DE2529110C3 - Einrichtung an einem Handnagier - Google Patents

Einrichtung an einem Handnagier

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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/02Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by manual power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einem Handnagier, der den Nagel mit mindestens zwei V) Eintreibhüben eintreibt, zum selbsttätigen Steuern der Stellung der Treibfläche des Eintreibstößels zum Befestigungsmittel, Nagel, Klammer od. dgl., bei jedem Eintreibhub.
Bei einem bekannten Handnagier (s. US-PS ■>'> 78 012) ist eine solche Einrichtung in Form eines Zahnstangengesperres oder einer Klemmscheibe vorgesehen, durch die die axiale Position des Eintreibstößels nach jedem durch manuelle Betätigung einer Handhabe νοπ den EintfeibstöBel zurückgelegten «> Teilstück des Gesamt-Eintreibhubes fixiert wird. Bei dieser Anordnung muß damit der Eintreibstößel einen Arbeitsweg zurücklegen, der der gesamten Eintreiblänge des längsten einzutreibenden Nagels entspricht, was zu einer verhältnismäßig großen Bauhöhe des Naglers *>5 führt, durch die wiederum die Handhabbarkeit des Gerätes beeinträchtigt wird. Vor allem aber ist bei dem bekannten Handnagier stets nur eine Stelle des Eintreibstößels als Treibfläche vorgesehen, nämlich die Stirnfläche des Stößels, und es kann hier in verstärktem Maße zu Ermüdungserscheinungen kommen. Auch muß die Einrichtung zum selbsttätigen Steuern der Stellung der Treibfläche verhältnismäßig große Kräfte aufnehmen können, da die gesamte Kraft der Stößelrückstellfeder auf sie einwirkt. Ferner ergeben sich durch die lange Ausbildung des Eintreibstößels in Verbindmsg mit den großen Kräften, die für das Eintreiben der Nägel oder sonstigen Befestigungsmittel erforderlich sind, relativ große Knickkräfte und damit die Gefahr einer leichten Zerstörung des Werkzeuges.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die mit möglichst einfachen Mitteln eine Reduzierung der Bauhöhe des Naglers und eine Erhöhung der Lebensdauer des Eintreibstößels ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Eintreibstößel an einem Treibkolben schwenkbar gelagert ist, mindestens zwei Treibflächen aufweist und daß während des ersten Eintreibhubes mittels eines Steuernockens und einer mit Steuerflächen versehenen Steuerkurve eine in Eintreibrichtung zurückstehende erste Treibfläche und beim folgenden Eintreibhub eine in Eintreibrichtung vorspringende zweite Treibfläche des Eintreibstößels an? Kopf des Befestigungsmittefs in Schlagstellung bringbar ist. Die damit erzielbaren Vorteile liegen im wesentlichen darin, daß das stufenweise Eintreiben des Nagels oder sonstigen Befestigungsmittels mit Hilfe von zueinander im Abstand angeordneten Treibflächen des Eintreibstößels erfolgt, so daß dieser nicht stets an einer Stelle belastet wird, und daß infolge der Abstufung eine Reduzierung der Gesamtlänge des Stößels möglich ist, indem zunächst die in Eintreibrichtung zurückliegende Eintreibfläche den Nagel einen Teil seiner Gesamtlänge eintreibt und dann die in Eintreibrichtung vorausliegende Eintreibfläche den restlichen Eintrieb besorgt. Neben den Vorteilen der kompakteren Bauweise und der sich daraus ergebenden besseren Handhabungsmöglichkeiten sowie der höheren Lebensdauer des Handnaglers ist infolge der automatischen Steuerbarkeit der Treibflächen durch die schwenkbare Lagerung des Eintreibstößels gegenüber dem Treibkolben und die entsprechende Ausbildung des Steuernockens im Verhältnis zu den Steuerflächen eine Bedienung des Gerätes auch durch Laien ohne weiteres möglich.
Um in der Funktion des Gerätes mit einfachsten Mitteln ein höchstmögliches Maß an Präzision zu gewährleisten, ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die zweite Treibfläche am Ende einer Zunge liegt, deren eine zur ersten Treibfläche führende Flanke seitlich mit einem in Magazinstellung stehendem Befestigungsmittel in Eingriff bringbar ist, und daß der Eintreibstößel bei Erreichen dieses Eingriffsniveaus zur Schwenkbewegung freigegeben wird. Dadurch wird das einzutreibende Befestigungsmittel einerseits zur Lagebestimmung herangezogen, während es andererseits auch mit der Führung des Eintfc'ibstößels dienl.
Nach einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung können der Steuernocken und die mit den Steuerflächen versehene Steuerkurve auf derjenigen Seite des EintreibstöOels liegen, der die genannte Flanke zugewandt ist, und der Eintreibstößel kann in Richtung auf diese Seile mittels einer Slößelfeder zerspannt sein. So ergibt sich eine besonders einfache Steuerung des Bewegungsablaufes des Eintreibstößcls.
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10
P Eine andere Ausbildungsform der Erfindung sieht vor,
Hl daß die erste Steuerfläche gegenüber der zweiten p Steuerfläche vorspringt und während des ersten Teils ft der Abwärtsbewegung des Eintreibstößels am Steuer-Γ nocken anliegt Diese Anordnung ist vor allen Dingen £- hinsichtlich der genauen Aufnahme des Nagels in der '" Anfangsphase und der Möglichkeit des seitlichen
Verschwenken für den Eingriff der zweiten Treibfläche ,/ wichtig und vorteilhaft
Es ist aus konstruktiv-herstellungstechnischen Grünfden besonders zweckmäßig, wenn die mit den
Steuerflächen versehene Steuerkurve am Eintreibstößel liegt während der Steuernocken zum Gehäuse gehören " sollte.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im ii folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert Es zeigt
„ Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit einer erfindungs-
t" gemäßen Einrichtung ausgebildeten Handnaglers,
'7 F i g. 1A eine Stirnansicht des Handnaglers,
Γ F i g. 2 eine geschnittene Seitenansicht des H: ndnag-
Z Iers bei angehobenem Handgriff,
F i g. 2A eine geschnittene Stirnansicht des Handnaglers in der Stellung der F i g. 2,
f, F i g. 3 eine geschnittene Seitenansicht bei gesenktem
*? Handgriff während des Spannens,
Fig.3A eine geschnittene Stirnansicht des Handnaglers in der Stellung der F i g. 3,
Fig.4 eine geschnittene Seitenansicht nach Beendi-• gung des ersten Eintreibhubes,
Z Fi g. 4A eine geschnittene Stirnansicht in der Stellung
derFig.4,
~ Fig.5 eine geschnittene Stirnansicht mit für den
! zweiten Hub angehobenem Eintreibstößel,
Ϊ- Fig.6 eine entsprechende Darstellung mit sich nach η
;.- unten bewegendem Eintreibstößel,
ι F i g. 7 eine entsprechende Ansicht nach Beendigung
des Eintreibvorganges.
ί Fig.8 Nägel in einer Aufreihung, in der sie vom
i- Magazin zur Eintreibstation gefördert werden, und
ti Fig.9 eine den Eintreibstößel im Uhrzeigersinn
J treibende Feder.
Wie in Fig. 1 und IA dargestellt umfaßt der > erfindungsgemäß ausgebildete Handnagier für Befestigungselemente einen Hauptkörper £0, zu dem ein i"> Handgriff 3 und ein Gehäuse für die Antriebsteile des Schußapparales gehört Das Gehäuse umfaßt einen rinnenförmigen Teil i und ein Stößclgehäuse 2. Der rinnenförmige Teil I trägt eine Abdeckung 4, die auf einem Stift 5 schwenkbar am hinteren Ende des "><> Hauptkörpers sitzt Nach Lösen einer Abdeckungsverriegclung 6 kann die Abdeckung 4 um den Stift 5 schwenken, um den magazinartigen, innerhalb des '" rinnenförmigen Teils I angeordneten Fördermechanismus für die Befestigungselemente öffnen und das <"< Magazin nachfüllen zu können. Der magazinartige ;■ Fördermechanismus arbeitet so, daß er nacheinander einzelne Befestigungselemente, und zwar jeweils eines zur Zeit, zu einer Eintreibstation 7 des Handnaglers fördert. Das Stößelgehäuse 2 enthält die Einzelteile m> eines wahlweise betätigbaren Eintreibmechanismus für die Befestigungselemente. Dieser (reibt ein an der Eintreibstation 7 wartendes Befestigungselement aus dem Schußapparat heraus und in ein Werkstück hinein.
Ein vorderer Endberdch 8 des Hauptkörpers 10 trägl einen Betätigungsmechanismus zum Betätigen des Einircibmechanismus. Dieser Betätigungsmechanismus umfaßt einen Auslöser 9, der auf einem Bolzen M schwenkbar am Hauptkörper 10 sitzt und von einem Arm 22fl einer Torsionsfeder 22 (s. Fig,2) in die Öffnungsstellung gedruckt wird. Ein im folgenden noch näher erläutertes Gestänge dient dazu, unter der Steuerung des Auslösers den Eintreibmechanismus zu spannen und abzuschießen. Der Auslöser 9 trägt an seinem vorderen Ende einen Handschutz 12, der ebenfalls auf dem Bolzen 11 sitzt und durch nicht gezeigte Nieten an seinem Platz gehalten wird.
Um den Auslöser 9 in seiner voll geschlossenen oder verriegelten Stellung nach Fig. 1 zu halten, ist eine Auslöserverriegelung 13 vorgesehen, die am vorderen Endbereich 8 des Handgriffs 3 schwenkbar auf einem nicht näher bezeichneten Zapfen sitzt Die Auslöserverriegelung 13 trägt eine Daumentaste 15, die ein bequemes Drehen der Auslöserverriegelung 13 gestattet Durch eine solche Drehung kann der Auslöser 9 in seine offene oder unverriegelte Stellung schwenken. Um den Ausföser 9 zu entriegeln, ist e·; vorteilhaft, ihn aus seiner Verriegelungsstellung gemafS F i g. 1 geringfügig in Richtung des Pfeiles 16 nach unten zu drücken. Eine derartige Bewegung trennt ersichtlich zwei einander berührende Verriegelungsflächen 17 und 18 jeweils des Auslösers 9 und der Auslöserverriegelung 13 voneinander und schafft einen zur einfachen Freigabe des Auslösers ausreichenden Abstand zwischen diesen Verriegelungsflächen. Auch ist es vorteilhaft beim Freigeben der Abdeckung 4 diese aus ihrer Schließstellung nach F i g. 1 geringfügig in Richtung des- Pfeiles 21 einzudrücken. Eine derartige Bewegung schafft einen ausreichenden Abstand zwischen je einer Haltcfläche 19 und 20 an der Abdeckung 4 und an der Abdeckungsverriegelung 6, wodurch sich die Abdeckungsverriegelung 6 leicht in Richtung des Pfeils 2t aus ihrer Schließstellung in ihre Öffnungsstellung verschwenken läßt. Dabei entfernen sich die Halteflächen 19 und 20 voneinander, so daß die Abdeckung 4 sich öffnen kann. Die Auslöserverriegelung 13 wird sicher in ihrer Verriegelungsstellung gehalten, in der ihre Verriegelungsfläche 18 an der Verriegelungsfläche 17 des Auslösers 9 anliegt und zwar unter der diesen Eingriff bewirkenden Kraft, die von dem Arm 22a der Torsionsfeder 22 ausgeübt wird.
Dieser Arm 22a drückt den Auslöser 9 in seine Öffnungslage. So wird der Auslöser 9 in sicherer Weise daran gehindert, zufällig seine Öffnungsstellung einzunehmen, wenn der Handnagier nicht benutzt wird.
Nach Fig.2 und 2A umfaßt der im Stößelgehäuse 2 enthaltene Antriebsmechanismus einen länglichen, hohlen Treibkolben 25. de." wahlweise bei jedem Schuß eine zyklische Bewegung zwischen zwei in Längsabstand voneinander liegenden Stellungen innerhalb des Stößelgchäuscs 1 ausführen kann. In einer dieser Stellungen liegt der Treibkolben 25 am unteren Ende das Stößelgehäuses 2, wie es in F i g. 2 und 2A dargestellt ist. In der anderen Stellung (s. F i g. 3) liegt der Treibkolben 25 im oberen Abschnitt des Stößelgehäuses 2. Wie in dem Abschnitt der Beschreibung, der die Betätigung des Handnaglers beim Einschlagen eines Nagels durch mehrere Häffiffierschläge betrifft, noch näher erläutert wird, bewegt sich der Treibkolben 25 durch zwei oder mehrere vollständige Bewegungszyklen. Jeder Bewegungszyklus führt den Treibkolben 25 aus seiner anfänglichen Ruheste'lung (Fig. 2) nach oben in die Abschußlage (Fig.3) (diese Bewegung stellt den Aufwärislhub des Zyklus dar) und anschließend nach unten in seine Ruhestellung (Fig.4) (diese Bewegung bildet den Abwärtshub des Zvklusl. Eine nach hinten
weisende Wand 25c des Treibkolbens 25 ist mit einem scherenfürmigen Hubansatz 25d versehen, der sich während des Aufwärtshubes und des Abwärtshubes innerhalb einer Schlitzführung 39 bewegt. Letztere ist in einer nach hinten weisenden Wand 2rfdes StöQelgehiiuses 2 vorgesehen.
Mit dem Treibkolben 25 ist ein Eintreibstööel 26 verbunden, der sich gemeinsam mit dem Treibkolben bewegt. Der Eintreibstößel 26 ist mit dem Treibkolben 25 unter Verwendung von im Abstand zueinander liegenden schercnförmigen Ansätzen 27 verbunden. Letztere werden von im Abstand zueinander liegenden Öffnungen 28 im Eintreibstößel 26 aufgenommen. Der Eintreibstößel 26 kann relativ zum Treibkolben 25 um Achsen schwingen oder schwenken, die parallel zu der Längsachse einer Reihe einzutreibender Nägel (F i g. 8) liegen. Der F.intreibstößel 26 hat zwei Treibflächen, und nn nrrl *»
Ausnehmung an der Basis einer Zunge 29 und eine zweite Treibfläche 29a, die vom flachen Ende der Zunge 29 gebildet wird. Während des ersten Abwärtshubes oder Schusses trifft die Treibfläche 30 auf einem Kopf 30a eines einzutreibenden Befestigungselementes oder Nagels 306 (Fig. 3A) in Berührung gebracht. Der Eintreibstößel 26 und der Treibkolben 25 werden innerhalb des Stößelgehäuses 2 von Gleitführungen geführt, die von schercnförmigen Führungsvorsprüngen 31 gebildet werden. Letztere ragen von der Vorderwand 2;) des Stößelgehäuses 2 nach innen, und zwar an einander gegenüberliegenden Seiten des Eintreibstößels 26 (s. Fig. 2A). Der Eintreibstößel 26 wird weiterhin von einer Steuerkurve mit Steuerflächen 33, 35 und von einem Steuernocken 34 sowie von dem Nagel 306 und von einer Flanke 36 geführt, um den Eintreibvorgang des Nagels 306 während des ersten und zweiten Schusses durchzuführen. Die Stellung des Nagels 306 oder Befestigungselementes bestimmt, welche Treibfläche 29a bzw. 30 gegen das obere Ende des Befestigungselementes gelenkt wird, um letzteres in das Werkstück einzutreiben.
Eine zusammengesetzte Druckfeder 32 dient dazu, den Treibkolben 25 und den Eintreibstößel 26 mit ausreichender Kraft nach unten zu führen, um den Nagel 306 aus den Schußapparat heraus und so stark gegen das Werkstück zu treiben, daß er um eine bestimmte Tiefe in das Werkstück eindringt. Die Druckfeder 32 sitzt innerhalb einer Ausnehmung 25.7 des Treibkolbens 25. wobei sie mit einem Ende auf einer Bodenplatte 256 des Treibkolbens 25 ruht und sich mit ihrem anderen Ende an einer Oberplatte 26 des Stößelgehäuses 2 abstützt. Diese Oberplatte 26 trägt einen nach innen ragenden Vorsprung 2c, der die Druckfeder 32 fluchtend innerhalb d r Ausnehmung 25a hält. Treibkolben 25 und dementst echend auch der Eintreibstößel 26 sind gegen die Eintreibstation 7 des Handnaglers verspannt.
Um den Treibkolben 25 zu spannen, d. h- um ihn in die Schußlage anzuheben und um ihn derart freizugeben, daß er sich unter der von der Druckfeder 32 ausgeübten Wirkung kräftig nach unten bewegt, ist der vorerwähnte Antriebsmechanismus vorgesehen. Dieser Antriebsmechanismus umfaßt den Auslöser 9 und ein Gestänge, das die Betätigungsverbindung zwischen dem Treibkolben 25 und dem Auslöser 9 herstellt Zu diesem Gestänge gehören ein Hubelement 42, ein schwenkbar gelagerter Hebel 40 und eine spezielle Nockenfolgereinrichtung. Der Hebel 40 sitzt schwenkbar auf einem stationären Zapfen 41, und zwar ungefähr in der Mitte seiner Länge.
und bildet zu jeder Seite des Zapfens 41 zwei Arme 40« und 406. Das Hubelement 42 ist mittels eines Lagestifte! 43 schwenkbar auf dem vorderen Ende des Hebelarme! 40,( befestigt und bewegt sich dementsprechend mii dem Hebel. Eine Lasche 50 verbindet den Auslöser 9 mil dem I lcbel 40. Wie ersichtlich (s. F i g. 2), greift ein Am der Torsionsfeder 22 an der Abdcckungsverriegelung ( und der andere Arm an einer Platte 51 an. Die Torsionsfeder 22 dient also dazu, die Arxleckungsverrie gelling 6 in der Verriegelungsstellung nach Fig. I /ι verspannen und den Hebel 40 um seinen Zapfen 41 entgegen dem Uhrzeigersinn (bezogen auf die Zeich nung) zu schwenken. Der Auslöser 9 bewegt sich dabe in seine Offnungsstellung, während das Hubelement 4i in eine Lage nahe einem Kolbenanschlag 47 und einen Stoßdämpfer 47a gelangt.
Ein Arm einer Biegefeder 23 greift an der Platte 51 an
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Hubclemcnics 42 anlegt. Dadurch wird die Hubplatte 42a in Eingriff mit dem llubansatz 25t/des Treibkolbcn· 25 gedrückt. Die Biegefeder 23 stellt sicher, daß diesel Eingriff während des gesamten Aufwärtshubes odei Spannens des Treibkolbcns 25 aufrechterhalten bleibt und zwar so lange, bis diese beiden Elemente voneinander getrennt werden. Der Trennvorgang erfolgt unter dem Zusammenwirken einer Nockenfläche 42'■ des Htibelcmcntes 42 mit dem Bolzen 11 de; Auslösers9(Fi g. 3).
Beim Betätigen des Handnaglers wird die Auslöserverriegelung 13 nach unten gedrickt. um den Auslöser 9 freizugeben. Dieser wandert dsnn unter der Wirkung des Armes 22a der Torsionsfeder 22 automatisch nach oben in seine öffnungslagc (s. I"ig. 2). Bei diesel Bewegung des Auslösers 9 nehmen die einzelnen Teile des Gestänges die Stellung nach Fig. 2 ein. Die Hubplatte 42a steht in Eingriff mit dem Hubansatz 25d und der Trcibkolben 25 nimmt seine unterste Stellung ein. in der er an dem vom Kolbenanschlag 47 getragenen Stoßdämpfer 47a anliegt. Um den Handnagler zu spannen und arbeiten zu lassen, wird der Auslöser 9 nach unten gedrückt. Er bewegt sich dabei in seine Schließstellung nahe dem Handgriff 3. Bei dieser Bewegung dreht die Lasche 50 den Hebel 40 im Uhrzeigersinn (bezogen auf F i g. 2). wobei das Hubelement 42 Treibkolben 25 und Eintreibstößel 26 in die Stellung nach F i g. 3 bringt. Diese Stellung liegt kurz vor Beendigung des Spannvorganges. In dieser Stellung wird die Nockenfläche 426 des Hubelementes 42 in Berührung mit dem Bolzen 11 gebracht. Dies führt zu einer Schwenkbewegung des Hubelementes 72 im Uhrzeigersinn relativ zum Hebel 40 und fort vom Treibkolben 25. Setzt sich diese Bewegung fort, so trennt sich die Hubplatte 42a vom Hubansatz 25oL Der Treibkolben 25 wird also freigegeben und kann sich unter der Wirkung der Druckfeder 32 nach unten gegen die Eintreibstation 7 bewegen, d. h. das Eintreiben oder Einschließen eines Befestigungselementes bewirken.
Wenn sich der Eintreibstößel 26 nach unten bewegt, wandert seine erste Steuerfläche 33 auf dem Steuernokken 34. wobei die Flanke 36 der Zunge 29 an der Seite des einzutreibenden Nagels 306 vorbeigeht. Bei einer weiteren Abwärtsbewegung des Eintreibstößels 26 greift die erste Treibfläche 30 am Kopf 30a des Nagels 306 an und löst diesen vom Nagelband (Fig.8) im Magazin ab. Der Nagel 30b wird um ein beträchtliches Stück in das Werkstück eingetrieben. Nach Beendigung des ersten Eintreibhubes ist der Nagel 306 zum Teil eingetrieben, wie F i g. 4A zeigt. Um den Eintreibvor-
gang zu beenden, wird der Handnagier erneut gespannt. Der Treibkolben 25 wandert wieder nach oben und wird für eine erneute Abwärtsbewegung freigegeben, wie in fig. 5 bis 7 gezeigt ist. Während dieses /weiten Arbeitshubes kann sich der untere Abschnitt des Eintreibblattes 26 nach links verschieben, sobald sich die er> e Steuerfläche 33 vom .Steuernocken 34 trennt. Diese Schwenkbewegung ist möglich, da der obere Teil des Nagels 306 nicht mehr in einer Stellung steht, in der er an der Flanke 36 der Zunge 29 a.!greifen und die Schwenkbewegung verhindern konnte. Der l\intreibstößel 26 ist im Uhrzeigersinn federbelastet, und /war von einer Stöüelfeder 37 (Γ i g. 9), deren eines finde 46 an der Kante des EintrcibslöUcls 26 angreift. Da die zweite Steuerfläche 35 des Eintreibstößcls bei dessen weiterer Abwärtsbewegung auf dem Steuernocken 34 gleitet (Fig. 3). schlägt die Zunge 29 auf dem Nagel 306 auf und beendet den Eintreibvorgang während dieses /weiten und abschließenden Eintreibhubes.
Wenn das Eintreiben eines Nagels beendet ist, liefert das Magazin den nächsten Nagel des Nagelbandes zur Eintreibslation 7. Der Handnagler kann dann den l'intreibvorgang wiederholen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche;
1. Einrichtung an einem Handnagier, der den Nagel mit mindestens zwei Eintreibhöben eintreibt, zum selbsttätigen Steuern der Stellung der Treibfläehe des Eintrejbstößels zum Befestigungsmittel, Nagel, Klammer od. dgl„ bei jedem Eintreibhub, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintreibstöße! (26) an einem Treibkolben (25) schwenkbar gelagert ist, mindestens zwei Treibflächen (29, m 30) aufweist und daß während des ersten Eintreibhubes mittels eines Steuernockens (34) und einer mit Steuerflächen (33, 35) versehenen Steuerkurve eine in Eintreibrichtung zurückstehende erste Treibfläche (30) und beim folgenden Eintreibhub eine in Eintreibrichtung vorspringende zweite Treibfläche (29a; des Eintreibstößels (26) am Kopf des Befesligungsmittels in Schlagstellung bringbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Treibfläche (79a) am Ende einer Zunge (29) liegt, deren eine zur ersten Treibfläche (30) führende Flanke (36) seitlich mit einem in Magazinstellung stehenden Befestigungsmittel in Eingriff bringbar ist, und daß der Eintreibstößel (26) bei Erreichen dieses Eingriffsni- « veaus zur Schwenkbewegung freigegeben wird,
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuernocken (34) und die mit den Steuerflächen (33,35) versehene Steuerkurve auf derjenigen Seite des Eintreibstößels (26) !" liegen, der die genannte Flanke (36) zugewandt ist, und daß der Eintreibstößel (26) ii Richtung auf diese Seite mittels einer Stößelfeüer (37) verspannt ist.
4. Einrichtung nach einem der / risprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuerfläche Vy (33) gegenüber der zweiten Steuerfläche (35) vorspringt und während des ersten Teils der Abwärtsbewegung des Eintrcibslößels (26) am Steuernocken (34) anliegt
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, ·"' dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Steuerflächen (33,35) versehene Steuerkurve am Eintreibstößel (26) liegt, während der Steuernocken (34) /um Gehäuse gehört.
DE2529110A 1974-07-30 1975-06-30 Einrichtung an einem Handnagier Expired DE2529110C3 (de)

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DE2529110B2 DE2529110B2 (de) 1979-04-26
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GB (1) GB1516873A (de)

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