehäuse 1 herausgedrückt. Der Nagler kann nicht in Betrieb gesetzt werden, falls nicht die Sicherheitsplatte 19b zurück­ gedrückt ist. Die Sicherheitsplatte 19b verhindert daher, daß die Bedienungsperson den Nagler unbeabsichtigt betä­ tigt. Außerdem kann, obgleich dies nicht dargestellt ist, für eine höhere Sicherheit ein Sicherheitselement vorgese­ hen werden, welches das Betätigen des Abzugs nicht zuläßt, falls nicht das Sicherheitselement unwirksam gemacht ist.
Zu den Nägeln, die mittels des erfindungsgemäßen Naglers eingetrieben werden können, zählen ohne Einschränkung U- förmige Nägel, T-förmige Nägel und L-förmige Nägel.
Hinsichtlich der Ausdrücke "oben", "unten", "oberste" und "unterste" bezieht sich die vorstehende Beschreibung des Naglers nur auf den Fall, daß der Nagler mit nach unten ge­ richteter Mündung P eingesetzt ist. Falls daher z. B. der Nagler mit auf eine vertikale Wand gerichteter Mündung P eingesetzt wird, müssen diese Ausdrücke durch andere geeignete Ausdrücke ersetzt werden.

Claims (12)

1. Nagler mit einer längsverschieblichen Schlageinrichtung (3), die zum Eintreiben von Befestigungsmitteln (N) unter Wirkung einer Vorspannkraft von einer ersten Extremstellung in eine zweite Extremstellung, und aus der zweiten Extrem­ stellung durch Drehung einer Stelleinrichtung (10) gegen die Wirkung der Vorspannkraft zurück in ihre erste Extrem­ stellung bewegbar ist, wofür die Stelleinrichtung (10) mehrere in Drehrichtung der Stelleinrichtung (10) beab­ standete Koppelelemente (11, 12) aufweist, die mit an der Schlageinrichtung (3) vorgesehenen, in Schlagrichtung beab­ standeten Eingriffsabschnitten (5, 6) nacheinander in Ein­ griff bringbar sind.
2. Nagler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (10) zwei Koppelelemente (11, 12) hat, während die Schlageinrichtung (3) zwei Eingriffsabschnitte (5, 6) aufweist, wobei das erste Koppelelement (11) mit dem ersten Eingriffsabschnitt (5) und das zweite Koppelelement (12) mit dem zweiten Eingriffsabschnitt (6) zusammenwirkt.
3. Nagler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Koppelelement (11) mit dem ersten Eingriffsabschnitt (5) in Eingriff steht, um die Schlageinrichtung (3) nach Einschlagen eines Befestigungsmittels (N) aus ihrer zweiten Extremstellung in eine mittlere Stellung zu bewegen, und daß das zweite Koppelelement (12) mit dem zweiten Ein­ griffsabschnitt (6) in Eingriff steht, um die Schlag­ einrichtung (3) aus ihrer mittleren Stellung in ihre erste Extremstellung zu bewegen, wobei das erste Koppelelement (11) von dem ersten Eingriffsabschnitt (5) im wesentlichen zu einem Zeitpunkt außer Eingriff tritt, an dem das zweite Koppelelement (12) mit dem zweiten Eingriffsabschnitt (6) in Eingriff tritt.
4 Nagler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Koppelelement (12) die Schlageinrichtung (3) über den zweiten Eingriffsabschnitt (6) in ihrer vorge­ spannten ersten Extremstellung hält, solange der Nagler nicht betätigt ist.
5. Nagler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung eine drehbar ge­ haltene Zahnscheibe (10) ist.
6. Nagler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (10) bei einem Ar­ beitsspiel des Naglers eine Umdrehung ausführt.
7. Nagler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente Stifte (11, 12) sind, die von der Zahnscheibe (10) vorstehen und auf deren Umfang um weniger als 180° voneinander beabstandet sind.
8. Nagler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Stift (11) kürzer als der zweite Stift (12) ist.
9. Nagler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsabschnitte Vorsprünge (5, 6) sind, von denen der zweite Vorsprung (6) aus der Schlagrichtung gesehen vor dem ersten Vorsprung (5) liegt.
10. Nagler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Vorsprung (6) derart ausgebildet ist, daß er mit dem ersten Vorsprung (5) einen rechten Winkel ausbildet.
11. Nagler nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Zahnscheibe (10) an ihren Zähnen über ein Getriebe (9) von einem Motor (8) antreibbar ist.
12. Nagler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinke (9a) mit dem Getriebe (9) in Eingriff steht, um die Drehung der Zahnscheibe (10) nur in einer Richtung zu­ zulassen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1845617A (en) * 1929-05-02 1932-02-16 Latham Machinery Co Stapling machine
DE3603870A1 (de) * 1986-02-07 1987-08-13 Carlos Schulz Elektroheftgeraet

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