DE402675C - Elektromagnetische Reibungskupplung - Google Patents

Elektromagnetische Reibungskupplung

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DE402675C
DE402675C DEST35848D DEST035848D DE402675C DE 402675 C DE402675 C DE 402675C DE ST35848 D DEST35848 D DE ST35848D DE ST035848 D DEST035848 D DE ST035848D DE 402675 C DE402675 C DE 402675C
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coupling
friction clutch
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DEST35848D
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ARTUR STERNBERG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/02Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
    • F16D27/04Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces
    • F16D27/08Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces with friction surfaces arranged externally to the flux

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Reibungskupplung. Die Erfindung betrifft eine neue Ausführungsform der elektromagnetischen Kupplungen, bei welchen ein scheibenförmiger Teil der einen Kupplungshälfte beim Kuppeln zwischen zwei Teile der andern Kupplungshälfte gepreßt wird. Bei den bekannten Kupplungen dieser Art umgibt die einzupressende Scheibe den Elektromagneten, und es steht daher nur eine verhältnismäßig kleine Reibungsfläche zur Verfügung, wenn man nicht den Gesamtdurchmesser der Kupplung vergrößern will.
  • Nach der Erfindung wird eine Ringscheibe neben dem Elektromagneten hinter einer auf dem andern Kupplungsteil befestigten Ringscheibe angeordnet und mit dessen Anker durch eine die Welle umgebende Hülse verbunden. Beim Anziehen des Ankers wird durch die mit ihm verbundene Ringscheibe die mit der andern Kupplungshälfte verbundene Scheibe an das Gehäuse des Ankers gepreßt. Da sowohl dieses Gehäuse als auch die beiden Scheiben bis in die Nähe der Welle reichen, bestehen sehr große Reibungsflächen. Die mit der einen Kupplungshälfte verbundenen Teile haben bei dieser Anordnung eine sehr geringe Schwungmasse, was für viele Fälle von Vorteil ist.
  • Das den Anker des Elektromagneten unigebende Gehäuse kann man gleichzeitig als Zylinder für einen Luftpuffer benutzen, durch welchen die Bewegung des Ankers gedämpft und die Schläge in der Kupplung verhindert werden. Zu dem Zweck wird die Ankerplatte in dem Gehäuse luftdicht geführt und dieses mit einer zweckmäßig einstellbaren Ausströmleitung versehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt.
  • Die hier im Längsschnitt veranschaulichte Kupplung besitzt wie üblich das Feld a, das gegebenenfalls das Schwungrad eines Motors sein kann, und einen Anker b, der an Zapfen c des Feldes geführt ist. Der Anker setzt sich in der Mittelachse durch eine Hülse d fort, von der eine Scheibe e getragen wird, welche als Mitnehmer für eine an der Welle f sitzende Reibungsbacke g dient. Demzufolge ist die Reibungsbacke g gehäuseartig ausgebildet, so daß die Scheibe e im kupplungsfreien Zustande sich frei drehen kann. Das von dem andern Wellenende h getragene Feld a wird zusammen mit dem Anker b von einem mit dem Feld fest verbundenen Gehäuse i eingeschlossen, das so bemessen ist, daß der Anker Bewegungen gegen das Feld ausführen kann. Das Feld a und der Anker b sind luftdicht in das Gehäuse i eingepaßt, so daß der Raum k zwischen Feld und Anker einen Kompressionsraum bildet, wenn die Kupplungsglieder bei erregtem Feld sich gegeneinander bewegen. Bei dieser Bewegung nimmt die Scheibe e die Backe g mit und klemmt sie zwischen sich und dem Gehäuse i ein, wodurch der Kupphmgsvorgang eintritt. Es wird also durch die Anordnung der Scheibe e eine Vierflächenreibung bei der Kupplung erzielt, die durch Anordnung mehrerer solcher Scheiben noch erheblich erweitert werden kann, ohne die Bauart der Kupplung, insbesondere in bezug auf ihren Durchmesser, räumlich in unerwünschtem Maße zu vergrößern. Mit der Bewegung des Ankers b wird gleichzeitig das Medium im Raume k komprimiert, wodurch einer Beschleunigung der Ankerbewegung entgegengewirkt wird. Der Raum k steht durch eine oder mehrere mit Druckventilen l versehene Öffnungen m mit dem Außenmedium in Verbindung, durch die ein langsames Entweichen des unter Druck gesetzten Mediums im Raume k möglich ist.
  • Es kann auch die Einrichtung getroffen werden, daß die Zentrifugalkraft auf den Ventilkörper einwirkt, um ein Entweichen des komprimierten Mediums mit Zunahme der Umdrehungszahl des Feldes a zu ermöglichen.
  • Durch ein oder mehrere Rückschlagventile n kann nach Stromloswerden des Feldes a beim Zurückgehen des Ankers das Außenmedium wieder in den Raum k eindringen. Der Rückgang des Ankers b beim Entkuppeln wird durch eine Druckfeder o gesteuert, die in der Hülse d des Ankers untergebracht ist. Zwischen dem Gehäuse i und dem Anker b ist zweckmäßig eine Scheibe q aus weichem Material, z. B. Leder, angeordnet, welche den Rückschlag des Ankers b aufnimmt.
  • Damit man eine etwaige Abnutzung der Reibungsflächen an den Gehäusen i und g ausgleichen kann, ist das Gehäuse i in achsialer Richtung verstellbar an dem Feld a befestigt, und zwar am einfachsten mittels Schrauben P, die so angeordnet sind, daß ein Ausgleich der Abnutzung möglich ist, ohne die Kupplung auseinandernehmen zu müssen.
  • Die gezeichnete Anordnung von Anker b und Gehäuse i hat den Vorteil, daß mit der achsialen Verschiebung des letzteren zum Zwecke des Ausgleichs auch der Weg des Ankers reguliert wird, indem der Anker dem Gehäuse folgt. Diese Maßnahme ist wesentlich für die Wirkungsweise der Kupplung, damit der Anker genügend Zeit findet, das Medium im Raume k zu komprimieren, ehe die Reibungsteile i und g aufeinandertreffen.
  • Naturgemäß bestehen die Teile der Kupplung, soweit sie nicht das Magnetsystem betreffen, aus nichtmagnetischem Material, damit die magnetischen Eigenschaften des Systems durch Kraftlinienstreuung nicht gehemmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetische Reibungskupplung, bei welcher ein scheibenförmiger Teil der einen Kupplungshälfte zwischen zwei Teile der andern Kupplungshälfte eingepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Anker (b) der einen Kupplungshälfte durch eine die Welle umgebende Hülse eine Scheibe (e) verbunden ist, die sich in einem Gehäuse (g) der andern Kupplungshälfte dreht, und dessen Wand gegen das den Anker umgebende Gehäuse (i) drückt. a. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerplatte (b) in dem amFeldmagnet ausgebildetenGehäuse (i) luftdicht geführt und dieses Gehäuse mit einer einstellbaren Ausströmleitung (m) versehen ist.
DEST35848D 1922-06-11 1922-06-11 Elektromagnetische Reibungskupplung Expired DE402675C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107460B (de) * 1955-06-15 1961-05-25 Zahnradfabrik Friedrichshafen Elektromagnetisch betaetigte Wechselklauenkupplung
US2991864A (en) * 1955-10-05 1961-07-11 Prachar Cyril Automatic clutch device for automobile vehicles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107460B (de) * 1955-06-15 1961-05-25 Zahnradfabrik Friedrichshafen Elektromagnetisch betaetigte Wechselklauenkupplung
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