DE401874C - Berieselungskonstruktion in Gegenstromkuehlern mit niedriger Fallhoehe und Lattenberieselung - Google Patents

Berieselungskonstruktion in Gegenstromkuehlern mit niedriger Fallhoehe und Lattenberieselung

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DE401874C
DE401874C DEL57186D DEL0057186D DE401874C DE 401874 C DE401874 C DE 401874C DE L57186 D DEL57186 D DE L57186D DE L0057186 D DEL0057186 D DE L0057186D DE 401874 C DE401874 C DE 401874C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/06Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers with both counter-current and cross-current
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/70Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating

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Description

  • Berieselungskonstruktion in Gegenstromkühlern mit niedriger Fallhöhe und Lattenberieselung. Die Erfindung betrifft eine Berieselung in Gegenstromkühlern mit niedriger Fallhöhe *liild Luftwegverlängerung zwecks Erreichung einer besser. Kühlwirkung. Bei dem Bau von Kühltürmen bestrebte .man sich von jeher, lie Wassereinlaufhöhe zwecks Ersparnis der Pumpenarbeit möglichst niedrig zu halten, ohne die Kühlwirkung dadurch zu beeinträchtigen.
  • Bekanntlich ist zur Erreichung einer guten Abkühlung des Wassers erforderlich, daß dieses möglichst oft und fein verteilt wird, und daß die als Kühlmittel wirkende Luft möglichst lange und gründlich mit dem heruntertropfenden Wasser in Berührung kommt. Bei normaler Fallhöhe genügt es, daß die Luft @ an unten her im Gegenstrom durch den Latteneinbau nach oben steigt, um die gewünschte Kühlwirkung zu erzielen. Hierbei ist es erforderlich, daß zwischen den einzelnen Latten der Berieselung so viel freier Raum verbleibt, daß die physikalisch notwendige Luftmenge ohne zu große Reibungsverluste hindurchstreichen kann.
  • In den Fällen nun, in denen die Fallhöhe niedrig gehalten werden muß, genügt ein solcher Latteneinbau nicht mehr, da sich nicht die notwendige Lattenoberfläche wegen der erforderlichen großen seitlichen Abstände der Latten unterbringen läßt.
  • Man hat deshalb sogenannte 0iuerstroinkühler konstruiert, bei welchen die Luft durch eine uni den Kamin herum angeordnete Lattenberieselung quer zu den fallenden Wassertropfen seitlich von außen in den Kamin zieht. Hierbei kann man die Riesellatten natürlich eng aneinanderrücken und dadurch die Kühlfläche vergrößern, jedoch hat dieser Querstroinkühler :den Nachteil, daß die durch die unteren, schon abgekühlten Luftzonen streichende Luft mit so geringen Wärmegraden in den Kamin gelangt, daß sie sich beim Aufsteigen mit der aus -den heißen oberen Zonen abziehenden warmen Luft :mischt und dabei den in dieser enthaltenen Wasserdampf wieder zum Teil kondensiert.
  • Daraus ergibt sich, wie in der Praxis oft festgestellt wurde, daß der Schwaden aus der oberen Schlotmündung nicht in Form von gleichmäßig gesättigtem Dampf, sondern verinischt mit kleinen Wasserbläschen abzieht, welche in der Luft ausfallen und die Umgebung, besonders im Winter, empfindlich belästigen.
  • Der Erfindung gemäß wird deshalb im Gegensatz zur Ouerstromberieselung, bei welcher die Luft, wie oben erwähnt, seitlich von außen eintritt und seitlich zum Kamin austritt, die Gegenstromberieselung -imPrinzip beibehalten, also es tritt,die Luft unten ein und oben aus.
  • Um nun trotzdem längere Luftwege zu erhalten, wird der Gegenstrom der Luft, und zwar nur teilweise, in kurze Querstromwege abgelenkt.
  • Um dieses zu erreichen, werden der Erfindung gemäß unterhalb des Kamins zwischen ,lezi Lattenrieselelementen nach oben verjüngte Luftausströmräume angeordnet, derart, daß eine beliebig große Anzahl von Lattenelementen je zwischen einen solchen Lufteinströmrauen und Luftausströmraum liegt. Gleichzeitig wird die oberste und unterste Lattenlage der Rieselelemente so weit gedrosselt, daß nur (-in geringer Teil der ganzen Lufttnenge zwischen diesen Latten hindurehstreichen kann.
  • Die Hauptmenge der Luft wird also gezwungen, trotz der niedrigen Berieselungshöhe einen längeren Weg zu nehmen, so daß ihre volle Sättigung mit Wasser erreicht wird.
  • Die kondensierende Wirkung der unteren Lufteinströmung kann in diesem Falle nicht in Erscheinung treten, da die Ausströmung aus den unteren Lattenböden durch die engen Abzugsquerschnitte im unteren Teil der keilförmigen Luftausströtnräume auf den eben notwendigen Querschnitt gedrosselt ist, entgegen nuerstromkühler n, bei welchen sie ungeltindert in den Abzugsschlot gelangt.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausfiihrutigsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die Berieselung im Querschnitt, Abb. 2 im Grundr iß, Abb. 3 im Längsschnitt.
  • Unter dem nicht gezeichneten Kamin ist eine große Anzahl von Rieselelementen r angeordnet, die aus je mehreren übereinandergelagerten und gegeneinander versetzten Lattenreihen bestehen.
  • Der Kühlermantel m ist unten tnit Einströtnöffnuttgett a versehen, durch welche die Luft in den Kühler eintritt. Zwischen den Rieseleletnenten r sind die nach oben verjüngten Lufteinströmräume g und die nach unten verjüngten Luftausströmräutne i angeordnet. Die obersten und untersten Lattenlagen der Rieselelemente sind gedrosselt, cl. h. die freien Durchfllußquerschnitte für das Wasser sind so klein gewählt, daß nur eine geringe Luftmenge nach oben hindurcltstreichen kann. Infolgedessen kann die Hauptmenge der Luft nur in die nach oben verjüngten Lufteinlaßräumeg eintreten und muß von diesen quer .durch die Rieselelemente hindurch, und zwar durch sämtliche Etagen derselben, in die sich nach oben erweiternden Luftausströmräume i, welche gleichmäßig über den Kühlergrundriß verteilt sind, hindurchstreichen.
  • Die unterste Lattenreihe der Ries,elelemente ist teilweise zu einer Wasserauffangtasse b ausgebildet, so daß unter dieser der Raum von herabfallendem Wasser frei bleibt. Das sich in den Tassen sammelnde Wasser fließt bei c in einem senkrecht zum Lufteintritt verlaufenden Wasserschleier ab. In die so geschaffenen freien Räume tritt durch die öffnungen a des Kühlermantels nz,die Luft ein, um gleichfalls, und zwar durch die von der letzten gedrosselten Lattenreihe e herabfallenden Tropfen hindurch, zu den Lufteintrittsräumen g zu gelangen.
  • An den Lufteintrittsöffnungen bilden sich, wenn die Wassertropfen unmittelbar an denselben herunterfallen, im Winter lästige Eisansammlungen. Aus diesem Grunde werden, was sich bei dieser Berieselung ohne nachteilige Wirkung bewerkstelligen läßt, Wasserauffan@gtassen h angeordnet, welche zur Erfa@ssung der gesamten einströmenden Luft stach den Wassertassen b keilförmige Ansätze erhalten, so daß die Hauptluftmenge bequem nach .dem freien Raum unter den Tassen b gelangen kann.
  • Nunmehr ist die erste Tropfenzone um die Breite der Wassertasse k von dem Kühlerrttantel in nach innen gerückt, woselbst eine starke Vereisung nicht mehr stattfinden kann.
  • Die oberste Lattenreihe la ist gleichfalls gedrosselt, so daß die Hauptluftmengen nicht durch diese nach oben senkrecht in den Kamin abstreichen kann, sondern, wie oben erwähnt wurde, quer durch die Rieselelentente hindurchstreichen muß.
  • Bei den verschiedenen bekannten Kühlturntkonstruktionet: wurde beobachtet, daß die Luft innerhalb der Berieselung das Bestreben zeigt, nach den Stellen, welche den geringsten Durchgangswiderstand bieten, mit besonderer Energie hinzuströmen. Die Räume g und i werden in dieser Weise wirksam, so daß auch bei großen Grundrißbreiten eine gute Luftverteilung gewährleistet werden kann.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Berieselungsart ist die leichte Zugänglichkeit des gesamten Einhaues, da man sowohl von den Räumen g von unten ,als auch von den Räumen i von oben her zu allen Einbauteilen gelangen kann. Infolgedessen ist es möglich, eine solche Berieselung durch kleinere, wenig kostspielige Reparaturen dauernd instand zu halten. Aus letztgenanntem Grunde empfiehlt sich dieser Einbau auch für Kühltürme mit normaler Fallhöhe.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Berieselungskonstruktion in Gegenstromkühlern mit niedriger Fallhöhe und Lattenberieselung, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftwege verlängert werden, derart, daß unterhalb des Kamins zwischen Rieselelementen nach oben verjüngte Lufteinströnträume (g) und nach unten verjüngte Luftausströmräume (i) angeordnet sind, unter dementsprechender Drosselung der obersten oder untersten Lattenlage, so daß in dem Gegenstromkühler kurze Ouerstromzonen geschaffen werden.
DEL57186D 1923-01-19 1923-01-19 Berieselungskonstruktion in Gegenstromkuehlern mit niedriger Fallhoehe und Lattenberieselung Expired DE401874C (de)

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