DE4032985C2 - Rotationsdetektionsvorrichtung - Google Patents
RotationsdetektionsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotationsdetektionsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Rotationsdetektionsvorrichtung ist aus DE
36 19 600 A1 bekannt.
Die DE 36 19 600 A1 beschreibt eine Rotationsdetektionsvorrichtung
zur Erfassung der Straßengeschwindigkeit eines Fahrzeuges.
Zur Erfassung der Drehzahl ist ein magnetischer Rotor
vorgesehen, der z. B. mit dem Getriebe verbunden ist und der
eine Magnetscheibe aufweist, die durch das Getriebe in eine
Drehbewegung versetzt wird. Eine Hallsonde ist vorgesehen, um
die Drehbewgung der Magnetscheibe zu erfassen und ein dieser
entsprechendes Signal zu erzeugen.
Um zu verhindern, daß die Rotationsdetektionsvorrichtung beim
Leerlauf des Motors und Stillstand des Fahrzeuges ein Signal
ausgibt, ist eine mechanisch wirkende Bremseinrichtung vorgesehen.
Das erforderliche Bremsmoment wird durch ein Reibmoment
bewirkt, das durch die Anpreßkraft einer Federscheibe erzeugt
wird.
Die DE 37 30 084 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Schaltanordnung
zum Stillsetzen des Meßlaufes eines auszuwuchtenden
Rotors. Dabei ist die Anlage besonders dafür vorgesehen, ein
Fahrzeugrad nach dem Auswuchten abzubremsen. Das Abbremsen
geschieht auf mechanischem Wege durch einen ein Reibmoment erzeugenden
Reibbelag.
Die DE 37 34 119 A1 zeigt eine weitere Rotationsdetektionsvorrichtung
für ein Kraftfahrzeug, bei welcher die Bewegung einer
Magnetscheibe durch eine Hallsonde erfaßt wird.
Die DE 31 13 234 A1 zeigt einen Dauermagnetkörper aus kunststoff-
gebundenem Magnetmaterial, welcher für die Verwendung
in einem Wirbelstromtachometer vorgesehen ist.
Der Wirbelstromkörper besteht aus einem Granulat aus Magnetmaterial
und Kunststoff.
Herkömmlicherweise wird oft eine Halbleiter-Rotationsdetektionsvor
richtung als in einem Fahrzeug zu montierender Geschwindigkeitssensor
verwendet. Die Halbleiter-Rotationsdetektionsvorrichtung umfaßt eine ma
gnetische Induktionsvorrichtung und einen Magneten, der sich in der
Nähe der magnetischen Induktionsvorrichtung befindet. Die Drehung des
Getriebes eines Automobils wird auf den Magneten übertragen und eine
Änderung im Magnetfeld aufgrund der Drehung des Magneten wird von
der magnetischen Induktionsvorrichtung detektiert. Ein von der magneti
schen Induktionsvorrichtung erzeugtes elektrisches Signal wird an ein
Anzeigegerät oder dergleichen ausgegeben.
Fig. 13 zeigt eine solche Rotationsdetektionsvorrichtung nach dem
Stand der Technik, wie sie beispielsweise in JP 61-94770-U1 beschrieben ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 13 umfaßt eine Rotations
detektionsvorrichtung 401 ein zylindrisches Gehäuse 402, in dem ein ro
tierender Teil 403 und ein Stromzuführteil 404 als eine Einheit installiert
sind.
Ein Rotor 405 ist drehbar im rotierenden Teil 403 untergebracht.
Eine äußere, umgebende Fläche 405a des Rotors 405 ist so magnetisiert,
daß sie mehrfache Pole besitzt. Ein rotierender Eingangsschaft 407 wird
drehbar von einem Lager 418 gehalten und ist fest mit einem zentralen
Bereich des Rotors 405 verbunden. Der drehbare Eingangsschaft 407 ist
mit einem hohlen Bereich 408 ausgebildet. Ein Verbindungsbereich 460 ist
an einem Ende einer Kupplung 409 geformt, die mit einer Drehantriebs
quelle eines Getriebes (nicht gezeigt) zu verbinden ist, und der Verbin
dungsbereich 460 ist in dem hohlen Bereich 408 des drehbaren Eingangs
schafts 418 eingesetzt. Daher wird die Rotation des Getriebes auf den
Rotor 405 übertragen.
Eine Druckscheibe 413 zum Kontaktieren einer Endfläche des Rotors
405 und eine Feder 412 zum Einstellen des Rotors 405 in Richtung des
Lagers 418 sind an der der Druckscheibe 413 gegenüberliegenden Seite
des Rotors 405 vorgesehen. Das heißt, die Druckscheibe 413 wird durch
die Feder 412 so eingestellt, daß sie die Endfläche des Rotors 405 kon
taktiert, wodurch ein gegebenes Bremsmoment auf den Rotor 405 ausgeübt
wird, wie in Fig. 14 gezeigt, so daß ein Rotationsspiel des Rotors 405,
verursacht durch Vibrationen oder dergleichen beim Anhalten oder Fahren
mit niedriger Geschwindigkeit, verhindert wird.
Eine magnetische Induktionsvorrichtung 410, wie etwa eine Hallvor
richtung, ist in dem Stromversorgungsbereich 404 an einer Stelle nahe
dem Rotor 405 vorgesehen, so daß sie einer äußeren, umgebenden Fläche
des Rotors 405 gegenüberliegt. Außerdem ist eine Basis 414 zum Empfan
gen eines von der magnetischen Induktionsvorrichtung 410 zu erzeu
genden elektrischen Signals in dem Stromversorgungsbereich 404 vorge
sehen. Die Basis 414 ist mit einer Drahtleitung 415 verbunden, so daß sie
das elektrische Signal durch die Drahtleitung 415 zu einem Anzeigegerät
oder dergleichen (nicht gezeigt) ausgibt.
In der Rotationsdetektionsvorrichtung 401 neigt der Rotor 405 dazu,
in einem kleinen Winkelbereich gedreht zu werden wegen eines Spiels,
das an dem Verbindungsbereich zwischen der Rotationsantriebsquelle des
Getriebes und der Kupplung erzeugt wird. Gelegentlich erzeugt ein sol
ches Rotationsspiel des Rotors 405 insofern ein Problem, daß, obgleich die
Rotation des Getriebes nicht auf den Rotor 405 übertragen wird, ein
elektrisches Signal, das die Rotation des Rotors 405 anzeigt, irrtümlicher
weise von der magnetischen Induktionsvorrichtung 410 ausgegeben wird.
Um ein solches Problem zu verhindern, ist ein Bremsmechanismus zum
Verhindern des Rotationsspiels des Rotors 405 in der Rotationsdetektions
vorrichtung 401 vorgesehen. Der Bremsmechanismus besteht aus der
Druckscheibe 413 zum Drücken des Rotors 405 zum Lager 418 und der
Feder 412 zum Einstellen der Druckscheibe 413. Die Druckscheibe 413 wird
eingestellt, die Endfläche des Rotors 405 zu kontaktieren, so daß eine
vorgegebene Bremskraft, die erhalten wird, indem man die Last der Feder
412 mit dem Reibungskoeffizienten der Druckscheibe 412 multipliziert, auf
den Rotor 405 angewandt wird, wodurch eine Fehlfunktion der Rotations
detektionsvorrichtung aufgrund des Rotationsspiels des Rotors 405 ver
hindert wird.
Jedoch wird in der oben beschriebenen Rotationsdetektionsvorrich
tung, nachdem die Bremskraft durch Multiplikation der Federlast 412 mit
dem Reibungskoeffizienten der Druckscheibe 413 erhalten wird, die
Bremskraft im Laufe der Zeit nachlassen aufgrund des Nachgebens, der
Abnutzung usw. der Feder 412. Darüberhinaus ist, wie in Fig. 1 gezeigt,
der Grad des Nachlassens während einer Anfangsphase erstaunlich groß.
Also besteht hier ein Problem hinsichtlich der Beständigkeit der Vorrich
tung.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Bremskraft, die von der Feder 412 er
halten werden soll, unabhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit kon
stant. Auf der anderen Seite ist es, wie in Fig. 6 gezeigt, offensichtlich,
daß ein hinreichendes Bremsmoment nur unter der Bedingung des Anhal
tens und des langsamen Fahrens des Fahrzeugs, wo das Rotationsspiel
des Rotors üblicherweise auftritt, erforderlich ist und daß ein derart
großes Bremsmoment nicht erforderlich ist bei schnellem Fahren des Fahr
zeugs. Eine solche optimale Bremscharakteristik, wie in Fig. 6 gezeigt,
kann in der obigen, herkömmlichen Rotationsdetektionsvorrichtung nicht
erreicht werden, da die Bremskraft durch Multiplikation der Federlast 412
mit dem Reibungskoeffizienten der Druckscheibe 413 erhalten wird und
unabhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit konstant ist. Außerdem
wird, da die Federlast 412 ständig auf die Druckscheibe 413 wirkt, die
Beständigkeit verringert.
Da außerdem eine Endfläche der Feder 412 gegenüber der Einstell
richtung im allgemeinen geneigt ist, stößt die Endoberfläche der Feder
412 nicht gleichmäßig gegen die Druckscheibe 413. Demzufolge fluktuiert,
wie in Fig. 15 gezeigt, die Bremskraft entsprechend der Umfangsposition
der Feder 412, was zu Fluktuationen der Bremscharakteristik des Rotors
405 führt.
Außerdem wird, da das auf den Rotor 405 wirkende Bremsmoment
von der Einstellkraft der Feder 412 nur in der Druckrichtung des Rotors
405 erhalten wird, der Abnutzungsgrad des Lagers 418 aufgrund der
Drucklast der Feder 412 groß für den Fall, daß der Rotor 405 mit hohen
Geschwindigkeiten angetrieben wird, wodurch eine Verringerung der Be
ständigkeit der Rotationsdetektionsvorrichtung verursacht wird.
Es ist die eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rotati
onsdetektionsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die ein stabiles und
genaues Bremsmoment auf den Rotor anwendet und den Abnutzungsgrad
des Lagers verringert.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Bremsvorrichtung kann ein temperaturempfindliches Magnetteil
umfassen, das eine magnetische Permeabilität besitzt, die von der von dem
Kontaktbereich zwischen dem Rotor und dem Gehäuse erzeugten Hitze re
duziert wird. Mit dieser Konstruktion wird, wenn der Rotor mit hoher Ge
schwindigkeit gedreht wird und eine große Reibungswärme in dem Kon
taktbereich erzeugt, die Bremskraft aufgrund der magnetischen Anziehung
verringert. Demzufolge kann nur während langsamer Drehung des Rotors,
die üblicherweise ein Rotationsspiel des Rotors verursacht, das heißt, nur
bei Anhalten oder langsamen Fahren eines Fahrzeugs, eine hinreichende
Bremskraft erzeugt werden.
Der obige Effekt kann erhalten werden durch die Konstruktion, daß
die Bremsvorrichtung einen Magneten mit mehrfachen Polen und ein
Bremsjoch umfaßt, das einen Wirbelstrom erzeugt, um das auf den Rotor
wirkende Bremsmoment zu reduzieren.
Zusätzlich zu der oben erwähnten Bremsvorrichtung, um den Rotor
in Druckkontakt mit dem Gehäuse zu bringen, kann die Rotationsdetekti
onsvorrichtung mit einer weiteren Bremsvorrichtung ausgestattet sein, die
einen weiteren magnetischen Kreis zwischen einer äußeren Umgebungsflä
che des Rotors und dem Gehäuse bildet, um ein Bremsmoment zwischen
dem Rotor und dem Gehäuse zu erzeugen. Mit dieser Konstruktion kann
ein Bremsmoment in einer Umgebungsrichtung des Rotors zusätzlich zu
einem Bremsmoment in einer Druckrichtung des Rotors erzeugt werden.
Demzufolge kann die Drucklast reduziert werden, wodurch die Beständig
keit der Rotationsdetektionsvorrichtung verbessert wird.
Die Figuren zeigen
Fig. 1 ist eine Kurve, die den Grad der altersmäßigen Verschlechte
rung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Vergleich mit dem Stand
der Technik zeigt.
Fig. 2 ist ein seitlicher Querschnitt eines wesentlichen Teils eines
ersten Ausführungsbeispiels nach der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 3 ist eine Kurve, die die Beziehung zwischen der Bremscha
rakteristik, der Temperaturzunahmecharakteristik aufgrund der Reibungs
wärme, der Temperaturempfindlichkeitscharakteristik des magnetischen
Materials und der magnetischen Anziehungskraft im ersten
Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 4 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht und zeigt eine Modifika
tion des ersten Ausführungsbeispiels.
Fig. 5 ist eine Kurve, die die Bremscharakteristik in einer Vorrich
tung nach dem Stand der Technik mit einer Feder zeigt.
Fig. 6 ist eine Kurve, die eine optimale Bremscharakteristik, wie
sie in der Rotationsdetektionsvorrichtung erfordert wird, zeigt.
Fig. 7 ist ein seitlicher Querschnitt eines wesentlichen Teils eines
zweiten, bevorzugten Ausführungsbeispiels nach der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines in Fig. 7 gezeigten,
rotierenden Teils.
Fig. 9 ist eine Kurve, die die Bremsmomentcharakteristik des Ro
tors nach dem zweiten, bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 10 ist eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht und zeigt eine Modifi
kation des zweiten, bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Fig. 11 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines wesentlichen
Teils in Fig. 10.
Fig. 12 ist eine Kurve, die die Bremsmomentcharakteristik des Ro
tors nach der Modifikation aus Fig. 10 zeigt.
Fig. 13 ist ein seitlicher Querschnitt einer Rotationsdetektionsvor
richtung nach dem Stand der Technik.
Fig. 14 ist eine Kurve, die die Bremsmomentcharakteristik des Ro
tors in der Vorrichtung nach dem Stand der Technik zeigt.
Fig. 15 ist eine Kurve, die die Bremsmomentcharakteristik des Ro
tors bezüglich seiner Umfangsposition in der Vorrichtung nach dem Stand
der Technik mit einer Feder zeigt.
Im folgenden werden einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 12 be
schrieben.
Im allgemeinen ist der Grad der Alterung des in Fig. 2 gezeigten Bremsmagneten 220
zum Erzeugen der magnetischen Anziehungskraft des magnetischen Krei
ses viel kleiner als der Grad der Abnutzung einer Feder. Demzufolge ist,
wie von einem in Fig. 1 gezeigten Drehmoment des Eingangsdrehschafts
207, das der Bremskraft proportional ist, ersichtlich, der Grad des Nach
lassens der Bremskraft kleiner und die Bremskraft wird in geringerem
Maße reduziert, um erfindungsgemäß eine stabile Bremskraft im Vergleich
mit dem Fall zu erreichen, wo die Feder nach dem Stand der Technik als
Bremsmechanismus verwendet wird. Daher kann die Beständigkeit der Ro
tationsdetektionsvorrichtung 201 nach der vorliegenden Erfindung ver
bessert werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2, die ein erstes, bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt, ist ein durch Formgießen
eines mit Magnetpulver gemischten, künstlichen Harzes hergestellter Rotor
205 in einem zylindrischen Gehäuse 202 angeordnet. Eine Endfläche 205c
des Rotors 205 ist radial magnetisiert, so daß sie mehrere Pole besitzt,
und eine Jochplatte 265 aus einem temperaturempfindlichen, magnetischen
Material ist an der anderen Endfläche 205d des Rotors befestigt. Eine ma
gnetische Induktionsvorrichtung, wie etwa eine Hallvorrichtung, ist in der
Nähe des Rotors 205 so angeordnet, daß sie der magnetisierten Endfläche
205c des Rotors 205 gegenüberliegt. Die magnetische Induktionsvorrich
tung 210 detektiert Änderungen im magnetischen Feld aufgrund der Rota
tion des Rotors 205 und liefert ein elektrisches Signal an ein Anzeigein
strument oder dergleichen (nicht gezeigt).
Ein zylindrischer Bremsmagnet 220 ist fest in dem Gehäuse 202 so
angeordnet, daß er nahe der Jochplatte 265 des Rotors gegenüberliegt.
Ein zylindrisches Lagermetall 217, zum Beispiel aus gesintertem Eisen, ist
dem inneren Umfang des Bremsmagneten 220 so angepaßt, das es einen im
wesentlichen U-förmigen Querschnitt in Verbindung mit dem Bremsmagne
ten 220 bildet. Eine Endfläche des Lagermetalls 217 liegt der Jochplatte
265 gegenüber. Ein Eingangsdrehschaft 207 wird drehbar von dem Lager
metall 217 gelagert. Ein Endbereich des Drehschafts 207 ist in einem zen
tralen Bereich des Rotors befestigt, und der andere Endbereich des Dreh
schafts 207 dient als Kupplung, die mit einer Drehantriebsquelle (nicht
gezeigt) zu verbinden ist. Eine Mehrzahl von Druckscheiben 213 ist zwi
schen der Jochplatte 265 des Rotors 205 und dem Lagermetall 217 so an
geordnet, daß die Lücke zwischen der Jochplatte 265 und dem Lagermetall
217 mit den Druckplatten 213 gefüllt ist.
Der Betrieb des ersten, bevorzugten Ausführungsbeispiels wird
nun beschrieben.
In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Rotationsdetekti
onsvorrichtung 201 an einem Getriebe eines Automobils montiert. Die Rota
tion des Getriebes wird durch die Kupplung und den Eingangsdrehschaft
207 auf den Rotor 205 übertragen. Eine Änderung im magnetischen Feld
aufgrund der Rotation des Rotors 205 wird durch die magnetische Induk
tionsvorrichtung 210 detektiert. Ein in der magnetischen Induktionsvor
richtung 210 erzeugtes, elektrisches Signal wird an ein vorgegebenes An
zeigeinstrument ausgegeben, das seinerseits eine Geschwindigkeit oder
dergleichen entsprechend dem Wert des elektrischen Signals angibt.
Ein magnetischer Kreis wird zwischen dem Gehäuse 202, das ein
festes Element ist, und dem Rotor 205, der ein rotierendes Element ist,
gebildet, so daß er durch den Bremsmagneten 220, die Jochplatte 265, die
Druckscheiben 213 und das Lagermetall 217 geht. Dementsprechend wird
die Jochplatte 265 magnetisch von den Druckscheiben 213 zum Bremsma
gneten 220 angezogen, wodurch die Rotorseite 205 (die Druckscheiben 213)
in Druckkontakt mit der Gehäuseseite 202 (das Lagermetall 217) gebracht
wird. Als Ergebnis wird eine Bremskraft, die durch Multiplikation des
Reibungskoeffizienten der Druckscheiben 213 mit der durch den magneti
schen Kreis erzeugten, magnetischen Anziehungskraft, auf den Rotor 205
angewandt. Daher kann ein Rotationsspiel des Rotors durch die Brems
kraft verhindert werden und dadurch eine Fehlfunktion der Rotationsde
tektionsvorrichtung insbesondere beim Stillstand oder langsamen Fahren
des Fahrzeugs vermieden werden.
Wie oben erwähnt, besteht die in dem magnetischen Kreis angeord
nete Jochplatte 265 aus einem temperaturempfindlichen, magnetischen Ma
terial. Daher erhöht sich, wenn der Rotor 205 mit hoher Geschwindigkeit
gedreht wird, wodurch eine große Reibungswärme in den das Lagermetall
217 kontaktierenden Druckscheiben 213 erzeugt wird, die Temperatur der
Jochplatte 265 durch die Reibungswärme, wodurch eine Verringerung der
magnetischen Permeabilität der Jochplatte 265 verursacht wird. Als Er
gebnis wird die in dem magnetischen Kreis erzeugte magnetische Anzie
hungskraft verringert, und die auf den Rotor 205 angewandte Bremskraft
wird daher reduziert.
Wenn man annimmt, daß die von der magnetischen Anziehungskraft
im magnetischen Kreis enthaltene Bremskraft unter der Bedingung eines
Fahrzeugstillstands 200 g/cm beträgt, wie in Fig. 3 gezeigt, dann ist die
Temperaturzunahme aufgrund der Reibungswärme am Kontaktbereich zwi
schen dem Rotor 205 und dem Gehäuse 202 während dem Fahren des
Fahrzeugs mit einer Geschwindigkeit von 100 km/Stunde 40 Grad, und die
magnetische Permeabilität der Jochplatte aus einem temperaturempfindli
chen, magnetischen Material wird um etwa 2000 µm verringert, mit dem Er
gebnis, daß die Bremskraft auf etwa 76 g/cm verringert wird. Weiterhin
wird die magnetische Permeabilität beim Fahren des Fahrzeugs mit einer
Geschwindigkeit von 200 km/Stunde Null. Das heißt, daß die Jochplatte 265
unmagnetisch wird. Daher wird keine magnetische Anziehungskraft zwi
schen dem Bremsmagnet 220 und der Jochplatte 265 erzeugt, was dazu
führt, daß keine Bremskraft auf den Rotor 205 wirkt. In einem anfängli
chen Stadium der Temperaturzunahme aufgrund der Reibungswärme am
Kontaktbereich steigt die Temperatur schnell an, wie durch die gerade
Linie A in Fig. 3 gezeigt. Nach der Anfangsphase wird die Temperaturzu
nahme mäßig und stabil, wie durch die gekrümmte Kurve B in Fig. 3 ge
zeigt. Die Bremskraft wird ebenfalls in der Anfangsphase in Verbindung
mit der Temperaturzunahme schnell verringert, wie durch die gekrümmte
Kurve C in Fig. 3 gezeigt. Jedoch wird die Bremskraft nach der Anfangs
phase mäßig und stabil verringert, wie durch die gekrümmte Kurve D in
Fig. 3 gezeigt. Die gekrümmte Linie D ist der in Fig. 6 gezeigten Brems
charakteristik angenähert. Demzufolge wird nur während einer langsamen
Rotation des Rotors 205, wo das Rotationsspiel des Rotors 205 üblicher
weise auftritt, das heißt nur beim Stillstand oder langsamen Fahren des
Fahrzeugs, eine hinreichende Bremskraft aufgrund der magnetischen An
ziehungskraft erhalten. Im Gegensatz dazu wird die Bremskraft beim
schnellen Rotieren des Rotors 205 reduziert.
Wie oben beschrieben wird das Rotationsspiel des Rotors 205 viel
mehr durch die Bremskraft aufgrund der magnetischen Anziehungskraft
des Bremsmagneten 220 verringert als durch die Einstellkraft einer Feder,
wie im Stand der Technik. Außerdem kann, da der Grad der Alterung des
Bremsmagneten geringer ist als der Grad des Nachgebens der Feder, für
eine lange Zeit eine stabile Bremskraft erhalten werden, wodurch die Be
ständigkeit und Zuverlässigkeit der Rotationsdetektionsvorrichtung ver
bessert wird.
Nachdem außerdem eine Jochplatte 265 aus einem temperaturemp
findlichen, magnetischen Material im magnetischen Kreis vorgesehen ist,
wird eine ausreichende Bremskraft nur während einer langsamen Rotation
des Rotors 205 erhalten, das heißt, beim Stillstand oder langsamen Fahren
des Fahrzeugs, wo das Rotationsspiel des Rotors 205 normalerweise auf
tritt, während beim schnellen Fahren, wo der Rotor 205 sehr schnell ge
dreht wird, die Bremskraft aufgrund der magnetischen Anziehung redu
ziert wird. Daher kann eine für den Bremsmechanismus in der Rotations
detektionsvorrichtung erforderliche, optimale Bremscharakteristik erhalten
werden. Darüberhinaus kann ein übermäßiger Temperaturanstieg aufgrund
der am Kontaktbereich zwischen dem Rotor 205 und dem Gehäuse 202 er
zeugten Reibungswärme verhindert werden, wodurch ein unerwünschter
Einfluß der Wärme vermieden wird. Demzufolge kann die Beständigkeit und
Zuverlässigkeit der Rotationsdetektionsvorrichtung verbessert werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4, die eine Modifikation des ersten, be
vorzugten Ausführungsbeispiels zeigt, ist die temperaturempfindliche, ma
gnetische Jochplatte 265, die im ersten, bevorzugten Ausführungsbeispiel
an der Endfläche 205d des Rotors 205 befestigt ist, nicht vorgesehen,
sondern die Endfläche 205d ist ringförmig derart magnetisiert, daß der
Nordpol im radial inneren Bereich und der Südpol im radial äußeren Be
reich gebildet werden. Das heißt, daß die Endfläche 205d des Rotors als
Bremsmagnet wirkt. Außerdem sind ein zylindrisches, temperaturempfindli
ches, magnetisches Element 268 und ein zylindrisches Lagermetall 218 fest
in dem Gehäuse 202 derart angeordnet, daß sie der Endfläche 205d des
Rotors gegenüberliegen. In dieser Modifikation kann ein Betrieb und eine
Wirkung ähnlich dem im ersten, bevorzugten Ausführungsbeispiel erhalten
werden. Dementsprechend wird die Jochplatte 265 bei dieser Modifikation
entfernt, die gesamte, axiale Länge der Rotationsdetektionsvorrichtung
kann reduziert werden, und die Kosten können verringert werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9, die ein zweites, be
vorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, ist ein
Rotor 305 drehbar in einem Gehäuse 302 einer Rotationsdetektionsvor
richtung 301 angeordnet. Wie in Fig. 8 gezeigt, sind eine äußere, umge
bende Fläche 305a und eine rechte Endfläche 305c des Rotors 305 so ma
gnetisiert, daß sie mehrfache Pole besitzen. Ein Eingangsdrehschaft 307
wird drehbar in einem Lagermetall 318 gelagert. Ein Endbereich des Ein
gangsdrehschafts 307 ist in einem zentralen Bereich des Rotors 305 ein
geführt, und eine Kupplung (nicht gezeigt) ist geeignet, in den anderen
Endbereich des Drehschafts 307 eingesetzt zu werden. Die Kupplung ist
mit einer Rotationsantriebsquelle eines Getriebes (nicht gezeigt) verbun
den. Demzufolge wird die Rotation des Getriebes durch die Kupplung und
den Eingangsdrehschaft 307 auf den Rotor 305 übertragen.
Ein scheibenförmiges Druckbremsjoch 366 aus einem magnetischen
Material ist an einer unmagnetischen Endfläche 305d des Rotors befestigt.
Ein Bremsmagnet ist fest auf dem Lagermetall 318 so montiert, daß er dem
Druckbremsjoch 366 mit einer Scheibe 313 dazwischen gegenüberliegt. Ein
ringförmiges, umgebendes Bremsjoch 369 aus einem magnetischen Material
ist an einer Innenfläche des Gehäuses 302 so befestigt, daß es einer äu
ßeren, umgebenden Fläche des Rotors gegenüberliegt. Demzufolge wird
eine magnetische Anziehungskraft zwischen dem Druckbremsjoch 366 und
dem Bremsmagneten 320 erzeugt, und eine magnetische Anziehungskraft
wird zwischen dem umgebenden Bremsjoch 369 und dem Rotor 305 er
zeugt. Aufgrund dieser magnetischen Anziehungskräfte wird ein vorgege
benes Bremsmoment auf den Rotor 305 angewandt. Dieses Bremsmoment
wird reduziert, wenn die Drehgeschwindigkeit des Rotors 305 zunimmt.
Eine magnetische Induktionsvorrichtung 310 ist nahe dem Rotor so
angeordnet, daß sie der magnetisierten Endfläche 305c des Rotors 305 ge
genüberliegt, so daß ein von der magnetischen Induktionsvorrichtung 310
aufgrund einer Änderung im magnetischen Feld während der Rotation des
Rotors 305 zu erzeugendes, elektrisches Signal einem Anzeigeinstrument
oder dergleichen (nicht gezeigt) zugeführt wird.
Der Betrieb des zweiten Ausführungsbeispiels wird nun beschrieben.
In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Rotation eines
Getriebes eines Automobils durch die Kupplung und den Eingangsdreh
schaft 307 auf den Rotor 305 übertragen. Eine Änderung im magnetischen
Feld, die während der Rotation des Rotors 305 erzeugt wird, wird von der
magnetischen Induktionsvorrichtung 310 detektiert. Demzufolge wird ein
elektrisches Signal von der magnetischen Induktionsvorrichtung 310 auf
ein gegebenes Anzeigeinstrument ausgegeben, das seinerseits eine Ge
schwindigkeit oder dergleichen entsprechend einem Wert des elektrischen
Signals anzeigt.
Zu diesem Zeitpunkt wird eine magnetische Anziehungskraft zwi
schen dem Druckbremsjoch 366 und dem Bremsmagneten 320 erzeugt, und
eine magnetische Anziehungskraft wird zwischen dem umgebenden Brems
joch 369 und dem Rotor 305 erzeugt. Als Ergebnis wird ein gegebenes
Bremsmoment aufgrund dieser magnetischen Anziehungskräfte auf den
Rotor 305 angewandt. Dieses Bremsmoment wird reduziert, wenn die Rota
tionsgeschwindigkeit des Rotors 305 zunimmt.
Das heißt, wenn der Rotor 305 sich zu drehen beginnt, wird ein
Wechselfeld auf das umgebende Bremsjoch 369 angewandt und erzeugt
einen Wirbelstrom. Daher wird magnetische Energie in Wärmeenergie um
gewandelt, so daß die magnetische Anziehungskraft zwischen dem umge
benden Bremsjoch 369 und dem Rotor 305 reduziert wird. Daher wird, wie
in Fig. 9 gezeigt, das Bremsmoment T1 aufgrund der magnetischen An
ziehungskraft zwischen dem Joch 369 und dem Rotor 305 reduziert. Auf
der anderen Seite wird ein Bremsmoment T2 aufgrund der magnetischen
Anziehungskraft zwischen dem Druckbremsjoch 366 und dem Bremsmagne
ten 320 erzeugt, wie in Fig. 9 gezeigt. Demzufolge wird ein zusammenge
setztes Bremsmoment T als die Summe der beiden Bremsmomente T1 und
T2 erhalten. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist das zusammengesetzte Brems
moment T groß bei langsamer Rotation des Rotors 305 und ist klein bei
schneller Rotation des Rotors 305.
Demzufolge kann ein stabiles und korrektes Bremsmoment entspre
chend der Rotationsgeschwindigkeit des Rotors 305 erhalten werden. Da
außerdem die Bremskraft in beiden Umfangsrichtungen und in der Druck
richtung des Rotors 305 jeweils durch das umgebende Bremsjoch 369 und
das Druckbremsjoch 366 erhalten wird, kann die Drucklast im Vergleich
zu der Vorrichtung nach dem Stand der Technik verringert werden, wo
durch der Grad der Abnutzung des Lagermetalls oder dergleichen verrin
gert und demzufolge die Beständigkeit der Rotationsdetektionsvorrichtung
verbessert wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 12, die eine Modifikation
des zweiten, bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigen, ist das umgebende
Bremsjoch 369 in dem zweiten, bevorzugten Ausführungsbeispiel nicht vor
gesehen, sondern nur ein Druckbremsjoch ist vorgesehen. In dieser Modi
fikation besteht das Druckbremsjoch aus einem bestimmten Material und
der Bremsmagnet besitzt mehrfache Pole.
Wie in Fig. 10 gezeigt, ist ein Druckbremsjoch 370 an einer Endflä
che des drehbar in dem Gehäuse 302 angeordneten Rotors 305 befestigt.
Das Druckbremsjoch 370 besteht aus einem Material, das geeignet ist,
einen großen Wirbelstromverlust (z. B. ein nicht magnetisiertes magneti
sches Material) zu erzeugen. Der Wirbelstromverlust kann nach einer
hiernach beschriebenen Gleichung berechnet werden. Außerdem ist ein
Endbereich des Eingangsdrehschafts 307, der drehbar von dem Lagerme
tall 318 gelagert wird, an einem zentralen Bereich des Rotors 305 befe
stigt, und das andere Ende des Eingangsdrehschafts 307 ist mit einer
Rotationsantriebsquelle eines Getriebes (nicht gezeigt) verbunden. Das La
germetall 318, zum Beispiel aus gesintertem Eisen, zum Lagern des Ein
gangsdrehschafts 307 ist fest in dem Gehäuse 302 angeordnet. Ein ring
förmiger Bremsmagnet ist an einem äußeren Umfang des Lagermetalls be
festigt. Eine Endfläche des Bremsmagneten 371 gegenüber dem Rotor 305
ist so magnetisiert, daß sie mehrfache Pole besitzt.
Der oben erwähnte Wirbelstromverlust wird nach der folgenden
Gleichung berechnet:
We = (1/6ρ)π2f2Bm2t2
wobei We den Wirbelstromverlust darstellt; ρ ist ein spezifischer Wider
stand, f eine Anregungsfrequenz, Bm eine maximale magnetische Betriebs
flußdichte und t eine Plattendicke. Das Material für das Druckbremsjoch
370 ist ein Material, das geeignet ist, einen großen Wirbelstromverlust We
zu erzeugen, das heißt, ein magnetisches Material mit einem niedrigen
spezifischen Widerstand, wie zum Beispiel ein unmagnetisiertes magneti
sches Material. Zum Beispiel kann ein Fe-Mn halbfester Magnet als unma
gnetisiertes Magnetmaterial verwendet werden.
Die Endfläche des Rotors 305 gegenüber der magnetischen Indukti
onsvorrichtung 310, wie etwa einer Hallvorrichtung, ist ebenfalls so ma
gnetisiert, daß sie mehrfache Pole besitzt. Ein Paar von Scheiben 313 ist
zwischen dem Druckbremsjoch 370 und dem Lagermetall 318 angeordnet.
Das Druckbremsjoch 370 wird durch die Scheiben 313 magnetisch zum
Bremsmagneten 371 angezogen, und die Scheiben 313 werden mit dem La
germetall 318 in Druckkontakt gebracht, um dadurch ein vorgegebenes
Bremsmoment zu erhalten.
Der Betrieb dieser Modifikation wird nun beschrieben.
Wenn der Rotor 305 mit dem Eingangsdrehschaft 307 gedreht wird,
wird ein Wechselfeld auf die Druckbremsscheibe 370 angewandt, um einen
Wirbelstrom zu erzeugen. Demzufolge wird in der Druckbremsscheibe 370
Wärme erzeugt, und die magnetische Anziehungskraft zwischen der
Druckbremsscheibe 370 und dem Bremsmagneten 371 wird aufgrund einer
solchen Wärmeenergie, das heißt eines Wirbelstromverlusts, wenn die Ro
tationsgeschwindigkeit des Rotors 305 zunimmt, reduziert. Als Ergebnis
wird das Bremsmoment reduziert, wenn die Rotationsgeschwindigkeit des
Rotors 305 zunimmt, wie in Fig. 12 gezeigt.
Bei dieser Modifikation kann eine korrekte Bremskraft sichergestellt
werden, wenn die Rotationsgeschwindigkeit des Rotors 305 gering ist.
Demzufolge kann ein Rotationsspiel des Rotors 305 aufgrund von Fahr
zeugvibrationen während einer langsamen Rotation zuverlässig verhindert
werden. Wenn auf der anderen Seite die Rotationsgeschwindigkeit des
Rotors 305 groß wird, wird die in der Druckrichtung des Rotors 305 anzu
bringende Bremskraft reduziert, um dadurch deutlich den Grad der Ab
nutzung des Lagermetalls 318 oder dergleichen zu reduzieren und dem
zufolge die Lebensdauer der Rotationsdetektionsvorrichtung zu verlän
gern.
Claims (4)
1. Rotationsdetektionsvorrichtung mit einem Gehäuse, in dem
eine magnetische Induktionseinrichtung und ein magnetisierter
Rotor angeordnet ist, wobei der Rotor drehbar in der Nähe der
magntischen Induktionseinrichtung angeordnet und durch eine
Kupplung mit einer Rotationsausgangsquelle verbunden ist und
wobei eine Bremsvorrichtung zur Bremsung des Rotors vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremseinrichtung einen magnetischen Kreis zwischen
einer Endfläche des Rotors (205, 305) und dem Gehäuse (202,
302) bildet und den Rotor (205, 305) durch eine in dem
magnetischen Kreis erzeugte magnetische Anziehungskraft in
Druckkontakt mit dem Gehäuse (202, 302) bringt, und
daß die Bremskraft der Bremseinrichtung aufgrund der
magnetischen Anziehungskraft abnimmt, wenn der Rotor (205,
305) mit hoher Geschwindigkeit rotiert.
2. Rotationsdetektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung ein
temperaturempfindliches Magnetteil (265, 268) umfaßt, das eine
magnetische Permeabilität besitzt, die von der im
Kontaktbereich zwischen dem mit hoher Geschwindigkeit
rotierenden Rotor (205, 305) und dem Gehäuse (202, 302)
erzeugten Reibungswärme reduziert wird.
3. Rotationsdetektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung eine magnetisierte
Endfläche (305c) des Rotors (305) mit mehrfachen Polen und
ein Bremsjoch (369, 370) umfaßt, in dem der drehende Rotor
(305) einen Wirbelstrom erzeugt, um das auf den Rotor (305)
wirkende Bremsmoment zu reduzieren.
4. Rotationsdetektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine weitere Bremseinrichtung vorgesehen
ist, die einen weiteren magnetischen Kreis zwischen einer
äußeren Umgebungsfläche des Rotors (205, 305) und dem Gehäuse
(202, 302) bildet, um ein zusätzliches Bremsmoment zwischen
dem Rotor (205, 305) und dem Gehäuse (202, 302) zu erzeugen.
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